Wissenschaft in Maturaklassen: 95 Ideen für Gesundheit, Technik und Wirtschaft

Inhaltsstoffe in sukkulenten Pflanzen, Organisationsmanagement für eine Freiwillige Feuerwehr oder Verwendung von Moos als Dicht- und Dämmstoff: Vielfältig waren die Ideen des 13. österreichweiten Maturaprojekt-Wettbewerbs der FH Kärnten unter der Schirmherrschaft von Rudolf Altersberger. Prämiert wurden die drei besten Ideen in den Kategorien Gesundheit, Technik und Wirtschaft am 30. Mai 2018 auf dem FH-Campus Villach. Die drei Gewinnerteams aus Kärnten und Oberösterreich freuten sich über je 1.000 Euro Preisgeld.

In der Projektkategorie Gesundheit machte das Kärntner Team der HBLA Pitzelstätten mit dem Projekt „Bedeutung der Inhaltsstoffe von sukkulenten Pflanzen in der Pharmakologie“ das Rennen. Raphael-Gabriel Riepl und Jakob Buchreiter haben mittels eines empirischen Versuches herausgefunden, welche dieser Inhaltsstoffe, aus sukkulenten gewinnbaren Stoffen, einen Stellenwert in der heutigen Medizin haben. Zudem stellte sich die Frage, ob durch Veränderungen in den Anbaubedingungen und allgemeiner Aufklärung über die Wirkstoffe, sich eine kostengünstige Alternative zu den derzeit üblichen und marktbestimmenden Pharmazeutika finden ließe.

Die Gewinner in der Kategorie Wirtschaft, Adnan Begic, Ivan Perak und Florian Derhaschnig von der HAK1 International Klagenfurt, beschäftigten sich im Rahmen ihrer Diplomarbeit mit dem Finanzierungs- und Organisationsmanagement einer Freiwilligen Feuerwehr in Österreich. Die rechtliche, finanzielle und organisatorische Vielfalt, die mit der Gründung und dem Aufrechterhalten einer Freiwilligen Feuerwehr verbunden ist, wurden aufgezeigt und die Wichtigkeit der Freiwilligen Feuerwehr unter gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten erläutert.

Sarah Tonini, Clara Mühlegger und Angelika Wimmer, drei Schülerinnen der HTBLA Hallstatt aus Oberösterreich, überzeugten die Jury mit dem Projekt „Einsatz von Moosen im Bauwesen“ in der Kategorie Technik. Die Projektgruppe führte experimentelle Untersuchungen zur Verwendung von Moosen als Dicht- und Dämmstoff durch und tüftelte an ökologischen und ökonomischen Konzeptvorschlägen. Bauphysikalische Untersuchungen und Berechnungen zu den Eigenschaften von Torfmoosen wurden durchgeführt und ein normgerechter Fenstereinbau auf Basis ökologischer Materialien geplant.

Der „Internet of Things“- Sonderpreis, ausgelobt vom Studienbereich Engineering & IT der FH Kärnten, ging an die HTL Braunau mit dem Projekt „TrackBoots“. Derzeit gibt es am Markt nur Navigationssysteme, die auf visueller oder auditiver Wahrnehmung beruhen. Der Anwender kann dadurch seine Aufmerksamkeit nicht zur Gänze auf den Straßenverlauf und den Straßenverkehr richten. Die Lösung der Oberösterreicher stellt ein Navigationssystem dar, welches aus zwei externen Modulen besteht, die mit einer Smartphone App kommunizieren. Je nachdem, ob nach links oder rechts abgebogen werden muss, vibriert das entsprechende Modul am linken oder rechten Bein.

Bis Anfang April dieses Jahres reichten Schülerinnen und Schüler aus ganz Österreich 95 Diplomarbeiten sowie Vorwissenschaftliche Arbeiten ein. Vergeben wurden Geldpreise im Gesamtwert von 5.250 Euro von der Kärntner Sparkasse. Projektteams stellten ihre eingereichten Projekte in Form einer Posterpräsentation vor, die Bewertung und Reihung erfolgte durch eine Fachjury in den drei Kategorien Gesundheit, Technik und Wirtschaft auf dem Campus Villach der FH Kärnten, die für die Auslobung des Wettbewerbs verantwortlich zeichnet.

