Die HTL Mössingerstraße schwimmt auf der Erfolgswelle

An der HTL Mössingerstraße wurden in diesem Schuljahr insgesamt 82 Abschlussarbeiten verfasst. Von den 18 Diplomarbeiten der Abteilung Elektrotechnik haben nicht weniger als 7 Projekte Auszeichnungen bei diversen Wettbewerben gewonnen! Diese Bilanz ist einzigartig und machte nicht nur kärntenweit sondern vor allem im österreichweiten Vergleich von sich reden: mit 5 Siegen, 2 zweiten Plätzen, 4 dritten Plätzen, 4 Sonderpreisen, einem vierten Platz, einem Top-5-Platz sowie einer Nominierung fürs Semifinale gilt die HTL Mössingerstraße mit ihrem breit gefächerten Ausbildungsangebot und den Schwerpunkten „Biomedizin und Gesundheitstechnik“, „Elektronik und Technische Informatik“ aber vor allem „Elektrotechnik“ als eine Vorzeigeschule weit über die Grenzen Kärntens hinaus.

„Die jahrelange konsequente Arbeit der Projektbetreuer/innen, ausgezeichnete Kontakte zu Firmenpartnern sowie hochmotivierte Schülerinnen und Schüler ergaben heuer einen einzigartigen Erfolgscocktail,“ verkündet Bildungsdirektor Dr. Robert Klinglmair stolz und gratuliert den teilnehmenden Schüler/innen und ihren Betreuerteams ganz herzlich zu dieser außerordentlichen Erfolgswelle.

Traditionell fördert die Abteilung Elektrotechnik an der HTL Mössingerstraße die Teilnahme an diversen Wettbewerben. Es soll sowohl die Motivation der Schülerinnen und Schüler gesteigert als auch dem Betreuerteam eine ausgezeichnete Möglichkeit einer guten Standortbestimmung geboten werden: Wo kann eine Verbesserung erfolgen, was ist in der Wirtschaft gefragt, wie bereitet man die Teams optimal vor – nicht nur auf den Wettbewerb, sondern vor allem auf das Berufsleben.

Im Detail:

STFS – Smart Tunnel Fire Simulator Krumpl Patrick
Ertl Christoph
Petritsch David
Trinker Nico

Betreuer DI Dr. Gerhard Kukutschki

1.Platz jugend:innovativ
1. Platz innovation@school
1. Platz Technik fürs Leben (Bosch)
1. Platz AUTStanding
2. Platz FH Kärnten Maturawettbewerb
2. Platz AXAWARD
Sonderpreis       Technik fürs Leben (Bosch)

EVO – Electro Vehicle Operation Model Feik Andreas
Kreiger Johannes

Betreuer DI Dr. Gerhard Kukutschki

  1. Preis Technik fürs Leben (Bosch)
SKYSTEPS – Automatische Tourenski Niveauregelung Silan Julian
Hoffmann Julia
Taxacher Christian

Betreuer DI Heinz Untersteiner

  1. Preis jugend:innovativ
    4. Preis AXAward
    Sonderpreis FH Maturawettbewerb
    Sonderpreis AUTStandig
    2Minuten2Mentoren – Startups bei Puls 4
EDL – Electronic Differential Lock Male Michael
Bostjancic Martin
Hafner Florian

Betreuer DI Dr. Gerhard Kukutschki

  1. Preis jugend:innovativ
    Top 5 Technik fürs Leben (Bosch)
    Sonderpreis jugend:innovativ
FBD – Fluidized Bed Dryer – Process Optimization Krall Alexander
Glas Lucas
Korak Oliver

Betreuer DI Markus Waldner

  1. Preis innovation@school
CWH-Board – Cable Wiring Harness Board Umbauer Georg
Hecher Mathias
Vasold Stefan

Betreuer DI Heinz Untersteiner

  1. Preis innovation@school

INFO

Am Ende der Schullaufbahn müssen alle Schülerinnen und Schüler in Gruppen von 2 bis 5 Personen eine abschließende Arbeit erstellen. Für angehende Absolventinnen und Absolventen der Höheren Abteilungen ist dies eine Diplomarbeit, für Fachschüler/innen eine Abschlussarbeit. Diplomarbeiten werden außerhalb der Unterrichtszeit erstellt und müssen mindestens einen Umfang von 200 Stunden umfassen. In der Regel werden aber deutlich mehr Stunden in diese Arbeiten investiert. Jeder Arbeit ist ein/e Betreuungslehrer/in zugeordnet, die/der die Gruppe coacht und den Projektfortschritt kontrolliert. In der Abteilung für Elektrotechnik werden darüber hinaus alle fünf bis sechs Wochen Zwischenpräsentationen über den Projektfortschritt vor dem gesamten Betreuerteam verlangt.

