Das erste österreichische Zeugnis!

Große Freude und auch Stolz über die guten Erfolge der unbegleiteten Jugendlichen aus dem Übergangslehrgang in der HAK Villach prägte die Stimmung bei der Zeugnisverleihung durch Klassenvorständin Gaby Schwantler und Direktorin Melitta Trunk.
„Alle Schüler des Übergangslehrganges haben nun eine ganz konkrete berufliche oder schulische Aussicht für ihre Zukunft! Einige werden eine weitere Ausbildung an einer Mittleren oder Höheren Schule in Villach machen, einige haben bereits einen Lehrplatz,“ freut sich Direktorin Melitta Trunk, die den Übergangslehrgang als effizienten Weg der Qualifizierung und Inklusion erachtet. Villach ist stolz, dass das Ministerium die Fortsetzung dieser Schulform auch für das kommende Schuljahr zusagte.

Text&Foto: HAK Villach

3 Kärntner Schulen zu Botschafterschulen des Europäischen Parlaments ernannt

Die HLW St. Veit an der Glan, die HLW Spittal/Drau und Die WI`MO Klagenfurt wurden mit weiteren 16 österreichischen Schulen durch BM Heinz Faßmann und der Europaabgeordneten Karoline Graswander-Hainz sowie Othmar Karas im Haus der Europäischen Union zu „Botschafterschulen des Europäischen Parlaments“ ernannt. EU-Koordinatorin LSI Dr. Renate Kanovsky-Wintermann ist stolz auf die besonderen Leistungen der drei Kärntner Schulen, die mit viel Engagement den Europagedanken leben und in die Welt tragen.

Nach den 20 ersten Schulen im Vorjahr, der Großteil davon Berufsschulen und Polytechnische Schulen, sind nun auch die neuen „Botschafter“  Teil eines EU-weiten Netzwerks von rund 1000 Schulen, die eine besonders enge Kooperation mit dem Europäischen Parlament pflegen.

Diese Schulen haben in besonders engagierter Weise an einem eigens entwickelten europa- und demokratiepolitischen Programm teilgenommen. Sie haben sich durch Fortbildungstätigkeiten für Lehrkräfte und schulische Aktivitäten rund um die Europäische Integration, Demokratie und die Werte der EU ausgezeichnet.

Die Botschafterschulen haben rund um den Europatag und darüber hinaus besondere Events – vom Europajahrmarkt über Europa-Quizze bis hin zu kulinarischen Reisen – mit viel Engagement der Lehrkräfte und der SchülerInnen gestaltet.

Auch Bundesminister Heinz Faßmann strich den vorbildlichen Einsatz der Schulen heraus und nützte die Gelegenheit um seinen Dank auszusprechen. Er rief die Jugend dazu auf „neugierig“, „kritikfähig“ und „politisch aktiv“ zu werden.

Auch Europaabgeordnete Karoline Graswander-Hainz (SPÖ/S&D) dankte den Lehrkräften und SchülerInnen für ihren Einsatz und betonte, die „EU fördere Regionalität“. Darüber hinaus richtete sie an die Vertreter der Schulen den Appell, „wir brauchen mehr Bewusstsein in Bezug auf Europa“.

Der Europaabgeordnete Othmar Karas (ÖVP/EVP) zeigte sich vom Engagement der Schulen begeistert und hob die emotionale Verbundenheit hervor, die für eine starke EU vonnöten sei – „Wir müssen Europa leben“.

Das Programm „Botschafterschulen des Europäischen Parlament“ gibt es seit 2017 in Österreich. Momentan befinden sich über 50 Schulen aller Schultypen aus allen Bundesländern im Programm. Um die Akkreditierung als Botschafterschule zu erlangen, müssen die sich bewerbenden Schulen sechs europaweit einheitliche Kriterien zur besseren Integration europäischer Themen und Werte in den Schulalltag erfüllen. Die Auswahl der Schulen erfolgte in Kooperation mit dem BMB.