Ziel des Maturaprojekt-Wettbewerbs ist es, Schülerinnen und Schüler vor ihrem Schulabschluss für wissenschaftliches Arbeiten zu begeistern. Die Jury war erneut begeistert von der hohen Qualität der eingereichten Projekte und freut sich mit den ProjektbetreuerInnen bereits auf den Maturaprojekt-Wettbewerb im kommenden Schuljahr. „Die eingereichten Maturaprojekte waren sehr anspruchsvoll und auf hohem Niveau. Viele Projekte haben praxisnahe Problemstellungen sehr eindrucksvoll und professionell gelöst, was auf eine engagierte und ganzheitliche Auseinandersetzung mit der Themenstellung schließen lässt“, bekundet Thomas Kandolf, Juryvorsitzender und Leiter des Innovationsmanagements bei Liebherr Hausgeräte.

Alle Gewinner im Überblick

Projektkategorie Gesundheit

  1. Platz | HBLA Pitzelstätten
    „Bedeutung der Inhaltsstoffe von sukkulenten Pflanzen in der Pharmakologie“
    Raphael-Gabriel Riepl, Jakob Buchreiter
  2. Platz | HBLA Pitzelstätten
    „Anbau und Herkunftsbestimmung der Erdbeere“
    Christina Anna Maria Schriebl, Sebastian Salcher
  3. Platz | Akademisches Gymnasium Salzburg
    „Roboter als Therapeuten – Der Einsatz sozialer Roboter in der Therapie von Demenzkranken am Beispiel der Roboterrobbe Paro“
    Hannah Aster

Projektkategorie Wirtschaft

  1. Platz | HAK 1 International Klagenfurt
    „Finanzierungs- und Organisationsmanagement einer Freiwilligen Feuerwehr in Österreich“
    Adnan Begic, Ivan Perak, Florian Derhaschnig
  2. Platz | Peraugymnasium (Villach)
    „Nachhaltigkeit in der Lebensmittelindustrie“
    Sarah Unterüberbacher
  3. Platz | Agrar-BHAK Althofen
    „Die Tortenrevolution – Eine Produktentwicklung in Kooperation mit Michaela Sonnberger“
    Nicole Cavegn-Bernhard, Celin Koprivnikar, Vanessa Hölbling

Projektkategorie Technik

  1. Platz | HTBLA Hallstatt
    „Einsatz von Moosen im Bauwesen“
    Sarah Tonini, Clara Mühlegger, Angelika Wimmer
  2. Platz | HTBLuVA Salzburg
    „iZiach“
    Markus Dygruber, Fabian Wenig
  3. Platz | HTL Mössingerstraße
    „EC-damper testbench for high-speed gears“
    Wendelin Angermann, Stephan Gailer

IoT – Internet of Things Sonderpreis | HTL Braunau
„TrackBoots“
Tobias Wagner, Christoph Spitzer

 

Text: FH Kärnten

Foto: kore/LSR

Kärntens Schülerinnen und Schüler sind Extraklasse

Kärntens Schülerinnen und Schüler haben viele Talente. Sie glänzen in verschiedenen Wettbewerben wie dem „Känguru der Mathematik“ oder dem „Biber der Informatik“, setzen bei Schulprojekten wie „Compassion“ besondere soziale Akzente und gründen im Rahmen des Schulunterrichts Unternehmen. Für diese und viele weitere besondere schulische Leistungen wurden 550 Schülerinnen und Schüler aus 59 Kärntner Schulen von Landeshauptmann und Bildungsreferent Peter Kaiser sowie Jugendreferentin LR Sara Schaar mit Urkunden ausgezeichnet.

Kaiser zeigte sich stolz über die Tatsache, dass es seit seinem Amtsantritt als Landeshauptmann die größte Auszeichnungsveranstaltung sei: „Die Anzahl der ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler steigt von Jahr zu Jahr. Dies zeigt, dass die Zukunft bei euch in guten Händen sein wird. Ihr alle habt exzellente Leistungen erbracht“, so Kaiser, der sich bei den anwesenden Pädagoginnen und Pädagogen für die sehr gute Zusammenarbeit bedankte. Die Auszeichnungen seien ein toller Erfolg für alle Beteiligten. „Ihr seid auf dem richtigen Weg, macht weiter so!“, appellierte der Landeshauptmann an die Schülerinnen und Schüler und dankte der Kärntner LandesjugendBIGband für ihren furiosen Auftritt.

Jugendreferentin LR Sara Schaar gratulierte allen Schülerinnen und Schülern für die erhaltenen Auszeichnungen. „Es geht in der Schule vor allem darum, die eigenen Kompetenzen zu entdecken und die Mitschülerinnen und Mitschüler mitzureißen. Nichts, was man im Leben macht, ist umsonst. Jede Erfahrung macht uns reicher!“, rief Schaar den Jugendlichen in Erinnerung.

