7 BundessiegerInnen des BG/BRG Villach St. Martin räumten beim BIBER der Informatik ab

Den Schülerinnen und Schülern des BG/BRG Villach St. Martin ist beim österreichweiten Computerwettbewerb BIBER der Informatik ein noch nie dagewesener Erfolg gelungen. Gleich 7 Schülerinnen und Schüler wurden dank ihrer außerordentlichen Leistungen zu BundessiegerInnen gekürt, drei davon sogar mit der maximal zu erreichenden Punkteanzahl.

Demnach haben in der Kategorie „Benjamin“ (5. und 6. Schulstufe) Alina Rumpl, Emilia Smetana, Katarina Vukicevic sowie Lorenz Weber den Österreichsieg errungen. In dieser Alterskategorie ist das BG/BRG Villach St. Martin mit den meisten Erstplatzierten sogar die erfolgreichste Schule Österreichs. Die 4 PreisträgerInnen stellen damit in Kärnten auch 4 der insgesamt 5 LandessiegerInnen.

In der Kategorie „Meteor“ für die 7. und 8. Schulstufe wurde Jasmin Lassnig mit der maximal erreichbaren Punkteanzahl souverän Bundessiegerin. In Kärnten ist sie damit auch eine der zwei LandessiegerInnen.

In der 9. und 10. Schulstufe gewinnen ebenfalls mit maximaler Punkteanzahl Lara Pregelj und Marie Wernitznig eindrucksvoll in ihrer Kategorie „Junior“ und zählen damit zu den Besten in Österreich.

Im Rahmen der schulischen Siegerehrung überbrachten Direktorin Roswitha Errath, Informatik-Fachgruppenleiter Heimo Senger, Schulsprecher Cedric Keller sowie die BIBER-Verantwortlichen René Scheriau und Armin Wernisch allen PreisträgerInnen ihre Glückwünsche und dankten allen teilnehmenden SchülerInnen der Schule für ihre Mitwirkung sowie den Informatiklehrkräften für die organisatorische Abwicklung. Auch Bildungsdirektor Dr. Robert Klinglmair gratuliert der Schule herzlich zu den sensationellen Erfolgen, die zeigen, dass den Digitalisierungsstrategien auf allen Ebenen Rechnung getragen wird und eine Forcierung auf MINT-Fächer sich in Hinblick auf zukünftige gesellschaftliche Entwicklungen besonders auch für Mädchen lohnt.

„Dieser noch nie dagewesene Erfolg ist eine enorme Bestätigung der bereits vor 20 Jahren an unserer Schule für alle Schülerinnen und Schüler etablierten qualitätsvollen informatischen Ausbildung und stellt einen sehr großen Ansporn dar, diesen erfolgreichen Weg fortzusetzen,“ meint Direktorin Roswitha Errath.

Für den Leiter der Fachgruppe Informatik der Schule Heimo Senger sind die heurigen Ergebnisse auch aus einem weiteren Grund so sensationell: „Wir haben in den letzten 7 Jahren erfreulicherweise immer zwischen 1 und 3 Bundessieger beim BIBER gehabt, doch diesmal haben sich erstmals die Frauen komplett durchgesetzt. Von den 7 SiegerInnen sind 6 Mädchen, die in Informatik zur Spitze Österreichs zählen. Gerade im technischen Fach Informatik mit einem großen Gender-Gap und hoher Männerlastigkeit ist das ein wirklich großartiges Resultat!“

Der BIBER der Informatik ist ein jährlich in 5 Alterskategorien von der Grundschule bis zur Sekundarstufe 2 stattfindender europaweiter Informatikwettbewerb für Schülerinnen und Schüler, der seit 2008 in Österreich von der Österreichischen Computergesellschaft organisiert wird (https://www.ocg.at/de/biber-der-informatik ). Das BG/BRG Villach St. Martin nimmt von Beginn an daran teil und zählt mit seinen Erfolgen zu den erfolgreichsten Schulen des Landes.

