Alle Menschen sind vor Gott gleich- eine interreligiöse Religionsstunde in der VS 8

Eine interreligiöse Religionsstunde „zum Herzeigen“ fand an der Dr. Karl Renner Schule – VS 8 in Klagenfurt statt. Die Volksschule besuchen 221 Schüler, davon 91 Kinder mit islamischem, 8 mit evangelischem, 80 mit katholischem und 28 mit orthodoxem Glauben. 13 Kinder sind ohne Bekenntnis.

Der Amtsführende Präsident des Landesschulrates, Rudolf Altersberger hat Medienvertreter eingeladen, um ein „Best-practice-Religionsprojekt“ im Pflichtschulbereich vorzustellen. Mit dem gemeinsamen Lied „Es ist ganz normal verschieden zu sein!“ der 4a Klasse beginnt diese dialogisch-konfessionelle Religionsstunde zum Thema Barmherzigkeit mit den vier Religionslehrenden Diana Erker (kath.), Mensur Memic (islam.), Vladan Pajic (orth.) und Alexandra Pernusch (kath.) sowie den 25 Kindern unterschiedlicher Religionen und Konfessionen (4 orth., 9 kath., 12 islam.). „Frieden beginnt immer im Kleinen. Durch den in Österreich einzigartigen gemeinsamen Religionsunterricht werden Vorurteile abgebaut, die Gemeinschaft über verschiedene Konfessionen hinweg gestärkt und den Kindern ein offener Einblick in andere Kulturen gewährt, “ so Altersberger.

Die katholische Religionslehrerin Diana Erker erklärte, dass die Menschen im Herzen einen Platz haben für alle, die sie mögen und auch für den barmherzigen Gott. Während einige Schüler eine goldene Mitte als Zeichen für Gott gestalten wird das Gebet gesungen: „Gemeinsam sind wir hier, wir bekennen uns zu dir, ganz still sind wir hier, unser barmherziger Gott!“ Mit der Geschichte vom Riesen und vom Zwerg erzählt der islamische Religionslehrer Mensur Memic wie sich zwei ungleiche Personen finden und gemeinsam einen Vogel retten. Im gemeinsamen Helfen und Gutes tun, werden aus Streitenden Freunde, die einander auf Augenhöhe begegnen. Ob die Kinder auch so etwas schon einmal erlebt haben, ist die Frage von Vladan Pajic und Alexandra Pernusch und wie man sich fühlt, wenn einer stark ist und einer schwach. Viele rote Herzen werden zur Mitte gelegt und die Kinder formulieren dabei ihre Fürbitten, sagen danke für alles Gute, das sie erleben dürfen und bitten um Frieden für die Welt und um Gesundheit für die Familie.

Zu unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten oder bei Schulfeiern kooperieren die Religionslehrer sowie an diesem Vormittag. Dies ist auch möglich, weil die unterschiedlichen konfessionellen Religionsstunden im Stundenplan parallel gelegt sind, weil auch Schulleiterin Dr. Angela Hensel diese Zusammenarbeit befürwortet und unterstützt und vor allem weil die Lehrenden sich gut verstehen und gerne miteinander unterrichten. „Mit einem ‚besonderen Stundenplan‘ wurde über Konfessionen hinweg das Ziel verfolgt, unseren Kindern verstärkt das Bewusstsein für soziale Fragen, für empathisches Einfühlen in den anderen, für Fragen zum positiven gemeinsamen Umgang in der Klasse und in der Schulgemeinschaft  zu vermitteln, “ so Direktorin Dr. Angela Hensel.

An diesem Tag genießen es die Kinder, den Journalisten Interviews zu geben und freuen sich auf die Berichte im Fernsehen und in den Zeitungen.

