HTL-Wolfsberg baute eigenen Escape Room

Als Jahresprojekt entwickelten die Schüler/innen der HTL Wolfsberg einen eigenen Escape Room. Die Räume, aus welchen man auszubrechen versucht, indem man sich durch eine Reihe Rätsel „kämpft“, liegen momentan stark im Trend und weckten das Interesse der Schüler/innen. Das Szenario: ein alter Schulraum mit Tafel, Spinde, Tische, Sessel, Landkarte – alles ist vorhanden. Unsere Gruppe hatte anfangs keine sehr hohe Erwartungshaltung – zu unrecht, wie sich herausstellen sollte.

Da der finanzielle Rahmen nicht groß war, wurde der HTL-Fundus durchsucht und alles zusammengetragen. Als Raum dient nun eine alte Lagerkammer. Auch die Herausforderungen blieben nicht aus. Manches hat im Labor super funktioniert und dann im Raum auf einmal nicht mehr. Schließlich konnte die Klasse den Escape Room aber vor Kurzem fertigstellen.

Nächstes Schuljahr soll die kommende 3AHWII den Raum übernehmen. Aber auch die „Erfinder-Klasse“ will sich weiterhin einbringen. „Wir wollen den Raum auch von Gruppen aus NMS-Klassen bespielen lassen, weil man so sehen kann, was in der HTL alles möglich ist“, so die Schüler/innen. Ebenfalls im Raum steht, aus dem Projekt ein Mini-Unternehmen zu machen, das von denSchüler/innen selbst betrieben wird, um den Raum auch außerschulischen Gruppen zugänglich zu machen. „Diese Idee schauen wir uns nächstes Schuljahr an“, sagt Direktor Jürgen Jantschgi.

Text: KLZ/Sandra Müllauer

Foto: KLZ/Helmuth Weichselbraun

Peraugymnasium feiert 150 Jahre

Zwar steht schon das gesamte Schuljahr ganz im Zeichen des großen 150-Jahr-Jubiläums, aber die große Kür gab es im Congress Center Villach, wo im Rahmen eines außerordentlich stimmungsvollen Festes eine wahre Leistungsschau des großen Villacher Gymnasiums geboten wurde. Unter den zahlreichen Gratulanten waren auch Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser, Landesrat Sebastian Schuschnig sowie Bildungsdirektor Robert Klinglmair.

„Schule war immer ein Ort, wo jeweils die herrschende Gesellschaftsordnung reproduziert werden soll, aber wollen wir das, wollen wir nicht, dass sich junge Menschen aus dem Korsett der Reproduktion befreien“, betonte der Landeshauptmann in seiner Festrede. Kreativität, Kritikfähigkeit und Solidarität seien wichtig. „Einer alleine wird wenig, viele gemeinsam jedoch entsprechend mehr verändern können“, so Kaiser. Der Bildungsreferent bezog sich dabei auf das Plädoyer von Direktor Petautschnig für das Gymnasium und betonte, dass er dieses gerne als Schulform für alle sehen würde. Dabei erinnerte er sich auch an seine Zeit im Gymnasium: „Es hat mir nicht geschadet, eine umfassende Bildung zu bekommen, manchmal ist es gut, mehr zu wissen, zur Spezialisierung kann man auch später kommen“, sagte Kaiser und zitierte den Schweizer Philosophen und Politiker Carl Hilty: „Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.“

Eine der wesentlichsten Aufgaben der Schule und insbesondere der Lehrkräfte sei es, Schülerinnen und Schüler genau bei diesem Nachdenken zu fördern und zu unterstützen. Bildung sei der wesentliche Rohstoff dafür, dass die Jugend und die Gesellschaft insgesamt bessere Zukunftsperspektiven erhalten würden. Wichtig sei es, dass das Bildungssystem Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft gleiche Chancen für den Erwerb von Bildung ermögliche. „In diesem Sinne – ad multos annos“, sagte der Landeshauptmann.

„Ohne das Peraugymnasium wäre ich heute nicht da, wo ich bin. Diese Schule gab mir das notwendige Werkzeug für mein Leben“, sagte Schuschnig als ehemaliger Schüler und Absolvent. Vieles, was er für seinen Brotberuf als Jurist und jetzt als Mitglied der Kärntner Landesregierung brauchen könne, habe er durch die umfassende Bildung im Peraugymnasium erlangt.

„150 Jahre sind ein grandioses Jubiläum, es wurde schon über das gesamte Jahr mit vielen verschiedenen Aktionen, Veranstaltungen und Projekten gefeiert“, berichtete Bürgermeister Günther Albel. Altwerden könne jeder, wichtiger seien die vielen tollen Leistungen in dieser langen Zeit. „Die hohe Qualität des Peraugymnasiums zeigen sich nicht zuletzt durch sehr viele Auszeichnungen“, so der Bürgermeister. Nun könne man mit dem Erreichten in die Zukunft gehen, aber auch Neues wagen.

