Gesunde Schule: Kantinenessen muss gesünder werden

„Ich bin froh, die Zielgruppe als aktive Mitstreiter gewonnen zu haben.“ – So kommentierte im Rahmen einer Pressekonferenz Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner die Forderung der Landesschülervertretung nach einem gesunden, regionalen Essensangebot in den Schulkantinen. „Eine ausgewogene und gesunde Ernährung stellt einen wesentlichen Grundpfeiler für Gesundheit und Wohlbefinden dar. Ein gesundes Essverhalten wird bereits im Kindesalter erlernt und prägt für das Erwachsenenleben“, so Prettner. Der Status Quo sei allerdings ernüchternd: „Nicht einmal die Hälfte der Schüler isst täglich Obst oder Früchte, wobei der Anteil bei Mädchen mit 48,9 Prozent noch höher ist als bei den Burschen mit nur 37,4 Prozent“, informierte sie. Noch schlechter stehe es um den Gemüsekonsum: Nicht einmal ein Drittel der Jugendlichen würde täglich Gemüse zu sich nehmen – „bei den Burschen sind es 25,4 Prozent, bei den Mädchen 34,8 Prozent.“ Vice versa nehmen Schüler viel zu viel Zucker und Fette auf, der Anteil adipöser Jugendlicher steige.

„In Kindergärten und Schulen braucht es daher gesundheitsförderliche Verpflegungsangebote“, betonte Prettner. Das Land Kärnten habe aus diesem Grund schon vor Jahren begonnen, mit Projekten wie „Gesunder Kindergarten“ das Bewusstsein für gesunde Ernährung zu schulen. Nun sei die Maßnahme auch in Schulen angekommen – „und ich kann versprechen, dass diese Maßnahmen forciert werden“, so die Gesundheitsreferentin.

Wie nämlich AHS-Schülervertreterin Stefanie Strutzmann erklärte, werde derzeit in Schulen zu viel Junkfood angeboten. „Es fehlt an frischen Produkten, an warmem Essen und an Abwechslung“, so Strutzmann. Ergo brachte die Schülervertretung einen Antrag nach mehr regionalen, saisonalen und gesunden Lebensmitteln in Schulkantinen ein. Besagter Antrag wird im zuständigen Ausschuss des Landtages behandelt. Doch die Schülervertretung plant noch mehr: „Im April kommt dazu eine entsprechende Online-Petition. Und parallel dazu starten wir eine Kampagne unter dem Motto ‚Iss was G´scheiteres!‘ Eine Kampagne, die bei den Jugendlichen das Bewusstsein für die Bedeutung gesunder Ernährung stärken soll“, informierte Strutzmann.

Mit den Projekten „Gesunde Schuljause“ und „Gesunde Küche“ ist das Land Kärnten bereits mit konkreten Maßnahmen an den Start gegangen: Wie der Leiter des Gesundheitslandes, Franz Wutte, erläuterte, beraten und schulen Ernährungswissenschaftler im Rahmen des Projektes „Gesunde Schuljause“ Kantinenbetreiber. „Außerdem halten sie Workshops, aber auch Elternabende zur nachhaltigen Umstellung der Essgewohnheiten ab – also hin zur regionalen, saisonalen und gesunden Ernährung“, so Wutte. „Wir haben bereits 20.000 Schüler mit dieser Maßnahme erreicht. Mit dem Projekt ‚Gesunde Küche‘ hat das Land sogar 100 Prozent der Kindergärten abgedeckt.“ Dazu gebe es laufende Fortbildungskurse für Köche. „Aktuell ist auch ein Ernährungsexperte an Schulen unterwegs, der die Getränkeautomaten checkt – es werden nach wie vor viel zu viele zuckerhaltige Limonaden angeboten, obgleich es bereits hervorragende gesunde Alternativen gibt“, betonte Wutte.

Als neue Maßnahme kommt nun eine Kooperation von Gesundheitsland und Genussland hinzu: „Viele Kantinenbetreiber klagen, dass sie nicht wüssten, woher sie regionale Lebensmittel tagtäglich frisch beziehen könnten. Mit der Kooperation stellt das Gesundheitsland nun den Kantinen sämtliche Kontaktdaten zur Verfügung – wir vernetzen also Kantinen und Genusslandmitglieder“, erläuterte Wutte.