Fotos: (c) kore/LSR

CROSS KIDS CUP

Alle weiteren Informationen unter http://www.s-a-w.at/index.php/events/cross-kids-cup

Folder

 

 

Laufaktion der Kindernothilfe

Die Kindernothilfe Österreich möchte dieses Schuljahr wieder mit einer Laufaktion in den Schulen an den Start gehen und Schülerinnen und Schüler dazu motivieren, über den Tellerrand zu blicken. Nicht allen Kindern auf dieser Welt geht es gleich gut. Viele Mädchen und Buben in Afrika, Asien und Lateinamerika können nur davon träumen zur Schule zu gehen. Mit jedem gelaufenen Kilometer wird geholfen. Die Lehrerinnen und Lehrer planen einen Schullauf oder integrieren diesen in ein bestehendes Fest, währenddessen suchen sich die Schülerinnen und Schüler Sponsoren für den Lauf. Entweder spendet dieser pro Kilometer eine zu vereinbarende Summe (z.B. 5€ pro Kilometer) oder ganz einfach einen im Vorhinein definierten Fixbetrag. Die erlaufenen Beträge kommen dann in Armut lebenden Kindern zugute. Beispielsweise können mit 25 Euro dringend benötigte Schulsachen bereitgestellt werden. 250 Euro sorgen dafür, dass ein Kind in Afrika, Asien oder Lateinamerika ein ganzes Jahr lang zur Schule gehen kann und mit 1.000 Euro ist es möglich, einen dringend benötigten Kindergarten zu bauen.

Nähere Informationen finden Sie unter Information.

Information

„Grünes“ Zeugnis für Klagenfurter Schulen!

„Diese Veranstaltung bekommt von mir eine glatte Eins!“, so beschrieb Rudolf Altersberger, Präsident des Landesschulrates für Kärnten, die Schulaktion „Energie-Sparmeister“, die vom Landesschulrat für Kärnten gemeinsam mit der Stadtwerke Klagenfurt Gruppe organisiert und umgesetzt wurde. Bei der energiegeladenen Abschlussveranstaltung im Veranstaltungshaus Hermagoras in Klagenfurt avancierten elf Schulen mit ihren insgesamt zwölf Projekten zum „Energie-Sparmeister“.

Die Gewinner der drei verschiedenen Schulstufen bekamen ihre Hauptpreise überreicht. In der Kategorie „Primarstufe“ verdiente sich die Volksschule 23 Wölfnitz den ersten Platz (Tageskarten für das Klagenfurter Hallenbad und Strandbad für die gesamte Klasse plus einen gratis Bustransfer für einen Ausflug innerhalb des STW-Netzes in Klagenfurt), in der Kategorie „Sekundarstufe“ die Klagenfurter Neue Mittelschule 10 St. Peter (Saisonkarten für das Klagenfurter Strandbad für die gesamte Klasse plus Tombola-Preise für eine Schulveranstaltung) und in der Gruppe „Allgemeine Höhere Schulstufe, Berufsbildende Höhere Schule und Fachberufsschule“ gewannen die Schüler der HBLA Pitzelstätten den ersten Platz (Jahreskarten der STW-Freizeit für die gesamte Klasse, sowie gratis Plakate für eine Schulveranstaltung).

Die Forschungsgruppe der VS 23 Wölfnitz setzte sich in ihrem Projekt besonders mit dem Klimaschutz auseinander und versuchte Schülern mit Experimenten Energie sichtbar und auf das bewusste Energie-Haushalten aufmerksam zu machen.

Die Naturwissenschaften-Gruppe der NMS 10 St. Peter überzeugte mit einer Vielzahl an durchgeführten Aktionen und Experimenten wie zum Beispiel einen solarbetriebenen Müllroboter, der den Müll komprimiert (in Kooperation mit dem Lakeside Park Klagenfurt).

Bei der HBLA Pitzelstätten beteiligten sich insgesamt 400 Schüler mit ihren kreativen Ideen zum Thema Umweltschutz und erstellten gemeinsam ein Video, in dem die Spartipps zusammengefasst wurden. Unter anderem befassten sich die Buben und Mädchen mit Themengebieten wie Klimaschutz, thermischen Müllverbrennungsanlagen und Luftgütemessung.

