„innovation@school award“ für Kärntner HTL

Im Rahmen des Ideenwettbewerbs „innovation@school“ sind die Fachgruppe Ingenieurbüros Kärnten und die Volkswirtschaftliche Gesellschaft Kärnten jährlich auf der Suche nach innovativen Schulprojekten. Die zehn besten Projekte von Kärntens Allgemeinbildenden Höheren Schulen sowie Berufsbildenden Mittleren und Höheren Schulen wurden im MAKERSPACE Carinthia vor den Vorhang geholt.

In diesem Jahr kam es bei der Award-Verleihung zu einer Premiere: Gleich zwei Projektteams wurden als Gesamtsieger ausgezeichnet – die HTBLA Mössingerstraße mit ihrem „STFS – Smart Tunnel Fire Simulator“ (Entwicklung eines Simulationsgerätes, das realitätsnahe und hochwertige Brandschutzübungen in Tunnel ermöglicht) sowie die HTBLAuVA Villach für ihre Realisierung einer Parkplatzüberdachung mit Hilfe von Betondrucktechnologien. Damit sicherten sich sowohl die Schülerinnen und Schüler der HTBLA Mössingerstraße als auch der HTBLAuVA Villach ein Preisgeld in der Höhe von 1.000 Euro.

Kaiser betonte in seinen Grußworten den Teamgeist und das kreative Zusammenspiel von Schülerinnen und Schülern mit ihren Pädagoginnen und Pädagogen. Institutionen wie die Höheren Technischen Lehranstalten würden immer mehr Bereiche – von Chemie über Technik bis hin zur Logistik – abdecken. Die Wirtschaft und die Industriebetriebe würden in Kärnten zudem für ein passendes Umfeld sorgen, so der Landeshauptmann. „An zehn großartigen Projekten sieht man heute das Innovationspotenzial, das wir sehr behutsam nutzen und einsetzen müssen, ohne dabei wichtige wirtschaftliche und industriepolitische Ziele aus den Augen zu verlieren“, so Kaiser. Es freue ihn, dass bei mehreren Projekten das Nachhaltigkeitsdenken eine Rolle gespielt hätte. „Ich wünsche allen, dass ihr euch auf eurem Weg weiterentwickelt, aber den Teamcharakter, der heute hier präsentiert wurde, niemals außer Acht lasst. Einer oder eine ist irrsinnig wichtig, in der Gemeinschaft wird man zu etwas wirklich Großem“, gratulierte der Landeshauptmann allen Anwesenden.

„Als Wirtschaftslandesrat bin ich besonders stolz und gratuliere den Gewinnern von innovation@school herzlichst zu ihrem Erfolg. Sie sind die zehn besten von rund 60 eingereichten Projekten mit dem höchsten Innovationscharakter und Erfindergeist. Den Gründergeist voll ausleben zu können ist entscheidend, denn so können wir die Innovationskraft im Land weiter beflügeln. Das Projekt innovation@school zeigt gleichzeitig, wie viel Potenzial und Innovationskraft in Kärnten – vor allem der jungen Generation im Land – vorhanden ist. Immer schon haben diejenigen die Welt verändert, die „out of the box“ gedacht und gehandelt haben. Von dieser Innovationskraft lebt unser Wirtschaftsstandort und profitiert unser Tourismusland Kärnten“, so Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig im Rahmen der Preisverleihung.

Bildungsdirektor Dr. Robert Klinglmair freut es ganz besonders zum ersten Mal bei der „innovation@school“ Gala dabei zu sein und zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit („Junior Company Landeswettbewerb“) konnte gezeigt werden, dass die Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft, die im Zuge der Bildungsreform verstärkt genannt wird, nicht nur leere Worte sind, sondern in unseren Schulen tatsächlich gelebt wird. Die Kärntner HTL zeigen mit den prämierten Projekten ein Niveau, dass einen Vergleich mit Abschlussarbeiten in Universitäten nicht scheuen muss und gerade in Zeiten der Digitalisierung und einem Fachkräftemangel in den MINT-Fächern als Schulform der Zukunft gelten. „Als Leiter der Schulverwaltungsbehörde kann man auf das Engagement der Pädagoginnen und Pädagogen und auf den Innovationsgeist der Schülerinnen und Schüler stolz sein. Großer Dank gilt auch dem gesamten Organisationsteam sowie den zahlreichen Sponsoren, ohne die solch eine Veranstaltung nicht durchgeführt werden könnte“, so Klinglmair. Anschließend hält der Bildungsdirektor fest, dass für Schülerinnen und Schülern entweder die Möglichkeit besteht, mit ihren marktreifen Projekten als Jungunternehmer/innen durchzustarten oder als gefragte Arbeitskräfte über die Grenzen Kärntens und Österreichs eingesetzt zu werden. „Ich darf euch viel Erfolg wünschen, welchen der beiden Wege ihr auch immer einschlagen werdet. Wenn ihr euch für den zweiten Weg entscheidet und im Ausland die entsprechenden Erfahrungen sammelt, vergesst nicht auf Kärnten und bringt eure innovativen Ideen wieder zurück. Der Wirtschaftsstandort Kärnten braucht solche „Macher“ wie euch!“ lautet Klinglmairs Appell an die Jugend.