Rudolf Altersberger, Projektleiter der Bildungsdirektion, betonte die großartigen Leistungen der Schülerinnen und Schüler sowie der Pädagoginnen und Pädagogen, die in vielfältigen Bereichen erbracht wurden.

Für die musikalische Umrahmung sorgte die Kärntner LandesjugendBIGband unter der Leitung von Alexandra Lassnig-Walder, durch den Vormittag führte Martina Klementin. Unter den zahlreichen Gästen befanden sich unter anderem Landtagsabgeordneter Stefan Sandrieser und KELAG-Vorstandsdirektor Manfred Freitag.

Die Schülerinnen und Schüler wurden für besondere Leistungen in den folgenden Bewerben und Projekten ausgezeichnet: Känguru der Mathematik, Quiz „Politische Bildung – Europa Quiz 2018“, Sozialprojekt Compassion, European Young Entrepreneur of the Year, Erste-Hilfe-Landesbewerb Österreichisches Jugend-Rot-Kreuz, Publikumspreis „Lange Nacht der Forschung“, Athena 2018 – Jugendförderpreis für VWA, JA Austria „JUNIOR – SchülerInnen gründen Unternehmen“, Kelag GreenUps-Schüler-Challenge, Latein/Griechisch Olympiade, AHS – Fremdsprachenwettbewerb Englisch, Mathematikwettbewerb – „Pangea 2018“, Slowenisch-Schreibwettbewerb Pisana promlad, Internationaler Mathematik Teamwettbewerb „Bolyai 2018“, Wettbewerb Innovation „Jam-Challenge“, Bundeswettbewerb „Friedensplakat“, Mini Saga Award, Landeswettbewerb Biber der Informatik, Philosophie-Olympiade, Fremdsprachen-Zertifikate, Fremdsprachenwettbewerbe, Jugendredewettbewerb, Robotik Sumo-Ringkampf Wettbewerb, Mathe-Rätsel der Woche, Initiative „Jugend Innovativ“, Bank Austria Businessplan-Wettbewerb-next generation vol. 12, Kärntenweiter Webdesignwettbewerb, Kategorie Young Entrepreneurs: „Cleaning Turtle“, „Creative Paths für Young Social Entrepreneurs“, Vertretung Kärntens beim Nationalen MEP, WIMO Literaturwettbewerb 2017, eTwinning Preis (Bundesebene), 17. Klagenfurter Gesundheitspreis, Kreativ-Foto-Wettbewerb „ECOARTS 2017“, österreichweiter Wettbewerb der Initiative „Jugend aktiv“, innovation@school, CanSat Wettbewerb Österreich, „nahtSTELLE18 – Schiffsstation aus Stahl und Holz“, Waltzing Atoms – Mystery Challenge 2018, Projekt „EUROSCOLA“ – Bringe den Schülern Europa, Landeswettbewerbe in den Bereichen Bau, Handel, Elektro, Holz und Metall, Aktionswoche „20 Jahre Mitgliedschaft im UNESCO Schulnetzwerk“, EWE 2018.

Text: LPD/Fabian Rauber
Foto: LPD/fritz press

Ein historischer Spaziergang durch St. Ruprecht

Schülerinnen und Schüler der 4AHET mit ihren Lehrern AV Walter Auernig und Helmut Jeremias der HTL Mössingerstrasse haben im Rahmen des Geschichtsunterrichtes und des Jubiläums „Klagenfurt 500“ einen historischen Spaziergang durch St. Ruprecht zusammengestellt. An verschiedenen Orten wurden Tafeln angebracht, über welche mittels QR-Code Informationen zum jeweiligen Standort abgerufen werden konnten.

Rudolf Altersberger, Stadtrat Franz Petritz und Gemeinderat Martin Lemmerhofer sowie interessierte BesucherInnen wurden am 23.Mai 2018 von einer Station zur nächsten geleitet und erfuhren spannende und überraschende Details aus der bewegten Stadtteilgeschichte. So wurden beispielsweise die Arbeiterinnen der Tabakregie, die großteils in St. Ruprecht wohnten, umgangssprachlich „Tschickweiber“ genannt. Eine von ihnen, Marie Tusch, wurde Nationalratsabgeordnete in der Ersten Republik – nur eine von sechs Frauen und die einzige Nicht- Wienerin.

Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 4AHET haben sieben Stationen ausgearbeitet:

  • Schulzentrum St. Ruprecht/HTL Mössingerstraße – Mössingerstraße 25
  • Freiwillige Feuerwehr – St. Ruprecht/Stadtteilmuseum – St. Ruprechter Straße 64
  • Arnold-Riese-Hof – Sozialer Wohnbau – St. Ruprechter Straße 62
  • Israelitischer Friedhof – Außenmauer
  • Kirche St. Ruprecht – Ostseite bei Kriegerdenkmal
  • 12.-November Straße – Ausrufung der Ersten Republik
  • Gemeindezentrum St. Ruprecht – Kinoplatz 3

Text&Fotos: HTL Mössingerstrasse, kore/LSR

4. Schüler- und Jugend-Theaterfestival in Spittal

Zum vierten Mal geht das Schüler- und Jugend-Theaterfestival über die Bühne, am Donnerstag, 7., und Freitag, 8. Juni, zum dritten Mal in Spittal. „Hier finden wir die optimalen Rahmenbedingungen und die beste Unterstützung vor“, sagte Rudolf Altersberger. Dazu zählten einmal die einzigartige Kulisse in Schloss Porcia, zum anderen die kurzen Wege zwischen Bühnen und dem Kolpinghaus, wo die 120 Teilnehmer essen und schlafen.

Die zweitägige, in Österreich einzigartige Veranstaltung wird einen repräsentativen Querschnitt des Kärntner Jugendtheaters zeigen. 15 Schüler- und Jugendtheatergruppen hatten sich für das Festival beworben, sechs Stücke hat schließlich eine Fachjury ausgewählt. Erstmals ist heuer mit dem „Theater asozial“ aus Ottensheim (Oberösterreich) auch eine Nicht-Kärntner-Gruppe mit von der Partie, die sich mit dem Stück „Doch einen Schmetterling habe ich hier nicht gesehn“ des Themas KZ annimmt. Im Anschluss an die Aufführungen haben die Zuschauer die Möglichkeit, mit den Schauspielern und Workshop-Leitern die Theaterstücke zu besprechen.

Zusätzlich zu den Aufführungen gibt es als Rahmenprogramm außerdem einen Poetry Slam, moderiert von Sabrina Öhler, und eine Party im Ortenburgerkeller mit DJ Alexander Probst. Neben der Verleihung des Publikumspreises vom Kärntner Heimatdienst (500 Euro) stellt die Stadt Spittal einen zweiten Preis in Höhe von 250 Euro zur Verfügung. Die Workshops werden heuer von Felix Strasser und Yulia Izmaylova, Michael Kuglitsch, Burgtheater-Schauspielerin Christina Cervenka, Wolfgang Rohm und und Brigitte West, die auch als Moderatorin des Festivals fungiert, geleitet.

Organisiert wird das Theaterfestival vom Landesschulrat Kärnten und Günther Hollauf. Der engagierte Architekt, der sich vor 15 Jahren mit dem Jugendtheater begonnen hatte, berichtet, anfangs sei Schauspielerei bei Schuldirektoren auf nur geringe Resonanz gestoßen. Das habe sich inzwischen positiv geändert. Allgemein werde anerkannt: „Das Theaterspielen mobilisiert die Sinne, man erfährt die eigenen Möglichkeiten zum Beispiel des Ausdrucks. Man baut Ängstlichkeit, Verschämtheit ab, nimmt eigene Möglichkeiten wahr und weitet sie aus. Dies stärkt das Selbstbewusstsein. Theaterspielen ist ein Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung eines jungen Menschen, der nicht hoch genug geschätzt werden kann.“

Landesrätin Sara Schaar ergänzte: „Das Jugendtheaterfestival bietet jungen Menschen die Chance, sich austoben zu können, authentisch und stolz auf der Bühne zu sein.“ Armin Wabnig, der Leiter des Kolpinghauses Spittal, würdigt das Verhalten der jungen Menschen bei den bisherigen Jugendtheaterfestivals, die sich bestens in seinem Haus integriert hatten. Kartenreservierung über Schloss Porcia, Telefon 04762 42020 oder Günther Hollauf, 0650 20 468 13.

Text: meinbezirk.at/Spittal

Foto: kore/LSR

Theaterfestival 2018_Programm

Trainingscamp für junge Forscherinnen und Forscher 2018

Mit ihrer Abschlusspräsentation am 18. Mai 2018 haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Talentecamps 2017/18 wieder eindrucksvoll bewiesen, dass die Beschäftigung mit natur-wissenschaftlichen Themen und eigenständiges Forschen und Entdecken bei den Kindern und Jugendlichen äußerst gefragt ist. In speziell ausgewählten Kursinhalten aus dem natur-wissenschaftlichen Bereich konnten interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler der AHS/NMS/HS und BMHS über das Jahr verteilt in jeweils 2-tägigen Kursen ihr Interesse am Entdecken, Forschen und Experimentieren ausleben.