Energiesparen und der bewusste Umgang mit Ressourcen muss schon bei den Kleinsten anfangen, weshalb sich die STW-Gruppe für diese Aktion stark macht. So erklärt STW-Vorstand Dipl.-Ing. Romed Karré: „Wenn man an unsere Bevölkerungsdichte von sieben Milliarden Menschen denkt, dann muss man auch gleichzeitig an das Einsparungspotential denken, d. h. was Energiesparen bei jedem Einzelnen für das große Ganze bewirken kann. Wir möchten unsere Kunden zum Sparen animieren und dafür auch belohnen.“

Das Besondere an dieser Kampagne: Alle Schüler arbeiteten selbstständig an ihren Projekten und beschäftigten sich intensiv mit den Themen „Energiesparen“ und „Nachhaltigkeit“. Mag. Christian Finger (Klimabündnis Kärnten) veranschaulichte den jungen Forschern in den Schulen mit Experimenten, Energie-Messungen und Technik-Vorführungen (z.B. Photovoltaikzellen) das Spektrum des Energiesparens.

Auch die Veranstaltung war geprägt von der Eigeninitiative der Schüler. Der Chor der Volksschule 23 Wölfnitz (Chorleiterin Britta Weber) „stampfte“ in einer Choreografie auf die Bühne und eröffnete die Abschlussveranstaltung mit dem Gesang „The Earth is my mother“. Danach standen die Präsentationen der einzelnen Projekte auf dem Plan, bei denen die Schüler ihre Werke stolz vorstellten. Insgesamt wurden zwölf Projekte von elf Klagenfurter Schulen eingereicht. Darunter die VS 11 St. Ruprecht, VS 13 am Spitalberg, VS 22 Ponfeld, VS 23 Wölfnitz, NMS 10 St. Peter, RG/ ORG St. Ursula, Fachberufsschule II, HBLA Pitzelstätten, HAK 1 International, Zweisprachige BHAK Klagenfurt und die HTL Mössingerstraße mit zwei Projekten!

Bei der Fülle an Ideen und innovativen Projekten tat sich die fünfköpfige Jury sichtlich schwer die Gewinner zu ermitteln. Zur Hilfe nahm sie sich einen Bewertungskatalog mit den Kategorien „Breitenwirksamkeit“, „Nachhaltigkeit“, „Innovation“, „Kreativität“ und „Umsetzbarkeit“. „Die Ergebnisse lagen alle haarscharf beieinander und es ist erstaunlich, mit welchem Einsatz sich die Schüler und Lehrer mit Energiesparen beschäftigten“, so Mag. Birgit Rutter, Leiterin der STW-Abteilung PR & Kommunikation und Jurymitglied. Auch ein Grund, weshalb zusätzlich zu den Hauptpreisen alle teilnehmenden Schüler der elf Lehranstalten Anerkennungspreise in Form von Urkunden und Strandbadeintritten erhielten. Die Jury bestand weiter aus Helga Spitzer (ÖKOLOG Regionalteam Kärnten in Vertretung des Landesschulrates für Kärnten), Serina Babka (Kärntner Kronenzeitung), Mag. Jan Lüke (Land Kärnten/ e5 Landesprogramm) und Mag. Dr. Bernhard Schmölzer  (Fachdidaktik Zentrum für Naturwissenschaften/Pädagogische Hochschule Kärnten).

Erfreut über den gelungenen Ablauf äußerte sich auch Gemeinderätin Dipl. Ing. Dr. Judith Michael, die in Vertretung von Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz Grußworte übermittelte und Stadtrat Frank Frey, Dr. Štefan Merkač (Fachreferent für Nachhaltigkeit und Energie), Peter Holub (Regionales Netzwerk für Naturwissenschaften und Mathematik Kärnten), Gertrud Kalles-Walter (Präsidentin des Landesverbandes der Elternvereine für die AHS und BHS in Kärnten) und Astrid Brandstätter (Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung Alpen-Adria-Universität Klagenfurt).

Die Aktion „Energie-Sparmeister“ wurde gemeinsam mit der STW, dem Landeschulrat Kärnten und der Kärntner Krone umgesetzt – mit besonderem Einsatz von Mag. Gerlinde Duller (Landesschulrat Kärnten). Ein weiterer hilfreicher „Geist“: Mag. Katharina Happe (STW/PR & Kommunikation). Als Moderator fungierte STW-Unternehmenssprecher Dr. Harald Raffer. Als musikalischen Abschluss der Veranstaltung präsentierte der Chor der VS 23 Wölfnitz einen Gesang zum Thema „Umgang mit der Erde“.