Der pädagogische Eros, die Liebe zur Jugend sowie die Überzeugung, sie bestmöglich fördern und bilden zu wollen, gebietet es, heute eine Lanze für die Allgemeinbildung zu brechen“, sagte Direktor Franz Petautschnig in einem mitreißendem Plädoyer für das Gymnasium. Er kritisierte die „immer mehr umsichgreifende Standardisierung und Kompetenzorientierung“. Es sei natürlich wichtig Leistungen vergleichbar zu machen, aber nicht auf Kosten der Bildung. „Wissen darf nicht vernachlässigt werden“, so der Direktor.

Die große Festrede wurde von Philosoph Konrad Paul Liessmann, selbst Absolvent des Gymnasiums, gehalten. Am Programm stand auch eine hochkarätige Diskussionsrunde mit den Absolventen Peter Löscher (ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, heute Verwaltungsratspräsident der Sulzer AG), Peter Brabeck-Lemathe (ehemaliger Vorstandsvorsitzender und Präsident des Verwaltungsrats von Nestlé) und Michael Bünker (Bischof der Evangelischen Kirche).

Gestaltet wurde die sehr unterhaltsame und abwechslungsreiche Veranstaltung von Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit ihren Lehrkräften. Mit dabei waren auch Absolventen wie Alexander Telesko, Walter Schneider und Wolfgang Gradischnig mit dem Stück „Radl-Paraphrase“ am Klavier. Für die Moderation zuständig waren Florian und Johannes Petautschnig. Unter den vielen Besuchern waren auch Landtagspräsident Reinhart Rohr sowie die ehemaligen Direktoren Othmar Griesser und Herwig Hilber.

Das Peraugymnasium ist ein Unter- und Oberstufengymnasium in Villach. Es ist mit 1.177 Schülerinnen und Schülern sowie 107 Lehrkräften das zweitgrößte und älteste Gymnasium der Draustadt. Seit Herwig Hilber im März 2019 in den Ruhestand getreten ist, führt Franz Petautschnig bis zur Wahl eines neuen Direktors als provisorischer Leiter. Das Gymnasium ist die erste zertifizierte eLSA-Schule und einzige eLSA-Advanced-Schule in Kärnten. Als Fremdsprachen werden Englisch, Italienisch, Französisch und in der Oberstufe Russisch angeboten. Zusatzangebote sind Olympiaden in Physik, Chemie und Mathematik, Physik-Labore, Robotik und Biologie im Team. Angeboten werden die Wahlpflichtfächer „Sport und Gesundheit“ sowie „Fit für GIS und Wirtschaft“ außerdem ein Unternehmerführerschein. Ein breites Angebot gibt es auch an unverbindlichen Übungen von „Audio & Video“ bis „Volleyball“. Besonders vielfältig ist das Kulturangebot mit Schulchören, Schulband, Schultheater, Schülerzeitung, Wahlpflichtfach „Kunstwerkstatt“.

Bekannte Absolventen sind neben Konrad Paul Liessmann, der Philosoph und Psychotherapeut Paul Watzlawick oder Künstler wie Hans Bischoffshausen, Bruno Gironcoli, Cornelius Kolig und Robert Schöffmann. Außerdem Chirurg Hanno Millesi, Filmregisseur Albert Quendler, Film- und Werbemusiker Gerd Schuller sowie vom ORF Kulturjournalist Martin Traxl und Landesstudio- Chefredakteur Bernhard Bieche.

Text: LPD/Ulli Sternig
Foto: LPD Kärnten/Sepia

Vorbild-Projekt: Generationenübergreifende Kreativität ausgezeichnet

„Theater der Generationen“ heißt das erfolgreiche Kärntner Projekt, bei dem Schülerinnen und Schüler verschiedener Schultypen auf Menschen in Alten- und Pflegeheimen treffen, um sich auszutauschen und sich gemeinsam – unter der künstlerischen Leitung von Clemens Luderer – kreativ zu betätigen.

Im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung wurden die in diesem Semester teilnehmenden Schulen sowie Alten- und Pflegeheime im Beisein von Senioren- und Jugendreferentin Sara Schaar, Seniorenbeauftragter Anna Moser und Bildungsdirektor Robert Klinglmair mit Urkunden ausgezeichnet. „Was beim gemeinsamen Singen, Malen, Schreiben und Theater spielen sowohl auf der künstlerisch-kreativen als auch auf der sozialen Ebene entsteht, ist besonders beindruckend. Die Treffen zwischen Jung und Alt fördern Empathie und Sensibilität auf beiden Seiten“, freut sich Schaar über den Mehrwert des generationenübergreifenden Projektes und die Freundschaften, die sich durch diese Initiative entwickeln. „Es werden Begegnungsräume geschaffen, die es in dieser Form sonst nicht geben würde. Die Menschen lernen die Lebenswelt der jeweils anderen Generation kennen und tauschen sich über ihre persönlichen Lebensthemen und Erfahrungen aus. Hemmschwellen und Berührungsängste werden schnell überwunden und Vorurteile abgebaut.“