TAZ bedankt sich bei den Schulen Kärntens

Die Lehre als zukunftsträchtige Ausbildungsform ist wieder im Kommen: Kärnten verzeichnet bei den Lehranfängern im Jahr 2018 ein Plus von 2,8 Prozent gegenüber 2017. Hinter diesem Bewusstseinswandel der Jugendlichen und ihrer Eltern steht auch das Test- und Ausbildungszentrum (TAZ) von WIFI und Wirtschaftskammer Kärnten. Seit der Inbetriebnahme 2012 konnten mehr als 25.000 Kärntner Schülerinnen und Schüler auf dem 30 Stationen umfassenden Testparcours ihre Stärken und Talente kennenlernen und erfahren, für welchen Beruf sie besonders geeignet sind.

Im laufenden Schuljahr werden Schulklassen aus 71 Kärntner Schulen – 95 Prozent der NMS, aber auch knapp die Hälfte der AHS-Unterstufe – mit insgesamt etwa 3.500 Schülern das TAZ besuchen. Für diese Kooperationsbereitschaft zeichneten WK und WIFI die teilnehmenden Schulen auch heuer bei der Schuldiplomverleihung aus: Rund 100 Schulleiterinnen und Schulleiter kamen in den neuen MAKERSPACE Carinthia, wo WIFI-Geschäftsführer Andreas Görgei die „ausgezeichnete Zusammenarbeit und das ausgeprägte gegenseitige Verständnis für die jeweiligen Wünsche und Bedürfnisse“ hervorhob: „Nur so ist es möglich, dass auch heuer wieder mehr als 80 Prozent aller 14-Jährigen in Kärnten im TAZ herausfinden konnten, wo ihre Stärken und Talente liegen.“

Wie WK-Vizepräsident Alfred Trey erklärte, erfülle das TAZ damit den Grundgedanken, die Jugendlichen bei ihrer Berufswahl zu unterstützen und dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken: „Das TAZ ist eine Einrichtung, die zusammenführt, was zusammengehört – die Betriebe und die Jugendlichen von heute.“ LAbg. Stefan Sandrieser nahm neben Bildungsdirektor Dr. Robert Klinglmair in Vertretung von Landeshauptmann Peter Kaiser die Schulen in Bezug auf negative Medienberichten in den vergangenen Tagen in Schutz: „Schule ist viel, viel mehr und hört auch den Ruf der Unternehmen, die junge Leute finden wollen, die verlässlich und interessiert sind.“

Text: WIFI Kärnten

Foto: WKK/fritzpress

Miteinander politisch aktiv in der VS 9

„Demokratie lernen und leben“ lautet das Motto des Schulparlaments in der Volksschule 9 in Klagenfurt. Potentielle Nachwuchspolitiker/innen sind seit Jahren im Schulparlament aktiv und bewegen mit ihren Projekten viel! Kürzlich fand die Urkunden-Überreichung statt.

32 Schülerinnen und Schüler gehörten im Schuljahr 2018/19 zum Schulparlament, das schon seit einigen Jahren in der VS 9 in Klagenfurt erfolgreich besteht. Jede/r junge Abgeordnete hat gemeinsam mit der Leitern Monika Lesiak-Just und Marion Hollauf große Beiträge geleistet. Neben der Wahl zum/zur Schulsprecher/in und politischer Bildung inkl. Besuch der Kärntner Landesregierung standen dieses Jahr folgende Projekte am Stundenplan: Plastikstöpsel wurden gesammelt, von einer Recyclingfirma geschreddert und brachten 260 Euro pro Tonne für bedürftige Kinder ein. Weiters wurden Futterspenden für das Tierheim Garten Eden lukriert. Unter dem Motto „Wir haben viel, wir geben was“ wurden Stofftiere und Kinderbekleidung an die Ukrainehilfe Klagenfurt gespendet.