 

Text&Fotos: APA OTS

Jeder Abschied ist ein Anfang

Am 22.Juni 2018 fand in der Stiftskirche des Stiftsgymnasiums St. Paul eine stimmungsvolle Maturafeier der beiden Maturaklassen statt. Mit der Verabschiedung der Maturant/innen gingen auch zwei weitere Abschiede einher:

Der eine betrifft FI HR Prof. Mag. Anton „Toni“ Boschitz, der in bewährter Manier den Maturavorsitz geführt hat. Seit 2015 begleitete er in wertschätzender und souveräner Art und Weise die Maturant/innen bei deren Auftritten am Ende ihrer Schullaufbahn. Der Tradition entsprechend gab es im Rahmen der Maturafeierlichkeiten einen musikalischen Auftritt des Fachinspektors, welcher „alle Stückerln spielte“ und die anwesenden Gäste zu „Standing Ovations“ aufforderte. LSI HR Mag. Susanne Traußnig wünschte dem allseits beliebten Fachinspektor für den katholischen Religionsunterricht alles Gute für den „Unruhestand“ und noch viele musikalische Sternstunden.

Mit Wehmut stand bei dieser Maturafeier auch der Abschied vom langjährigen Direktor der Schule, Prof. Mag. Dr. Thomas Petutschnig an, der mit Schuljahresende von der Stiftsleitung als Schulleiter abberufen wird. Nochmals ließen die Anwesenden das besondere Schuljahr 2013/14 Revue passieren – ein Schuljahr, in welchem das Stiftsgymnasium als erste AHS Österreichs die neue Form der Reifeprüfung absolvierte, ein Meilenstein der Bildungsgeschichte. Auch ihm überbrachte LSI HR Mag. Susanne Traußnig die besten Wünsche auf seinem weiteren Lebensweg, denn wie heißt es: „Jedes Ende ist auch ein Anfang!“

Text&Foto: Abt. III AHS

„G’sunde Lebenswelt Schule“ der KGKK: – Auszeichnung für acht Schulen

Schulische Gesundheitsförderung ist ein Gewinn für alle! Um den Schulalltag für alle Beteiligten gesünder zu gestalten, haben sich seit 2016 acht weitere Schulen in Kärnten gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern aktiv mit dem Thema Gesundheit auseinander gesetzt. Unterstützung erhielten die teilnehmenden Schulen von den KGKK-Expertinnen der Service Stelle Schule, die die Schulteams zum Thema „G’sunde Lebenswelt“ berieten. Die innerhalb dieses Prozesses in den letzten zwei Jahren entstandenen Projekte sind vielfältig und reichen von gesunder Ernährung und Bewegung über Lärmverminderung, Zahngesundheit, Suchtprävention bis hin zur psychosozialen Gesundheit. Der Abschluss dieses zweijährigen Gesundheitsprozesses wurde im Rahmen der Abschlussveranstaltung am 21. Juni 2018 im Messezentrum Klagenfurt gefeiert und dabei ging es bunt zu: Die Schülerinnen und Schüler stellten ihre Gesundheitsaktivitäten und –projekte kreativ dar und gestalteten damit die Veranstaltung aktiv mit – es wurde getanzt, gesungen und gedichtet, aber auch Zirkus-Akrobatik und Sketches waren Teil der Veranstaltung.