Erfreut über die „gesunde“ Initiative der Schülervertretung zeigte sich Bildungsdirektor Robert Klinglmair: „Schule braucht eine gesunde Basis – diese Basis baut auf fünf Säulen auf, eine davon ist die Ernährung“, so Klinglmair. Auch wenn die Bildungsdirektion Ernährungsprojekte nicht finanziell unterstützen könne, „so kann Schule doch ganz wesentlich dazu beitragen, Ernährungskompetenz zu vermitteln“, betonte Klinglmair. „Ernährungskompetenz beginnt bei Bewusstseinsbildung – diese fördern wir sowohl bei Lehrern als auch bei Schülern.“ Neu sei zudem, dass langfristige Verträge mit Kantinenbetreibern nur noch vergeben werden, wenn die Kantine auch regionale und biologische Angebote im Sortiment hat. „Die Praxis zeigt, dass Schülerinnen und Schüler das Angebot sehr wohl in Anspruch nehmen“, so der Bildungsdirektor.

Text: LPD Kärnten, Grabner/Böhm
Fotos: Büro LHStv.in Prettner

Interregionales Projektmeeting „Engineering Education 4.0“ an der HTL Wolfsberg

Die HTL Wolfsberg war am 22. März 2019 Treffpunkt für das grenzüberschreitende Kooperationsprojekt „E-Edu 4.0“ („Engineering-Education 4.0 – Cross-border-education-network 4.0“), welches durch das Förderprogramm IT-AT (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung und Interreg Italien-Österreich) und den KWF (Kärntner Wirtschaftsförderungs-Fonds) finanziert wird.

Dir. DI Jürgen Jantschgi begrüßte die teilnehmenden Projektpartner/innen von der Wirtschaftskammer Treviso-Belluno (Lead Partner), der FH Kärnten, der Universität Bozen, der Innovationsagentur Friuli Innovazione und vom Technologie-Transfer- und Innovationszentrum Udine T2I sowie den früheren Direktor und Mitinitiator dieses Projektes, Dr. Johann Persoglia. Er erwähnte in seinen Ausführungen, dass es bei dieser internationalen Kooperation um ein länderübergreifendes Netzwerkprojekt gehe, welches Aus- und Weiterbildungsangebote für Lehrende, Schüler/innen, Student/innen und Fachkräfte aus Unternehmen in Bezug auf Industrie 4.0 und Bildung 4.0 erarbeitet. Sowohl Lehrkräfte als auch Schüler/innen sollen sich mit diesen innovativen Angeboten im Bereich Industrie 4.0 zusätzliche Kompetenzen aneignen können. Die Projektdauer beträgt dreißig Monate und endet mit November 2020.

Anschließend stellte Projektleiter Prof. Ing. Harald Weilguni die bisherigen Projektergebnisse der HTL Wolfsberg vor. Damit unsere Schüler/innen zukünftig mit neuen Technologien arbeiten können, wird bereits an einem „Smart Lab“ mit Zukunftstechnologien gearbeitet und dieses dementsprechend eingerichtet. Ein zentrales Element dabei ist ein fahrerloses Transportsystem, welches Aufträge autonom umsetzt. Die an der HTL Wolfsberg selbst programmierte virtuelle Umgebung ermöglicht es, Übungen im Labor durchzuführen, ohne einen Eingriff in bestehende Systeme zu tätigen. Damit können Fehler beim Prozessablauf im Vorfeld erkannt und verhindert werden. Weiters kommen Datenbrillen wie beispielsweise die „Microsoft Hololens“ und selbsterstellte digitale Usermanuals zur Anwendung.

Für die neue Laborausstattung stehen durch das Projekt Fördermittel in der Höhe von rund 80.000 € zur Verfügung. Diese Investitionen stellen eine weitere Basis für die zukünftige praxisorientierte „Industrie 4.0“-Ausbildung an der HTL Wolfsberg dar. Durch die neue Lehr- und Lernumgebung ist es künftig möglich, den Schüler/innen die Lehrinhalte noch anschaulicher zu vermitteln. Schon in naher Zukunft werden den Schüler/innen der HTL Wolfsberg eine Fertigungslogistik, welche sich am neuesten Stand befindet, inklusive der Einbindung von „Augmented und Virtual Reality“ zur Arbeitsplatzgestaltung sowie eine vorbeugende Maschinen- und Anlagenüberwachung („Condition-Monitoring“) zur Verfügung stehen. Zusätzlich werden interaktive Klassenraumelemente angeschafft, um vermehrt neue Lehr- und Lernkonzepte wie beispielsweise „Remote Learning“ erproben und nutzen zu können.

Am Programm des Projekttreffens stand auch ein Rundgang durch die Räumlichkeiten der HTL Wolfsberg, wobei Prof. Weilguni den Projektteilnehmer/innen die neuen Laborausstattungen mit dem fahrerlosen Transportsystem „Weasel“ präsentierte.

Beim Mittagsbuffet mit regionalen Schmankerln und Getränken durfte auch Bürgermeister Hans Peter Schlagholz willkommen geheißen werden. Er erwähnte in seiner Begrüßungsrede an die Projektteilnehmer/innen, dass Wolfsberg durch das Bundesschulzentrum einen echten Schatz hat und es dem Führungsteam der HTL Wolfsberg zu verdanken sei, dass die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und das Engagement bei internationalen Projekten einen so hervorragenden Ruf erworben habe.