Text: BG/BRG Villach St. Martin, Bildungsdirektion für Kärnten/Lautischer
Foto: BG/BRG Villach St. Martin

Schüler der HLW St. Peter für kreative Fotowerke ausgezeichnet

In der Kategorie „Kreative Fotografie“ belegte Anže Robič, Schüler des V. Jahrgangs an der HLW St. Peter, mit seinem Foto „Die Heimat des Hirsch“ den ausgezeichneten 1. Platz beim Kreativwettbewerb „Europäische Nacht der Forscher“, welcher von der Universität in Nova Gorica ausgeschrieben wurde. Weiters erreichte der Schüler Maks Dakskobler, ebenfalls von der HLW St. Peter, mit seinem Gedicht zum Thema „Forschung“ den tollen 2. Platz.  Auch der Landesschulrat für Kärnten gratuliert den beiden Schülern der zweisprachigen HLW St. Peter im Rosental herzlichst zu diesen besonderen Leistungen.

 

Text&Bild: Abt. IV

Erstes UNIQA Trendsportfestival powered by SPORTUNION Kärnten

Die UNIQA und die SPORTUNION Kärnten setzten mit dem Trendsportfestival am 28.06.2017 einen zeitgemäßen Impuls für die Gesundheit unserer Jugend. Dem Aufruf nach Gesundheit verpackt in 30 coolen Sportstationen und toller Musik der Antenne Kärnten folgten 500 Jugendlichen im Alter von 11 -15 Jahren aus verschiedensten Schulen in Klagenfurt.

Trendsportarten sind bei vielen Jugendlichen in. Deshalb hat die UNIQA gemeinsam mit der SPORTUNION das Trendsportfestival in ganz Österreich ins Leben gerufen. „Wir wollen damit einen Impuls für die Gesundheit unserer Jugend setzen. Hier haben die SchülerInnen die Gelegenheit neue Sportarten mit unseren Vereinen auszuprobieren und wir wollen sie auch nachhaltig für den (Vereins)Sport begeistern“, so die Worte von SPORTUNION Kärnten Präsident Ulrich Zafoschnig. Das Ziel des Festivals ist es, mittels Funsportarten die Kinder und Jugendlichen zur Bewegung zu motivieren. „Alle SchülerInnen haben einen gewissen Bewegungsdrang in sich und den kitzeln wir mit derartigen Veranstaltungen aus ihnen heraus. Sie holen sich Ideen und suchen sich dann oftmals sogar Vereine, bei denen sie die Sportart weiterführen können“, freut sich Dr. Hannes Kuschnig, Landesdirektor UNIQA Kärnten & Osttirol.

Präsident Uli Zafoschnig und UNIQA Kärnten & Osttirol Landesdirektor Dr. Hannes Kuschnig eröffneten gemeinsam mit Landeschulratspräsident Rudolf Altersberger das erste UNIQA Trendsportfestival in Klagenfurt. 30 Stationen, davon 10 in Workshop Form wurden für die Jugendlichen vorbereitet. 3,5h lang konnten sie sich bei Sport, Graffiti und gesunder Ernährung austoben. Die Stationen wurden von Vereinen der SPORTUNION Kärnten betreut. Zusätzlich motivierte der Kärntner Radsportverband noch mit Geschicklichkeit und Spaß am Bike und beim Alpenverein konnte man sich beim Tischbouldern austoben oder seine Teamfähigkeit bei diversen Teambuildingspielen unter Beweis stellen.

Das Programm war vielfältig und lies keine Wünsche offen. Nicht nur Trendsportarten wie Skateboarden, Parkour & Freerunning, Calisthenics, Acro Yoga, Hip-Hop, Slacklinen und vieles mehr standen am Programm, sondern auch traditionelle Sportarten wie Orientierungslauf, Fechten, Golf, Selbstverteidigung, Beach-Volleyball und Stocksport begeisterten die Jugendlichen. Beim Workshop „Vital4Brain“ mit den UNIQA Vital Coaches lernten die Jugendlichen zusätzlich Konzentrations- und Koordinationsübungen, die Spaß machen, für den Schulunterricht kennen.

Musikalisch umrahmt wurde das Trendsportfestival von der Antenne Kärnten die mit Musik und Moderation die Stimmung im Stadion zum Kochen brachte. Heiß her ging es auch bei den Stationen der SPORTUNION Kärnten – Speed Stacking, Airtrack, Playtown und Cross Boccia – ob es an den hitzigen Spielen oder doch an den sehr sommerlichen Temperaturen lag bleibt wohl für immer ein Geheimnis.

Zum Abschluss gab es dann eine mitreißende Zumba Einlage mit allen motivierten Jugendlichen und nach dem Gewinnspiel der UNIQA wo sich drei SchülerInnen über einen Hubschrauberrundflug, ein Bike Set und ein Beach Set freuen konnten, gab es noch eine fulminante Abschlussshow von den Street Workout Boys von Carinthian Body ‚n‘ Dance.