Sonderpreise und jeweils 500 Euro gingen an die EUREGIO HTBLuVA Ferlach (Projekt: „E-Fully Rahmen“), die HTBLA Wolfsberg („Varroa Blaster“) und die HTBLA Lastenstraße („Käseschneidemaschine“). Mit jeweils 300 Euro werden fünf weitere Projekte unterstützt: Diese Teams kommen viermal aus der HTBLA Mössingerstraße („Cable-Wiring-Harness Board“, „Fluidized Bed Dryer“, „Management interface for Multiprotocol Communication Gateway“, „Intelligent software-based post extraction of monitored data of qualification“) und einmal aus der HTBLA Lastenstraße („Automatisierte Fahrprofilanalyse“).

Im Rahmen der Preisverleihung hielt IV-Präsident Timo Springer eine Laudatio unter dem Motto „Innovationen als Erfolgsfaktor“. Grußworte wurden von Siegfried Huber, Vorstand der Kärntner Sparkasse, Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl, Fachgruppenobmann Christoph Aste, VWG-Präsident Dieter Kraßnitzer und Bildungsdirektor Robert Klinglmair gesprochen. Kurt Gasser, Juryvorsitzender und Vizepräsident der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Kärnten, stellte den Ideenwettbewerb näher vor.

Die Initiative „innovation@school“ wird von der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Kärnten, der Fachgruppe Ingenieurbüros der Wirtschaftskammer Kärnten, der Bildungsdirektion für Kärnten, der Kärntner Sparkasse und vom Servicezentrum der Wirtschaftskammer Kärnten getragen. Gefragt sind dabei in jedem Jahr innovative Ideen und Projekte aus den Kategorien Informations- und Kommunikationstechnologien, Industrie und Gewerbe, Energie und Umwelt, Tourismus, Gesundheit und Soziales.

Text: LPD Kärnten/ Rauber, Bildungsdirektion für Kärnten
Fotohinweis: LPD Kärnten/Pöschl

Kindersicherheitsolympiade: VS Himmelberg ist „sicherste“ Schule Kärntens

Mit olympischer Fahne, olympischem Feuer und olympischen Eid wurde im Sportzentrum Klagenfurt-Fischl das Landesfinale der Kinder-Sicherheitsolympiade eröffnet. Jene zehn Volksschul-Teams, die sich im vergangenen Monat als Bezirkssieger durchgesetzt hatten, ritterten um den Titel der „sichersten“ Schule Kärntens. Nach spannenden Wettkämpfen, die Wissen zum Thema Sicherheit und Geschicklichkeit erforderten, konnte sich schließlich die Volksschule Himmelberg mit 360 Punkten als Landessieger durchsetzen. Platz 2 erreichte mit 355 Punkten die VS St. Margarethen/Rosental, Rang 3 ging mit 346 Punkten an die VS St. Gertraud.

Landeshauptmann Peter Kaiser lobte die großartigen Leistungen der Schülerinnen und Schüler. „Ihr seid junge Menschen, die nicht nur theoretisch wissen, wie man in einer Notsituation richtig reagieren muss, sondern ich bin auch überzeugt davon, dass ihr richtig reagieren werdet, wenn es notwendig ist.“ Gleichzeitig dankte er auch allen Pädagoginnen und Pädagogen für die ins Sicherheitsthema investierte Zeit.

Die Wichtigkeit des Themas „Sicherheit“ betonte auch Bildungsdirektor Robert Klinglmair: „Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler zu kritischen Menschen mit Sozialkompetenz erziehen – und genau diese Veranstaltung unterstreicht, dass Zivilcourage im gesellschaftlichen Kontext immer wichtiger wird.“

Begeistert von den tollen Leistungen zeigten sich u.a. auch LR Sebastian Schuschnig, LAbg. Stefan Sandrieser, NAbg. Sandra Wassermann sowie Repräsentantinnen und Repräsentanten aller Blaulicht- und Zivilschutzorganisationen Kärntens.

Erfreut über die erfolgreiche Veranstaltung, die vom Kärntner Zivilschutzverband Kärnten und der AUVA in Kooperation mit der Bildungsdirektion für Kärnten durchgeführt wurde, zeigte sich auch der Präsident des Zivilschutzverbandes Rudolf Schober: „Die Idee zur Kindersicherheitsolympiade wurde in Kärnten geboren und das Konzept mittlerweile auf ganz Österreich ausgeweitet.“

Spannend wird es für den Landessieger, die VS Himmelberg, noch einmal am 25. Juni in Traun (OÖ), wo sie Kärnten im Bundesfinale vertritt. „Im letzten Jahrzehnt waren die Kärntner Volksschüler/innen beim Bundesfinale insgesamt fünf Mal auf dem Stockerl“, ist ZSV-Präsident Schober bereits gespannt auf das Ergebnis.

Besonders stolz auf ihre Leistungen können – neben dem Landessieger VS Himmelberg – aber auch die diesjährigen Bezirkssieger sein:
VS Steinfeld, VS Egg, VS Finkenstein, VS1 Khevenhüller aus Villach, VS St. Margarethen ob Töllerberg, VS St. Gertraud, VS Lernraum – Montessori de la Tour aus Klagenfurt, VS St. Veit, VS St. Margareten/Rosental.

