Junge Klimaheld/innen verstärken ÖBB-Malwettbewerb 2019

„S-Bahn – Unser Klima braucht Heldinnen und Helden“ war bei der dritten Auflage das Motto des von ÖBB und Klimabündnis Kärnten ausgeschriebenen Malwettbewerbs für Schülerinnen und Schüler der vierten bis siebten Schulstufe. Über 330 Zeichnungen aus 14 verschiedenen Schulen im Bundesland wurden in diesem Schuljahr eingereicht und zeigen, dass sich junge Menschen sehr stark mit der Bahn als umweltschonendem Verkehrsmittel zur Einsparung von CO2-Emissionen beschäftigen.

„Besser hätte der Aufruf für den diesjährigen ÖBB-Malwettbewerb nicht lauten können, denn „unser Klima braucht Heldinnen und Helden“, erfordert heldenhaftes Vordenken, Innovationskraft und vor allem ein neues Mobilitätsverhalten. Je früher wir junge Menschen für umweltfreundliche Verkehrsangebote begeistern, desto größer die Erfolgschance, dass sie auch morgen den PKW zugunsten des öffentlichen Verkehrs stehen lassen und Klimaschutz durch das eigene Verkehrsverhalten leben“, so der Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig.

Ab sofort sind die prämierten Siegerbilder zwei Monate lang in den S-Bahnen der ÖBB in ganz Kärnten und Osttirol unterwegs. Regionalmanager Reinhard Wallner vom ÖBB Personenverkehr Kärnten ist von den Ideen und Ausführungen der Exponate überzeugt: „Eine Bahnfahrt mit der ÖBB ist Klimaschutz pur! Denn: Je mehr Menschen mit der Bahn fahren, desto mehr CO2 wird eingespart. Als größter Mobilitätsanbieter in Österreich wollen die ÖBB jungen Menschen von Anfang an zeigen, dass man mit dem Zug bequem, schnell, klima- und umweltschonend und somit „smarter“ unterwegs ist.“

Aufgrund der hohen Anzahl und der hohen Qualität der eingereichten Zeichnungen wurden in diesem Jahr die Kategorien erweitert: gleich vier 1. Plätze in der Einzel- und Gruppenwertung wurden gekürt. Zusätzlich gab es erstmalig auch Extrapreise für Klimaheld/innen aus der NMS Gegendtal Villach, BG PORCIA Spittal an der Drau und der NMS Velden.

Die Gewinner/innen wurden in einer mehrstündigen Jurysitzung ermittelt. Wegen der vielen ausgezeichneten Einsendungen war die Entscheidung für die Jurymitglieder, bestehend aus je einem Vertreter von ÖBB sowie Klimabündnis Kärnten, Gerlinde Duller von der Bildungsdirektion für Kärnten, einer Vertreterin der Kindermalschule sowie dem Künstler Andreas Strasser nicht einfach, bestätigt Christian Salmhofer vom Klimabündnis Kärnten: „Ich freue mich aber sehr darüber, dass der ÖBB-Malwettbewerb von den Schulen in ganz Kärnten wieder so gut angenommen wurde. Es ist ein eindeutiges Zeichen, dass den Kindern und auch den Pädagoginnen und Pädagogen eine klimafreundliche Mobilität sehr wichtig ist und sie dafür offen sind, in ihrem Alltag auf die Herausforderungen unserer Zeit zu reagieren.“

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Malwettbewerbs erhielten eine persönliche Urkunde. Für die Sieger/innen gab es außerdem Bahnreisen. Die prämierten Zeichnungen des Malwettbewerbs werden zwei Monate lang in den S-Bahnen der ÖBB in Kärnten ausgestellt. Bildungsdirektor Robert Klinglmair hebt den professionellen Umgang der Schülerinnen und Schüler mit dem Thema hervor: „Die Bildungsdirektion für Kärnten hat den Malwettbewerb auch in diesem Schuljahr wieder sehr gern unterstützt. Gerade die Auseinandersetzung mit umweltschonender Mobilität und den Vorteilen der Nutzung des öffentlichen Verkehrs bilden ganz wesentliche Bestandteile der Verkehrs- und Mobilitätserziehung im Unterricht.“

Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB Konzern jährlich 474 Millionen Fahrgäste und 113 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. Besonders klimaschonend sind die Bahnreisenden unterwegs. Denn 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2018 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen 41.641 Mitarbeiter/innen bei Bahn und Bus sowie zusätzlich rund 1.900 Lehrlinge dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

Text: OEBB

Fotos: OEBB/Limpl, NMS Görtschitztal, Bildungsdirektion/ Duller