Teilgenommen haben folgende Schulen: BG/BRG Lerchenfeld, Ingeborg-Bachmanngymnasium, Europagymnasium, BG/BRG für Slowenen, NMS Viktring und NMS Waidmannsdorf.

 

 

Text&Fotos: Sportunion Kärnten

 

G´sunde Lebenswelt Schule – Sieben Schulen ausgezeichnet

Gesundheitsförderung steht seit 2015 in weiteren sieben Kärntner Schulen mit über 380 SchülerInnen ganz oben am Stundenplan. Diese Schulen wurden für ihr gesundheitliches Engagement im Rahmen einer Abschlussveranstaltung im Klagenfurter Messezentrum mit der Urkunde „G’sunde Lebenswelt Schule“ von der Kärntner Gebietskrankenkasse, der Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner und AP Rudolf Altersberger ausgezeichnet.

Um den Schulalltag für alle, die daran beteiligt sind, gesünder zu gestalten, setzten sich die Schulen seit 2015 mit dem Thema Gesundheit auseinander. Unterstützt wurden die Schulen dabei von den ExpertInnen der Schulischen Gesundheitsförderung der Kärntner GKK, der Service Stelle Schule. Die innerhalb dieses Prozesses in den letzten zwei Jahren entstandenen Projekte sind vielfältig und reichen von gesunder Ernährung und Bewegung über Lärmverminderung, Zahngesundheit, Suchtprävention bis hin zur psychosozialen Gesundheit.

Die Präsentationen der Gesundheitsprojekte der Schulen stellen den krönenden Abschluss des zweijährigen Gesundheitsprozesses dar. Dieser wurde im Rahmen der Abschlussveranstaltung gefeiert. In der Klagenfurter Messehalle 5 ging es dabei bunt zu: VolksschülerInnen zwischen sechs und zehn Jahren stellten ihre Gesundheitsaktivitäten und -projekte sehr kreativ vor – es wurde gesungen, gedichtet, gezeichnet und getanzt.

„Gesundheitsförderung ist dann sinnvoll und nachhaltig, wenn sie dort passiert, wo sie die Menschen in ihrem Alltagsverhalten erreicht. Für unsere Schülerinnen und Schüler ist also nichts naheliegender, als das eigene Klassenzimmer zur gesunden Lebenswelt zu machen, denn hier verbringen sie einen Großteil ihrer Zeit und können gleich selbst zu LehrmeisterInnen werden, indem sie das erworbene Wissen zu Hause an Bekannte, Verwandte, Freunde und Eltern weitergeben“, gratulierte Prettner zu dem erfolgreichen Projektabschluss.

„Die Kärntner Gebietskrankenkasse zielt mit ihrer Schulischen Gesundheitsförderung, der Service Stelle Schule, darauf ab, das Gesundheitsbewusstsein so früh wie möglich zu fördern. Der kreative Zugang zum Thema Gesundheit, den die Schülerinnen und Schüler dabei entwickeln und bei dieser Abschlussveranstaltung präsentieren, zeigt, dass ihnen die Auseinandersetzung mit Gesundheit Freude und Spaß bereitet. Das sind die besten Voraussetzungen dafür, dass das gelernte, gesunde Wissen auch verinnerlicht und ins Erwachsenenalter transferiert wird“, so KGKK-Bereichsdirektorin Helgard Kerschbaumer.

Als sichtbares Zeichen für das gesundheitliche Engagement der Schulen während der letzten zwei Jahre erhalten sie eine Urkunde „G’sunde Lebenswelt Schule“ der Kärntner Gebietskrankenkasse.

Für die Schuljahre 2015 bis 2017 wurden mit dieser Urkunde sieben Schulen ausgezeichnet:

  • VS Obermillstatt
  • VS Gnesau
  • VS Möllbrücke
  • VS Pusarnitz
  • VS Steuerberg
  • VS Hermagor
  • VS Hohenthurn

Als Ehrengäste der Veranstaltung konnten auch Fachinspektorin für Bewegung und Sport, Mag. Renate Macher-Meyenburg sowie die Präsidentin für den höheren Schulbereich des Landesverbandes der Elternvereine, Gertrud Kalles-Walter, begrüßt werden. Weiters erwartete die SchülerInnen eine besondere Überraschung: Die Kärntner Band MATAKUSTIX präsentierte im Rahmen der Abschlussveranstaltung den neuen „Gesundheitssong“ der Service Stelle Schule, der gemeinsam mit SchülerInnen aus Projektschulen aufgenommen wurde, und gab auch noch einige ihrer weiteren Hits zum Besten.

