Internationale Qualitätsstandards im Lebensraum Schule

Netzwerke und Kooperationspartnerschaften mit den Institutionen der Europäischen Union und europäischen WirtschaftspartnerInnen auf – und auszubauen, sowie die Erstellung von neuen Projekten und architektonischen Konzepten unter dem Aspekt „Lebensraum Schule“, standen diese Woche im Mittelpunkt einer 2-tägigen Arbeitskonferenz der DirektorInnen der Kärntner Handelsakademien und Handelsschulen.

Im Klagenfurter Europahaus begrüßten Präsident Nikolaus Lanner und Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger die HAK-DirektorInnen unter Leitung der Landesschulinspektorin Helma Safron. Martina Rattinger vom Kärntner Verbindungsbüro im Brüssel frischte mit einem informativen Vortrag das Basiswissen über die EU auf. Ihre Kollegin Silvia Hrstic berichtete über den aktuellen Stand der Aktion „Kärntner SchülerInnen nach Brüssel“ und präsentierte die Möglichkeit einer Exkursion zu den Einrichtungen der Europäischen Union in Brüssel.

Im Haus der Architektur folgten Vorträge der Architektinnen Gordana Brandner-Gruber und Christa Binder über innovative Bau- und Raumgestaltungsmöglichkeiten in Schulen. Bildungsbauten sind Ausdruck der Wertschätzung der Gesellschaft für Bildung, so lautete der Tenor der HAK-Direktorinnen.

Mit der Dachmarke „HAK next level“ wollen die acht Bundeshandelsakademien und Bundeshandelsschulen Kärntens gemeinsam ein vielfältiges Angebot entwickeln, um die individuellen Kompetenzen der SchülerInnen zu fördern. Landesschulinspektorin Helma Safron betonte, dass PädagogInnen nicht mehr nur als Wissensvermittler fungieren, sondern vorallem als Lernbegleiter und dafür ist eine entsprechende Lernumgebung, ein sogenannter „Lern-und Lebensraum Schule“ für Lehrpersonen und SchülerInnen notwendig. Der Amtsführende Präsident Rudolf Altersberger freut sich über die hohe Einsatzbereitschaft rund um die neue Dachmarke und die ständig steigenden Qualitätsansprüche in den Schulen.