Dieser Einsatz wurde nun bei einer feierlichen Urkundenüberreichung durch Bildungsdirektor Dr. Robert Klinglmair und Rudolf Altersberger vom Land Kärnten gewürdigt.

Text&Foto: Melanie Duregger

HLW Spittal entwickelt „Kärntner Stromkoffer“ für Katastrophenfälle

Seit mehr als zwei Jahren beschäftigen sich Katastrophenschutzexperten, Behörden und Einsatzorganisationen in Kärnten intensiv mit dem Thema „Blackout“ und den damit verbundenen Auswirkungen eines flächendeckenden, langandauernden Stromausfalles. Zusätzlich haben schwere Unwetter in den letzten Monaten in Kärnten immer wieder zu Ausfällen bei der Stromversorgung geführt. Die Einbindung der Bevölkerung, Bewusstseinsbildung und die private Vorsorge haben bei der Bewältigung derartiger Krisenfälle einen sehr hohen Stellenwert stehen daher auch im Mittelpunkt der Öffentlichkeitsarbeit des Kärntner Zivilschutzverbandes.

Passend dazu, hat sich an der HLW Spittal an der Drau ein Team aus drei Schülerinnen mehr als ein Jahr lang – unter Einbindung mehrerer Projektpartner aus dem Solar-, Forschungs- und Energiebereich – intensiv mit dem Thema „Energieautarkie“ beschäftigt und dazu eine Diplomarbeit erstellt. Eine überaus bemerkenswerte Initiative, die den Zivilschutzverband veranlasst hat, beim Projektteam zusätzlich auch die Entwicklung einer Notstromversorgung für den privaten Bereich anzuregen. Herausgekommen ist der „Kärntner Stromkoffer“, der von den drei Schülerinnen der HLW Spittal an der Drau als Teil der Maturaarbeit bereits präsentiert wurde und nunmehr als Prototyp der Firma „Kärnten Solar“ zur Verfügung steht. Der Kärntner Zivilschutzverband hat diese Diplomarbeit der HLW Spittal an der Drau mitbetreut und die Entwicklung mit großem Interesse mitverfolgt. Der Stromkoffer wird als Bereicherung für die private Katastrophenvorsorge angesehen.

Konkret sollte es möglich sein, mit diesem Energiekoffer eine Notversorgung im Krisenfall zu erreichen. Es geht darum, ein paar grundlegende elektrische Versorgungsbereiche in einem Notmodus weiterhin aufrecht erhalten zu können, wie z.B. Heizungssteuerung, Umwälzpumpen für die Heizung, Radio, Mobiltelefon und ein Mindestmaß an Beleuchtung. Eventuell kann auch noch der Kühlschrank zeitweise mitversorgt werden.

Laut Auskunft der Solarwirtschaft soll der „Kärntner Stromkoffer“ im Sommer erhältlich sein.

Text: Kärntner Zivilschutzverband

Foto: HLW Spittal/Drau

Zertifikatsverleihung für frisch gebackene Peer-Mediator/innen

In einem feierlichen Rahmen wurden von Direktorin Liselotte Tappler und Anna Maria Gabalier von der Schulmediation – Bildungsdirektion für Kärnten den frisch gebackenen Peer-Mediator/innen an der HLW des Kärntner Caritasverbandes die Zertifikate für die erfolgreich bestandene Ausbildung überreicht. In Kooperation mit der Schulmediation der Bildungsdirektion für Kärnten und den Schulen werden jährlich Schüler/innen an verschiedenen Schulstandorten zu Schülermediator/innen sogenannten Peer-Mediator/innen ausgebildet, um Schüler/innen an ihren Schulstandorten begleitend zur Seite zu stehen und diese in herausfordernden Situation zu unterstützen. Ausgebildet und begleitet werden die Schüler/innen von kompetenten und engagierten Lehrpersonen vor Ort. An der HLW des Kärntner Caritasverbandes sind Brigitte Jost-Kristof und Elisabeth Laibacher um diesen wertvollen Inhalt sehr bemüht. Während der Ausbildung kommen die Schüler/innen auch zu verschiedenen Workshops in die Bildungsdirektion für Kärnten. Zusätzlich erhalten die Schulen Unterstützung bei der Implementierung des Programmes am Schulstandort. Die Schüler/innen absolvieren zwischen 40 und 60 Stunden Ausbildung mit folgenden Inhalten, welche auch zur Persönlichkeitsbildung jedes einzelnen beitragen:

  • Grundlagen der Kommunikation
  • Kommunikationstechniken und Gesprächsführung
  • Umgang mit Konflikten und Verhalten in Konflikten
  • Eskalation und De-Eskalation
  • Aufgaben und Rolle des/der Peer-Mediators/in
  • Konstruktive Konfliktbearbeitungsmodelle
  • Grundlagen, Ablauf und Prozess der Mediation
  • Arbeit mit Gruppen
  • Rollenspiele und Übungen
  • Reflexion und Selbsterfahrung

Wir bedanken uns recht herzlich für das tolle Engagement aller Schüler/innen und Pädagog/innen und für die Unterstützung von Seiten der Schulleitung und freuen uns gemeinsam mit allen Beteiligten um die erworbenen Kompetenzen und Qualifikationen.

Text&Foto: Anna Maria Gabalier, BEd MA

„Der schnelle Hecht Frizi“ wird das Kärnten Läuft Maskottchen!

Schülerinnen und Schüler von 6 bis 14 Jahren waren im Mai dazu aufgerufen, ihre Stifte zu spitzen und für den ausgeschriebenen Malwettbewerb von „Kärnten Läuft“ ein originelles Maskottchen samt Namen zu kreieren. Im Rahmen einer Jurierung im Büro von Jugendlandesrätin Sara Schaar wurde anschließend unter den vielen Einsendungen ein Gewinner- Maskottchen prämiert. Landesrätin Sara Schaar, Bildungsdirektor Robert Klinglmair, Barbara Lagger (La Modula), Birigit Sacherer (Kleine Kinderzeitung), Michael Kummerer (MJK Sportmarketing) sowie Raphael Gatti (MJK Sportmarketing) verteilten die Punkte und wählten „Den schnellen Hecht Frizi“ als Gewinnerzeichnung aus.

„Die frühzeitige und nachhaltige Verankerung von Bewegung & Sport im Schul- sowie Lebensalltag unserer Kinder und Jugendlichen genießt in Kärnten einen hohen Stellenwert; nicht zuletzt deswegen ist Kärnten österreichweit im Schulsport die Nummer 1. Durch diesen Wettbewerb findet eine zusätzliche Identifikation mit Sport statt und wird auch die kreative Ader geweckt; in der Bildungsdirektion für Kärnten haben wir daher nicht lange gezögert, diese tolle Aktion zu unterstützen,“ ergänzte Bildungsdirektor Robert Klinglmair.

Das „lebendige“ Maskottchen wird im Zuge des charitativen Laufes am 24. August 2019 in der Running City der Wörthersee Ostbucht präsentiert und wird der Siegerin beim Lauf in voller Montur begleitend zur Seite stehen.

„Frizi“ stammt übrigens aus der Feder von Melanie Pendo Schreiber (VS Lind ob Velden), die für ihre kreative Leistung einen Familienkurzurlaub in einem Kinderhotel gewinnt. Auch die anderen teilnehmenden Schülerinnen und Schüler gingen nicht leer aus. Die Zweitplatzierte – Michele Sabitzer (VS Sörg) – erhält einen Gutschein von LaModula, dem Experten für traumhaft schlafen und natürlich wohnen, alle kreativen Köpfe zwischen dem 1. und 10. Platz erhalten einen „Kärnten Läuft“-Startplatz und Buff Lauf-Stirnbänder.

Erfolgreiche Absolvent/innen an der HAK Villach

Kristina Köck ist das, was man eine starke Persönlichkeit nennt. Als erste gehörlose Kärntnerin absolvierte sie an der HAK Villach erfolgreich die Zentralmatura. Mit ihrem unermüdlichen Ehrgeiz zeigt die Wernbergerin vor, dass Gehörlosigkeit kein Handicap für Bildung darstellt.