Text: Büro LHStv.in Prettner
Foto: Thomas Hude

„Educational Lab“: Einzigartiger Vorzeige-Bildungscampus in Europa

Europaweit einzigartig ist das neue „Educational Lab“ (EduLab), ein Bildungscampus mit internationalem Modellcharakter im Klagenfurter Lakeside Science &Technologie Park. Die Plattform für neue Bildungsmodelle wie MINT, Forschung und Entwicklung, Internationalität und Wissenschaft, wurde im Beisein von Infrastrukturminister Jörg Leichtfried, Bildungsreferent LH Peter Kaiser, Lakeside Park-Geschäftsführer Hans Schönegger und Klagenfurts Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler offiziell eröffnet. Der Bildungscampus hat sich zum Ziel gesetzt, Jugendliche ab dem Kindergartenalter die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) nahe zu bringen und gleichzeitig PädagogInnen aus unterschiedlichen Bildungseinrichtungen spezifische Weiterbildungsangebote zu ermöglichen.

Für Infrastrukturminister Leichtfried wird mit dem Educational Lab ein neues Kapitel im Bereich der Bildung und Ausbildung für Kinder und Jugendliche aufgeschlagen. „Daher ist es wichtig, bei jungen Menschen Interesse für Innovation, Technik und Forschung zu wecken“, so der Minister. Die vom Bund zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel sollen auch helfen, dass heimische, innovative Betriebe auch weiterhin top bleiben.

Für Landeshauptmann Kaiser waren die Vorgespräche zur Realisierung des Bildungscampus in den letzten zweieinhalb Jahren anregend. „In der zunehmend technologischen Welt brauchen wir neben den drei Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen) solche neuen Bildungsbereiche. Unterschiedliche Schultypen kommen ab hier nun zusammen. Jetzt gelte es, in den jungen Menschen die Begeisterung für die MINT-Fächer zu wecken und mit spielerischen Elementen näher zu bringen“, stellte der Landeshauptmann fest. Kaiser verwies nach der Eröffnung auch darauf, dass es Kärnten trotz schwieriger Herausforderungen in den letzten Jahren geschafft habe, seine Forschungsquote auf 2,9 Prozent zu steigern.

Für Schönegger ist das Educational Lab ein Raum fürs Lernen und ein mobiles Bildungsmodell, das sich ständig weiterentwickeln wird. Für den Lakesidepark-Geschäftsführer gibt es nach wie vor zu wenig Nachwuchs im Technik-Bereich. „Im Wissensdreieck Technik, Forschung und Bildung gilt es daher, die Bildung und Ausbildung weiter zu entwickeln“, betonte er.

Pfeiler betonte, dass für die Stadt der Laksidepark und das EduLab einen Mehrwert habe. „Das Technologie- und Bildungszentrum hat eine Strahlkraft und schafft Perspektiven“, so der Vizebürgermeister.

Das Infrastrukturministerium stellt für das EduLab 960.000 Euro bereit. Weitere 1,8 Millionen Euro investieren das Land Kärnten und die Stadt Klagenfurt. Zudem kommen 12 Millionen Euro von der Europäischen Union.

Der Eröffnungsfeier wohnten unter anderem bei: Technologie Referentin LHStv.in Gaby Schaunig, LR Rolf Holub, AP Rudolf Altersberger, LSI Mag. Klaus-Peter Haberl, Abteilungsleiterin Gerhild Hubmann (Abteilung 6 – Bildung, Wissenschaft, Kultur. Sport) Universitäts-Rektor Oliver Vitouch, PH-Rektorin Marlies Krainz Dürr und Erich Herber (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft).

