Schulen in Lavamünd am Montag geschlossen

Die Neue Mittelschule Lavamünd sowie die Volksschule Lavamünd sind morgen, Montag, aufgrund der aktuellen Wetterlage geschlossen. Das teilt Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser mit, für den die Sicherheit und das Wohlergehen der Kinder absolute Priorität haben. Diese Entscheidung wurde in enger Abstimmung mit Bildungsdirektion, Gemeinde, Bezirkshauptmannschaft Wolfsberg und Katastrophenschutz getroffen.

Wie bereits berichtet, sind morgen zudem sämtliche Schulen im Bezirk Spittal/Drau geschlossen sowie im Bezirk Hermagor das Bildungszentrum St. Lorenzen im Lesachtal. Es wurde auch darüber informiert, dass in jenen Schulen, die geöffnet bleiben, selbstverständlich jene Schülerinnen und Schüler, welche die Schulen nicht gefahrenfrei erreichen können, vom Unterricht entschuldigt sind.

So haben in der Marktgemeinde Kötschach-Mauthen im Bezirk Hermagor aufgrund der Schlechtwettersituation jene Schülerinnen und Schüler schulfrei, die aufgrund der Wetter- und Straßenlage die NMS Kötschach-Mauthen und die Volksschule Kötschach-Mauthen nicht erreichen können. Sämtliche Straßen im ländlichen Wegenetz der Gemeinde Kötschach-Mauthen sind nämlich gesperrt. Die Schneeräumungsarbeiten wurden gestern, Samstag, am Abend eingestellt. Ebenso ist die Straße ins Lesachtal und auf den Plöckenpass gesperrt.

Infos und Fotos unter katinfo.ktn.gv.at

Text: LPD Kärnten/Markus Böhm

Aktuelle Wetterlage – Mehrere Schulen in Oberkärnten am Montag geschlossen

Aufgrund der Lawinengefahr, starker Regenfälle und zahlreicher Straßensperren bleiben am Montag zahlreiche Schulen in Oberkärnten geschlossen. Konkret sind das sämtliche Schulen im Bezirk Spittal/Drau sowie im Bezirk Hermagor das Bildungszentrum St. Lorenzen im Lesachtal. Das gibt Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Sonntag, bekannt. Die Entscheidung wurde in intensiver Rücksprache mit den Bürgermeistern, Bezirkshauptleuten, der Bildungsdirektion und dem Katastrophenschutz getroffen.

„Die Sicherheit und das Wohlergehen der Kinder haben absolute Priorität“, betont Kaiser. Bildungsdirektor Robert Klinglmair habe soeben eine entsprechende Verordnung versendet. Diese enthalte auch die Aufforderung, unbedingt Sorge dafür zu tragen, dass in den jeweiligen Schulen eine Betreuung für Schülerinnen und Schüler, die dennoch in die Schule kommen, gegeben ist. Die Schließung der Schulen ist auf den morgigen Montag beschränkt. „Wir haben die Situation natürlich weiterhin genau im Blick, um dann über etwaige Schließungsverlängerungen zu entscheiden“, so Kaiser. „Auch wurde darüber informiert, dass in jenen Schulen, die geöffnet bleiben, selbstverständlich jene Schülerinnen und Schüler, welche die Schulen nicht gefahrenfrei erreichen können, vom Unterricht entschuldigt sind“, so Bildungsdirektor Klinglmair.

Begründet werden die Schulschließungen damit, dass sich die Situation im Bezirk in den letzten zwei Stunden dramatisch zugespitzt hat. So gab es zahlreiche Muren und Rutschungen infolge des derzeit anhaltenden Starkregens, Straßensperren auf der B 88 Kleinkirchheimer Straße, B 107 Großglockner Straße sowie B 106 Mölltal Straße und es besteht hohe Lawinengefahr im Bereich des oberen Mölltales.

Die Betreiber der Kindergärten im betroffenen Gebiet werden dazu angehalten, die Betreuungseinrichtungen ebenfalls geschlossen zu halten, jedoch für Betreuung jener Kinder Sorge zu tragen, die dennoch in die Kindergärten gebracht werden.