Jährlich schließen in Kärnten zwei bis vier Menschen mit einer Schwerhörigkeit oder elektronischen Hörhilfe die Reifeprüfung ab. Köck ist allerdings die erste mit Muttersprache „Gebärdensprache“. „Sehr einfach war die Matura nicht“, gibt Köck zu. Vor allem die schriftlichen Prüfungen in den Hauptfächern seien eine große Herausforderung gewesen. Die mündliche Prüfung mit den Schwerpunkten „Politische Bildung und Recht“ sowie „Betriebswirtschaftliches Kolloquium“ meisterte Köck mithilfe einer zertifizierten Dolmetscherin. Aktuell gibt es in Kärnten sechs, die das geforderte Maturaniveau vorweisen können. Zusätzlich werden gehörlose Kinder kärntenweit von 30 Sonderpädagog/innen unterrichtet. Köck erhielt in ihrer dreijährigen Schulzeit eine wöchentliche 25-Stunden-Betreuung – je zur Hälfte von zertifizierten Dolmetscher/innen und Sonderpädagog/innen in Haupt- und teils in Nebenfächern.

„Inklusion ist uns wichtig“, ist Direktorin Melitta Trunk stolz auf eine ihrer frisch gebackenen Maturantinnen. Köck ist sich sicher: „Ohne die große Unterstützung hätte ich die Matura nicht geschafft. Danke an alle.“ Wie es für sie nun beruflich weitergeht, steht noch in den Sternen. „Ich hatte vor der Matura schon viele Träume. Aktuell tendiere ich zum Bereich Ernährung und Gesundheit“, sagt sie. Zuallererst steht aber wieder die sportliche Karriere im Mittelpunkt. „Mein nächstes Ziel ist die Teilnahme an den „Deaflympics“ (Olympische Spiele der Gehörlosen) heuer in Italien. Dort will ich wieder eine Medaille holen“, sagt die Skilauf-Bronzemedaillengewinnerin der „Deaflympics“ 2015 in Russland. An alle Gehörlosen hat Köck noch eine wichtige Botschaft: „Seid mutig und macht eine gute Ausbildung. Das steht euch zu! Habt keine Angst!“

Und auch die beiden erfolgreichen VSV Jungstars Peter Paul Sivec und Benjamin Wohlfahrt haben neben ihren sportlichen Erfolgen auch die Reife- und Diplomprüfung der Handelsakademie souverän gemeistert. „Der Abschluss mit einer Matura wird zunehmend wichtiger – für Arbeitgeber/innen ist sie oft ein Muss. Die HAK Villach fördert mit ihrem Sportfocus die Talente und Stärken der Nachwuchssportler/innen und beweist damit einmal mehr, dass die Vereinbarkeit von Spitzensport und Ausbildung keinen Konflikt darstellt, sondern sehr wohl möglich ist und ein adäquater Abschluss als Türöffner für eine internationale Karriere gelten kann,“ gratuliert Bildungsdirektor Robert Klinglmair den erfolgreichen Absolvent/innen und wünscht ihnen für die Zukunft das Allerbeste.

Text: Kleine Zeitung/Lisa Holzfeind, Bildungsdirektion für Kärnten
Fotos: KK/PRIVAT, HAK Villach

Sporttag der Kärntner Fachberufsschulen in Ossiach 2019

Sports build good habits, confidence, and discipline! Der Schulsporttag der Kärntner Fachberufsschulen wurde am 5. Juni 2019 in Ossiach ausgetragen. Der Sommer schickte erste heiße Grüße. 200 Berufsschüler/innen “pushten komplett die Limits”. Großer Spaß am Event war spürbar, die “Antenne Kärnten DJs” heizten zusätzlich ein. Die Jugend wollte jedoch mehr: GEWINNEN! Fußball, Beach Volleyball, Laufen oder Boccia: Genug Disziplinen, um sich zu beweisen.

Der Gesamtsieg wurde von der FBS St.Veit entsprechend gefeiert. Punktegleich auf Platz 2: FBS Klagenfurt und FBS Völkermarkt.

Danke an alle Sponsoren und Beteiligten, ohne deren Unterstützung diese Veranstaltung niemals möglich gewesen wäre.

Text&Foto: FBS/Silvio Zauchner

 

Land würdigt besondere Leistungen von Kärntens Schülerinnen und Schülern

Über 400 Schülerinnen und Schüler von 73 Pflichtschulen nahmen im heurigen Schuljahr an zahlreichen Wettbewerben im schulischen wie im außerschulischen Bereich teil. Für diese Leistungen erhielten sie von Landeshauptmann und Bildungsreferent Peter Kaiser und Bildungsdirektor Robert Klinglmair in einem feierlichen Rahmen im großen Saal des Klagenfurter Konzerthaus ihre Urkunden. Die Wettbewerbe reichten von Mathematik über eine Science Competition, politische Bildung bis hin zu Fremdsprachenwettbewerben, über Physik und Philosophie bis hin zu Erste Hilfe und Literatur.