Alle sechs „Generationen-Paare“ stellten über die Dauer eines Schulsemesters einen thematischen Schwerpunkt, der kreativ bearbeitet wurde. Am Ende wurde zu einer öffentlichen Abschlusspräsentation geladen. Auch ein Kurzfilm, der die Entwicklung des Miteinanders dokumentierte, wurde am Schluss des Projektes vorgestellt.

Begeistert vom Engagement der jungen Menschen und der aktiven Beteiligung der älteren Generation zeigt sich Generationenbeauftragte Anna Moser: „Das gemeinsame Erarbeiten autobiografischer Geschichten ist immer wieder faszinierend und eine Bereicherung für beide Seiten. Für die älteren Menschen ist Biografiearbeit ein wesentlicher Teil der Verarbeitung ihrer Lebenserfahrungen und für die jungen Menschen ermöglicht die Auseinandersetzung mit dem Gegenüber, sich selbst besser kennen lernen und ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln.“

Bildungsdirektor Robert Klinglmair dankte den anwesenden Pädagoginnen und Pädagogen aber vor allem den Schülerinnen und Schülern für ihr soziales Engagement beim Generationenprojekt, das neben zahlreichen Initiativen, wo Schülerinnen und Schüler Verantwortung für jüngere Kolleginnen und Kollegen übernehmen und etwa als Peer-Mediatoren oder Schülerlotsen dafür sorgen, dass der Schulweg und das Schulumfeld sicherer gemacht werden, Vorbildcharakter hat. „Auf dieses einzigartige Projekt kann Kärnten stolz sein, denn es verbindet Jung und Alt und stellt das Miteinander in den Vordergrund mit dem Ziel, voneinander zu lernen und füreinander Verantwortung zu übernehmen“, so Bildungsdirektor Dr. Robert Klinglmair.

Mit von der Partie und mit einer Urkunde bedacht wurden dieses Semester folgende sechs „Generationen-Paare“: die AHA Seniorenresidenz Draupark und die HAK Villach, das Haus Theresia in Feldkirchen und die VS1 Feldkirchen, das Haus St. Peter in Harbach und die Montessorischule de La Tour, das Haus Martha in Klagenfurt und die NMS 10 St. Peter, das Haus Elisabeth in St. Andrä und die Sozialfachschule St. Andrä und das Pflegeheim der Schulschwestern in Bleiburg und die VS Bleiburg.

Musikalisch umrahmt wurde der feierliche Festakt mit Darbietungen von Christine Bergmann („farbn`klang“) und Trompetenklängen von Matthias Ortner. Weiters gab es ein Live-Theater mit den jungen Schauspielern Christof und Cori, das die Arbeit des Projektes auf berührende Weise sichtbar machte.

Text: LPD Kärnten, Pinter/Robitsch
Foto: Büro LR.in Schaar

Ein Spaßtag für 150 ehrenamtliche Schülerlots/innen

Großen Dank für ihre ehrenamtliche Arbeit erhielten etwa 150 Schülerlotsinnen und -lotsen von der Polizei und dem Land Kärnten beim 53. Schülerlotsentag 2019 in St. Veit/Glan. Sie durften nicht nur Kart fahren, sondern auch wilde Fahrmanöver im ÖAMTC-Fahrsicherheitszentrum hautnah miterleben.

„Das ist spannend — und wohl auch ganz schön“, hörte man immer wieder von den rund 150 Schülerinnen und Schülern aus 9 NMS, die auf Einladung der Bildungsdirektion für Kärnten einen erlebnisreichen Tag mit ihren Lehrpersonen verbringen konnten. Insgesamt acht Stationen waren für die jungen Lotsinnen und Lotsen auf dem Areal in Mail aufgebaut. Die Schülerinnen und Schüler durften in einem Kart herumdüsen und in einem Auto eine Schleuderplatte testen. Aber nicht nur Spaß und Abenteuer standen auf dem Programm. Natürlich gab es auch ein Seminar rund um das Thema Sicherheit auf der Straße. Auch Polizeischülerinnen und – schüler waren im Zuge ihrer Ausbildung vor Ort und begleiteten die interessierten Lotsinnen und Lotsen.