Am Nachmittag stellten die Projektpartner/innen ihre Aktivitäten in den einzelnen Arbeitspaketen wie beispielsweise der Umsetzung der Lehr- und Lernformgestaltung in Abhängigkeit der Zielgruppen und den jeweiligen Projektfortschritt dar. Abschließend wurde der Zeitplan der Aktivitäten bis Dezember 2019 diskutiert und festgelegt. Das nächste Projektmeeting wird am 3. Oktober 2019 an der Freien Universität Bozen stattfinden.

Am Ende des Projektmeetings bedankte sich Direktor Jantschgi bei allen Projektteilnehmer/innen für die rege Mitarbeit beim Meeting und verabschiedete sich mit folgendem Wunsch: „Möge durch dieses Projekt ein Innovationsklima geschaffen werden, in welchem unsere Schüler/innen gerne und mit Begeisterung am Unterricht in den neuen Labors teilhaben“.

Text&Fotos: HTL Wolfsberg

Jugendliche präsentierten ihre Ideen im Kärntner Schülerlandtag

Bessere Finanzbildung an Schulen, die effektivere Nutzung der Schulstunden, die individuelle Berücksichtigung von Interessen, eine verbesserte Talenteförderung und Ökostrom an Kärntens Schulen – diese und viele andere Themen wurden von jungen, engagierten Schülervertreterinnen und Schülervertretern im Kärntner Landtag diskutiert. Im Rahmen des Schülerlandtags, der laut der neuen Landesverfassung zweimal jährlich einen Fixpunkt darstellt, werden bildungsrelevante Anträge beschlossen, die an die zuständigen Landtagsausschüsse weitergeleitet und dort verbindlich behandelt werden.

Landtagspräsident Reinhart Rohr bedankte sich in seiner Begrüßung für das Engagement der Schülervertreterinnen und –vertreter und die inhaltlich sehr gut vorbereiteten Inhalte sowie die breite Palette an Themen. „Politische Bildung ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer guten gesellschaftlichen Entwicklung. Jede Stimme, die konstruktiv, aber auch kritisch ist, stellt die Grundlage dafür dar, dass Lebensbedingungen entscheidend verbessert werden können“, so Rohr. Er betonte die Wichtigkeit des Schülerlandtags als „Zeichen der lebendigen Demokratie“ und wies gleichzeitig auf die breite mediale Resonanz hin. Zusätzlich können Jugendliche im Rahmen der Teilnahme die Erfahrung machen, dass man Themen gemeinsam diskutieren und diese – sofern es ein mehrheitliches Interesse gäbe – auch Dinge bewegen könne. „In diesem Sinne bitte ich euch, eure Stimme zu erheben und freue mich auf eine engagierte Diskussion“, erklärte Rohr und sicherte eine verbindliche Behandlung aller beschlossenen Anträge in den zuständigen Landtagsausschüssen zu.

Bildungsdirektor Robert Klinglmair verlieh seiner Begeisterung über das Spektrum der angesprochenen Themen Ausdruck: „Politische Bildung ist etwas ganz Wesentliches und es freut mich, dass dieses Schülerparlament in Kärnten verankert ist.“ Ebenso kündigte er an, dass das Schwerpunktthema des kommenden Schuljahres „Politische Bildung und Demokratie“ lauten werde. Als besonders interessant beurteilte er den Antrag auf bessere Finanzbildung an allen Schultypen, da es weltweit das Phänomen des finanziellen Analphabetismus gebe. „Im Schulwesen müssen wir uns dieser Thematik stellen und Wissensausbau im Rahmen von Workshops ermöglichen“, erklärte Klinglmair.

Zusätzlich hatten die Jugendlichen im Schülerlandtag die Möglichkeit, ihre Fragen an die Bildungssprecher der Landtagsfraktionen – die Landtagsabgeordneten Stefan Sandrieser, Markus Malle, Christoph Staudacher und Gerhard Klocker – zu richten.

Insgesamt wurden im Rahmen des Schülerlandtags unter dem Vorsitz von BMHS-Landesschulsprecherin Julia Gruber 14 Anträge behandelt. Darunter befanden sich u.a. die Forderung nach verpflichtenden Schulpsycholog/innen an Schulen, einem digitalen Update zur Elternaufklärung, einer besseren Förderung von Hochbegabten und verpflichtenden Lehrerfortbildungen.