Text: Dr. Harald Raffer
Foto: Daniel Bruckner

Aufnahmeverfahren

Nähere Informationen zu den Aufnahmeverfahren der einzelnen Schultypen insbesondere der einzelnen Anmeldefristen, finden Sie unter weiterführenden Links:

8 Fragen 8 Antworten

Nach der 4. Klasse Volksschule

Nach der 4. Klasse NMS bzw Gymnasium

Nach der Polytechnischen Schule

BILDER AM EIS – Die Galerie am Eis des Weißensees

„Magic is something you make“, lautet das Motto von Europas einzigartiger Freiluftgalerie, Bilder am Eis, am Weißensee. Seit 2002 zeigen Schulen und Künstler ihre kreativen, großformatigen Arbeiten.

Kraftvolle Botschaften, spannende Projekte geben verblüffende Einblicke in das kreative Schaffen junger Menschen. Verschiedenste Themenstellungen werden im Unterricht aufgegriffen und in den unterschiedlichsten Kunstrichtungen bearbeitet. Die Art der Präsentation stellt nochmals eine Herausforderung dar. Sich auch mit dem zur Verfügung stehenden Medium auseinanderzusetzen und sein Thema kreativ und attraktiv zu präsentieren, gehört mit zu den Zielsetzungen des medienpädagogischen Projektes. „Wir servieren den Besuchern grenzenlose Kunst“, so die Initiatoren des Projektes, Johann Rauter und Erich Angermann vom Kärntner Medienzentrum.

Schüler aller Schultypen und Altersstufen und Künstler aus ganz Europa kommen mittlerweilen an den Weißensee, um gemeinsam in Europas größter Freiluftgalerie ihre Werke auszustellen und sich mit anderen auszutauschen, neue Freundschaften zu schließen und sich Anregungen für neue künstlerische Projekte zu holen.

Bei der Galerieeröffnung können Besucher Kunstkarten, die das Sujet der ausgestellten Werke tragen, am Postamt am Eis in alle Welt versenden. So werden sie zu Botschaftern der Idee von Bilder am Eis, interkulturelle Dialoge wahr werden zu lassen.

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BILDER AM EIS 2016 – Magic is something you make!

Vernissage: Sonntag, 31. Jänner 2016, ab 13.00 Uhr, am Eis des Weißensees

Die Ausstellung dauert, so lange das Eis hält!

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KONTAKT | Informationen

Kärntner Medienzentrum für Bildung und Unterricht
Fortbildungszentrum Spittal an der Drau
Johann RAUTER
T +43 (0) 664 620 2408

Mag. Erich ANGERMANN | Kurator, Art director
T +43 (0) 664 620 2314

http://bilderameis.wordpress.com

PRESSEFOTOS finden Sie hier:

Pressefotos

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Teilnehmer 2016 / Participants 2016

Naturparkschule VS-Weissensee
Volksschule West Spittal an der Drau
Sonderschule für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf Seebach
Sonderschule für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf Klagenfurt Gutenberg
Sonderschule für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf Klagenfurt Gutenberg- Expositur Maria Saal
Volksschule 23 Klagenfurt – Wölfnitz
Volksschule Lind ob Velden

Neue Musikmittelschule Seeboden
Neue Mittelschule Radenthein
Neue Mittelschule Lurnfeld
Neue Mittelschule Greifenburg
Neue Musikmittelschule Gmünd
Neue Mittelschule Dellach/Drau – Europaschule
Neue Mittelschule Obervellach
Neue Mittelschule Winklern – Nationalparkschule
Neue Mittelschule Rennweg

Neue Mittelschule 2 Spittal/Drau
Neue Mittelschule 1 Spittal/Drau -Fritz Strobl Schulzentrum
Neue Musikmittelschule Hermagor
Neue Mittelschule 2 Klagenfurt am Wörthersee – Waidmannsdorf
Neue Mittelschule 3 Klagenfurt am Wörthersee – Hasnerschule
Neue Mittelschule Feistritz/Drau
Neue Mittelschule Bleiburg
Neue Mittelschule St. Veit an der Glan
Neue Mittelschule Lavamünd
Neue Mittelschule Neumarkt
Bildungszentrum Lesachtal
Bildungszentrum Bad Eisenkappel
PTS Villach

