„It´s your turn“: Podiumsdiskussionen mit SpitzenkandidatInnen

Unter dem Motto „It´s your turn“ hat die Landesschülervertretung Kärnten mit Unterstützung vom Landesjugendreferat, der Plattform Politische Bildung und dem Landeschulrat für Kärnten in der Messehalle 5 in Klagenfurt und im Congress Center Villach, zwei Podiumsdiskussionen anlässlich der Kärntner Landtagswahlen am 4. März 2018 organisiert. Das Ziel dabei war es, die Wahlbeteiligung bei Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 20 zu steigern und die Anwesenden von der Faszination der Politik zu überzeugen.

Von der Zentralmatura über öffentliche Verkehrsanbindungen bis hin zur gleichgeschlechtlichen Ehe sowie dem Anti-Raucher-und Frauenvolksbegehren: Rund 1500 Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit bei den Podiumsdiskussionen ihre Fragen zu stellen. Mittels digitalem Online-Tool konnte jede/r sich interaktiv einbringen und den PolitikerInnen auf den Zahn fühlen. Zusätzlich konnten die Talking-Zonen in den Pausen besucht werden, um mit den PolitikerInnen in persönlichen Austausch zu treten. Eingeladen zu dieser Podiumsdiskussion waren alle Spitzenkandidaten, die auf Landesebene in allen 4 Wahlkreisen antreten.

„Die Mitglieder der Landesschülervertretung haben selbstständig die Veranstaltungsplanung, die Schulanmeldungen und den Eingangscheck übernommen, sowie eine Videowall mit der Plattform slido zum aktiven Mittun eingerichtet. FBS-Landesschulsprecher Nico Ruppacher konnte leider nicht dabei sein, aber AHS-Landesschulsprecherin Caroline Pribassnig und BMHS- Landesschulsprecherin Stefanie Schöffmann ist eine perfekte Einbegleitung und ein reibungsloser Veranstaltungsablauf gelungen. Die Ergebnisse bei den Umfragen am Ende der Veranstaltungen zeigten deutlich, dass die Gruppe der Unentschlossenen sich deutlich verringert hat und damit ist die gewünschte Aufklärung gelungen,“ gratuliert Bildungsdirektor Rudolf Altersberger.

Moderiert wurde die Diskussion von Reporter Philipp Emberger und Martina Tiwald, Vorsitzende der Bundesjugendvertretung.

 

 

Vierter „Tag des digitalen Lernens“

Auf der Pädagogischen Hochschule Kärnten in Klagenfurt fand zum vierten Mal der „Tag des digitalen Lernens“ statt, der auf reges Interesse stieß. Bildungsreferent LH Peter Kaiser nahm mit Bildungsdirektor Rudolf Altersberger und Walter Waldner, Vizerektor der Pädagogischen Hochschule, die Eröffnung vor. Die Eröffnungs-Keynotes hielten Martin Bauer (Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung) zum Thema „Auf dem Weg zur Schule 4. 0“ und Ingrid Brodnig zum Thema „Digitale Medien als Herausforderung für die Demokratie“.

„Unsere Welt ist längst digitalisiert und es gibt immer mehr interessierte Menschen, die sich dieser Herausforderung stellen. Wer sich ihr stellt, wird bestehen“, ist Kaiser überzeugt. Auch in Kärnten gewinne die Digitalisierung immer mehr an Bedeutung. „Dazu bedarf es eines starken Bewusstseins, um sich den Herausforderungen der Gegenwart für die Zukunft stellen zu können“, so der Landeshauptmann.

Das gewisse Bildungs- aber auch Arbeitsprozesse, wie beispielsweise die Stromversorgung, ohne Nutzung digitaler Technologie kaum mehr denkbar sind, sei ein Faktum. Andererseits läuft die Entwicklung noch immer über den Menschen zu den Maschinen und nicht umgekehrt. „Daher sind digitale Grundkenntnisse und Systemschritte unabdingbar. Nur wer in der Lage ist, mit digitalen Medien umzugehen, kann sie positiv nutzen, ist auf mögliche Gefahren vorbereitet“, verhehlte der Bildungsreferent nicht. Für die PädagogInnen und SchülerInnen sei es daher wichtig, digitale Kompetenzen zu erwerben, aber sich gleichzeitig kritisch mit digitalen Inhalten auseinanderzusetzen.