Redaktion: LPD Kärnten/ Jasmine Gutovnik
Fotohinweis: LPD Kärnten/Bauer

Videolink KT 1

Meinungsaustausch mit Kärntner Schülervertreter/innen zu Klima-Demos

Die Diskussion um die aktuellen „Friday for future“-Klima-Demonstrationen von Schülerinnen und Schüler in ganz Österreich nahm Kärntens Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser zum Anlass, um die Betroffenen selbst zu einem Meinungsaustausch einzuladen. Gemeinsam mit dem Kärntner Bildungsdirektor Robert Klinglmair begrüßte Kaiser eine Abordnung von Landesschülervertreter/innen im Amt der Kärntner Landesregierung.

Einhelliger Tenor: „Die Bundesregierung muss Sorge dafür tragen, dass Lücken im Schulunterrichtsgesetz geschlossen werden und einen Kompromiss zwischen dem Recht der Schülerinnen und Schüler auf freie Meinungsäußerung und der Anwesenheitspflicht im Unterricht finden.“ Eine Möglichkeit wäre etwa, die für die Teilnahme an einer Demonstration notwendigen Stunden an einem anderen Wochentag einzuarbeiten.

„Ich habe mich immer dafür eingesetzt, dass sich junge Menschen auch politisch engagieren. Wenn die Bundesregierung es, wie ich, ernst damit meint und auch etwas gegen die Politikverdrossenheit von jungen Menschen tun will, dann wird sich eine vernünftige Regelung finden lassen“, betont Kaiser und verweist auf die Notwendigkeit, „Schülerinnen und Schüler, die an Demonstrationen teilnehmen, vor Sanktionen – im Pflichtschulbereich drohen Verwaltungsstrafen von bis zu 440 Euro, in weiterführenden Schulen Schulverweise – zu schützen.

Wie für Kaiser gehören auch für Bildungsdirektor Robert Klinglmair Demonstrieren und das Recht auf freie Meinungsäußerung zu den menschlichen Grundrechten. „Diese gelten natürlich auch für Schülerinnen und Schüler, andererseits ist die schulrechtliche Situation eindeutig und gilt ein Fernbleiben vom Unterricht zum Zwecke der Teilnahme an einer Schülerdemonstration nicht als eine gerechtfertigte Verhinderung vom Unterricht“, spricht sich auch Klinglmair dafür aus, beides sinnvoll miteinander zu verbinden.

Die Landesschülervertreter werden das Thema auch in der nächsten Sitzung des Schülerparlaments behandeln. Dort sollte dann ein entsprechender Antrag der Schülerinnen und Schüler beschlossen werden. Der Landeshauptmann sagte jedenfalls zu, einen entsprechenden Antrag an die Bundesregierung zu übermitteln. Seitens der Bildungsdirektion wird angestrebt, auch mit den Schulleiterinnen und Schulleitern in einen konstruktiven Dialog zu treten.

Am Gespräch mit Landeshauptmann Peter Kaiser und Bildungsdirektor Robert Klinglmair nahmen seitens der Landesschülervertretung Stefanie Strutzmann (AHS, Ingeborg Bachmann Gymnasium), Julia Gruber (BMHS, WIMO Klagenfurt) und Peter Hartl (KTS Villach) teil.

Text: LPD Kärnten, Schäfermeier/Rauber
Foto: LPD Kärnten/Sucher

Gemeinschaft fördern. Kompetenzen bilden. Demokratie leben.

Zum Schwerpunkt „Schüler/innen helfen Schüler/innen“ fand am 21. März 2019 in den Räumlichkeiten der Bildungsdirektion für Kärnten eine Einführung in die Grundlagen und Umsetzung des Klassenrats für interessierte Peer-Mediator/innen, Buddies und Peer-Coaches statt.

Der Klassenrat ist eine institutionalisierte, regelmäßige Zusammenkunft aller Schüler/innen einer Klasse (+ Lehrer/in) mit deutlich strukturiertem Ablauf und klarer Rollenverteilung, mit dem Ziel, soziales Verhalten, Verantwortungsbewusstsein, Problemlösefähigkeiten und Gemeinschaftsgefühl zu fördern.

Der Klassenrat ist somit das demokratische Forum einer Klasse, in dem die Schüler/innen über selbstgewählte Themen beraten, diskutieren und entscheiden. Peer-Mediator/innen und Buddies übernehmen und unterstützen oftmals die Einführung und/oder die Moderation des Klassenrates an ihrem Schulstandort.

Sie ermöglichen dadurch jüngeren Schüler/innen an ihrem Schulstandort das Einüben von sozialen und demokratischen Handlungskompetenzen, schaffen gemeinsam mit ihren Lehrer/innen einen geschützten Rahmen, in welchem demokratische Prozesse erlebt und erfahren werden können und ermöglichen, dass über das Zusammenleben in einer Klasse gesprochen, verhandelt und gestaltet wird.