Der Landeshauptmann dankt zudem allen Einsatzkräften, den Behördenvertretern, Fachleuten, Firmen und Organisationen für ihre vorbildliche, großartig koordinierte Arbeit. An die Bevölkerung richtet er den Appell, den Anordnungen und Ratschlägen der Behörden und Einsatzkräfte im Interesse der eigenen und der Sicherheit der Kinder Folge zu leisten.

Text: LPD Kärnten, Schäfermeier/Böhm

Tage der offenen Tür 2019/2020

Unter dem nachfolgendem Link finden Sie die „Tage der offenen Tür 2019/2020“ an den NMS, PTS, AHS, BMHS und FBS in Kärnten.

 

Wintereinbruch 2 – Schulfrei-Verordnung bis auf Ausnahmen wieder aufgehoben

Nachdem die von gestern auf heute starken Schneefälle in Oberkärnten nachgelassen haben, und die Schneeräumung auf den Straßen auf Hochtouren läuft, findet morgen auch in jenen Schulen wieder der Unterricht statt, die heute, Mittwoch, mittels Verordnung der Bildungsdirektion unterrichtsfrei hatten. Ausgenommen sind nach Rücksprache mit den Bürgermeistern und Bezirkshauptleuten die Volksschulen in Stall, Rangersdorf und Heiligenblut. Dort haben die Schülerinnen und Schüler auch morgen noch unterrichtsfrei. Das gibt Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Mittwoch, in Absprache mit Bildungsdirektor Robert Klinglmair bekannt.
„Sollten Schülerinnen und Schüler aus andern Schulen einen besonders schwierigen und aufgrund der aktuellen Schneelage noch immer gefährlichen Schulweg haben, so sind diese morgen ebenfalls vom Unterricht entschuldigt. Schutz und Sicherheit der Kinder haben jedenfalls Vorrang“, betont Kaiser.

Der Landeshauptmann bedankt sich auch bei allen Einsatzkräften. „Dank der engagierten und umsichtigen Arbeit aller Beteiligten, der Schneeräumtrupps der Straßenbauabteilung des Landes und der Gemeinden ebenso wie die einmal mehr geforderten Kelag-Monteure, der Bürgermeister und Bezirkshauptleute, wurde diese erste und wohl nicht letzte winterliche Bewährungsprobe hervorragend gemeistert. Ein großes Danke dafür seitens der Landesregierung und der Bildungsdirektion“, so Kaiser.

Text: LPD Kärnten/Schäfermeier

Wintereinbruch – In Spittal und Hermagor bleiben zahlreiche Schulen geschlossen

In Folge der heftigen und weiter anhaltenden Schneefälle von gestern, Dienstag, auf heute, Mittwoch, und der damit zusammenhängenden Gefahr von Schneebruch und Rutschungen bleiben heute zahlreiche Schulen in Oberkärnten geschlossen. Konkret im Bezirk Spittal Schulverbund VS und NMS Winklern, VS Heiligenblut, VS Großkirchheim, VS Mörtschach, VS Flattach, VS und NMS Obervellach, VS Stall im Mölltal, VS Rangersdorf sowie im Bezirk Hermagor das Bildungszentrum Lesachtal. Das geben Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Bildungsdirektor Robert Klinglmair offiziell bekannt.

„Wir haben die Entscheidung in Rücksprache mit den Bürgermeistern, den Bezirkshauptleuten und dem Katastrophenschutz zum Schutz der Kinder getroffen. Ihre Sicherheit und ihr Wohlergehen haben absolute Priorität“, erklärt Kaiser. Bildungsdirektor Robert Klinglmair habe soeben eine entsprechende Verordnung versendet. Diese enthält auch die Aufforderung, unbedingt Sorge dafür zu tragen, dass in den jeweiligen Schulen eine Betreuung für Schülerinnen und Schüler, die dennoch in die Schule kommen, gegeben ist!