LH Peter Kaiser betonte in seinem Statement: „Das Land Kärnten ist stolz auf euch alle. Die Lehrpläne sind herausfordernd und trotzdem erbringen viele Schülerinnen und Schüler auch außerhalb der Schule mit viel Engagement weitere Leistungen!“ Es sei dieses Jahr zudem ein Rekordjahr, sagte der Landeshauptmann, denn noch nie hätten sich so viele Schülerinnen und Schüler mit großartigen Leistungen im schulischen wie außerschulischen Bereich engagiert. „Das ist wunderbar, denn damit wird die Vielfalt und Leistungsbereitschaft der Zukunftsträger unseres Landes sichtbar, die Talente werden von den Pädagoginnen und Pädagogen gefordert und gefördert. Das rechnet sich später durch ein erfülltes Leben vielfach“, sagte Kaiser. Immerhin werde die Gesellschaft breiter und dieser Umstand stelle auch alle Generationen vor neue Herausforderungen. „Das verlangt nach Leistung und ständigem Lernen“, so Kaiser.

Auch Bildungsdirektor Robert Klinglmair sagte, dass mit der heutigen Veranstaltung im Konzerthaus all jene vor den Vorhang geholt werden, die mit zusätzlichen und besonderen Leistungen das Schuljahr absolviert haben. „Kärnten geht einen sehr guten Mittelweg. Schüler, die sich schwerer tun, werden gut gefördert, ebenso wie Talente entsprechend gefördert werden, vor allem verstärkt in den MINT-Fächern“, erklärte Klinglmair. (MINT sind die Unterrichtsfächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technikg)

Landtagsabgeordneter Stefan Sandrieser bedankte sich vor allem bei den Pädagoginnen und Pädagogen der Kärntner Pflichtschulen. „Für sie alle sind diese Wettbewerbe zusätzliche Aufgaben, die oft unbedankt erledigt werden. Ihnen gebührt heute unser Dank, wie allen Schülerinnen und Schülern unsere Anerkennung sicher ist“, so Sandrieser.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Mike Diwald, musikalisch sorgten Matakustix für Stimmung. Begrüßt wurden weiters der pädagogische Leiter der Bildungsdirektion Klaus-Peter Haberl, die Abteilungsleiterin Barbara Bergner, Abteilungsleiter Axel Zafoschnig, Gerlinde Duller, die Landeskoordinatorin Quiz pol. Bildung, Peter Holub, Bundeskoordinator Regionales Netzwerk Kärnten, Gerhard Hainscho, PH Kärnten und Rudolf Altersberger, Projektleiter der Bildungsdirektion.

Text: LPD Kärnten/Gerlind Robitsch
Fotohinweis: LPD Kärnten/Fritzpress

Auszeichnung für umweltbewusste Mobilität

„Nicht nur die Kärntner Schulen leisten einen aktiven Beitrag für eine saubere und lebenswerte Umwelt mit zahlreichen Projekten – wie etwa ÖKOLOG-Netzwerk, Aktion „Frühjahrsputz“, Kooperation der ÖBB mit Nationalparkschulen – sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bildungsdirektion für Kärnten gehen mit gutem Beispiel voran und treten ihre Dienstreisen hauptsächlich mit der Bahn an. Damit leisten wir einen aktiven und nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz, da die Bahn als klimafreundlichstes Verkehrsmittel gilt und nicht nur Ressourcen schont und Energie spart, sondern vor allem die Umwelt entlastet“, gibt Bildungsdirektor Dr. Robert Klinglmair anlässlich des Tages der Umwelt bekannt. Der ehemalige Landesschulrat für Kärnten hat im Jahr 2018 durch Dienstreisen mit den ÖBB insgesamt 31,4 Tonnen CO2-Emissionen eingespart und wurde dafür von den Österreichischen Bundesbahnen mit einer Urkunde ausgezeichnet.

„Umweltschutz ist die Aufgabe von uns allen, daher ehrt uns diese Auszeichnung sehr,“ bedankt sich der Bildungsdirektor bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich für ihren verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt.

Text: Bildungsdirektion für Kärnten/Claudia Lautischer