Vertreter/innen der Schulstandorte EUREGIO HTBLVA Ferlach, Ingeborg-Bachmann-Gymnasium und Waldorfschule Klagenfurt nahmen mit viel Engagement, Freude und Umsetzungswillen an diesem Workshop teil, der von der Wanderausstellung „Minderheitenschulwesen. Sprachliche Vielfalt mit Geschichte“ nicht nur visuell sondern auch thematisch umrahmt wurde.

Text&Fotos: Anna Maria Gabalier, BEd MA

Strahlende SiegerInnen beim BHS Fremdsprachenwettbewerb 2019

Ganz im Zeichen der Begabtenförderung im Bereich Fremdsprachen stand auch heuer der Fremdsprachenwettbewerb der BHS am 14. März. Aus 16 Schulen (4 HAK, 5 HTL, 5 HUM) stammten die 37 Kandidat/innen, die am Landesfinale teilgenommen haben. Internationale Kommunikation, interkulturelle Kompetenzen und Mehrsprachigkeit sind beim Fremdsprachenwettbewerb keinesfalls bloße Schlagworte. Seit Wochen hatten sich die Teilnehmer/innen in den Schulen auf den Wettbewerb vorbereitet und zeigten nun beeindruckende Leistungen.

In den Bewerben Englisch, Italienisch, Französisch und Spanisch sowie in den Bewerben „simultane Mehrsprachigkeit“ (Englisch-Italienisch, Englisch-Französisch) wurden die Landessieger/innen gekürt.

Einige Schüler/innen wurden gefragt, was sie motiviert, Fremdsprachen zu lernen und sich diesem schwierigen Bewerb zu stellen.

Die Antworten reichten von „Erhöhte Jobchancen“ über „Interesse an anderen Kulturen“ bis hin zu „Ich reise gerne, ich will die Welt kennenlernen“.

Über viele schöne Preise konnten sich die Sprachtalente freuen, denn viele Firmen unterstützten auch dieses Jahr diese Veranstaltung, u.a. Industriellenvereinigung, Generali Versicherung, Kärntner Sparkasse, Cooltours, Feuerberg Mountain Resort, Arbeiterkammer, ÖAMTC Fahrsicherheitszentrum, WIFI Kärnten, Buchhandlung Heyn und viele andere.

Text&Fotos: Mag. Astrid Gerjol, Mag. Ulrike Tiefling

Ergebnisliste

Minderheitenschulwesen: Sprachliche Vielfalt mit Geschichte

Zehn Stationen zum Thema Minderheiten umfasst die Wanderausstellung, die 2016/2017 im Auftrag des damaligen Bundesministeriums für Bildung und Forschung durch das Demokratiezentrum Wien erstellt wurde. Am 19. März 2019 wurde diese Ausstellung unter dem Namen „Das Österreichische Minderheitenschulwesen. Sprachliche Vielfalt mit Geschichte“ anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Minderheiten-Schulgesetzes in der Bildungsdirektion für Kärnten von Landeshauptmann Peter Kaiser eröffnet. Ziel der Ausstellung ist die Stärkung der Identität und das Bewusstseins für die eigene Geschichte innerhalb, sowie Bewusstseinsbildung außerhalb österreichischen Minderheiten. Zielgruppe der Ausstellung sind Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I.

„Die heutige Veranstaltung hat uns eine sehr vielfältige Darstellung sowohl geschichtlich, als auch pädagogisch und didaktisch präsentiert und die Ausstellung versucht alles das zusammenzufassen“, sagte Bildungsreferent Kaiser in seiner Eröffnungsrede und verwies auf die bewegte Geschichte des Minderheitenschulwesens. Minderheiten hätten nur Bestand, wenn sie innerhalb eines Gemeinwesens Gehör finden und gefördert würden. „Aufgabe der Politik ist es, für Klarheit zu sorgen und zielgerichtet richtige Schwerpunkte zu setzen“, appellierte Kaiser auch an Bildungsminister Heinz Faßmann.

Besonders hingewiesen hat Kaiser auf die zentrale Bedeutung der frühen sprachlichen Bildung: „Der elementarpädagogische Zugang ist ein entscheidender. Wir haben 14 zweisprachige Kindergärten, wo mit sehr viel Engagement gearbeitet wird, was dazu führt, dass im Volksschulbereich schon entsprechende Sprachkenntnisse da sind, die wesentlich sind und dann zur Weiterentwicklung beitragen.“ Hervorgehoben wurde vom Landeshauptmann auch die tertiäre Bildung, wo die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt ein ganz besonderer Standpfeiler der slowenischen Sprache sei. „Die Zweisprachigkeit in Kärnten hat einen hohen Stellenwert“, betonte der Landeshauptmann.