Landesweit nahmen an der Kindersicherheitsolympiade rund 2.500 Kärntner Volksschülerinnen und Volksschüler der 4. Klassen teil. Insgesamt gingen bei den zehn Bezirksausscheidungen 126 Schulklassen an den Start. In fünf Bewerben, u.a. beim Erkennen von Gefahrstoffzeichen oder Fragen zum Thema Sicherheit, stellten die Kindern nicht nur ihr umfangreiches Sicherheitswissen, sondern auch ihre Geschicklichkeit unter Beweis.

Mehr Infos auf: http://www.siz.cc/kaernten

Text: LPD Kärnten/ Gutovnik
Fotohinweis: LPD Kärnten/Just

KTS Schüler/innen bei Österreichs größtem Foodsymposium

Ende Mai hatten 19 Schülerinnen und Schüler aus verschieden Klassen der KTS die Ehre, zu den Chefdays 2019 in Graz eingeladen zu werden. Begleitet wurden sie von den Küchenprofis Martin Ruprecht, Manfred Zerava und Daniel Lauritsch.

Die Chefdays werden vom Hotel- und Gastronomiejournal Rolling Pin veranstaltet und sind Österreichs größtes Foodsymposium. Die besten Köche der Welt werden eingeladen, sich und ihr Restaurant dem Publikum vorzustellen und live Gerichte zu präsentieren.

Heuer waren auf der Main Stage viele renommierte Köchinnen und Köche eingeladen, wie zum Beispiel Augustin Balbi aus China, Philip Rachinger aus Österreich, Evgeny Vikentev aus Russland, Pía León aus Peru (Latin America’s Best Female Chef 2018) und Martin Klein, Executive Chef des Restaurant Ikarus im Hangar 7 in Salzburg.

In den Pausen fanden auf der Nuts Stage, der zweiten Bühne der Veranstaltung, interessante Talks mit erfahrenen Gastronom/innen statt. Eingeladen waren unter anderem Matthias Winkler, CEO vom Hotel Sacher oder Franz Grossauer. Sie sprachen über ihren Werdegang und ihr Erfolgsgeheimnis. Außerdem fand noch die Vorausscheidung der „Jungen Wilden“, ein Wettbewerb von Rolling Pin für talentierte Köche unter 30 Jahren, statt.

Text&Fotos: KTS Villach/Simon Santner

Bildungsbenachteiligung: Buch im Spiegelsaal präsentiert

„Bildungsbenachteiligung. Positionen, Kontexte und Perspektiven“ heißt jenes Buch, das Ende Mai im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung präsentiert wurde. Im Publikum saßen neben Bildungsreferent LH Peter Kaiser auch Bildungsdirektor und Co-Autor Robert Klinglmair, die Vizerektorin der Pädagogischen Hochschule Kärnten und Co-Autorin, Gabriele Khan, und Valentin Petritsch, Präsident des Europahauses. Das Werk gibt Einblicke in die aktuelle Forschung zur Bildungsgesellschaft. Dabei werden verschiedene wissenschaftliche Ansätze ebenso wie unterschiedliche Studien und sozialpolitische Handlungsvorschläge präsentiert.

„Wenn es darum geht, gesellschaftliche Zustände kritisch zu reflektieren hat der Spiegelsaal wohl auch symbolische Bedeutung“, sprach Kaiser den außergewöhnlichen Rahmen der Buchvorstellung an. Es sei völlig klar, dass es in unserer Gesellschaft Bildungsbenachteiligungen gibt. Um das System zu verändern, sei es aber nötig, so früh wie möglich anzusetzen, hob der Bildungsreferent einmal mehr die Bedeutung der Elementarpädagogik hervor. Es sei einerseits wichtig, dies anzuerkennen, und andererseits nötig, jedem jungen Menschen Zugang zu genau dieser frühkindlichen Erziehung zu ermöglichen. „Das soll das Kinderstipendium gewährleisten“, so Kaiser. Zu den Autor/innen sagte er: „Danke, dass Sie den Mut haben, die Defizite unserer Gesellschaft in einem Buch zusammengefasst aufzuzeigen.“

Bildungsdirektor Robert Klinglmair betonte: „Maßnahmen müssen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, wie sie hier in diesem Buch aufgezeigt werden, basieren.“ Um Veränderungen zu bewirken, müssten alle an einem Strang ziehen. Elementarpädagogik, Ganztagesschulen und Präventionsarbeit würden die Chancen auf Gerechtigkeit im Bildungsbereich verbessern.

Moderiert wurde die Buchvorstellung von Roland Arrich von der Pädagogischen Hochschule Kärnten. Die Herausgeber Elisabeth Niederer und Norbert Jäger lasen Auszüge aus dem Buch.

Text: LPD Kärnten/Susanne Stirn

Beste Junior Company Österreichs kommt aus Klagenfurt

Die Schülerinnen der 4 BHM der WIMO Klagenfurt errangen mit ihrem Juniorunternehmen „Stodtbluamlan“ beim Junior Bundewettbewerb in Wien den Sieg und können mit Stolz sagen, dass sie die beste Junior Company Österreich ist.

Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Bildungsdirektor Dr. Robert Klinglmair gratulierten den Schülerinnen Mervdie Nsandi, Annalena Petschacher, Ina Pichorner, Sophie Rumpold und Marie Schlager und den beiden Betreuungslehrerinnen, Verena Horacek und Elke Wernegger, zum Bundessieg. Die Schülerinnen konnten mit ihrer erfolgreichen Idee, Schmuck per Hand zu besticken, die Jury überzeugen. Sie werden Österreichs Farben nun beim europaweiten Wettbewerb in Lille (Frankreich) vertreten.