Für Bildungsdirektor Dr. Robert Klinglmair ist „die Organisation eines gemeinsamen Tages mit vielen actionreichen Stationen ein Dankeschön dafür, dass die Schülerlotsen tagtäglich ihre Mitschüler/innen sicher zur und von der Schule bringen.“ Um Schülerlotse zu werden, muss man das zwölfte Lebensjahr vollendet haben. Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen der Neuen Mittelschulen. Seitens der Polizei gibt es beinahe in jedem Bezirk bzw. bei den Stadtpolizeikommandos Klagenfurt und Villach eigene Schülerlotsenbetreuer, die die Jugendlichen ausbilden. Jährlich werden an die 200 Schulkinder von der Polizei für die verantwortungsvolle Tätigkeit des Schülerlotsendienstes neu ausgebildet. Sie versehen ihren Dienst an über 10 Schülerlotseneinsatzstellen.

Text: Elisa Aschbach/Krone, Lautischer/Bildungsdirektion für Kärnten

Foto: Bildungsdirektion für Kärnten

„G’sunde Lebenswelt Schule“ – Auszeichnung für sieben Schulen

Schulische Gesundheitsförderung ist ein Gewinn für alle. Um den Schulalltag für alle Beteiligten gesünder zu gestalten, haben sich seit 2017 sieben weitere Schulen in Kärnten gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern aktiv mit dem Thema Gesundheit auseinander gesetzt. Unterstützung erhielten die teilnehmenden Schulen von den KGKK-Expertinnen der Service Stelle Schule, welche die Schulteams zum Thema „G’sunde Lebenswelt“ berieten. Die innerhalb dieses Prozesses in den letzten zwei Jahren entstandenen Projekte sind vielfältig und reichen von gesunder Ernährung und Bewegung über Lärmverminderung, Zahngesundheit, Suchtprävention bis hin zur psychosozialen Gesundheit. Der Abschluss dieses zweijährigen Gesundheitsprozesses wurde im Rahmen der Abschlussveranstaltung am 27. Juni 2019 im Messezentrum Klagenfurt gefeiert und dabei ging es bunt zu: Die Schülerinnen und Schüler stellten ihre Gesundheitsaktivitäten und –projekte kreativ dar und gestalteten damit die Veranstaltung aktiv mit – es wurde getanzt, gesungen, gedichtet und gelacht.

„Die Kärntner Gebietskrankenkasse zielt mit ihrer schulischen Gesundheitsförderung darauf ab, das Gesundheitsbewusstsein der jungen Generation so früh wie möglich zu fördern. Der kreative und gesundheitskompetente Zugang zum Thema Gesundheit, den die Schülerinnen und Schüler dabei erlernen und bei dieser Abschlussveranstaltung präsentieren, zeigt, dass ihnen die Auseinandersetzung mit Gesundheit Freude und Spaß bereitet. Das sind die besten Voraussetzungen dafür, dass das gelernte, gesunde Wissen auch verinnerlicht und ins Erwachsenenalter transferiert wird“, erklären KGKK-Obmann Georg Steiner, MBA und KGKK-Direktor Dr. Johann Lintner. „Die teilnehmenden Schulen haben nun die Möglichkeit für zwei weitere Jahre ‚in die  Verlängerung‘ zu gehen und verpflichten sich somit den Weg der Gesundheitsförderung weiter zu beschreiten“, ergänzt Claudia Stumpfl, MSc, Leiterin der Abteilung Gesundheit.

Die Überreichung der Urkunde „G’sunde Lebenswelt Schule“ stellt ein Zeichen der Anerkennung für das besondere Engagement der Schulen in den letzten zwei Jahren dar. Für die Schuljahre 2017 bis 2019 wurde diese Urkunde sieben Schulen verliehen:

  • VS Glanegg
  • VS Maria Elend
  • VS Velden
  • NMS Arnoldstein
  • NMS Dellach im Drautal
  • NMS Nötsch- Expositur Bad Bleiberg
  • BG Tanzenberg

Als Ehrengäste der Veranstaltung konnten LHStv.in Dr.in Beate Prettner, Bildungsdirektor Dr. Robert Klinglmair und die Präsidentin für den höheren Schulbereich des Landesverbandes der Elternvereine, Gertrud Kalles-Walter, begrüßt werden.

Schülerinnen und Schüler aber auch das Lehrpersonal erhielten zudem die Möglichkeit, sich bei den Informationsständen der KGKK, BVA, AUVA, dem ASKÖ Kärnten und der SPORTUNION Kärnten weitere Informationen zum Thema Gesundheit zu holen.

Text: Service Stelle Schule der Kärntner Gebietskrankenkasse

Foto: Thomas Hude

Kärnten beantragt eigenes IT-Kolleg

Laut dem MINT-Factsheet 2017/18 der Industriellenvereinigung fehlen in acht von zehn Industrieunternehmen Fachleute in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT-Fächer) bzw. jede sechste Stelle für hochqualifizierte MINT-Fachleute bleibt im produzierenden Bereich unbesetzt. Seitens des Landes Kärnten bzw. der Bildungsdirektion für Kärnten werden daher vermehrt Anstrengungen unternommen, nicht nur frühzeitig Begeisterung für Technik zu wecken, sondern alle Potentiale von Ausbildungsmöglichkeiten für IT-Fachkräfte auszuschöpfen.