Die Schließung der Schulen ist auf den heutigen Mittwoch beschränkt. Sollte sich die Wetter- und Schneesituation weiter verschlechtern, könnte die Schulfrei-Erklärung aber auch ausgeweitet werden.

Text: LPD Kärnten, Schäfermeier/Stirn

FLiP2Go Bildungsbus an der HAK Spittal

Mit dem „FLiP2Go“ Bildungsbus starteten Sparkassen, Erste Bank und Erste Group eine innovative Finanzbildungseinrichtung, die zu den Besucherinnen und Besuchern kommt. Seit Anfang April bringt der Doppeldeckerbus Kindern und Jugendlichen in ganz Österreich Finanzwissen spielerisch näher.

Der Bedarf an gezielter Wissensvermittlung bei Wirtschafts- und Finanzthemen ist groß. Mit dem FLiP2Go wird eine innovative Form der Wissensvermittlung vor Ort erlebbar, der „Financial Life Park“ geht auf die Reise. Das konnten auch die Schülerinnen und Schüler der zweiten und dritten Jahrgänge der HAK Spittal selbst erleben. In 100 Minuten lernten die Teilnehmer/innen die sieben interaktiv-multimedialen Spielstationen kennen. Alle Inhalte im FLiP2Go wurden von einem wissenschaftlichen Beirat internationaler Expertinnen und Experten unter Leitung von Christoph Badelt, Professor für Sozialpolitik an der WU Wien und Leiter des WIFO, geprüft und freigegeben. Die Beiratsmitglieder garantieren mit ihrer persönlichen Expertise für die Qualität der im FLiP2Go kommunizierten Inhalte.

„Die zwei Stunden, die wir im Doppeldecker verbrachten, waren sehr informationsreich. Die verschiedenen Stationen behandelten mehrere Themen der Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft und waren eine willkommene Abwechslung zum Unterricht!“ (Paul Possegger aus der 2BK)

„Ich habe das ganze Konzept des Busses als sehr gut durchdacht und lehrreich empfunden.“ (Lena Pertl, 2BK)

„Der Flip2Go-Bus ist ein sehr gutes Angebot, da man auf spielerische Art Vieles lernen kann.“ (Raphael Neuhold, 2AK).

Vielen Dank an die Kärntner Sparkasse für die Möglichkeit, diese Form der Finanzbildung unseren Schülerinnen und Schülern anbieten zu können.

 

Text: Gerald Pschernig

Foto: BHAK/BHAS Spittal/Drau, Mag. Hilde Kleinfercher

Kunstprojekt: Statistisches Handbuch macht Schule

Es ist die 64. Auflage und dennoch ist das präsentierte Statistische Handbuch des Landes Kärnten heuer etwas ganz Besonderes. Das Werk wurde von Schülerinnen und Schülern des Stiftsgymnasiums Viktring künstlerisch gestaltet. Aus insgesamt 60 Bildern wurden 24 ausgewählt, das Umschlagmotiv wurde per Los auserkoren.

„Auf den Daten der Vergangenheit können wichtige Entscheidungen für die Zukunft gewonnen werden“, betonte Landeshauptmann Peter Kaiser. Für ihn sei das Buch daher eine wichtige Grundlage politischen Handelns. Aus den Zahlen können Entwicklungen gelesen werden. „Wir erkennen wo Schwächen liegen und wo vielleicht nachgebessert werden kann. Die Zahlen zur Lebenserwartung etwa zeigen uns, dass der Bereich der Pflege in Zukunft zu einer großen Herausforderung wird. Anhand des Temperaturanstiegs lässt sich sagen, dass wir dringend an der Erreichung der Klima- und Umweltschutzziele arbeiten müssen“, so der Landeshauptmann. Die sinkende Kriminalitätsrate wiederum würde untermauern, dass man in Kärnten sicherheitspolitisch auf einem guten Weg sei.