Text: LPD/ Michael Zeitlinger Foto: LPD/Helge Bauer

„Klub der klugen Köpfe“ erforschte die Kultur Italiens

Am 9. Juni 2016 fand das jährliche Klubtreffen des „Klubs der klugen Köpfe“ zum achten Mal statt. 102 Schüler/innen aus insgesamt 24 Volksschulen nahmen mit ihren Begleitpersonen daran teil. Die Teilnehmer/innen dieses Enrichmentprogramms „Klub der klugen Köpfe“ beschäftigten sich das ganze Schuljahr freiwillig und zusätzlich zu ihrer Unterrichtszeit mit dem Thema „ITALIEN“. Sie holten Informationen über die verschiedenen Regionen Italiens ein, recherchierten über die Römer, gestalteten kreative Nudelplakate, verfassten Geschichten über Asterix und Obelix, erkundigten sich über die Sehenswürdigkeiten Roms, lernten die italienische Sprache kennen und noch vieles mehr.

Für ihre geleistete Arbeit durften sie am Klubtreffen in der Volksschule St. Ursula teilnehmen. Der Schulverein St. Ursula hatte die Räumlichkeiten dankeswerter Weise kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Schüler/innen wurden von der Organisatorin des Projekts, Dipl. Päd. Marianne Kriegl, sowie von der Direktorin der VS St. Ursula, Ulrike Aiglsperger, willkommen geheißen und von LSI Dr. Dagmar Zöhrer für Ihren Einsatz und Ihre Bereitschaft zur zusätzlich geleisteten Arbeit gelobt. Anschließend erhielten die teilnehmenden Schüler/innen einen Stationenpass für elf „italienische“ Stationen, die es zu absolvieren galt. Studierende der Pädagogischen Hochschule Kärntens hatten spannende Stationen unter der Anleitung Ihrer Professorin Dr. Monica Cardinali-Vanicek vorbereitet. Mit viel pädagogischem Können und großem Engagement betreuten Sie die Kinder an den einzelnen Stationen.

Mag. Isabella Bergner von Radio Kärnten interviewte die Kinder für einen Bericht. Nachdem die Kinder die Stationen beendet hatten und das erlernte Lied „Se sei felice“ im Festsaal gemeinsam gesungen wurde, strich Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger in seiner Rede die Wichtigkeit der Förderung von begabten Kindern neben dem Regelunterricht heraus, um ihr Lernbedürfnis zu stillen und eine begabungsentsprechende intellektuelle Entwicklung zu gewährleisten.

Danach erhielten die Kinder von AP Rudolf Altersberger und Dipl. Päd. Marianne Kriegl eine Urkunde um ihre hervorragenden Leistung zu würdigen. Am Ende der Veranstaltung kam der Pizzabote und brachte für alle Kinder die ursprünglichste Pizza Italiens – die Pizza Margarita. Natürlich wurde auch noch ein Eis verzehrt und so klang ein gelungener Vormittag für die Teilnehmer/innen des Klubs der klugen Köpfe aus.

Ohne Unterstützung des Bildungsreferenten LH Dr. Kaiser, dem Verein INIZIA, dem LSR für Kärnten, dem Schulverein St. Ursula, der Buchhandlung Heyn, den Studierenden der PH Kärnten mit Dr. Cardinali-Vanicek, sowie den Kolleginnen des ECHA-Teams und den Kollegen und Kolleginnen in den Schulen und vor Ort wäre die Veranstaltung nicht möglich gewesen.

Text&Foto: Marianne Kriegl, BEd

 

Erfolgreiches Projekt „Schreibwerkstatt“

Seit dem Schuljahr 2014/15 organisiert die Koordinationsstelle für Begabungs- und Begabtenförderung Kärnten eine Werkstatt für sprachlich begabte Kinder aus dem Pflichtschulbereich. Die teilnehmenden Schüler/innen kommen aus den verschiedenen Bezirken Kärntens und treffen sich einmal im Monat in der Bibliothek des BG/BRG St. Martin.

Im heurigen Schuljahr arbeitete Frau Prof. Mag. Madeleine Strauss mit einer Gruppe von elf Kindern. Die AHS – Lehrerin für Deutsch und Französisch sowie Lehrbeauftragte der PH Kärnten bereitete den Kindern eine optimale Umgebung vor, um sich mit Sprache auf kreativem Weg auseinanderzusetzen.

Im Rahmen der diesjährigen Schreibwerkstatt sollten sich die Kinder in unterschiedlichen Texten ihrer eigenen Persönlichkeit annähern.

Teile der daraus entstandenen Texte wurden in dem Büchlein „ICH“ zusammengefasst und in einer Lesung am 10. Mai 2016 den Eltern präsentiert. Die jungen Autor/innen lasen ihre eigenen Texte vor und verblüfften die Zuhörer mit ihren kreativen Zugängen zu den verschiedensten Themenstellungen.