Wie Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser bekannt gab, wurde seitens der Bildungsdirektion für Kärnten dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) der Antrag zur Installierung eines viersemestrigen IT-Kollegs übermittelt. „Mit dem neuen Kolleg wollen wir Absolventinnen und Absolventen der AHS, die kein Studium absolvieren wollen, sowie Studentinnen und Studenten die ein Studium abgebrochen haben, aber auch Schülerinnen und Schülern der berufsbildenden Schulen ohne einschlägige IT-Ausbildung und ganz besonders Mädchen und Frauen eine fachspezifische Ausbildung anbieten. Wir machen damit den Bildungsstandort Kärnten noch attraktiver, fügen unseren Bemühungen der Abwanderung entgegenzuwirken einen weiteren Baustein hinzu und geben unseren Jugendlichen eine zusätzliche Perspektive“, erklärt Kaiser. Grundlage für das Ansuchen an das BMBWF bilden Bedarfserhebungen durch Industriellenvereinigung sowie Wirtschaftskammer.

Konkret ist Folgendes geplant:
Das IT-Kolleg läuft über vier Semester als Tagesausbildung. Die Stundentafel umfasst IT Fachgegenstände (Computerpraktikum, Technische Informatik, Programmieren und Software Engineering, Datenbank und Informationssysteme, Netzwerksysteme, Betriebswirtschaft und Management, Systemplanung und Projektentwicklung) sowie allgemeinbildende Pflichtgegenstände (z.B. Rhetorik und Präsentationstechnik in Deutsch und Englisch, Angewandte Mathematik, Wirtschaft und Recht) mit Inhalten/Kompetenzen nach dem Bedarf der IT-Fachgegenstände.

Die Gesamtsemesterwochenstundenzahl des IT-Kollegs umfasst 132 Stunden. In der unterrichtsfreien Zeit vor Antritt zur Diplomprüfung ist ein achtwöchiges Pflichtpraktikum zu absolvieren. Voraussetzung für das Studium im IT-Kolleg ist die abgeschlossene nicht facheinschlägige Reifeprüfung.

Das IT-Kolleg soll im Studienjahr 2019/20 an der Höheren technischen Lehranstalt Mössingerstraße geführt werden. Es ist dies eine HTL-Ausbildung mit der Möglichkeit den „Ingenieur-Titel“ zu erlangen, der nach dem Nationalen Qualitätsrahmen dem Bachelor gleichgestellt ist. Die Ausbildung erfolgt durch Lehrer/innen der berufsbildenden Schulen, Lehrende aus der Alpen-Adria-Universität sowie Lehrbeauftrage aus IT-Unternehmen.

Eine Verlegung in den Lakeside Park Klagenfurt, ist für das Studienjahr 2020/21 geplant um die dort etablierte IT-Szene und die Alpen-Adria-Universität verstärkt in die Ausbildung einbinden zu können. Das zusätzliche Ausbildungsangebot könnte mit vorhandenen Infrastruktur- und Personalressourcen bewältigt werden und würde damit keinen zusätzlichen Kosten für das Land Kärnten verursachen.

Text: LPD Kärnten, Schäfermeier/Zeitlinger

Spielerische Umweltbildung für Kärntner Kinder

Bereits zum vierten Mal fand in Kärnten der ARA4kids-Recyclingtag, organisiert vom Entsorgungsunternehmen Peter Seppele und der ARA AG, statt. Insgesamt konnten etwa 380 Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren bei fünf Stationen ihr Wissen und Können zu den Themen Abfallvermeidung, Anti-Littering, getrennte Sammlung und das Recycling von Verpackungen unter Beweis stellen.

„Die junge Generation ist, was die Themen Umwelt- und Klimaschutz betrifft, ganz vorne mit dabei – und das nicht erst seit der Fridays for future-Bewegung. Kinder begreifen schnell, dass jeder Einzelne seinen Beitrag für eine saubere Umwelt und ein funktionierendes Abfallkreislaufsystem leisten muss“, so Umweltreferentin LR.in Sara Schaar, die auch in Vertretung von Bildungsreferent LH Peter Kaiser den teilnehmenden Kindergärten und Schulen aus den umliegenden Gemeinden beim spielerischen Recycling über die Schultern schaute.

„Jedes Kind auf dieser Welt hat das Recht, in einer intakten Welt aufzuwachsen und ein gesundes Leben zu führen. Das ist in den ökologischen Kinderrechten der UN-Kinderrechtskonvention so festgelegt. Auch, dass unser Nachwuchs schon heute an der Gestaltung der Umwelt beteiligt werden soll“, betont Schaar.