Auch Bildungsdirektor Robert Klinglmair betonte die große Wichtigkeit von kultureller und sprachlicher Vielfalt. „Zweisprachigkeit ist ein Asset, das sowohl persönlich bereichert als auch zu besseren Chancen am Arbeitsmarkt führt.“ Aktuell gebe es über 4.000 Anmeldungen zum Slowenisch-Unterricht, das bedeute, dass sich die Anzahl mehr als verdoppelt habe. Der Bildungsdirektor verwies aber auch auf Problemfelder, so würden beispielsweise die Anmeldungen nach der Primarstufe wieder zurückgehen. „Das ist schwierig für einen nachhaltigen Spracherwerb“, so Klinglmair.

Generalsekretär Martin Netzer vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) richtete Grüße von BM Faßmann aus und beleuchtete die Entwicklung seit 1959. „Das Minderheiten-Schulgesetz war eine historische Lösung und eine große Leistung der damals politischen Verantwortlichen.“ Vielfalt sei als Bereicherung einer Gesellschaft zu sehen und sei gerade in einem Europa, wo die Zentrifugalkräfte zunehmen, sehr positiv.

“Gedanken zum 60-jährigen Bestehen des Minderheiten-Schulgesetzes für Kärnten“ gab es von Theodor Domej, dem ehemaligen Fachinspektor für Slowenisch an mittleren und höheren Schulen in Kärnten. Sabine Sandrieser, Abteilungsleiterin für Minderheitenschulwesen, dankte dem Bildungsministerium für die Unterstützung und ganz besonders Jan Sisko von der Stabsstelle für das Minderheitenschulwesen im BMBWF, mit dem schon viele Projekte umgesetzt werden konnten. Sisko berichtete über aktuelle Projekte und Schwerpunkte wie beispielsweise den Übergang vom Kindergarten zur Volksschule. Die Projektleiterin der Ausstellung und Chefin des Demokratiezentrums Wien, Gertraud Diendorfer-Ratzenböck, stellte die Ausstellung „Das Österreichische Minderheitenschulwesen. Sprachliche Vielfalt mit Geschichte“ vor.

Unter den zahlreichen Gästen waren Landtagspräsident Reinhart Rohr, Landtagsabgeordnete Ana Blatnik, Landtagsabgeordneter und Pflichtschul-Lehrerpersonalvertreter Stefan Sandrieser, Landesamtsdirektor-Stellvertreter Markus Matschek, Gert Klösch, Bezirkshauptmann von Völkermarkt, Milan Predan, Generalkonsul der Republik Slowenien und Volksgruppenbüroleiter Peter Karpf. Für die musikalische Begrüßung sorgten die 19 Schülerinnen und Schüler der zweisprachigen Volksschule Zell Pfarre/Sele. Für ihre Bereitschaft am schulfreien Festtag des Landespatrons aufzutreten, erhielten sie viel Applaus und Büchergutscheine vom Bildungsdirektor.

Text: LPD Kärnten/ Ulli Sternig
Fotos: LPD Kärnten/Peter Just

Neue Bildungsdirektion offiziell aus der Taufe gehoben

Mit dem stattgefundenen Frühjahrsempfang im Spiegelsaal der Landesregierung wurde die neue Bildungsdirektion für Kärnten offiziell im Beisein von Landeshauptmann Peter Kaiser aus der Taufe gehoben. Seit 1. Jänner 2019 gibt es nach einer Bildungsreform diese neue Behörde, die nach der vollzogenen Umstrukturierung in Kärnten 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wird. „Es war ein vier Jahre lang dauernder Prozess, ich danke allen, die sich eingebracht haben und ich danke vor allem für die Geduld. Wir haben eine neue Struktur, neue Abläufe und heute wollen wir ein Signal setzen, um zu zeigen, dass wir als Bildungsdirektion bereit sind, die neuen Herausforderungen anzugehen“, erklärte Bildungsdirektor Robert Klinglmair in seinem Statement. Die Bildungsreform sei laut Klinglmair die größte Reform der letzten Jahrzehnte und nun gilt es die Chance wahrzunehmen, die beste Bildung Kindern aller sozialen Schichten zu Gute kommen zu lassen.

Landeshauptmann Peter Kaiser erinnerte in seiner Rede auch daran, dass kürzlich in einer 150-Jahr-Feier der Landesschulrat für Kärnten als Behörde zu Grabe getragen worden ist. „Ich war seit dem Startschuss für die neue Bildungsdirektion im September 2014 dabei und habe nicht immer geglaubt, dass es gelingen wird, viele unterschiedliche Interessen zu vereinen. Es ist gelungen und wir erleben heute eine neue Behörde, quasi die gemeinsame Geburt der Bildungsdirektion“, so Kaiser. Es sei dies der Start in einem Bereich, der der verantwortungsvollste in einem Land, einem Staat sei, da er sich mit der Bildung der Kinder und Jugendlichen beschäftigt und damit mit der Zukunft. „Die Verantwortung der Gesellschaft liegt in den Händen der neuen Bildungsdirektion, ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es wurden neue Rahmenbedingungen geschaffen, es gibt neue Strukturen und es gab personelle Veränderungen. Damit sind nun Synergien frei, finanziell und personell, um die Qualität, wo es am wichtigsten ist, zu steigern, nämlich in den Klassenzimmern“, betonte Kaiser. Richtung Bund stellte Kaiser klar, dass das Bildungsministerium in Kärnten einen Partner finde, die wechselseitige Kritik weiterhin wesentlich sei, um auch in Zukunft die Qualität in der Bildung zu forcieren.