„Die Kärntner Gebietskrankenkasse zielt mit ihrer Schulischen Gesundheitsförderung darauf ab, das Gesundheitsbewusstsein der jungen Generation so früh wie möglich zu fördern. Der kreative und gesundheitskompetente Zugang zum Thema Gesundheit, den die Schülerinnen und Schüler dabei erlernen und bei dieser Abschlussveranstaltung präsentieren, zeigt, dass ihnen die Auseinandersetzung mit Gesundheit Freude und Spaß bereitet. Das sind die besten Voraussetzungen dafür, dass das gelernte, gesunde Wissen auch verinnerlicht und ins Erwachsenenalter transferiert wird“, erklärt KGKK-Bereichsdirektorin Dr. Helgard Kerschbaumer. „Die teilnehmenden Schulen haben nun die Möglichkeit für zwei weitere Jahre ‚in die Verlängerung‘ zu gehen und verpflichten sich somit den Weg der Gesundheitsförderung weiter zu beschreiten“, ergänzt KGKK-Obmann Georg Steiner, MBA.

Die Überreichung der Urkunde „G’sunde Lebenswelt Schule“ stellt ein Zeichen der Anerkennung für das besondere Engagement der Schulen in den letzten zwei Jahren dar. Für die Schuljahre 2016 bis 2018 wurde diese Urkunde acht Schulen verliehen:

  • NMS Finkenstein
  •  NMS Griffen
  • NMS Villach-Lind
  • VS Grafenstein
  • VS Irschen
  • VS Keutschach
  • VS 2 Villach
  • VS Reißeck

Als Ehrengäste der Veranstaltung konnten Rudolf Altersberger und die Präsidentin für den höheren Schulbereich des Landesverbandes der Elternvereine, Gertrud Kalles-Walter, begrüßt werden. Schülerinnen und Schüler aber auch das Lehrpersonal erhielten zudem die Möglichkeit, sich bei den Informationsständen der Kooperationspartner, BVA, AUVA, ASKÖ Kärnten und der SPORTUNION Kärnten weitere Informationen zum Thema Gesundheit zu holen.

Text KGKK

Foto: Thomas Hude

Vernetzungstreffen der VerkehrserziehungsreferentInnen

Vom 23.5. bis 25.5.2018 lud die Abteilung I mit Abteilungsleiter MMag. Siegfried Torta als zuständigen Referenten zu einem turnusmäßig stattfindenden Vernetzungstreffen des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung mit den VerkehrserziehungsreferentInnen an den Landesschulräten, am Stadtschulrat für Wien und an den Pädagogischen Hochschulen. Im Rahmen dieser Tagung wurden neben organisatorischen Fragen vor allem inhaltliche Themen der schulischen Verkehrserziehung behandelt.

So ging es unter anderem um die Verkehrs- und Mobilitätserziehung in der Sekundarstufe, das Rechtsabbiegen bei „Rot“ sowie die Kinderpolizei und Cyberkids mit einer Präsentation von Chefinsp. Johannes Ruppitsch und AbtInsp. Alfred Rauscher. Weiters wurden die Flugeinsatzstelle Klagenfurt durch Chefpilot Johann Pletzer zum Thema Verkehrsüberwachung aus der Luft sowie der Fuhrpark und die Werkstätte der Stadtwerke Klagenfurt zum Thema E-Mobilität besucht.

Der letzte Vormittag war dem Thema „Autonomes Fahren“ gewidmet. Mag. Walter Prutej von SURAAA stellte ein diesbezügliches Projekt aus Pörtschach vor und hielt das Impulsreferat. Frau MinR Dr. Sabine Bauer schloss die Tagung.

Text&Fotos: MMag. Siegfried Torta

 

Sicherheitsprojekt „Süßes oder Saures“ der VS Annabichl

Das gesamte Schuljahr 2017/2018 steht für die Volksschule Annabichl unter dem Motto „Sicherheit“. Am 30. November 2017 erhielt diese beim 17. Klagenfurter Gesundheitspreis und Dialogjahr zum Thema „LEBE SICHER, BLEIB GESUND“ in der Kategorie „Sicherheit des Schulkindes inklusive Verkehrssicherheit“ den 2. Platz. Dazu gratulierten Stadtrat Mag. Franz Petritz, Rudolf Altersberger vom LSR und Dr. Tatjana Kampuš von der Gesundheitsabteilung des Magistrats Klagenfurt.