Fachberufsschule Spittal/Drau
HLW Hermagor
BG und BRG Alpen-Adria-Gymnasium Völkermarkt
BG Porcia Spittal an der Drau
BORG Spittal an der Drau
Landwirtschaftliche Fachschule Drauhofen
Landwirtschaftliche Fachschule Ehrenthal
Landwirtschaftliche Fachschule Litzlhof
Alpen-Adria Universität Klagenfurt
Architektur Spiel Raum Kärnten
Fachhochschule Kärnten

IS Vincenzo Manzini San Daniele, Italien
IS Sandrinelli Trieste, Italien

OŠ Blaža Arnica Luce Podružnica Solcava Slowenien
OŠ Šencur Slowenien
OŠ Orehek Kranj, Slowenien
OŠ Matije Valjavca Preddvor, Slowenien
OŠ Franja goloba Prevalje, Slowenien
OŠ Franceta Preserna Kranj, Podružnica Kokrica
Biotehniški center Naklo / Biotechnisches Zentrum Naklo Slowenien
Open Door Center Athen, Griechenland

Anne Ziegenfuß, FineArt-Künstlerin
Andres Klimbacher, Bildhauer

Downlaods: Bilder am Eis Einladung

60-Jahr-Jubiläum des BG/BRG Lerchenfeld

Die derzeit am schnellsten wachsende Schule in Klagenfurt – das BG/BRG Lerchenfeld – feierte ihr 60-Jahr-Jubiläum. Bildungsreferent LH Peter Kaiser – selbst ehemaliger Schüler – lobte das innovative Umsetzen von modernen Bildungsinhalten und die erfolgreiche Teilnahme an zahlreichen Schulwettbewerben.

„Eine Institution wie das BG/BRG Lerchenfeld hat in Kärnten Bildungsgeschichte geschrieben“, sagte der Landeshauptmann und erinnerte daran, dass es hier vor Gründung des slowenischen Gymnasiums in Klagenfurt slowenischsprachigen Landsleuten ermöglicht worden sei, ihren Unterricht am Nachmittag zu erhalten. „Ich habe sehr viel mitgenommen aus dieser Schule – sie bildet im wahrsten Sinne des Wortes und macht Lust auf mehr“, betonte Kaiser. Er verwies auf zahlreiche Exzellenzen, so sei das BG/BRG Lerchenfeld beispielsweise in Kärnten die einzige Schule, die 2014 das „Young Science Gütesiegel für Forschungspartnerschulen“ durch das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft verliehen bekam. Auch im Bereich des Sports würden regelmäßig ausgezeichnete Erfolge bei österreichweiten Vergleichskämpfen erreicht.

„Ich bin sehr stolz und froh, hier Schüler gewesen zu sein und mein Herz hängt an dieser Schule“, meinte der Bildungsreferent. Man vergesse vieles, aber die Schulzeit sei ihm geblieben. „Ad multos annos“, so der Landeshauptmann. Als Geschenk gab es eine Bücherbox für die Schulbibliothek.

„Klagenfurt hat zahlreiche sehr gute Bildungseinrichtungen, aber das BG/BRG Lerchenfeld bereichert die Stadt in ihrem Bildungsangebot“, sagte Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz. Neben dem Landeshauptmann habe es noch viele andere prominente Schüler wie beispielsweise Udo Jürgens, Dagmar Koller, Otto Umlauft oder Billardsportlerin Jasmin Ouschan gegeben. Für die besonderen Verdienste im pädagogischen Bereich für die Landeshauptstadt verlieh die Bürgermeisterin dem BG/BRG Lerchenfeld das Stadtwappen.

