Österreichs Talente glänzen bei Erdwissenschaftsolympiade in Italien

Österreichs Talente glänzen bei Erdwissenschaftsolympiade in Italien
Sieben Medaillen für Österreich, drei davon im Einzel- und Teamerfolg von Erdwissenschafts-Nachwuchstalenten: Bei der Internationalen Erdwissenschaftsolympiade (IESO) 2026 in Turin, Italien, sorgte das österreichische Team für eine beeindruckende Erfolgsbilanz.
151 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren aus 42 Nationen stellten sich den anspruchsvollen Einzel- und Team- Wettbewerben. Pro Nation dürfen dabei nur die vier besten Schülerinnen und Schüler antreten.
Drei Kärntner Teilnehmer überzeugten auf ganzer Linie: Leon Wogatai vom Europagymnasium Klagenfurt gewann drei Medaillen, darunter eine sensationelle Bronzemedaille im Einzelwettbewerb sowie Gold im Teamwettbewerb. Die Brüder Noah und Mathis Lutschounig (Holztechnikum Kuchl und HBLA Pitzelstätten), holten zusammen auch drei Medaillen während Matthias Poier (HTL Leoben) ebenfalls mit einer Bronzemedaille glänzte.
Die intensive Vorbereitung erfolgt unter anderem im Lakeside Park Klagenfurt, im Landesmuseum Kärnten, im Geopark Karnische Alpen sowie an den Universitäten Klagenfurt, Innsbruck und Leoben.
„Erdwissenschaften erklären die Funktionsweise unseres Planeten, sichern Ressourcen, schützen vor Naturgefahren, erklären Klimaänderungen und schaffen die Basis für eine nachhaltige Zukunft.“, betont Delegationsleiter Mag. Christopher Wintschnig (Gymnasium St. Veit an der Glan).
Der Erfolg unterstreicht die Bedeutung der Begabungs- und Begabtenförderung in Kärnten. Ein besonderer Dank gilt dem Land Kärnten und allen Sponsoren, ohne deren Unterstützung diese internationale Teilnahme und die gezielte Vorbereitung der jungen Talente nicht möglich wäre.

Veröffentlicht am 02.09.2026