Im Rahmen des folgenden Dialogjahres wurden unter der Leitung von Direktorin Waltraud Egger mehrere unterschiedlichste Sicherheitsprojekte mit den Schülerinnen und Schülern umgesetzt:

  • Von den Schülerinnen und Schülern wurden die Gefahrenquellen ihres Schulweges aufgespürt und ein Lageplan mit den gefährlichen Stellen eingezeichnet. Dieser Plan wurde in der Aula ausgehängt und dadurch allen Kindern und Eltern zugänglich gemacht.
  • Ein wichtiger Teil des Projektes war ein Aktionstag, welcher sich direkt an das kostenlose Projekt „Apfel oder Zitrone“ der AUVA und Polizei anlehnt. Unter kontrollierten Bedingungen wurden gemeinsam mit den Kindern durch die Polizei Geschwindigkeitsmessungen an einer Straße vorgenommen. Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer wurden für richtiges Verhalten mit einem Apfel und für falsches Verhalten mit einer Zitrone belohnt. Die Kinder konnten das Obst mit lobenden oder auch ermahnenden Worten überreichen. Dadurch wurden den Kindern nachhaltig das viel zu häufige Fehlverhalten der Autofahrer veranschaulicht und Achtsamkeit auf der Straße vermittelt.
  • Der Abschluss des Dialogjahres „LEBE SICHER, BLEIB GESUND“ erfolgte mit dem kostenlosen Projekt „Sicheres Inlineskaten“ des Vereins GROSSE SCHÜTZEN KLEINE und der AUVA in Kooperation mit dem Landesschulrat für Kärnten. Am 8.5.2018 konnte die gesamte Schule den ganzen Vormittag am Sportplatz Krall sicheres Inlineskaten üben. Für Spaß und fachgerechtes Wissen sorgte als Projektpartner die Sportschule Krainer aus Feld am See. Sie zeigte den Schülerinnen und Schülern der Volksschule Annabichl richtiges Inlineskaten, Bremsen, Fallen und wie sie sich vor unnötigen sowie schweren Verletzungen schützen können. Je nach Bedarf wurde den Kindern kostenlos auch eine Ausrüstung zur Verfügung gestellt.Text: Dr. Tatjana Kampuš
    Foto: Dietmar Wajand

Love-Tour der Europäischen Toleranzgespräche 2018

Die Europäischen Toleranzgespräche 2018 standen diesmal  unter dem Motto „Sehnsucht nach Europa – Über die Suche nach dem verlorenen Paradies“, und das Ziel war vorgegeben: Mehr Mut, Hoffnung und Orientierung in Zeiten zunehmender Verwirrung und politisch geschürter Ängste dank Fake News, digitaler Kriege, erstarkendem Nationalismus und Euro-Skeptizismus.

Rund 250 Schülerinnen und Schüler mit 32 Lehrerinnen und Lehrer haben am 16. Mai 2018 in Villach am Auftakt der Europäischen Toleranzgespräche teilgenommen und die Gelegenheit genutzt, wichtige zukunftsweisende Informationen und Denkanstöße von den, speziell im Jugendbereich sehr engagierten Personen, zu erhalten. Die gesetzten Schwerpunktthemen „Love-& Hate“, „Gegen Mobbing und Gewalt an Schulen“, „Love & Haven“ sowie „Kommunikation für ein besseres Leben“ sind aufgrund der sehr lebendigen Vortragsweise von Ali Mahlodji (EU-Jugendbotschafter, Start up-Unternehmer) und Ingrid Brodnig (Journalistin, EU-Digitalbotschafterin) mit vielen beispielhaften und praxisnahen Ausführungen versehen, beim Publikum äußerst gut angekommen und begeistert aufgenommen worden. Mit ihren engagierten, detaillierten Fragen haben die Schülerinnen und Schüler zusätzlich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen.