Im Anschluss an die Lesung erhielt jede/r der Teilnehmer/innen das Büchlein „ICH“, welches von der Obfrau des Vereins INIZIA, Fr. Dr. Claudia Egger-Grillitsch, gesponsert wurde und eine Urkunde für diese hervorragende Leistung.

Text&Foto: Marianne Kriegl, BEd

 

 

Über 600 Schüler am 1. Jugendgesundheitstag der Kärntner GKK

In der Messehalle 5 am Gelände der Kärntner Messen tummelten sich über 600 Jugendliche. Hintergrund des bunten Treibens: die Schulische Gesundheitsförderung, Service Stelle Schule, der Kärntner Gebietskrankenkasse lud zum ersten Jugendgesundheitstag. Den Schülerinnen und Schüler wurde ein umfangreiches Programm geboten. Am Marktplatz der Jugendgesundheit erwartete sie den ganzen Tag über zahlreiche Informationsstände, an denen sie sich zu unterschiedlichen Gesundheitsthemen beraten lassen konnten. Vertreten waren unter anderem Beratungs- und Informationsstände der Aidshilfe Kärnten, ASKÖ Kärnten, Mädchenzentrum Klagenfurt, Sportunion Kärnten.

Als Gastvortragender zum Thema Jugendgesundheit konnte der renommierte, deutsche Gehirnforscher Univ.-Prof. Dr. Dieter F. Braus gewonnen werden, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Wiesbaden. In seinen beiden Vorträgen nahm der Neurologe und Psychiater die Pubertät ins Visier. Überraschende Erkenntnisse seiner beiden Vorträge „EinBlick in das jugendliche Gehirn: Gesund erwachsen werden“ und „Fit ohne Sprit und Drogen: Was passiert eigentlich im Gehirn durch Alkohol, Hasch oder Speed?“ waren unter anderem, dass die Pubertät bis zum 26. Lebensjahr anhält und im Gehirn des Menschen eine massive Umbautätigkeit bedingt. Während dieser Phase werde laut Braus auch die Basis für seelische Gesundheit, Lebenszufriedenheit und Leistungsfähigkeit für das erwachsene Gehirn gelegt. Der Experte erläuterte anschaulich, was dem Gehirn in dieser wichtigen Phase voller Chancen hilft und was schadet, aber auch welche Risiken sich daraus ergeben.

„Mit dieser Veranstaltung sind wir gemeinsam wieder einen richtigen Schritt in Richtung Prävention und Gesundheitsförderung bei einer Zielgruppe, den Jugendlichen, gegangen, die der GKK Kärnten besonders am Herzen liegt. Die Informationen von Prof. Braus wurden so gut vermittelt, dass Jugendliche dadurch ihr Gesundheitsbewusstsein erweitert haben und das Risikoverhalten zukünftig besser einschätzen können“, so Dr.in Helgard Kerschbaumer, Bereichsdirektorin der Kärntner Gebietskrankenkasse.

Text & Foto: KGKK, KK

AHS-BMHS-Fremdsprachenwettbewerb: Kärntens Schüler standen im Rampenlicht

Diese Bilanz kann sich sehen lassen. Beim diesjährigen AHS- BMHS-Fremdsprachen-Bundeswettbewerb, dem Bundes-Übersetzungswettbewerb in Latein und Griechisch und der Philosophieolympiade boten Kärntens SchülerInnen hervorragende Leistungen. Auf dem Habenkonto stehen fünf erste Plätze, drei zweite Plätze und ein dritter Platz.

Die erfolgreichen, sprachgewandten Jugendlichen des Bundes- und des Landeswettbewerbes wurden von Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser im Beisein des Amtsführenden Landesschulratspräsidenten, Rudolf Altersberger, im Spiegelsaal des Amtes der Kärntner Landesregierung geehrt und mit Dekreten ausgezeichnet.

„Es gibt viele Gründe eine Fremdsprache zu erlernen. Sie ermöglicht es, auf andere Kulturen einzugehen und sie kennenzulernen, sie überwindet Kommunikationsbarrieren und ist ein wichtiges Kommunikationsmittel im Beruf. Zudem erweitert sie den Horizont und ist ein wichtiges Gehirntraining“, betonte der Landeshauptmann. Je jünger man sei, umso leichter lerne man eine Sprache und habe in unserer globalen Welt damit ungeheure Startvorteile. Kaiser danke auch allen Sprachpädagogen für ihren Einsatz und die Sprachvermittlung.