Zum inhaltlichen Schwerpunkt des vierten „Tag des digitalen Lernens“ gratulierte Kaiser den Organisatoren bzw. Edmund Huditz (Leiter ARGE eEducation). „Die Verbindung von digitaler Grundbildung und politischer Bildung ist Grundvoraussetzung unserer Demokratie und der Grundverfassung. Ihre Schnittstelle ist wichtig, da die Gesellschaft eine klare Orientierung braucht“, so Kaiser.

Bildungsdirektor Rudolf Altersberger hob die zunehmende Bedeutung der digitalen Bildung hervor. „Die rasanten Veränderungen brauchen Ausbildung und Bildung von LehrerInnen und SchülerInnen. Eine Transformation der digitalen Bildung kann nur mit ausgebildeten PädagogInnen stattfinden“, so Altersberger. Das Schulfach „Digitale Grundbildung“, es wird im Schuljahr 2018/19 als verbindliche Übung in allen Neuen Mittelschulen und AHS Unterstufen umgesetzt, ist für den Bildungsdirektor ein wichtiger und richtiger Schritt. Positiv von seiner Seite wurde hervorgehoben, dass es im Vorjahr bereits 87 digitale Pilotklassen in Kärnten gab, bei denen im Zeugnis der Vermerk „Digital kompetente Klasse“ vermerkt war.

Waldner stellte fest, dass der kompetente Umgang mit PC, Tablets Internet und Smartphones aber auch mit dem Programmieren, welches forciert gehöre, immer mehr an Bedeutung gewinne. „Dazu brauchen wir ausgebildete Personen, die lebenslanges und kognitives Lernen forcieren“, so der Vizerektor.

Im Rahmen der ganztägigen Veranstaltung gab es am Vormittag noch drei Vorträge bzw. am Nachmittag zehn Workshops. Der Eröffnung wohnte auch Pflichtschul-Lehrerpersonalvertreter Stefan Sandrieser sowie die beiden Landesschulinspektorinnen Mag. Susanne Traußnig und Mag. Beatrice Haidl bei.

Text: LPD/Michael Zeitlinger
Foto: LPD/Just, LSR/kore

inspire! Lab im Lakesidepark eröffnet

Ein Raum, der buchstäblich zu Innovationen und unternehmerischen Geist inspirieren soll, wurde im Klagenfurter Lakesidepark von der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt in Kooperation mit dem Landesschulrat für Kärnten eröffnet. Im inspire! Lab können Schülerinnen und Schüler, Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler experimentieren und forschen sowie sich mit Startups und etablierten Unternehmen vernetzen. Das Besondere an diesem Raum, der bis zu 25 arbeitenden Personen auf 130 m² Platz bietet: Möbel und Wände sind mit einer speziellen Beschichtung versehen, wodurch sie magnetisch und mit den kreativen Ideen beschreibbar sind. Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Landesrat Rolf Holub kamen seitens der Landesregierung zur Eröffnung und zeigten sich begeistert.

Kaiser hob die Wichtigkeit und Notwendigkeit hervor, sich in allen Bildungsbereichen, in der Produktionskette, bei Innovation zu vernetzen. „Nur so können wir mit an der Spitze sein, nur so können wir schnellstens aufholen, wenn wir das Gefühl haben, irgendwo an Terrain zu verlieren“, betonte er. Am inspire! Lab hob er hervor, dass hier unternehmerisches Denken geprobt und praktiziert werden könne, dass man hier angehalten werde, auch Fehler zu machen und aus diesen zu lernen. Als aktuelle Anschauungsbeispiele für intelligenten Unterrichts-Output hatte Kaiser zwei Produkte von seinem gerade zuvor absolvierten Besuch beim Tag der offenen Tür an der Klagenfurter HTL Mössingerstraße mitgebracht: Ein per von Schülern mitentwickeltem 4D-Drucker hergestelltes Schullogo sowie eine Packung Gummibären, die ihm via Industrie 4.0-Wertschöpfungskette an der HTL geliefert wurde.