Informationen dazu auf http://fresach.awm.at/live.html

Das Video zeigt Kurzstatements von Vortragenden und ModeratorInnen sowie Impressionen aus Villach und Fresach: https://youtu.be/upK4zOf8xMY

Text: Mag. Gerlinde Duller
Fotos: Gerhard Kampitsch

HTL Ferlach gewinnt 2 Kategorien bei dem bundesweiten Wettbewerb Jugend Innovativ

Ende Mai fand das große Bundesfinale zum 31. Wettbewerb von Jugend Innovativ in Wien statt und die 7 innovativsten Teams Österreichs wurden durch BM Schramböck und BM Faßmann ausgezeichnet. Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort sowie das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung zeichneten in Wien die Siegerinnen- und Sieger-Teams der 31. Wettbewerbsrunde von Jugend Innovativ aus. Der Wettbewerb holt die Spitzenleistungen der jungen Talente ins Rampenlicht und würdigt die innovativen Leistungen von Österreichs SchülerInnen.
Sieben Teams aus Kärnten, Salzburg, Wien und der Steiermark konnten sich mit ihren kreativen Projekten in ihren Kategorien gegen insgesamt 431 eingereichte Projekte durchsetzen.

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck gratulierte den Teams zu ihrem Erfolg und betonte die große Bedeutung des Wettbewerbs und ebenso Bildungsminister Heinz Faßmann führte aus, wie wichtig es ist, den Innovationsgedanken so früh wie möglich zu fördern: „Bewerbe wie Jugend Innovativ zeigen, welch großes Potential in unseren Schülerinnen und Schülern schlummert. Mit Hilfe engagierter Pädagoginnen und Pädagogen können die Jugendlichen ihre Kreativität unter Beweis stellen und Ideen verwirklichen. Das macht Mut, den eigenen Forschergeist auszuleben und die gesammelten Erfahrungen im besten Fall über die Schule hinaus für den eigenen Karriereweg zu nutzen. Jugend Innovativ leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, unsere Schulen zu Orten der Projektarbeit und der Innovation zu machen.“

1.435 Schülerinnen und Schüler stellten in der aktuellen Wettbewerbsrunde mit 431 innovativen Projekten in den Kategorien Design, Engineering, Science, Young Entrepreneurs sowie in den Sonderpreis-Kategorien Sustainability der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative und Digital Education der Innovationsstiftung für Bildung ihr enormes Innovationspotential unter Beweis. 35 Teams schafften den Einzug ins 31. Bundes-Finale und präsentierten ihre kreativen Entwicklungen einer hochkarätigen Jury und im Rahmen einer Ausstellung der Öffentlichkeit.

Die folgenden 2 Projekte von SchülerInnen der Abteilung Industriedesign setzten sich schlussendlich im Bundes-Finale gegen 35 Teams durch und wurden im Rahmen der feierlichen Preisverleihung mit dem Sieg in der jeweiligen Kategorie ausgezeichnet:

  1. Preis Design: Multifunktionaler Wintersportschuh, EUREGIO HTBLVA Ferlach, Kärnten
    Der neue Schuh ist sowohl zum Langlaufen als auch für Schneeschuhwanderungen einsetzbar. Valentina Hofstätter, Markus Leb, Theresa Steinwender, Adrian Steurer und Anna Taferner

    Nähere Infos zum Projekt: http://www.jugendinnovativ.at/Gewinner-innen/5487.html

Im Laufe des Schuljahres 2017/18 entwickelte die Diplomarbeitsgruppe in Kooperation mit der Firma Atomic einen multifunktionalen Wintersportschuh, der sowohl für den Langlauf als auch für den Schneewanderbereich einsetzbar ist. Neben der optischen Gestaltung des innovativen Sportschuhs „Agila“ wurden auch zwei Schneeteller entworfen. Der „Raptor“ zieht die Aufmerksamkeit vor allem durch sein außergewöhnliches Aussehen auf sich und dient zum Schneewandern in steilerem Gelände, während der „REX“ eine Miniaturvariante eines Schneetellers für gemütliches Spazierengehen darstellt. Die gesamte Produktpalette ist miteinander durch die von Atomic entwickelte ProLink-Bindung kompatibel und wird durch ein passendes Branding in den von der Firma Atomic verwendeten Farben abgerundet.