In Vertretung von Bundesminister Heinz Faßmann nahm der Generalsekretär des Bildungsministeriums, Martin Netzer, am Frühjahrsempfang teil. Netzer bedankte sich in seiner Rede bei allen, die dazu beigetragen haben, die neue Behörde zu installieren und mit dieser Feierlichkeit nach außen sichtbar zu machen. „Ohne Unterstützung des Landes wäre die neue Bildungsdirektion nicht umsetzbar gewesen. Ich weiß, dies hat den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viel Zeit und auch Nerven gekostet und dafür danke ich. Das Land hatte es nicht immer leicht mit dem Bund, aber Bildungsdirektor Klinglmair hat Flagge gezeigt, denn wir gehen bei der Reform tief in die Struktur, aber auch in die Kultur, um in Zukunft als eine behördliche Einheit gesehen zu werden“, so Netzer. Ziel sei es jedenfalls die Qualität in Strukturen und Prozessen in der Bildung zu verbessern und eine höhere Bedarfsgerechtigkeit in den Schulen sicher zu stellen. Netzer sprach mit den Themen Digitalisierung, die Reform der Neuen Mittelschule und der AHS mit einer Leistungsabstufung und dem Ethikunterricht ab 2020 auch die Herausforderungen für die Zukunft an.

Zentralpersonalvertretungs-Obmann Gernot Nischelwitzer stellte klar, dass die Personalvertretung Reformen gegenüber offen sei und hob die Wichtigkeit der rechtzeitigen und durchgängigen Kommunikation im Zuge von Reformprozessen hervor.

Musikalisch umrahmt wurde der gemeinsame Frühjahrsempfang von Bildungsdirektion für Kärnten und Land Kärnten sowie von den Schülern Merna Abdalla (Gesang) und Marko Wrulich (Klavier). Bildungsdirektor Klinglmair konnte zudem Landtagsabgeordneten Stefan Sandrieser, Landesamtsdirektor Dieter Platzer, Präsidialleiter Peter Wieser und den Pädagogischen Leiter Klaus-Peter Haberl begrüßen. Kurt Gasser, Vizepräsident der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft hielt einen Kurzvortrag zum Thema „Das Potenzial der Gruppe – Veränderung als Chance“.

Die Bildungsreform des Bundes sah die Errichtung von Bildungsdirektionen in jedem Bundesland als gemeinsame neue Behörde des Bundes und des jeweiligen Bundeslandes vor. Die Aufgaben der Bildungsdirektion sind die Vollziehung des Schulrechtes, die Qualitätssteigerung in der Bildung, die Schulaufsicht und das Bildungscontrolling, der Vollzug des Dienstrechtes sowie des Personalvertretungsrechtes der LehrerInnen an öffentlichen Schulen.

Text: Gerlind Robitsch
Fotohinweis: LPD Kärnten/Helge Bauer

1000 Studieninteressierte am Tag der offenen Tür der AAU

Die Alpen-Adria-Universität kennenlernen. Erfahren wie ein Studium funktioniert. Schnuppervorlesungen und vieles mehr. Dieses Angebot nahmen rund 1000 Studieninteressierte am Tag der offenen Tür wahr.

Jedes Jahr lädt die Universität Klagenfurt im März zum Tag der offenen Tür. Auch heuer haben wieder viele SchülerInnen und Studieninteressierte die Einladung angenommen. Alle Studienrichtungen der Universität sowie weitere Bildungseinrichtungen aus Kärnten waren vor Ort vertreten und beantworteten Fragen rund um den Studienstart sowie zu den Inhalten der einzelnen Studien.

Vor Ort wurden die BesucherInnen beim Check-In mit einem Goodie Bag begrüßt und konnten dann an Campusführungen, Bibliotheksführungen und Schnuppervorlesungen teilnehmen.

Bildungsdirektor Dr. Robert Klinglmair stattete seiner ehemaligen Schaffensstätte auch einen Besuch ab und begrüßte die BesucherInnen sowie die AustellerInnen. Er zeigte sich begeistert von dem großen Angebot und den vielen vertieften Gesprächen.