3500 Arbeitsstunden seien aufgewandt worden um das Handbuch zu erstellen, wusste Eveline Leiner, Sachgebietsleiterin der Landesstatistik, zu berichten. „Auf 367 Seiten und in 23 Kapitel sind mehr als 350 Tabellen zu finden. Das Werk ist zudem auf unserer Homepage zum Download verfügbar“, sagte Leiner und strich die gute Zusammenarbeit mit dem Lehrer/innenteam sowie den Schülerinnen und Schülern des Stiftgymnasiums BRG Klagenfurt-Viktring hervor.

Man habe mit dem Beginn des heurigen Schuljahres losgelegt, sich künstlerisch mit dem Statistischen Handbuch auseinanderzusetzen, berichtete Ingeborg Kofler als Projekt-Koordinatorin. Grundlage für die Arbeiten waren Fotos, die in den Büros der Landesstatistik gemacht wurden.

Unter https://www.ktn.gv.at/Verwaltung/Amt-der-Kaerntner-Landesregierung/Abteilung-1/Organisation/Statistik können Sie sich das Werk herunterladen.

Text: LPD Kärnten/Susanne Stirn
Fotos: LPD Kärnten/Peter Just

NMS Völkendorf ist „eEducation Expert+ Schule“

Die NMS Villach Völkendorf ist von Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser mit dem Zertifikat „eEducation Expert+“ ausgezeichnet worden. Damit wird der intensive und professionelle Einsatz digitaler Medien in allen Gegenständen dokumentiert. Die Initiative „eEducation Austria“ des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung verfolgt das Ziel, digitale und informatische Kompetenzen in alle Klassenzimmer Österreichs zu tragen.

Der Landeshauptmann betonte, dass er schon bei seinem letzten Besuch der Schule in die ganz besondere Atmosphäre und Stimmung hineinschnuppern habe dürfen und davon sehr begeistert sei. „Es macht als Bildungsreferent des Landes Freude, hier bei sehr positiven, gut aufgelegten und wissbegierigen jungen Menschen zu sein.“ Er verwies auf die Wichtigkeit von digitalen Medien, die unsere Welt und unser Leben verändern: „Neben Lesen, Schreiben und Rechnen sind digitale Fähigkeiten unerlässlich, denn zeitgemäße Bildungs- und Arbeitsprozesse sind ohne die Nutzung digitaler Technologien kaum denkbar. Digitale und informatische Kompetenzen sind für die Teilhabe an unserer Gesellschaft unabdingbar.“

Mit bereits 20-jähriger Erfahrung rund um den Einsatz digitaler Medien sei die NMS Völkendorf Vorbild und habe sich mit ihrem kompetenten Lehrkörper für diesen Status „eEducation Expert+“ qualifiziert. „Auf Empfehlung des Bundesland-Koordinators für ‚eEducation‘ Herbert Rainsperger, wird dafür das Zertifikat vom Kompetenzzentrum ‚eEducation‘ verliehen. Ich gratuliere und wünsche weiterhin viel Kraft, Lust und Freude“, so der Bildungsreferent.

„Wir befinden uns in einer rasanten digitalen Welt und müssen uns täglich vernetzen. Das erfolgt in der NMS Völkendorf ganz im Sinne unseres Leitmotivs ‚Vielfalt erkennen, einander respektieren und wertschätzen und von der Einzigartigkeit jedes Menschen profitieren‘“, sagte Schulleiterin Andrea Miklautsch.

Für die Umrahmung der Feier sorgten der Chor und eine Tanzgruppe aus Schülerinnen und Schülern der NMS Völkendorf. Es gab auch eine Führung und Präsentationen im Informatikbereich der Schule mit der eLearning-Beauftragten Elke Jannach. Unter den zahlreichen Gästen waren ZA-Vorsitzender Landtagsabgeordneter Stefan Sandrieser, die designierte Vizebürgermeisterin von Villach Irene Hochstetter-Lackner, Schulqualitätsmanager der Bildungsregion West Axel Zafoschnig, Projektleiter Rudolf Altersberger (Bildungsabteilung) und „eEducation“ Bundesland-Koordinator Herbert Rainsperger.