Das Talente – Camp bietet nämlich besonders interessierten Schülerinnen und Schülern der AHS; NMS und BMHS im Alter von 13 bis 19 Jahren folgende Möglichkeiten:

– das vorhandene Wissen zu vertiefen und durch Auseinandersetzung mit neuen Fachgebieten zu erweitern,

– unter Anleitung qualifizierter Fachleute Grundlagen und Methoden des wissenschaftlichen  Arbeitens zu erleben bzw. neue Wissensbereiche zu entdecken,

– effiziente Teamarbeit zu erleben,

– die persönlichen, sozialen und kreativen Kompetenzen auszuloten und

– die Fähigkeiten im Bereich Kommunikation und Präsentation zu schulen.

Augenmerk gelegt wird in den Kursen auf Selbständigkeit, fachliches Niveau, kooperative Arbeitsformen und Einübung in wissenschaftliche Standards. Die Kursinhalte gehen über den normalen Lehrplan hinaus und sind so gewählt, dass vernetztes und kreatives Denken gefördert wird.

Rund 95 Kinder und Jugendliche hatten sich für die Kurse des Talentecamps im Schuljahr 2017/18 angemeldet, letztlich haben insgesamt 92 SchülerInnen aus NMS, AHS und BMHS mit Begeisterung und großem Engagement das Angebot genutzt. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung gab es für die Kursleiterinnen und Kursleitern sowie das Organisations-und Leitungsteam Dank und Anerkennung für die Leistungen und wertschätzende Rückmeldungen zum Kursangebot, dem Kursgeschehen und dem Kursklima.

Einige Schülerinnen und Schüler erklärten, dass sie sich mit diesen Kursen auf ihre Teilnahme bei der EUSO vorbereiten, andere wiederum sehen diese als willkommene Vorbereitung aufs Studium und einige nehmen das Angebot aus reinem Interesse an den naturwissenschaftlichen Phänomenen wahr.

Den Kurs Biologie – Gute Gene, schlechte Gene mit Kursleiterin Dr. Christina Morgenstern haben 23 SchülerInnen mit Interesse an der Biochemie und an molekularbiologischen Arbeitstechniken absolviert. Die TeilnehmerInnen kamen aus Europagymnasium, BG/BRG St. Martin, BRG Viktring, HAK1 Klagenfurt, RG/ORG St. Ursula, BG/BRG Perau, BRG Feldkirchen, BORG Hermagor und NMS Velden.

Der Kurs Chemie – Vom Mobiltelefon zum Elektroauto wurde vom Kursleiter Mag. Karl Brachtl insgesamt mit 2 Kursen mit 20 SchülerInnen durchgeführt. Die TeilnehmerInnen kamen aus RNMS Feldkirchen, BG/BRG St. Martin, BG/BRG Perau, NMS Velden, NMS 10 Klagenfurt, BRG Feldkirchen, NMS Moosburg und NMS Wölfnitz.

Den Kurs Fizika/Physik – Erlebnis Physik: Berühre die Phänomene/Doživeta Fizika: Dotakni se fenomenov mit Kursleiter Dr. Niko Ottowitz besuchten 15 von 19 angemeldeten SchülerInnen. Die TeilnehmerInnen kamen aus BG/BRG f. Slowenen, RNMS Feldkirchen NMS 6 Klagenfurt, BG/BRG Perau und BRG Spittal.

Beim Kurs Physik „Physikalisches Spielzeug“ mit Kursleiter Mag. Günther Suntinger haben 10 SchülerInnen physikalische Spielzeuge zusammengebaut und analysiert. Die TeilnehmerInnen kamen aus HTL 1 Lastenstraße, Europagymnasium, BG/BRG Mössingerstr. BG/BRG Perau, NMS Velden und BRG Feldkirchen.

Am Kurs Erdwissenschaften mit den KursleiterInnen DI Michael Lukas und Dr. Claudia Dojen stand folgendes am Programm:

Tag 1: Atmosphäre und Hydrosphäre

Tag 2: Paläontologie

Daran haben 24 SchülerInnen vom BORG Hermagor, Polgargymnasium Wien, BG/BRG Mössingerstraße, BG/BRG Perau und HTL Leoben teilgenommen.

Am 18.05.2018 wurden nach einer engagierten Präsentation der Arbeitsergebnisse der einzelnen Gruppen die Teilnahmeurkunden durch Rudolf Altersberger, Mag. Peter Holub und Mag.a Gerlinde Duller überreicht. Die feierliche Würdigung des großartigen Interesses und Engagements im Bereich der Naturwissenschaften fand mit einem kleinen Imbiss ihren Abschluss.