Der Landeshauptmann lobte das Engagement und den Unternehmergeist aller Schülerinnen. „Alle fünf beim Bundeswettbewerb bzw. die sechs anderen beim Landeswettbewerb (Selina Huss, Nadine Kapeller, Milena Mero, Anna Reimer, Laura Schwärzli, Angelique Waltl) haben nicht nur großes Interesse und Engagement im Bereich der Unternehmensführung gezeigt, sondern auch den Mut besessen, sich beim Landeswettbewerb, wo sie bereits den Sieg errungen haben, und beim Bundeswettbewerb der Jury zu stellen. Sie zeigen damit auch stellvertretend, welche hervorragenden Möglichkeiten bzw. welche zukunftsorientierte Ausbildungen Kärntner Schulen jungen Leuten bieten. Damit haben sie aber auch eindrucksvoll gezeigt, dass sie neben der formalen Bildung auch Unternehmergeist, Kreativität, Teamfähigkeit und Durchhaltevermögen erworben haben“, so Kaiser.

Die berufsbildenden höheren Schulen in Kärnten leben mit ihren „Firmen“ schon lange eine fruchtbringende Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft, die im Zuge der Schulautonomie und Bildungsreform einen immer größeren Stellenwert einnimmt. Beim JUNIOR Landeswettbewerb hat sich das innovative Unternehmen der „Stodtbluamlan der WIMO Klagenfurt“ als Landessiegerprojekt durchgesetzt und durfte Kärnten beim Bundeswettbewerb vertreten. „Umso erfreulicher ist es zu berichten, dass auch auf Bundesebene die kreative Idee, Schmuck per Hand zu besticken, erkannt und entsprechend prämiert wurde,“ gratuliert Bildungsdirektor Dr. Robert Klinglmair der Company sowie den betreuenden Professorinnen der WIMO Klagenfurt ganz herzlich zum Sieg und wünscht viel Erfolg beim anstehenden europäischen Finale in Frankreich.

Junior ist ein internationales Programm, welches als Projekt im Rahmen des Schulunterrichtes durchgeführt wird. Jugendliche entwickeln eine Geschäftsidee und gründen für die Dauer eines Schuljahres ein Junior Unternehmen an ihrer Schule. Sie erzeugen Produkte und bieten Dienstleistungen am realen Markt an. Damit sollen die unternehmerischen und sozialen Kompetenzen gefördert bzw. gestärkt werden.

Text: LPD Kärnten/Zeitlinger, Bildungsdirektion für Kärnten/Lautischer

Foto: Volkswirtschaftliche Gesellschaft Kärnten

Prämierung der fünf besten Schulprojekte im Rahmen der Aktion „Frühjahrsputz“

In der BKS Bank in Klagenfurt erfolgte die Prämierung der fünf besten Schulprojekte im Rahmen der Aktion „Frühjahrsputz“. Folgende Schulen wurden ausgezeichnet: Volksschule West Spittal, Neue Mittelschule Moosburg, Volksschule Hörzendorf, Volksschule St. Marein und die Volksschule Ponfeld.

„Packen wir’s an und machen wir Kärnten sauber!“ So lautete die Devise der Aktion „Frühjahrsputz“, zu der die Wirtschaftskammer Kärnten, ORF Kärnten und WOCHE Kärnten mit Unterstützung der Bildungsdirektion für Kärnten, der BKS Bank, der Kelag und dem Land Kärnten aufgerufen hatten. Schülerinnen und Schüler gingen dabei mit gutem Beispiel voran: In einem von der Bildungsdirektion für Kärnten initiierten Wettbewerb konnten sie ihre Ideen zum Thema Müllentsorgung, Müllvermeidung und Recycling einbringen und Projekte umsetzen.

Die fünf besten Projekte wurden mittels Jury- und Online-Voting (ORF) ermittelt und in der BKS Bank in Klagenfurt ausgezeichnet. Hausherr Karl Mertel, Leiter der BKS-Direktion für Kärnten, begrüßte die Schüler/innen und deren Lehrer/innen, ehe die Prämierung, moderiert von ORF-Programmleiter Martin Weberhofer, begann.

Den Landessieg eroberte die Volksschule West Spittal, die sich über eine Summe in Höhe von 500 Euro für die Klassenkasse, gespendet von der BKS Bank, riesig freute. Platz zwei ging an die Neue Mittelschule Moosburg (300 Euro), Platz drei an die Volksschule Hörzendorf (200 Euro). Den vierten Platz belegte die Volksschule St. Marein, den fünften Platz die Volksschule Ponfeld. Deren Schülerinnen und Schüler erhielten Sachpreise aus dem ORF-Landesstudio Kärnten.