  1. Preis Young Entrepreneurs: 3D Printing 4 Education, EUREGIO HTBLVA Ferlach, Kärnten
    Mit einem Lernkoffer vermittelt das Projektteam Schülerinnen und Schülern die Grundlagen des 3D-Drucks. Leo Angermann, Florian Brunner, Laura Hasenbichler und Florian Scherr

    Nähere Infos zum Projekt: http://www.jugendinnovativ.at/Gewinner-innen/5505.html

In Bezug auf die stetig wachsende Relevanz des Themas Industrie 4.0 in der technischen Ausbildung wird mit diesem Projekt versucht, 3D-Drucker Schulen leichter zugänglich zu machen. Mit Hilfe einer genauen Anleitung und einem eigens für den Schulbetrieb konzipierten 3D-Druckkoffer, können die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit dieser Technologie einfach erlernen. Es soll ein gut transportierbarer und kinderleicht zu bedienender 3D-Drucker gestaltet werden. Ebenso weist er eine Nachhaltigkeit auf. Der Koffer soll später aus Holz und das abbaubare Filament aus Maisstärke bestehen. Die U-Profile werden ebenfalls wiederverwendet.

Die beiden betreuenden ProfessorInnen Mag. Johannes Puinbroek (3D Printing 4 Education) und Mag. Rosa Gasteiger (Multifunktionaler Sportschuh) sind begeistert von der Gruppe der innovativen und kreativen SchülerInnen aber auch von den tollen Ergebnissen, die in dem Wettbewerb erzielt werden konnten. Prof. Rosa Gasteiger beschreibt wie folgt: „Es ist für mich als unterrichtende Industriedesignerin immer eine große Freude und spannende Herausforderung, mit unserem jungen, innovativen und kreativen SchülerInnen zusammenarbeiten. Seit nunmehr 6 Jahren arbeiten wir mit dem internationalen Sportartikelhersteller Atomic zusammen und haben bereits eine Reihe von erfolgreiche Projekten in diesem Bereich abgewickelt. Diese Auszeichnung bestätigt einmal mehr die Qualität unserer hochwertigen Arbeit und Ausbildung!“

Auch Direktorin, Mag. Silke Bergmoser ist begeistert und sehr stolz auf die professionelle Arbeit des Schüler- aber auch des Lehrerteams, denn nur mit gegenseitiger Wertschätzung der erbrachten Arbeit kann man solch einzigartige Ergebnisse erzielen. Das Maximum an Kreativität aus den SchülerInnen herauszuholen und sie auf diesem Weg zu unterstützen, vor allem aber zu fördern und fordern, steht an erster Stelle in der täglichen Arbeit an der HTL Ferlach.

Auch die SchülerInnen sind fasziniert und noch im Glücksgefühl nach den aufregenden Tagen in Wien. „Als beim Bundesfinale sowohl wir als auch die andere Diplomarbeitsgruppe unserer Klasse in der jeweiligen Kategorie den 1. Platz belegt haben, glaubten wir, dass es gar nicht mehr besser werden kann. Glücklicherweise haben wir dann aber noch zusätzlich einen Reisepreis nach London abgesahnt – einfach unglaublich! Die Erfahrungen die wir durch die anderen Schülerprojekte und die Jury sammeln konnten, sind wirklich wertvoll für uns und haben uns gezeigt, wo wir mit unserer Qualität der Arbeit stehen.“ Begeistert zeigt sich die Gruppe eben über den gewonnenen Reisepreis im Herbst 2018 zum Design Festival London „100% Design“, der alle in einen Ausnahmezustand versetzt hat.