Kursorte: BG/BRG Mössingerstraße, BG/BRG f. Slowenen, HTL Mössingerstraße, Räume der Bildungskooperation Kärnten im Lakeside-Park in Klagenfurt, Naturwissenschaftlicher Verein Kärnten

Informationen zum Talentecamp: http://www.talentecamp.at/

Text: Mag. Gerlinde Duller

Fotos: kore/LSR

Fotogalerie Urkundenverleihung

 

Quiz Politische Bildung: Kärntner Team errang Sieg bei Bundeswettbewerb

In Graz ging am 17. und 18. April 2018 das Bundesfinale des Wettbewerbes „Quiz Politische Bildung-Europa-Quiz 2018“ über die Bühne. Dabei konnte das sechsköpfige Kärntner Schulteam mit Marie-Therese Vidmar von der NMS Gegendtal/Treffen, Aileen Hoppman von der HTL Villach, Leopold Orsini-Rosenberg vom Europagymnasium Klagenfurt/Unterstufe, Gert Ofner vom Europagymnasium Klagenfurt/Oberstufe, Rafael Ogris-Martic von der Zweisprachigen HAK Klagenfurt und Nicolas Korak von der Fachberufsschule 2 Klagenfurt, den Sieg erringen.

Die Quizrunden starteten mit „Panthersie –auf der Suche nach Europa“. Dazu gab es, verteilt im Stadtgebiet von Graz, 9 Stationen zum Schwerpunkt Europa, die zu einer kreativen Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen und persönlichen Sichtweisen unserer Lebenswelt Europa anregten (Schätzspiel, Radiostation, Schnitzeljagd, Europafiguren nachstellen, Bewusstseinsstation, KIM Station, Activity Station, Riesenmemory/Puzzle, Wissensrunde). Die Gruppe der KärntnerInnen erreichte dabei bereits nach der Steiermark den guten 2. Platz. Die Tourismusrunde mit einem Impulsfilm im Vorfeld, konnte ebenfalls mit Bravour gelöst werden. Die Abendgestaltung war mit der Vorbereitung auf die Argumentationsrunde ausgefüllt.

Die Quizrunden des zweiten Tages wurden in der Landstube im Landhaus Graz ausgetragen. Den äußerst anspruchsvollen Arbeitsauftrag dazu gestaltete das Europäische Jugendparlament in Österreich. Die Themenvorgabe lautete: „Obwohl die meisten Mitgliedsstaaten auf dem besten Weg sind, die 2020 – Ziele für erneuerbare Energie einzuhalten, sind die Bemühungen im Transportsektor noch nicht ausreichend. Wie kann die Europäische Union Mitgliedsstaaten in der Umsetzung ihres Zieles, bis 2020 10% des Transportsektors auf erneuerbare Energien umzustellen, unterstützen?“. Zusätzlich zur Rede mussten die KandidatInnen noch zwei Fragen zum Thema beantworten. Die Bewertung erfolgte nach vorgegebenen Kriterien durch eine strenge Jury. Nach einer Bundesheerrunde  zum Thema ABC – Schutz unter Beteiligung von Vertreter des BH in voller Ausrüstung und der EU Runde zu Entwicklungszielen der EU, spielten die erfolgreichsten 3 Gruppen mit Spezialfragen aus Politik, Wirtschaft, Weltgeschehen und Kultur um die Plätze 1 – 3.

„Ich freue mich, dass das Schulteam Kärnten in das positive Rampenlicht gestellt hat. Das Niveau war beachtlich, das Wissen erstaunlich, Politische Bildung vermittelt Wissen, bietet Orientierung, lässt Zusammenhänge erkennen und bedeutet damit die Ermächtigung, sich eine eigene Meinung zu bilden“, gratulierte Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser dem siegreichen Kärntner Sextett.

Der Bildungsreferent brach zudem eine Lanze für die politische Bildung in Schulen: „Sie soll als wichtiges Schulfach etabliert werden. In unserer pluralistischen Gesellschaft ist die Meinungsvielfalt und das eigene Urteil wichtig, um den Bildungsraum Schule fit zu machen. Dazu braucht es politisch gebildete Menschen“. Bereits in den Schulen sei es wichtig Demokratie zu leben und die politische Bildung sei ein Erfordernis einer demokratischen Gesellschaft, so der Landeshauptmann.

Das „Quiz Politische Bildung-Europa-Quiz“ erfreut sich immer größerer Beliebtheit. In diesem Schuljahr nahmen rund 2000 Schüler/innen aus 28 Kärntner Schulen von NMS, PTS, AHS-Ober- und Unterstufe, BHS, BMS und FBS daran teil. Sie konnten sich im Vorfeld bei einem Wettbewerb in ihrer Schule für das Landesfinale in Villach qualifizieren.