„Es endet nicht mit 60 – es beginnt“, sagte Direktor Karl Heinz Rosenkranz. Die Moderation übernahm Hubert Eritscher. Für die stimmungsvolle Umrahmung des Festaktes sorgten Schüler und Lehrer. Unter den zahlreichen Anwesenden waren Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger, Susanne Traußnig, Landesschulinspektorin für allgemein bildende höhere Schulen, Casino-Direktor Othmar Resch, Billardsportlerin Jasmin Ouschan, und zahlreiche Klagenfurter Stadtpolitiker.

Im BG/BRG Lerchenfeld gibt es insgesamt 34 Klassen mit 737 Schülerinnen und Schülern, die von 77 Lehrpersonen unterrichtet werden. Die Schule entwickelte sich aus der Bundesrealschule und dem Bundesrealgymnasium Klagenfurt. Sie ist kärntenweit die einzige Schule, die von der ersten bis zur achten Klasse zu einer Reifeprüfung mit sportlichem Schwerpunkt führt. Den zweiten Schwerpunkt hat die Schule im Bereich Naturwissenschaften. Das Tagesschulheim wird bereits seit über 16 Jahren angeboten. Außerdem ist das BG/BRG Lerchenfeld Kompetenzzentrum für Schulische Tagesbetreuung, ausgezeichnet vom Bundesministerium für Unterreicht, Kunst und Kultur.

Text: Ulli Sternig
Foto: Büro LH Kaiser

Bundesauszeichnung für „bewegte“ Kärntner Schulen

Die Vertreter von 36 „bewegten“ Kärntner Schulen durften von Landeshauptmann Peter Kaiser das Schulsport-Gütesiegel in Empfang nehmen. Begeistert über so viel Engagement der Bildungseinrichtungen zeigten sich bei der feierlichen Verleihung auch Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger, Landessportdirektor Arno Arthofer und Renate Macher-Meyenburg, Schulaufsicht für Bewegungserziehung und Sport. Für den musikalischen Rahmen sorgte die junge Band POPwAL – die obligate Sporteinlage kam von den beiden Siegerinnen der Schullandesmeisterschaften in Akrobatik 2015 – Alexandra Luschin und Hanna Markitz aus dem BG/BRG Lerchenfeldstraße.

„Für jene, die gute geistige Leistungen zustande bringen wollen, ist Sport die Grundvoraussetzung“, ist sich Kaiser der Notwendigkeit von Bewegung bewusst. Freilich sollte die sportliche Betätigung nicht in der Schule enden. „Der Grundstein wird aber meist dort gelegt“, so Kaiser. Auch wenn er sparen prinzipiell als positiv bewerte, sei er, gerade was die Bewegungseinheiten für Kinder und Jugendliche betreffe, ein Verfechter des positiven Sparens. Man müsse rechtzeitig in den Sport investieren, um später bei der Gesundheitsvorsorge sparen zu können.

Das Bundesministerium für Bildung und Frauen hat es sich bereits im Schuljahr 2014/15 zum Ziel gesetzt, besonders bewegungsfreundliche Schulen mit einem Schulsportgütesiegel auszuzeichnen. Es wird je nach Erfüllung bestimmter Gütekriterien in Gold, Silber und Bronze verliehen. Die Gültigkeit der verliehenen Schulsportgüteurkunde ist auf vier Jahre beschränkt.

Altersberger und Arthofer verwiesen auf die herausragende Position Kärntens, was die Einreichungen für das Schulsportgütesiegel betrifft. Unser Bundesland stehe in den verschiedensten Kategorien weit vor dem Rest Österreichs. Macher-Meyenburg sprach die Tatsache an, dass nur ein Fünftel der Schuljugend überhaupt auf das Bewegungspensum komme, das erstrebenswert sei. „Umso wichtiger ist es, schon in der Schule das Bewusstsein dafür zu schaffen.“

Das Schulsportgütesiegel in Gold erhielten: Volksschule West Spittal an der Drau, Volksschule St. Michael – Europaschule, Volksschule Damtschach, Volksschule 9 Theodor-Körner-Schule Klagenfurt, Volksschule 27 Klagenfurt, Volksschule 11 Villach, Volksschule Hermagor, Neue Musikmittelschule Kötschach-Mauthen, Neue Mittelschule Gegendtal und Neue Mittelschule 5 Klagenfurt-Wölfnitz.