Beim ARA4kids-Recyclingtag stand – mit tatkräftiger Unterstützung von ARA4kids-Maskottchen Tobi Trennguru – der Spaß im Vordergrund. Belohnt wurden die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit kleinen Geschenken und einer Medaille. „Kinder sind neugierig und lieben es, zu forschen. Ihre Begeisterung beim Erlernen von umweltorientiertem Verhalten ist einfach ansteckend“, sagt Schaar, die sich freut, dass durch diese Initiative eine Breitenwirkung erzielt wird. „Die Kinder nehmen das neu erworbene Wissen nachhause mit und transportieren den Nachhaltigkeitsgedanken in ihre Familien und ihren Freundeskreis.“

Die Themen Konsum und Abfallvermeidung, getrennte Sammlung und Verwertung sowie die Vermeidung von Littering werden in den nächsten Jahren noch stärker an Bedeutung gewinnen, ist Schaar überzeugt. „Die Menschen sind zunehmend auf der Suche nach einem zukunftsfähigen, umweltverträglichen Lebensstil.“ Mit frühzeitiger Bewusstseinsbildung würde man die Basis dafür schaffen, so Schaar. „Wer schon als Kind lernt, wie man Abfälle vermeidet, richtig trennt und die Umwelt sauber hält, wird ziemlich sicher auch im Erwachsenenalter darauf Wert legen und sich für den Erhalt unserer intakten Natur- und Kulturlandschaft in Kärnten einsetzen – damit sich auch noch kommende Generationen daran erfreuen können“, so Schaar, die sich beim Unternehmen Seppele und Projektleiterin Gerlinde Duller von der Bildungsdirektion für Kärnten für ihr „nachhaltiges Engagement“ bedankte.

Text: LPD Kärnten, Pinter/Rauber
Foto: LPD Kärnten, Peter Seppele Gesellschaft m.b.H.

Gemeinsam Verantwortung gegen #Hass im Netz übernehmen

Im Juni startete die neue Maßnahmenreihe „#Hass im Netz“ in St. Veit/Glan. Auf Initiative des Referats für Frauen und Gleichbehandlung sensibilisieren und informieren Expertinnen und Experten sowie Betroffene zum Thema Cybermobbing und digitale Diskriminierung. „Gemeinsam mit der Antidiskriminierungsstelle und dem Jugendreferat sowie in Kooperation mit der Bildungsdirektion für Kärnten, der Initiative ‚Gesunde Gemeinde‘ und der ‚Antenne Kärnten‘ werden bis 2020 in allen Bezirksstädten Kärntens Vorträge und Podiumsdiskussionen rund um das Thema abgehalten“, sagt Landesfrauenbeauftragte Martina Gabriel.

Der jüngste „Online-Hassreport Österreich“ der Antidiskriminierungsstelle Steiermark alarmiert: Antisemitismus, Äußerungen mit NS-Bezug, Extremismus, Hassbotschaften – Hass im Netz nimmt stark zu. „Hass und Hetze, ob on- oder offline, sind nicht zu tolerieren. Besonders Frauen sind häufig von Beleidigungen, Drohungen und Belästigungen im digitalen Raum betroffen. Hier ist rasches Eingreifen gefragt“, erklärt Frauen- und Jugendreferentin LR.in Sara Schaar die Intention der neuen Maßnahmenreihe. „Cybermobbing und Hass im Netz sind auch viel diskutierte Themen bei unserer Maßnahmentour ‚Frauenpower 4.0 – Frau in der Region‘. Die Menschen in den Regionen beschäftigt dieses Thema sehr. Darum war es uns ein Anliegen, die Maßnahme ‚#Hass im Netz‘ rasch umzusetzen. Ob Erwachsene, Kinder, Eltern oder Lehrkräfte – alle müssen sich ihrer Verantwortung im Netz bewusst sein“, so Schaar.

Bildungsdirektor Robert Klinglmair ist überzeugt: „Das Thema Mobbing ist in Schulen bereits sehr präsent. Es ist wichtig, alle geforderten Maßnahmen zu ergreifen und breit aufgestellt, mit vielen Stakeholdern, spezifisch das Thema Hass im Netz zu bearbeiten.“
Ein Thema, das uns alle betrifft.

Marika Lagger-Pöllinger spricht bei der Veranstaltungsreihe über ihre persönlichen Erfahrungen. Als Mutter eines Sohnes, der sich im Alter von 16 Jahren aufgrund von Cybermobbing das Leben genommen hat, erzählt sie ihre Geschichte, um andere für die Gefahren und Folgen zu sensibilisieren. „Ich sehe es als meinen Auftrag, einen Beitrag im Kampf gegen Cybermobbing zu leisten“.