Altersberger attestierte den Kärntner AHS- und BMHS-SchülerInnen Sprachbegabung. „Bei den Top-Platzierungen weist unser Bundesland einen hohen Prozentsatz auf. Jeder/Jedem der beim Landes- bzw. Bundeswettbewerb unter Stress soweit kommt, kann man nur gratulieren “, stellte der Amtsführende LSR-Präsident fest.

Am AHS-Landesfremdsprachen-Wettbewerb nahmen heuer 25 SchülerInnen aus acht Kärntner Gymnasien teil. Am BMHS-Landesfremdsprachen-Wettbewerb beteiligten sich 46 SchülerInnen aus 16 Kärntner BMHS (HAK, HLW, HTL, KTS). Am Landesübersetzungswettbewerb in Latein und Griechisch nahmen 78 SchülerInnen teil. 85 SchülerInnen stellten sich der Landes-Philosophieolympiade.

Bei der Ehrung im Spiegelsaal mit dabei: Landesschulrats-Vizepräsidentin Elisabeth Dieringer-Granza und Landesamtsdirektor Dieter Platzer. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt von der Schulband des BG/BRG St. Martin Villach.

Die Geehrten des Bundeswettbewerbes:

Platz 1: AHS-Englisch: Teresa Sihler, BG/BRG St. Martin Villach; AHS-Italienisch: Maximilian Peter, Stiftsgymnasium St. Paul; AHS-Griechisch: Michael Pfeifer, BG/BRG Mössingerstraße Klagenfurt; AHS-Latein Kurzform: Sarah Kaltenhauser, BG/BRG Europagymnasium Klagenfurt; BMHS-Englisch: Steffen Mallon Euregio HTL Ferlach.

Platz 2: AHS-Französisch: Julia Schiestl, BG/BRG Villach-St. Martin; BMHS Englisch-Spanisch: Christina Huber, WI’Mo Klagenfurt; BMHS Englisch-Italiensch: Lejla Cavka, Zweisprachige HAK Klagenfurt. Platz 3: AHS-Philosophie: Michael Pfeifer, BG/BRG Mössingerstraße Klagenfurt.

Platz 4: AHS-Spanisch: Anna Carolina Kerstnig, BG/BRG Europagymnasium Klagenfurt.

I N F O: Die Landeswettbewerbssieger sind auf der Homepage des Landes http://www.ktn.gv.at zu finden.

 

Deutsch-als-Zweitsprache Jahrestagung 2016

Was können wir tun, wenn Lernende Sachinhalte sprachlich nicht verstehen und Aufgaben ungelöst bleiben?

Antworten mit einer Vielzahl von unterrichtspraktischen Anregungen erhielten die Kärntner Deutsch-als-Zweitsprache-PädagogInnen bei ihrer heurigen Jahrestagung am 12. Mai im Bildungshaus Wernberg. Fr. Dr. Carla Carnevale informierte die mehr als 80 TeilnehmerInnen – kompetent und praxisnah – über sprachsensible Unterrichtsmethoden.

Frau Mag. Nadine Ruthardt, Integrationsbeauftrage der Kärntner Landesregierung, gab mit ihrem Referat „Gemeinsam in Kärnten“ Einblicke in Herausforderung und Chancen einer von Diversität und kultureller Vielfalt gekennzeichneten Gesellschaft. Gesetzliche Grundlagen der DaZ-Arbeit standen im Zentrum der Ausführungen von LSI Dr. Dagmar Zöhrer.

 Ein besonderes Geschenk überbrachte Dr. Josef Hieden von pro mente Kärnten. „Das kleine Ich-bin-ich“, das seit Jahrzehnten bekannte, identitätsstiftende Kinderbuch, bereits in 15 Sprachen übersetzt, erschien – auf seine Initiative – nunmehr auch auf Farsi, Arabisch und Deutsch.

 Rudolf Altersberger, Präsident des Landesschulrates, dankte den Anwesenden LehrerInnen für ihre Arbeit als BrückenbauerInnen zwischen den Kulturen und gratulierte der LAG-Leiterin, Frau Ursula Hölbling, zur gelungenen Veranstaltung.

Text: LSI Dr. Dagmar Zöhrer
Foto: kore/LSR