 

 

Text: EUREGIO HTBLVA FERLACH

Fotos: Jugend Innovativ, (c) aws, Wolfgang Voglhuber – VOGUS

 

Mit Sicherheit mehr Spaß am Skaten!

Im Mai 2018 haben Schülerinnen und Schüler der Volksschule 4 in Annabichl mit Direktorin Waltraud Egger an der Schulaktion „Sicheres Inline-Skaten“ im Beisein von Prim. Univ. Doz. Dr. Günter Fasching, Vorstand der Abteilung für Kinder- und Jugendchirurgie und Leiter von „Grosse schützen Kleine – Kärnten“, Rudolf Altersberger vom Landesschulrat für Kärnten, Mag. Sabrina Mikitz von der Kelag, Ing. Hannes Karpjuk und Mag. Renée Slupetzky von der AUVA sowie Dipl. Sportlehrer Wolfgang Krainer, Leiter und Inhaber der Sportschule Krainer, am Sportplatz Krall teilgenommen.

Das Erfolgsprojekt vom Verein „Grosse schützen Kleine – Kärnten“ bietet seit 2004 in Zusammenarbeit mit der AUVA kostenlose Inline-Skating-Kurse inklusive Ausrüstung für VolksschülerInnen in ganz Kärnten an. Ziel ist es, die Sicherheit beim Inline-Skating zu erhöhen und damit einen Beitrag zur Unfallprävention bei jugendlichen Inline-SkaterInnen zu erreichen. Da Unfälle überwiegend auf mangelndes Fahrkönnen und Bremsvermögen, Selbstüberschätzung und fehlende Schutzausrüstung zurückzuführen sind, hat der Verein seither bereits rund 12.000 Kinder geschult.

Der AUVA ist es wichtig, das Sicherheitsbewusstsein der Kinder zu schärfen und durch ein gezieltes Training zur Verminderung des Verletzungsrisikos beizutragen. Mit dieser Schulaktion wird bei den SchülerInnen der Grundstein für sicheres Skaten in der Freizeit gelegt.

„Vor einem Sturz sind auch die besten SportlerInnen nicht gefeit. Fehler können jedem passieren und Unvorhersehbares kommt unvorhergesehen. Jährlich gibt es 7.000 Verletzte beim Inline-Skaten, wovon nur ein Viertel ausreichend geschützt ist“, so Prim. Univ. Doz. Dr. Günter Fasching, dem es in erster Linie darum geht, Kindern das Gefahrenbewusstsein nahe zu bringen und ihnen zu zeigen, wie sie sich vor einem Sturz richtig schützen können.

Rudolf Altersberger ist selbst Gründer des 1. Kärntner Inline-Skater Clubs und unterstützt das Projekt von Anfang an, „da Kinder bereits im Volksschulalter zur regelmäßigen Bewegung hingeführt werden sollen und das gelingt nur mit einer Sportart, die in erster Linie Spass macht. Hier eignet sich gerade das Inline – Skaten, weil es überall durchführbar, schnell erlernbar und dem Eislaufen ähnlich ist. Der gesamte Körper wird eingesetzt und dabei die Koordinationsfähigkeit, Geschicklichkeit und Kondition ausgebaut.“

Beim Inline-Skaten ist auf eine entsprechende Grundausrüstung zu achten: Skates mit guten Rollen, Helm sowie Knie-, Ellbogen- und Handgelenk-Protektoren sind ein Muss. Ein Kurs hilft dabei, gutes Fahrkönnen, Kenntnisse über die Verkehrsvorschriften und die richtigen Techniken zu erlangen, um sich im Sturzfall nicht zu verletzen. Hier motiviert das Team der Sportschule Krainer die Kinder und macht die jungen SkaterInnen auf spielerische Art und Weise mit Theorie, Praxis und Sicherheitsregeln vertraut.