Wie nachhaltig wir heute agieren, bestimmt wie sauber unsere Welt für zukünftige Generationen sein wird. Für Bildungsdirektor Robert Klinglmair ist es unabdingbar, bereits im frühen Kindesalter anzusetzen, um einen schonenden Umgang mit unserer Natur und Umwelt zu schärfen bzw. im Bewusstsein zu verankern. „Die Aktion „Frühjahrsputz“ setzt genau hier an und leistet einen wertvollen Beitrag zur Umwelterziehung in Kärntner Schulen. Auf kreative oder künstlerische Weise setzen sich unsere Kinder und Jugendlichen mit Umweltthemen auseinander und werden so zu Umweltbotschafter/innen ausgebildet bzw. tragen das erlernte Umweltwissen als Multiplikator/innen auch in ihr Elternhaus und Umfeld weiter. Die praxisorientierte Bearbeitung der Thematiken im Unterricht bewirkt ein nachhaltiges Einprägen sowie eine Reflexion von persönlichen Werten und Haltungen und sorgt somit für positive Folgewirkungen in der Zukunft. Mit vorbildlichem Handeln und Wirken tragen Schüler/innen – mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Lehrer/innen – dazu bei, unsere Welt ein Stück sauberer zu machen und ein Bewusstsein für die natürlichen Ressourcen zu schaffen. Vor allem ist dabei auch die Sichtbarkeit nach außen wichtig, um aufzuzeigen, welche großartigen Projekte in unseren Schulen bereits im Bereich des Umweltschutzes passieren“, so Bildungsdirektor Klinglmair, der sich bei allen teilnehmenden Schulen für ihr tatkräftiges Engagement bedankt und den Gewinner/innen herzlich gratuliert.

Bei der Prämierung auf der Bühne waren: ORF-Landesdirektorin Karin Bernhard, Landesrätin und Umweltreferentin Sara Schaar, Bildungsdirektor Robert Klinglmair, Kelag-Vorstand Manfred Freitag sowie WOCHE-Geschäftsführer Markus Galli.

Frühjahrsputz-Gewinner
1. Platz: Volksschule West Spittal (Mülltrenn-Projekt, Sketch und Trickfilm zum Thema Mülltrennung und -vermeidung)
2. Platz: Neue Mittelschule Moosburg (Projekt „Ökologischer Fußabdruck“)
3. Platz: Volksschule Hörzendorf (Projekt „Plastik raus, Umwelt rein“)
4. Platz: Volksschule St. Marein (Projekt zum Klimawandel)
5. Platz: Volksschule Ponfeld (Projekt „Rein ist fein!“)

Text: Dietmar Wajand/Woche, Claudia Lautischer/Bildungsdirektion für Kärnten

Fotos: Dietmar Wajand/Woche

MONDI Förderpreis für Diplomarbeiten der HTL Wolfsberg

Der 24. Mai 2019 stand ganz im Zeichen unternehmerischer und innovativer Projekte und Aktivitäten an der HTL Wolfsberg. Höhepunkt des Tages war dabei die 2. Auflage des MONDI Förderpreises für Diplomarbeiten der Schüler/innen der HTL Wolfsberg. Mehr als 30 Abschlussarbeiten waren im Festsaal des Bundesschulzentrums aufgebaut als die regionale Jury, bestehend aus Dr. Elisabeth Schwaiger (Mondi R&D), Ing. Alfred Krobath (GF PMS) und Dr. Gerhard Oswald (WK Wolfsberg) um 09:00 Uhr mit der Besichtigung starteten. Nach einer kurzen Präsentation durch die SchülerI/innen gab es bei allen Projekten eine Diskussion zur technischen Lösung sowie zum Projektablauf. Erst kurz nach 13:00 Uhr waren alle Projekte besichtigt und die Jury zog sich zur Beratung zurück.

Die Zeit bis zur Verkündung der Preisträger wurde zur Abhaltung der vierten Auflage des sog. „Entrepreneurship Symposiums“ der HTL Wolfsberg genutzt. Schüler/innen und Lehrkräfte gaben einen Überblick über Aktivitäten im Bereich unternehmerisches Denken und Handeln im vergangenen Schuljahr (z.B. Berichte der Junior Companies, Gewinn der „Moonshot Pirates“, Interreg und Erasmus Plus Projekte, u.a.m). Es folgten kurze Vorträge von KWF (Fr. Irmtraud Mederer – Förderprogramme des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds), Infineon Technologies (Hr. DI Daniel Valtiner – „Unternehmensführung 4.0“), KaWa Commerce (Hr. Walter Huber – „Gründung der Firma Flimmit“), sowie der FH Kärnten und PMS (Fr. Petra Lomsek und Hr. Alfred Krobath – „FH Studiengang Systems Engineering im Lavanttal“).

Zusätzlich gab es am Vormittag für die vier 4. Klassen bereits Vorträge der Wirtschaftskammer Wolfsberg zum Ablauf einer Unternehmensgründung sowie des Kärnten Wirtschaftsförderungsfonds über das Förderprogramm „Umsetzung innovativer Gründungsvorhaben“.

Um kurz vor 15:00 Uhr war es dann soweit und die Jury betrat das Podium um die Gewinner/innen des MONDI Förderpreises 2019 zu küren. Die Vielfalt der Arbeiten der MaturantInnen, vor allem die Auseinandersetzung mit Fragestellungen und Technologien am Puls der Zeit (Digitalisierung, Robotik, Virtuell/Augmented Reality u.a.m.) wurden dabei besonders gelobt.

Bei der Vergabe des 1. Preises wurde auch einer der Sieger des Vorjahres (Clemens Klösch) auf die Bühne geholt.