Hervorragend betreut wurde das Kärntner Schulteam während der Wettbewerbe und der Südtirol-Reise von Landeskoordinatorin Mag. Gerlinde Duller.

Text: Mag. Gerlinde Duller, LPD

Fotos: Mag. Gerlinde Duller

Tolle MINT Auszeichnung für die HTL Ferlach

Am 24.4.2018 wurde die HTL Ferlach als einzige Kärntner HTL und eine von sieben HTLs bundesweit mit dem MINT-Gütesiegel 2018-2021 durch Bundesminister Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann in Wien ausgezeichnet. MINT-Pate für die HTLs ist Mag. Georg Kapsch, Präsident der Industriellenvereinigung Österreich.

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Mit dem MINT-Gütesiegel werden Bildungseinrichtungen ausgezeichnet, die mit verschiedenen Maßnahmen innovatives und begeisterndes Lernen eben in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik fördern, und das mit vielfältigen Zugängen für Mädchen und Burschen. Die Initiativen der HTL Ferlach reichen von vielen hausinternen naturwissenschaftlichen Projekten über Kooperation mit Kindergärten, Volksschulen und NMS sowie der Montanuniversität Leoben. Im Rahmen dieser Projekte wird versucht, Burschen und Mädchen die MINT Fächer und MINT Thematik näher zu bringen, da auch laut Industriellenvereinigung und somit der Industrie in Zukunft der Arbeitsmarkt um 25% mehr MINT Fachkräfte benötigen wird- Daher ist eine Aus- und Weiterbildung in dem MINT Bereichen zukunftssichernd. Ebenfalls ist die HTL Ferlach in Form von Fachvorträgen für IMST europaweit präsent und leistet so ebenfalls einen Beitrag zur Stärkung des MINT Bereiches.

Diese Auszeichnung erfolgte in Kooperation mit der Industriellenvereinigung, der Wissensfabrik Österreich, der Pädagogischen Hochschule Wien und des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Danke an Prof. Dipl.-Ing. Dr. Monika Grasser, die seit Jahren hausintern an der HTL Ferlach die MINT Fächer, zahlreiche Kooperationen und Fachvorträge für IMST koordiniert und organisiert.

Mehr Infos unter:
http://www.mintschule.at/

 

 

Text&Fotos: EUREGIO HTBLVA FERLACH

Landeswettbewerb der Kärntner Physikolympiade 2018

Beim diesjährigen Landeswettbewerb der Kärntner Physikolympiade am BG/BRG Mössingerstraße in Klagenfurt kam es zu folgendem Ergebnis:

  1. Robert Babin (BG/BRG St. Martin, Villach))
  2. Florian Moll (BG/BRG Mössingerstraße) ex aequo mit
  3. Faveo Hörold (BG/BRG St. Martin, Villach)

Die 4- stündige Klausur, die 1 experimentelle und 3 theoretische Aufgabenbereiche umfasste, war zentral vorgegeben und daher auch österreichweit über alle Bundesländer vergleichbar. In Kärnten traten heuer beim Landeswettbewerb nur 5 Teilnehmer an, was aber nichts über die Qualität aussagt. Ganz im Gegenteil: gleich 3 Teilnehmer erreichten den BWB 1!

Das heißt weiters, dass 60% der Kärntner Teilnehmer es unter die besten 12% aller österreichischen Teilnehmer geschafft haben. CHAPEAUT!

Organisiert wurde der Wettbewerb in altbewährter Weise von Prof. Mag. Suntinger. Bildungsdirektor Rudolf Altersberger sowie Physiklehrerin am BG/BRG St.Martin, Kathrin Glantschnig waren bei der Siegerehrung zugegen und gratulierten den Teilnehmern herzlich. Neben einer Urkunde erhielten alle Teilnehmer viele spannende Preise rund um die Physik.

Video vom Kurswettbewerb

 

Text: Mag. Günther Suntinger

Fotos: LSR/kore

Wettstreit der besten Lateiner und Griechen

Heuer fand das „Certamen Latinum Graecumque“ im BG/BRG Mössingerstraße in Klagenfurt statt. Insgesamt nahmen 82 Schülerinnen und Schüler aus fast allen Gymnasien Kärntens teil und stellten zum Thema „Facinora et Scelera“ ihr Können unter Beweis.