Die rund 62 Schülerinnen und Schüler der Volksschule 4 in Annabichl waren begeistert von dem Skater-Kurs, „weil es cool ist gemeinsam mit Freunden Sport zu machen und gleichzeitig richtig Bremsen und Fallen zu erlernen.“

Foto: Dietmar Wajand

Wenn Schülerinnen und Schüler zu Hautprofis werden

Wenn der Sommer nicht mehr weit ist, nutzen viele jede freie Minute für Ausflüge im Freien. Die sonnigen Tage werden in vollen Zügen genossen, bergen aber auch Risiken für die Gesundheit. Bewusstsein für die Gefahren von UV-Strahlen schafft die Hautschutzkampagne „Sonne und Leben“ 2018, die mit Workshops an Kärntner Volksschulen an den Start ging. Die Vorsorgeaktion führt die Kärntner Gebietskrankenkasse gemeinsam mit der Ärztekammer – Fachgruppe Dermatologen, dem Gesundheitsreferat des Landes Kärnten, dem Landesschulrat für Kärnten, der Kleinen Zeitung, der Apothekerkammer Kärnten und dem Gesundheitsnetzwerk kärngesund durch.

In den Monaten Mai und Juni erarbeiten Ärztinnen der Kärntner GKK gemeinsam mit SchülerInnen in Kurz-Workshops interaktiv und spielerisch das Thema Hautgesundheit. Über 1500 SchülerInnen in 17 Volksschulen  bekommen unter dem Motto „Hautschutz ist kinderleicht“ die Chance Hautprofis zu werden, erhalten eine Hauttypbestimmung und eine Plakette als Auszeichnung.

„Hautschutz beginnt bei den Kleinsten. Wir möchten das Bewusstsein für den richtigen Umgang mit der Sonne schon bei den VolksschülerInnen schärfen und ihre Gesundheitskompetenz im frühen Alter stärken“, betonen KGKK-Obmann Georg Steiner, MBA und KGKK-Direktor Dr. Johann Lintner. „ Die Kinder bekommen in den Workshops das Rüstzeug, um ihr erworbenes Wissen rund um das Thema Hautgesundheit in der Praxis anzuwenden.“

„Die Sonne hat auch ihre Schattenseiten! Je früher man darüber Bescheid weiß, desto sicherer kann man die Sonne genießen“, sagt Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner. Ihr Appell lautet daher: „Wer seine Haut schützt, schützt seine Gesundheit!“ Prettner möchte schon die Jüngsten zu „kleinen HautschutzexpertInnen“ machen  – dann können sie ihr Wissen ihren Eltern weitergeben und ihnen ein Vorbild sein: „Denn auch Große können von Kleinen lernen.“

„Wir wissen, dass es gerade die Sonnenbrände in der frühen Kindheit sind, die ein mögliches Hautkrebsrisiko in späterer Folge erhöhen können“, informiert Dr. Max Wutte, Fachgruppenobmann der Dermatologen der Ärztekammer für Kärnten. „Daher ist es besonders wichtig, Kindern zu vermitteln, wie sie sich selbst schützen können. Gerade dieser Zielgruppe muss nähergebracht werden, dass rote Haut nichts Normales ist.“

„Die VolksschülerInnen sind für die Aufklärung über dieses im wahrsten Sinne des Wortes brennende Thema sehr empfänglich“, sagt Rudolf Altersberger. „Das große Interesse der Kärntner Bildungseinrichtungen an den Workshops zeigt, wie wichtig Hautgesundheit gerade in jungen Jahren ist.“

Im Anschluss an die Hautschutzkampagne in den Volkschulen tourt die Kärntner Gebietskrankenkasse mit Unterstützung der Kärntner Ärztekammer im Juli durch die Bäder und steht vor Ort für Beratungen und Informationen  zur Verfügung.

Text&Bild: Kärntner Gebietskrankenkasse