Das Schulsportgütesiegel in Silber erhielten: Volksschule 7 Landskron, Volksschule 23 Klagenfurt-Wölfnitz, Volksschule 22 Klagenfurt-Wölfnitz, Volksschule 12 Klagenfurt, Volksschule 1 Völkermarkt, Volksschule Feistritz an der Drau, Volksschule Ebenthal, Volksschule Köstenberg, Volksschule St. Gertraud, Volksschule Feistritz an der Gail, Volksschule Kappel am Krappfeld, Volksschule Reichenfels, Volksschule Micheldorf, Polytechnische Schule Villach, Neue Mittelschule Hermagor, Neue Mittelschule Dellach im Drautal, Neue Mittelschule Weitensfeld, Neue Mittelschule Völkermarkt, Bundesrealgymnasium Spittal an der Drau, Bundesgymnasium und BRG Europagymnasium Klagenfurt, Bundesgymnasium und BRG Villach, Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule Villach.

Das Schulsportgütesiegel in Bronze erhielten: Volksschule Clemens Holzmeister Schule, Volksschule Meiselding, Volksschule St. Veit an der Glan und Neue Mittelschule 3 Spittal an der Drau.

Redaktion: Susanne Stirn
Fotohinweis: LPD/ Peter Just

Ausschreibung LehrerInnenplanstellen.

Die Ausschreibungen der LehrInnenplanstellen finden sie unter:

https://info.lsr-ktn.gv.at/bewerbungonline/

Kärntner Schülerlandtag hat Mitgestaltungsmöglichkeit

„Kärnten sei für viele namhafte Experten in Sachen Mitgestaltungsmöglichkeit für Schülerinnen und Schüler das positive Beispiel für Österreich“, sagte Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser im Rahmen des Schülerlandtages in Klagenfurt. „Schülerlandtage hätten im Zuge des Kärntner Demokratiepaketes an Mitgestaltungsmöglichkeiten gewonnen. Man habe sich von „Parlament spielen“ zu einer Einrichtung weiterentwickelt, die in der Verfassung fest verankert sei“, so der Landeshauptmann. Begrüßt im Kärntner Landtag wurden die Schülerparlamentarier auch von Landtagspräsident Reinhart Rohr und Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger.

„Demokratie lebt vom Mitentscheiden und daher bin ich über diese positive Entwicklung sehr stolz“, betonte der Bildungsreferent. Der Schülerlandtag sei im Rahmen des Kärntner Demokratiepaketes nicht nur erwähnt und eingerichtet, sondern dessen Beschlüsse müssten von den Abgeordneten des Hohen Hauses auch verpflichtend behandelt werden. Das sei etwas Großartiges, der Verdienst von vielen und ein großer Schritt in Richtung Demokratie. „Ich gratuliere Euch, ich gratuliere uns und ich gratuliere dem Land Kärnten“, sagte der Landeshauptmann.

Die Landesschülervertretung (LSV) ist in Österreich die gewählte gesetzliche Vertretung der Schülerinnen und Schüler eines Bundeslandes. Sie wird am Ende des Schuljahres von den Schulsprechern des jeweiligen Bundeslandes gewählt. Für jeden Bereich aus den Schularten Allgemeinbildende Höhere Schulen (AHS), Berufsbildende Mittlere und Höhere Schulen (BMHS) und Berufsschulen (BS) werden ein Landesschulsprecher und mehrere Stellvertreter gewählt. Die drei Landesschulsprecher jedes Bundeslandes sind auch Mitglieder der Bundesschülervertretung. In Kärnten besteht die Landesschülervertretung aus insgesamt 15 Personen. Beim Schülerlandtag treffen sich LSV-Vertreter mit politischen Entscheidungsträgern, um Schulpolitik aktiv mitzugestalten. Die 2015 gewählten Landesschulsprecherinnen und Landesschulsprecher sind Lara Santer (AHS, 17 Jahre, BRG Viktring), Raimund Freithofnig (BMHS, 18 Jahre, Kärntner Tourismusschulen) und Peter Kollnitzer (BS, 18 Jahre, FSB St. Veit).

Text: Ulli Sternig
Foto: LPD/Peter Just