  • Platz: Michael Ceplak und Aron Hotovic „Planetenmotor und modulares Akkusystem“; Fachrichtung Mechatronik
  • Platz: Anna Schrenk „Virtual Factory Lab“; Fachrichtung Wirtschaftsingenieurwesen – Betriebsinformatik
  • Platz: Maximilian Gutschi und Raphael Moser „Digitalisierung eines Fertigungslayouts sowie Erfassen von Kennzahlen für ein Unternehmen im Schiffsinnenausbau“, Fachrichtung Wirtschaftsingenieurwesen – Maschinenbau

Nach der Übergabe der Urkunden und Geldpreise folgten Grußworte von LAbG Mag. Claudia Arpa sowie Bürgermeister Hans-Peter Schlagholz, sowie ein Bekenntnis den MONDI Förderpreis auch im nächsten Schuljahr wieder durchzuführen.

Vor dem Start des Schulfestes bedankte sich Dir. Jürgen Jantschgi noch bei allen Beteiligten und durfte zum Schluss noch über zwei weitere – für die Schule sehr erfreuliche – Neuigkeiten informieren:

  • Die HTL Wolfsberg erhält Anfang Juni, als erste berufsbildende höhere Schule des Lavanttals, das MINT Gütesiegel überreicht.
  • Mit dem Wintersemester 2019/20 startet eine neue, zusätzliche Werkmeisterausbildung mit dem Schwerpunkt „Digitalisierung und Smart Production“, welche in Zusammenarbeit mit der Fa. Mahle entwickelt wurde.

Text: HTL Wolfsberg

Fotos: DI Erich Knauder

Prämierungsfeier des Ideenwettbewerbs „GEMEINSAM.SICHER mit deiner Schule“

Kinder und Jugendliche für das Thema „Sicherheit“ zu interessieren und sich aktiv an Sicherheit zu beteiligen – dies ist der tiefere Sinn hinter dem Ideenwettbewerb „GEMEINSAM.SICHER mit deiner Schule“. Im heurigen Jahr lag der Themenschwerpunkt des Wettbewerbes auf „Gewalt in der Schule“.

In den zahlreichen eingereichten Projekten setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit diesem Thema auseinander, um zu lernen, dass Gewalt nie eine Lösung sein kann. In jeweils dem Alter der Schülerinnen und Schülern angepassten Projekten fanden die drei Sieger unterschiedlichste Zugänge zu diesem Thema und doch hat sich auch gezeigt, dass sie schulnahe Themen wie Mobbing, gewaltfreie Kommunikation oder einfach die Rücksichtnahme auf Jüngere und Schwächere sehr bewegt.

Am 24. Mai überreichten Landespolizeidirektorin Mag. Dr. Michaela Kohlweiß, GEMEINSAM.SICHER Bundeslandverantwortlicher Generalmajor Wolfgang Rauchegger, BA, GEMEINSAM.SICHER Bundesländerkoordinator Oberst Wolfgang Gabrutsch, BA MBA MBA DBA sowie Bildungsdirektor Dr. Robert Klinglmair die Preise gemeinsam an die freudestrahlenden Gewinner/innen. Als Ehrengast konnte zu dieser Prämierungsfeier die GEMEINSAM.SICHER Sicherheitsbotschafterin, Mag. Dr. Christa Kummer, begrüßt werden. Kurzweilig und mit einem Augenzwinkern unterhielt auch sie sich mit den Kindern und Jugendlichen über das Thema Sicherheit und konnte so dem einem oder anderen ein Statement entlocken.

Für die Gewinner/innen gab es neben einer Siegerurkunde auch 500 Euro für die Klassenkasse. Zudem nehmen die Gewinner/innen am Bundesfinale in Wien teil. Die Vorstellung der Bundessieger/innen findet am 19. Juni 2019 in Wien statt.

In der Kategorie 1.-4. Schulstufe gewann die 4. Klasse der Volksschule St. Michael im Lavanttal. Das Projekt „Helping Friends“ setzt auf eine gewaltfreie Kommunikation und wurde bzw. wird von den Schülerinnen und Schülern mit großem Engagement umgesetzt. Sie haben eine freiwillige Ausbildung zum Helping Friend absolviert und sind als solche für andere Mitschüler/innen da. Zudem setzten sie sich unter Zuhilfenahme der sogenannten Giraffensprache und der Friedensbrücke verantwortungsvoll und mutig für mehr Freundlichkeit und Gerechtigkeit ein. Für dieses Projekt habe sie zudem auch ein eigenes Lied, den Helping-Friend-Rap, getextet und im Rahmen der Prämierungsfeier vorgetragen.

In der Kategorie 5.-8. Schulstufe ging die Klasse 1c der Neuen Musikmittelschule Seeboden als Sieger hervor. Das Siegerprojekt in dieser Kategorie mit dem Titel „Demokratie statt Gewalt“ zeichnen umfangreiche Maßnahmen aus, welche alle eines zum Ziel haben: ein demokratisches Miteinander in der Klasse. Dabei wurde vor allem darauf Wert gelegt, dass diese Maßnahmen nicht nur einmaligen Charakter haben, sondern sich nachhaltig positiv auf die Klassengemeinschaft auswirken. So lernen die Schülerinnen und Schüler im Rahmen dieses Projektes beispielsweise in einem Klassenrat, wie freie Meinungsäußerung funktioniert, wie man in der Streitschlichterecke Konflikte anspricht und gewaltfrei löst oder wie wichtig Klassenregeln für eine funktionierende und gute Klassengemeinschaft sind. Um gegenseitige Berührungsängste abzubauen und auch um sich besser kennenzulernen, wurden bei Gruppenarbeiten im Rahmen dieses Projektes die Mitglieder immer wieder verschieden zusammengesetzt.

