Schulsanitätsdienst HTBLA & BG/BRG Mössingerstr.

Im Pilotprojekt „freiwilliger Schulsanitätsdienst“ an AHS und BHS-Schulen wirken Schülerinnen und Schüler der HTBLA und des BG/BRG Mössingerstraße als „first responder“ im Falle eines medizinischen Notfalls. Die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler erfolgt durch das Rote Kreuz.

Ziel des Projektes „freiwilliger Schulsanitätsdienst“ ist, mehr Sicherheit und eine raschere Versorgung im Notfall für Kärntens Schülerinnen und Schüler zu erreichen. Das Pilotprojekt an AHS- und BHS-Schulen startet in der HTBLA und im BG/BRG Mössingerstraße. In Zukunft sollen alle interessierten AHS- und BHS-Schulen in das Projekt einbezogen werden.

Der „freiwillige Schulsanitätsdienst“ wurde von Notarzt Dr. Dieter Kopper, unterstützt durch Rotkreuz-Präsident Dr. Peter Ambrozy, initiiert. Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt des Roten Kreuzes, des Landesschulrates für Kärnten (Landesschulratspräsident HR Mag. Walter Ebner) und des Landes Kärnten (Gesundheitsreferent Dr. Peter Kaiser).

Die Ausbildung zum Rettungssanitäter erfolgt durch das Rote Kreuz, mit einem Theorie- und Praxisteil. Die Kosten für die Ausrüstung teilen sich das Gesundheitsreferat des Landes Kärnten und die jeweilige Schule. Der Sanitätsrucksack bleibt im Besitz der Schule, die „first responder“ bei nötigen Einsätzen von Lehrer/innen an der Schule bzw. von den Rettungsleitstellen direkt kontaktiert.

Der Amtsführende Präsident des Landesschulrates für Kärnten HR Mag. Walter Ebner: „Dieses zukunftsweisende Projekt wird vom Landesschulrat für Kärnten unterstützt. Die „first responder“ erhalten eine fundierte, erste Hilfeausbildung und können ihre SchulkollegInnen im Notfall erstversorgen, bis die Rettung eintrifft. Ich danke allen KooperationspartnerInnen, für diese institutionsübergreifende Zusammenarbeit zum Wohle der Schülerinnen und Schüler.“