Auch dem Vizebürgermeister von St. Veit, Martin Kulmer, liegt das Thema am Herzen: „Als Gesunde Gemeinde möchten wir besonders zu diesem Thema Akzente setzen.“

Mit an Bord bei der Veranstaltungsreihe sind Präventionsexpertinnen und -experten von der Landespolizeidirektion und dem Verein ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit. Bei der Auftaktveranstaltung informierten Harald Ache, Präventionsexperten der Polizei St. Veit sowie Caroline Kerschbaumer, Leiterin der Beratungsstellen gegen Rassismus und Hass im Netz vom Verein ZARA über ihre Arbeit.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch ein wichtiges Tool gegen Hass im Netz vorgestellt – die BanHate App. Seit zwei Jahren leistet die europaweit erste App zur Meldung von Hasspostings gute Dienste in der Bekämpfung digitaler Diskriminierung. Ins Leben gerufen wurde sie von der Antidiskriminierungsstelle des Landes Steiermark. Mit der App haben Userinnen und User kostenlos die Möglichkeit, Hasspostings von Sozialen Medien oder anderen Online-Portalen schnell und einfach via Smartphone oder Tablet zu melden. „Die Meldungen werden daraufhin von der Antidiskriminierungsstelle Steiermark auf ihren Sachverhalt geprüft und allenfalls an zuständige Behörden weitergeleitet“, sagt Antidiskriminierungsbeauftragte des Landes Kärnten, Susanne Ebner. Die Nutzerinnen und Nutzer haben dann in der App die Möglichkeit, den Status ihrer Meldung nachzuverfolgen.

Seit Einführung der BanHate-App gingen 3838 Meldungen bei der Antidiskriminierungsstelle Steiermark ein, etwas mehr als die Hälfte davon wurden verfolgt. Mit der App konnten auch schon einige Fälle von Hasspostings in Kärnten aufgedeckt werden. Dazu gehört unter anderem ein Fall aus St. Veit, bei dem eine 24-jährige Kärntnerin Ende 2017 wegen Verhetzung auf Facebook zu einer Geldstrafe von 3.000 Euro verurteilt wurde.

Der nächste Termin der Reihe „#Hass im Netz“ findet am 23. September 2019 in Klagenfurt statt. Alle Termine: http://frauen.ktn.gv.at/344618_DE-Veranstaltungen-Veranstaltungen_Details?nid=32

Alle Infos zur BanHate-App: https://www.banhate.com/

Text: LPD Kärnten, Pinter/Hrastnik/Stirn
Fotohinweis: Büro LR.in Schaar

Kindersicherheitsolympiade: Stockerlplatz für Kärnten

Jährlich sucht der Österreichische Zivilschutzverband die sichersten Volksschulen Österreichs. Dabei konnte  die Volksschule Himmelberg überzeugen. Beim Bundesfinale der SAFETY-Tour Kindersicherheitsolympiade in Traun in Oberösterreich schafften es die Kärntner Landessieger auf den hervorragenden dritten Platz. Die Teilnehmerklassen beim Bundesfinale haben sich zuvor bei Landesbewerben qualifiziert und ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Bildungsreferent LH Peter Kaiser, Rudolf Schober, Präsident des Zivilschutzverbandes Kärnten sowie Bildungsdirektor Robert Klinglmair gratulierten voll Stolz. Auf Platz eins landete die Steiermark und den zweiten Platz belegte das Burgenland.

Landeshauptmann Peter Kaiser weiß um die Wichtigkeit des Themas in den Kärntner Schulen Bescheid und lobte die großartigen Leistungen der Schülerinnen und Schüler. „Es beruhigt, zu wissen, dass diese Mädchen und Burschen auch im Ernstfall richtig reagieren können“, betonte er, und gratuliert der Volksschule Himmelberg ganz herzlich zum Stockerlplatz. Gleichzeitig dankte er auch allen Pädagoginnen und Pädagogen für die ins Sicherheitsthema investierte Zeit.

Beeindruckt von der Begeisterung mit der die Schülerinnen und Schüler jedes Jahr aufs Neue bei der Sache sind, ist auch Schober. „Es ist gut und wichtig, rechtzeitig zu lernen, wie man Gefahrensituationen schon im Vorhinein verhindern kann“, weiß er.

Text: LPD Kärnten/Susanne Stirn
Foto: LPD Kärnten

BIKO mach MINT“: Zertifikate für zehn Partnerschulen

Die Bildungskooperation des Landes, der Stadt Klagenfurt und des Lakeside Science & Technology Park „BIKO mach MINT“ beging ihr zweijähriges Jubiläum mit einer Zertifikatsverleihung an die Direktorinnen und Direktoren von zehn engagierten Partnerschulen. Die Zertifikate wurden von Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser, Bildungsdirektor Robert Klinglmair, Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz und vom Geschäftsführer des Lakeside Park-Educational Lab, Hans Schönegger, übergeben.