In der Kategorie 9. Schulstufe -Matura konnten zwei Schüler von der Maturaklasse der Bundeshandelsakademie/ Bundeshandelsschule Villach mit ihrer Diplomarbeit „Gewaltprävention an Schulen“ erringen. Bei diesem Siegerprojekt haben die beiden Schüler außer ihrem Engagement und ihrer Motivation auch einiges an Know-How von der Polizei wie zum Beispiel vom Einsatzkommando Cobra, der Einsatzabteilung der Landespolizeidirektion, von der Kriminalprävention des Landeskriminalamtes sowie von einem Inspektionskommandanten mit einfließen lassen. Die ausführliche Diplomarbeit beinhaltet nicht nur Maßnahmen zur Gewaltprävention, sondern auch ein umfassendes Sicherheitskonzept für die Schule.

Im Anschluss an die Prämierungsfeier gab es im Innenhof der Landespolizeidirektion eine Leistungsschau. Präsentiert wurden den Schülerinnen und Schülern dabei die verschiedensten Ausrüstungsgegenstände der Polizei, welche zum Teil auch in die Hand genommen werden durften. Diensthund „Bora vom Wagramland“ – genannt „Abby“ – zeigte den kleinen und größeren Gästen, was ein waschechter Polizeidiensthund können muss und auch, welche kleinen „Kunststückerln“ sie beherrscht. Am Stand der Kinderpolizei gab es zum Abschluss dieses ereignisreichen Tages noch ein kleines Geschenk.

Text&Fotos: Landespolizeidirektion Kärnten

Junge Forscherinnen und Forscher beleben die Bildungsdirektion

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung des 19. Talentecamps 2018/19 am 24. Mai 2019 in der Bildungsdirektion für Kärnten berichteten die begeisterten Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Unterstützung von Fotos, Videos und Anschauungsmaterialien über ihre Kurserlebnisse, Erfahrungen und Arbeitsergebnisse.

Bildungsdirektor Dr. Robert Klinglmair betonte in seinem Begrüßungsstatement die Bedeutung der Förderung unserer Kinder und Jugendlichen generell und speziell auch in den naturwissenschaftlichen Fächern. Er dankte Frau Mag. Gerlinde Duller für ihre steten Bemühungen, Maßnahmen der Begabungs-und Begabtenförderung im höheren Schulbereich in Kärnten zu forcieren, einzufordern und zu begleiten. Sehr stolz zeigte er sich über die Meldungen des erfolgreichen Abschneidens unserer Schülerinnen und Schüler bei der EUSO –Europäischen Wissenschaftsolympiade in Portugal und beim Bundeswettbewerb zur IESO-Internationale Erdwissenschaftsolympiade in Leoben. Kärnten braucht gut ausgebildete, interessierte und engagierte junge Menschen.

Mag. Gerlinde Duller bedankte sich bei Mag. Peter Holub als zweiten Teil des Organisationsteams für die perfekte Zusammenarbeit und bei allen Kursleiterinnen und Kursleitern für die engagierte Vorbereitung und Durchführung der Kurse. Besonderen Dank aber richtet sie an die Sponsoren und Kooperationspartner, ohne die dieses Angebot der Begabungs- und Begabtenförderung nicht möglich wäre. Sie unterstrich nochmals die Worte von Bildungsdirektor Dr. Klinglmair mit dem Hinweis, dass das Talentecamp als Trainingscamp eine wichtige Maßnahme des erfolgreichen Förderns und Forderns darstellt. Freudig gratulierte sie denn vier Kärntner Schülern (Leo Gaskin, Paul Hutze, Matthias Ogris, Pascal Steiner), denn sie werden dieses Jahr im August am Internationalen Bewerb der IESO 2019 in Daegu, Südkorea teilnehmen.

Abenteuer Planet Erde; Outbreak!; Ich bin so gern am S(tr)and – Leben unter unseren Füßen, Vom Mobiltelefon zum Elektroauto, Elektrizität und Optik, Erlebnis Physik Berühre die Phänomene/ Doživeta Fizika Dotakni se fenomenov, Fehlerkorrigierende Codes….

sind Themen, die das engagierte Programm des 19. Talentecamps im Schuljahr 2018/19 mit jeweils  2-tägigen  Kursen  aus dem naturwissenschaftlichen Bereich geboten hat, um das Interesse am Entdecken, Forschen,  Experimentieren zu unterstützen und zu fördern.

Das Talente – Camp richtet sich an besonders interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler der AHS; NMS und BMHS im Alter von 13 bis 19 Jahren. Es schafft die Möglichkeit

– das vorhandene Wissen zu vertiefen und durch Auseinandersetzung mit neuen Fachgebieten zu erweitern,

– unter Anleitung qualifizierter Fachleute Grundlagen und Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens zu  erleben bzw. neue Wissensbereiche zu entdecken,

– effiziente Teamarbeit zu erleben,

– die persönlichen, sozialen und kreativen Kompetenzen auszuloten und

– die Fähigkeiten im Bereich Kommunikation und Präsentation zu schulen.