Die NMS Villach Völkendorf ist eine Schule mit den Schwerpunkten Informatik und Nachmittagsbetreuung. Es gibt 15 Klassen mit 294 Schülerinnen und Schülern, sie werden von 53 Lehrpersonen unterrichtet. Die Schule hat sich bereits in den letzten Jahren beispielsweise durch die Teilnahme am Mobile-Learning-Projekt des BMBWF hervorgetan, wo der Einsatz von Tablets im Unterricht sehr engagiert erprobt wurde. Weitere innovativ-digitale Lernprojekte, die dem individuellen Lern- und Wissensstand der Schüler/innen angepasst werden, sind für das Schuljahr 2020/21 bereits in Planung. Es gibt in Kärnten acht Neue Mittelschulen und eine Volksschule mit dem „eEducation Expert+-Status“.

Text: LPD Kärnten/Ulli Sternig
Fotos: LPD Kärnten/Oskar Höher

Bilingualer Unterricht: Villach und Klagenfurt starten mit Schulversuch

Was mit 50 Schülerinnen und Schülern in zwei Volksschulen in Klagenfurt und Villach im kommenden Schuljahr als Schulversuch beginnt, soll in Zukunft zum Regelfall werden: Mit dem bilingualen Unterricht weitet Kärnten sein zukunftsorientiertes und qualitätsvolles Bildungsangebot aus. Vorerst wird jeweils eine Klasse in der Theodor-Körner-Schule in Klagenfurt und in der Khevenhüller-Schule in Villach in Englisch und Deutsch unterrichtet werden. Eine Möglichkeit, mit der einerseits begabte Kinder gefördert werden sollen, mit der andererseits aber künftig auch die Standortentscheidung von Unternehmen beeinflusst werden soll.

„Im Privatschulbereich gibt es solche Angebote bereits, daher war es uns wichtig, dies auch in öffentlichen Schulen umzusetzen“, betonte Schulreferent LH Peter Kaiser bei der Präsentation des Schulversuches in der Körner-Schule. Mit dem bilingualen Unterricht werde das Bildungsangebot entscheidend attraktiviert. „Die Kosten für den Native-Speaker, der die Klasse als Teamlehrer unterstützen soll, wird das Land Kärnten übernehmen. Das ist eine Vorausleistung für jenen Zeitpunkt, zu dem unser Schulversuch in den Regelunterricht übernommen wird“, so der Landeshauptmann.

„Wir befinden uns in einer globalen Welt und dabei ist Englisch ein entscheidender Faktor“, sagte auch Bildungsdirektor Robert Klinglmair. Ein solches Angebot in öffentlichen Schulen zugänglich zu machen, erhöhe die Chancengleichheit im Schulbereich.
Seit 2015 arbeitet Klagenfurt stetig daran, den Bildungsstandort zu verbessern. Den nun anlaufenden Schulversuch sieht Bürgermeisterin Maria Luise Mathiaschitz als weiteren wichtigen Schritt in diese Richtung.

Villachs Bürgermeister Günther Albel ist sicher: „Wenn wir unseren Kindern die richtige Bildung mit auf den Weg geben, können sie alles erreichen.“ Umso wichtiger sei es, gerade in der heutigen Zeit die Internationalisierung frühestmöglich zu fördern.

Die beiden Volksschuldirektorinnen Elisabeth Vankat (Theodor-Körner-Schule) und Gerlinde Kranner (Khevenhüller-Schule) sehen im Schulversuch Chance und Herausforderung gleichermaßen. Erfahrungswerte hätte man im Bereich des Minderheitenschulwesens viele gesammelt, so Sabine Sandrieser, Leiterin der Abteilung für Minderheitenschulwesen in der Bildungsdirektion für Kärnten. In den ersten beiden Klassen sollen die Schülerinnen und Schüler in ihrer Erstsprache, also Englisch oder Deutsch, alphabetisiert werden – ab der dritten Klasse werden die beiden Gruppen dann im gesamten Unterricht zusammengeführt.