Für den Landeshauptmann ist jede Zertifikatsübergabe bzw. Auszeichnung „das etwas Mehr“. „Ich finde es toll, dass Schulen hier so engagiert mitmachen und dass auch die Rahmenbedingungen stimmen“, hob er hervor. Im Bildungsbereich brauche es mehr solcher Menschen, die den Lakesidepark bzw. das Educational Lab mit Leben erfüllen und sich den Mint-Fächern widmen. Mit BIKO mach MINT werde ein substantieller Beitrag geleistet, um Kärntner Schulen ausgezeichnete Experimentiermöglichkeiten zu bieten. „Wir schaffen damit eine Grundlage für die beste Nachwuchsförderung im Bereich Naturwissenschaft und Technik in Kärnten“, betonte Kaiser.

Erfreulich für den Landeshauptmann sind die errungenen internationalen Preise der Schülerinnen und. Schüler. „Die Wissensvermehrung hier im Lakesidepark ist mehr als gegeben, die Forschung mehr als eingebettet und es geht in Richtung Zukunft“, drückte Kaiser seine Freude aus. Explizit dankte er Hans Schönegger als Motor der Idee und den BIKO-MINT-Leitern Peter Holub und Robert Münzer. „Das Trio koordiniert hier nicht nur das Organisatorische sondern auch das Wissende“, so Kaiser.

Das Engagement des BIKO mach MINT-Leitungsteams, der Lehrenden und der wissbegierigen Schülerinnen und Schüler hob Bildungsdirektor Klinglmair hervor. „Es trägt dazu bei, dass in der Kärntner Schul-und Bildungslandschaft substanzielle Impulse gesetzt werden, um die Kompetenzen aller Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu stärken und zu vertiefen“, so Klinglmair. Für ihn ist es auch wichtig, die Lust auf die Technik bei den Schülerinnen und Schülern zu wecken und damit die Weichen für wissenschaftliche Bewerbe bzw. Schul-Olympiaden zu stellen.

Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz freut sich über die Angebote von „BIKO mach MINT“ für die Schülerinnen und Schüler im Alter von 8 bis 12 Jahren. „Diese Bildungskooperation macht Kinder und Jugendliche leistungsfähiger“, so die Stadtchefin. Dem „BIKO mach MINT“-Team dankte sie, und bezeichnete es als Seele des Projektes.

„Hier werden neue Bildungsformen zur Förderung des selbstorganisierten Lernens, der Kreativität und der Neugierde entwickelt und umgesetzt. „BIKO mach MINT“ ist ein Vorbild dafür. Dazu braucht man ein Team und engagierte Schulen. Ohne beide wäre das Projekt nicht möglich“, betonte Schönegger. Zufrieden ist der Geschäftsführer mit der 80-prozentigen Auslastung. Ebenso gab der Lakeside Park/Educational Lab-Geschäftsführer bekannt, dass im Herbst drei neue Schulen am Projekt teilnehmen werden.

Die Zertifikatsverleihung an die Direktorinnen und Direktoren der Partnerschulen nahmen Kaiser, Klinglmair, Mathiaschitz und Schönegger auch zum Anlass, die Kärntner Medaillengewinnerinnen und –gewinner der diesjährigen Europäischen Scienceolympiade Euso zu ehren. Sophie Klaus (Europagymnasium) und Victoria Kalla (BG/BRG Mössingerstraße) erkämpften gemeinsam mit Elias Hohl (Bischöfliches Gymnasium Graz) Gold im portugiesischen Almada. Dies ist die erste EUSO Goldmedaille seit vier Jahren für ein österreichisches Team. Die Goldmedaille als fünftbestes von insgesamt 50 Teams wurde noch von einer Bronzemedaille vom jungen österreichischen B-Team Johannes Esterl (BG/BRG Mössingerstraße), Lukas Rost (BG St. Pölten) und Moritz Hofer (BRG Zell am See) ergänzt. Die österreichischen Teams absolvieren einen Teil des Trainings gemeinsam mit zwei deutschen Teams im Lakeside Park.

Folgende Schulen erhielten die Gütesiegel-Zertifikate: Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Ingeborg Bachmann; Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Mössingerstraße; NMS 5 Klagenfurt Wölfnitz; NMS Klagenfurt 13 Viktring; Musikvolksschule 1 Klagenfurt Benediktinerschule, VS 9 Klagenfurt Theodor Körner Schule, VS 14 Klagenfurt Welzenegg, VS 23 Klagenfurt Wölfnitz, VS 27 Klagenfurt Welzenegg und die VS Krumpendorf am Wörthersee.

I N F O: www.bikomachmint.at

Text: LPD Kärnten/Michael Zeitlinger
Foto: LPD Kärnten/Helge Bauer