Ein besonderes Augenmerk wird in den Kursen auf Selbständigkeit, fachliches Niveau, kooperative Arbeitsformen und Einübung in wissenschaftliche Standards gelegt. Die Kursinhalte gehen über den normalen Lehrplan hinaus und sind so gewählt, dass vernetztes und kreatives Denken gefördert wird.

106 SchülerInnen aus ganz Kärnten hatten sich in diesem Schuljahr zu den Kursen angemeldet. Der Kurs „Abenteuer Planet Erde“ konnte diesmal mit 31 Anmeldungen vor dem Kurs „Biologie“ der Oberstufe mit 23 und „Fizika/Physik“ mit 17 die Spitzte erklimmen. Aber auch alle anderen Kurse waren gut gebucht.

Vor allem die Rückmeldungen der Kursleiter/innen über ihre Freude am und das sehr gute Arbeiten mit diesen besonders interessierten und engagierten Kindern und Jugendlichen und die Rückmeldungen von Eltern über die Begeisterung die Kinder, wenn sie zu Hause von den einzelnen Kurstagen und der coolen Arbeit erzählen, haben uns bestätigt, dass der eingeschlagene Weg richtig ist und weitergeführt werden soll.

Detaillierte Informationen zu den Kursinhalten finden Sie unter www.talentecamp.at

 

Text: Mag. Gerlinde Duller

Fotos: Bildungsdirektion für Kärnten

Mobile Ernährungsberater/innen machen Kärntens Schulkantinen gesünder

„Rund ein Drittel der Kinder und Jugendlichen frühstückt gar nicht und die Hälfte aller Schüler/innen bekommt keine Jause mit in die Schule“, informiert LHStv.in Beate Prettner. Zudem würden Jugendliche zu viele süße, fette und salzige Lebensmittel und zu wenig Vollkornprodukte, Obst und Gemüse essen. „Daher forcieren wir in Kärnten Projekte und Maßnahmen, die Schüler/innen in ihrem Lebensalltag erreichen – nämlich in den Schulen. Schulkantinen können einen wesentlichen Beitrag zu einer gesundheitsfördernden Ernährung leisten“, sagt Prettner und verweist auf das Projekt „Gesunde Schuljause“. Dieses unterstützt Kantinenbetreiber dabei, ihren Warenkorb so zu gestalten, dass gesündere Snacks von Schüler/innen bevorzugt gegessen werden. Damit das Verpflegungsangebot ohne großen Aufwand und etwaige Umsatzeinbußen optimiert werden kann, werden die Buffetbetreiber/innen von einem mobilen Ernährungsberater vor Ort unterstützt.

„Das Ziel der kostenlosen Initiative „Gesunde Schuljause“ ist es, das Jausenangebot an Kärntens Schulen gesund, nachhaltig und qualitativ hochwertig zu gestalten. Richtiges Essen trägt dazu bei, die Gesundheit und damit auch die Leistungsfähigkeit der Kinder zu stärken“, ist Prettner überzeugt.

„Gesunde Ernährung ist ein zentraler Baustein einer optimalen Lehr- und Lernumgebung“, betont Bildungsdirektor Robert Klinglmair und begrüßt die kostenlose Initiative „Gesunde Schuljause“ vom Land Kärnten sehr, die Schülerinnen und Schüler für ein nachhaltiges Ernährungsbewusstsein sensibilisieren soll und damit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung an Kärntens Schulen leistet sowie die Buffetbetreiberinnen und Buffetbetreiber bei der Erstellung eines gesunden Verpflegungsangebotes unterstützt.

Das Projekt „Gesunde Schuljause“ startete heuer im Jänner und ist vorerst bis Sommer 2021 angedacht. „Alle Pflichtschulen in Kärnten, die eine Kantine bzw. ein Jausenangebot haben, werden im Zuge des Projekts angefragt und auch eingebunden. Bisher sind 46 Schulen mit im Boot. Zertifiziert wurden bereits 15 Schulen – und das bedeutet, dass wir in dieser frühen Projektphase schon 8000 Schüler/innen erreichen konnten“, betont die Gesundheitsreferentin.

Dieser Tage wurde mit der Kantine am BORG Klagenfurt die 16. Schule zertifiziert. Der Direktor der Schule, Michael Seher, verweist auf die positiven Effekte des Projekts: „Die Schüler/innen nehmen das Angebot sehr gerne an. Mittlerweile sind es fast immer die Wurstsemmeln und die süßen Snacks, die bis zuletzt in der Vitrine liegen bleiben. Das frische Erdbeermüsli und auch die vegetarischen Angebote sind alle ganz rasch weg – hier muss man früh dran sein.“

Kantinenbetreiber Anton Zittera bestätigt, dass von dieser Umstellung neben den Schüler/innen auch das Umfeld profitieren würde: „Auch meine Mitarbeiter/innen in den Kantinen sind von den kreativen Zubereitungsmöglichkeiten begeistert und voll motiviert.“

Text: Büro LHStv.in Prettner: Grabner/ Stirn, Bildungsdirektion für Kärnten

Foto: Büro LHStv.in Prettner