Mit spannenden Schnuppervorlesungen, wie zum Beispiel „Warum Präsident Trump nicht an den Klimawandel glaubt“, „Die Dynamik der Liebe“ und „Endlich gute Entscheidungen treffen“, zeigten die WissenschaftlerInnen der Universität Klagenfurt, mit welchen Themen sich die einzelnen Studienrichtungen beschäftigen und sorgten für viele interessierte Gesichter.

Ziel war es, einen Einblick in die Bandbreite an Studienrichtungen der Universität zu geben und zu zeigen, mit welchen Lehr- und Forschungsinhalten sich die Universität Klagenfurt beschäftigt.

 

Text: Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Fotos: riccio photography

 

Chinesische Provinzen wollen mit Kärnten kooperieren

Sehr an Bildungskooperationen mit Kärnten interessiert sind die beiden chinesischen Provinzen Henan und Guizhou, dessen große Delegationen von Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser im Spiegelsaal der Landesregierung empfangen wurden. Zusammengezählt haben die beiden Provinzen über 140 Millionen Einwohner, in Henan gibt es 140 und in Guizhou 72 Hochschulen, die nach der Reifeprüfung besucht werden können. Neun der Top-Universitäten aus Henan sind auch in der Delegation vertreten. Konkret geht es den Chinesinnen und Chinesen um den Austausch von Studierenden und Lehrenden sowie um gemeinsame wissenschaftliche Projekte. Weil Henan und Guizhou bedeutende Tourismusstandorte sind, wollen sie insbesondere auch in der Tourismusausbildung mit Kärnten kooperieren.

„Ich freue mich, dass wir uns über Bildung austauschen, eines der wichtigsten und die Zukunft prägendsten Themen“, sagte Kaiser. Er stellte den Gästen aus China das österreichische Bildungssystem kurz vor und ging auf die Schwerpunkte in Kärnten ein. Der Landeshauptmann sagte, dass Kärnten knapp 24 Prozent des Jahresbudgets für Bildung aufwende. „Bildungsarbeit beginnen wir schon im frühesten Kindesalter und haben insgesamt ein lebensbegleitendes Bildungssystem“, so Kaiser. Er spannte den Bogen von der Elementarpädagogik über die duale Ausbildung bis hin zur universitären.

Der Bildungsminister von Henan, Diao Yuhua, sagte, dass es in seiner Provinz 140 Hochschulen gebe. Henan habe rund 100 Millionen Einwohner, 28 Millionen davon seien Lehrkräfte, Professoren, Studierende, Schülerinnen und Schüler. „Internationale Kooperationen sind sehr wichtig für uns, im Bildungsbereich arbeiten wir mit 60 Ländern, vor allem mit Deutschland, Italien und Frankreich, in 270 Projekten zusammen“, so Diao. Österreich bezeichnete er als besonders interessant für Kooperationen, weil es in einigen Bildungsbereichen Vorreiter sei. Der Minister verwies auch auf mögliche Stipendien für Kärntner Studierende, die an einem Austauschprogramm mit Henan interessiert wären.

Die Vize-Bildungsministerin von Guizhou, Wang Hui, sagte, dass es in ihrer Provinz 181 Höhere Schulen gebe, außerdem 72 Hochschulen, von denen man 29 mit dem Bachelor und 14 mit dem Masterstudium abschließen könne. Von den 42 Millionen Einwohnern seien über zehn Millionen, also rund ein Viertel, Lehrkräfte, Professorinnen und Professoren, Studierende, Schülerinnen und Schüler.

Technologie- und Forschungsreferentin LHStv.in Gaby Schaunig nannte die Kärntner Lehrwerkstätten, die duale Ausbildung und die vielen Erfolge bei internationalen Lehrlingswettbewerben. „Bildungs- und Ausbildungsschwerpunkte setzen wir vor allem auch bei Kärntens Stärken in erneuerbarer Energie und Mikroelektronik“, so Schaunig.

Bildungsdirektor Robert Klinglmair zeigte sich an möglichen Kooperationen mit den beiden chinesischen Provinzen sehr interessiert. Er sagte, dass die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt eine sehr offene Uni sei und weltweit über 200 Partnerunis habe. Auch im Bereich der Höheren Schulen könnte man Projekte starten.

Von Kärntner Seite waren beim Gesprächstermin u.a. auch Landtagspräsident Reinhart Rohr, Landesamtsdirektor Dieter Platzer und sein Stellvertreter Markus Matschek sowie Klaus-Peter Haberl und Peter Wieser vom Führungsteam der Bildungsdirektion anwesend. Die chinesische Delegation besuchte noch die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, den Lakeside Science & Technology Park sowie die Fachhochschule Kärnten in Villach.

Redaktion: LPD Kärnten/Markus Böhm
Foto: LPD Kärnten/Jannach