Die Klausuren wurden in den Kategorien Griechisch, Latein Langform (ab der 3. Klasse) und Latein Kurzform (ab der 5. Klasse und bei letztgenannter wird bei der Korrektur zwischen 7. & 8. Klasse unterschieden) geschrieben. Nach anstrengenden 100 Minuten wurden die Schülerinnen und Schüler zum Mittagessen entlassen und die Kolleginnen und Kollegen machten sich ans Korrigieren.

Bald standen folgende Siegerinnen und Sieger fest:

Griechisch

  1. Johanna Strauss (BG Tanzenberg)
  2. Tobias Haralter (BG Tanzenberg)
  3. Vanessa Horn (BG Tanzenberg)

Latein Kurzform 8. Klasse

  1. Elisabeth Klaus (Europagymnasium)
  2. Julia Oberauner (BG Porcia)
  3. Hannah Sträußnigg (BG St. Martin)

Latein Kurzform 7. Klasse

  1. Felix Guntsche (BG/BRG Perau)
  2. Timon Schrofner (BG Porcia)
  3. Felix Scheitz (BG/BRG St. Veit)

Langform-Latein

  1. Gabriel Jagoditsch (BG/BRG Sankt Veit an d. Glan)
  2. Miriam Pagitz (BG Tanzenberg)
  3. Hannah Schusteritsch (BG Porcia)

Die Moderation der Siegerehrung übernahm Radio-Kärnten Morningshow-Moderator Mike Diwald und sorgte mit Anekdoten über die lateinische Sprache für einige herzliche Lacher. Vertreten waren Bildungsdirektor Rudolf Altersberger, Nationalratsabgeordnete Sandra Wassermann, Stadtrat Wolfgang Germ, Gemeinderat Manfred Jantscher sowie der Direktor des BG/BRG Mössingerstraße Harald Kuchler und Direktor des BG Tanzenberg Gerald Horn, der für die Organisation des Wettbewerbs im nächsten Jahr den Wanderpokal überreicht bekam. Einen fulminanten Abschluss bot der Schulgemeinschaftschor des Gymnasiums, der das Lied „Redis“ („Wennst amoi no so ham kummst“ von Seiler und Speer) kurzerhand auf Latein sang.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Sponsoren, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben: Landesjugendreferat Kärnten, Kärntner Landesversicherung, Buchhandlung Heyn und Kärntner Buchhandlung sowie die Humanistische Gesellschaft Kärnten.

Text: Romy Schmid

Fotos: LSR/kore

Vorrunde zur WIFI-Sprachmania in Wien

In den Räumlichkeiten des WIFI Klagenfurt fand der 25. AHS-Fremdsprachenwettbewerb statt. 31 Kandidatinnen und Kandidaten aus 9 Kärntner AHS stellten ihre Eloquenz in Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch unter Beweis.

In den Vorrunden diskutierten die Schüler und Schülerinnen nach einer kurzen Selbstpräsentation mit muttersprachlichen Interviewern/Interviewerinnen über aktuelle Themen. Die Jury, deren Mitglieder sonst in verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens tätig sind, entschied anschließend nach einem Kriterienkatalog, wer in die Endrunde aufsteigen konnte. In jeder Sprache mussten die ersten drei Kandidaten/Kandidatinnen dann auch noch ihre Schlagfertigkeit und Schauspielkunst in der Fremdsprache unter Beweis stellen. Es gab für die Schüler/innen City-Zehner, Einkaufsgutscheine sowie Bildungsgutscheine und Bücher zu gewinnen.

Die Landessieger/innen vertreten Kärnten am 5. und 6. April 2018 bei der WIFI-Sprachmania in Wien.

Die Landessieger und Preisträger:

Englisch:

  1. Helena Kern, BG/BRG Bachmann, Klagenfurt
  2. Tajra Hodzic, BG/BRG St. Martin, Villach
  3. Chanel-Marie Zinkanel, BG Porcia, Spittal

Französisch:

  1. Benjamin Höbl, BG/BRG Bachmann, Klagenfurt
  2. Elisabeth Klaus, Europagymnasium, Klagenfurt
  3. Michaela Frey, Europagymnasium, Klagenfurt

Italienisch:

  1. Julia Kikel/ BG St. Martin, Villach
  2. Irina Antesberger /ORG der Ursulinen, Klagenfurt
  3. Lukas Kuchling/Europagymnasium, Klagenfurt

Spanisch:

  1. Diana Mori, BG/BRG Bachmann, Klagenfurt
  2. Elsa Eder, Europagymnasium, Klagenfurt
  3. Antonov Blagovest, Europagymnasium, Klagenfurt

 

Fotogalerie: Fremdsprachenwettbewerb 2018

 

Text: Marlies Brandner

Fotos: kore/LSR