Text: LPD Kärnten/Susanne Stirn
Fotos: LPD Kärnten/Peter Just

Empfang für verdiente AHS und BMHS-Pädagoginnen und Pädagogen

Für 140 AHS und BMHS-Lehrerinnen und -Lehrer, davon 20 aus der Schulverwaltung, gab es im Konzerthaus Klagenfurt einen Empfang anlässlich ihrer Ruhestandsversetzung durch Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Bildungsdirektor Robert Klinglmair.

In seiner Rede betonte Kaiser, dass er auch mit einem weinenden Auge im Konzerthaus stehe: „Mit ihrer Pensionierung gehen dem Bildungsland Kärnten geballte Kompetenz und pädagogische Erfahrung, ebenso wie geistige, intellektuelle und kreative Fähigkeiten verloren. Sie wissen welchen Stellenwert Bildung in unserer Gesellschaft besitzt und haben in ihrem pädagogischen Wirken Großartiges geleistet „, dankte der Landeshauptmann den Anwesenden. Es sei nicht leicht, mit einem Schlag 140 Pädagoginnen und Pädagogen zu verlieren. Dies könne man von einem Tag auf den anderen Tag nicht kompensieren.

Gleichzeitig richtete der Landeshauptmann die Bitte an die pensionierten Pädagoginnen und Pädagogen, Kärnten auch weiterhin möglichst viel von ihren Erfahrungen zur Verfügung zu stellen, sei es in ihren Familien und Freundeskreisen oder auch in einer ehrenamtlichen Tätigkeit. „Ich darf mich namens des Landes Kärnten bei Ihnen für das, was sie geleistet haben, auf das Herzlichste bedanken“, so Kaiser.

Seitens des Landeshauptmanns wurden auch kurz drei Aspekte über die Entwicklung der Bildung bzw. der Bildungslandschaft angeschnitten. Erfreulich für ihn sei, dass es in Spitzenfunktionen im Bildungsbereich immer mehr Frauen gebe. „Die Bildung ist weiblich. Mittlerweile gibt es sieben Bildungsreferentinnen in den Landesregierungen Österreichs“. Der wachsende Stellenwert der Bildung spiegelt sich auch im Landesbudget wider. „Vom Gesamtbudget sind 23,73 Prozent für den Bildungsbereich budgetiert“, gab Kaiser bekannt. Dass der Stellenwert der Schulen als Institution in den letzten Jahren einen großen Wandel erlebte, wurde seitens des Bildungsreferenten ebenfalls hervorgehoben. „Die Schulen müssen immer mehr gesellschaftliche Aufgaben des Elternhauses übernehmen, was die Lehrinnen und Lehrer noch mehr fordert“.

Auch Bildungsdirektor Robert Klinglmair bedauerte, dass die, nun aus dem Schuldienst ausscheidenden, Pädagoginnen und Pädagogen mit ihrer großen Erfahrung Kärnten verloren gehen. „Sie haben federführend die Schullandschaft mitgestaltet und auch Vieles erlebt. Ich freue mich, Ihnen meine Wertschätzung für ihre tolle Arbeit entgegenbringen zu dürfen“, so der Bildungsdirektor.

Die derzeit laufende Bildungsreform ist für Klinglmair die größte Strukturreform im Schulbereich. „Bei ihr wird kein Stein auf dem anderen bleiben. Sie stehen mit ihrer Kompetenz und ihrem Weitblick leider nicht mehr aktiv zu Verfügung. Ich ersuche sie trotzdem ihre Erfahrungen und ihre Expertise weiterhin in die Bildungslandschaft einzubringen“, lautete seine Bitte an die ausscheidenden Lehrkräfte.

Die Pädagoginnen und Pädagogen erhielten Ehrenurkunden. Für die musikalische Umrahmung der Feierstunde sorgte die Gruppe „KonseQuent“.

Text: LPD Kärnten/Michael Zeitlinger
Fotos: LPD Kärnten/fritzpress