Uni-Vizerektorin Doris Hattenberger freute sich über das inspire! Lab als Raum der Begegnung von Universität, Wirtschaft und Schulen. Bildungsdirektor Rudolf Altersberger zeigte sich sicher, dass die Kärntner Schülerinnen und Schüler mit einem im inspire! Lab gewonnen besonderen Spirit und Feuerwerk an Ideen an ihre Schulen zurückkehren und dies dort umsetzen und einbringen werden.

Landesschulinspektor Klaus-Peter Haberl und Erich Schwarz, Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, stellten das inspire! Lab näher vor. Für Haberl ist es eine „Spielwiese zum Entwickeln und Reifen von Ideen für Kärntens Unternehmer der Zukunft“. Die Raumgestaltung sei unter Einbeziehung von Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden erfolgt. Weiß an Wänden und Einrichtung sei die dominierende Farbe – in Anlehnung an das leere Blatt Papier am Beginn einer Entwicklung. „Hier geben wir die Möglichkeit, quer und frei zu denken, das Selbstvertrauen zu stärken, Fehler zu machen und daraus zu lernen, Freude am Unternehmertum zu entwickeln“, so Haberl. Schwarz ergänzte, dass im inspire! Lab auch neue Lern- und Lehrmethoden erarbeitet und ausprobiert werden sollen.

inspire! Lab steht für „Innovation Spirit and Entrepreneurship Lab“. Wolfgang Lattacher vom Uni-Institut für Innovationsmanagement und Unternehmensgründung gab mit Schülerinnen und Schülern der HAK Spittal sowie Studierenden der Alpen-Adria-Universität gemeinsam einen praktischen Einblick in die Arbeit im Lab. Sie spielten kurz das Startup-Game „inspire! build your business“ an. Der überdimensionale Spielplan mit den dazugehörenden Spielfiguren ist an den Wandflächen des Labs angebracht. Das Spiel simuliert die Schritte bei der Gründung eines Unternehmens.

Beim inspire! Lab kooperieren das Institut für Innovationsmanagement und Unternehmensgründung der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der Klagenfurter Uni, der Landesschulrat für Kärnten, Handelsakademien und Handelsschulen. Die Eröffnung dieses Labors vervollständigt mit dem Smart Lab Klagenfurt und dem build! Gründerzentrum das Entrepreneur-Ecosystem in Klagenfurt. Kooperationspartner sind auch die Privatstiftung Kärntner Sparkasse, Philips Austria, Kelag, Karnerta und addIT.

Infos: www.aau.at/inspire

Text: LPD/Markus Böhm
Foto: LPD/Bauer

Landtagswahl 2018 – Nachgefragt in der Mössingerstraße

„Die Landtagswahl 2018“ war Thema jener Podiumsdiskussion, die rund 900 Schülerinnen und Schüler in der Aula des Schulzentrums Mössingerstraße in Klagenfurt verfolgten. LH Peter Kaiser, LR Gernot Darmann, Julian Geier in Vertretung für LR Christian Benger, LR Rolf Holub und LR Gerhard Köfer bezogen Stellung zu den drei vorgegebenen Themen: Integration, Brain Drain und Gleichstellung der Frau. Die Schülervertreterin Franziska Stegmüller sowie die beiden Schulsprecher Jan Dohr und Georg Maidic unterstützt von  Kleine Zeitung-Redakteur Thomas Cik konfrontierten die Diskutanten mit jenem Fragenkatalog, der zuvor von Schülerinnen und Schülern der HTBLA sowie des BG/BRG Mössingerstraße erarbeitet wurde.

Erfreut über prominente Gäste wie Bildungsdirektor Rudolf Altersberger und Nationalratsabgeordnete Sandra Wassermann sowie über das große Interesse an den politischen Themen zeigten sich die beiden Direktoren Hubert Lutnik und Harald Kuchler. Die Dikussion war Teil der Veranstaltungsreihe „Nachgefragt in der Mössingerstraße“. Diese soll Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zur gesellschaftspolitischen Information und Diskussion bieten.

Text: Büro LH Kaiser

Fotos: kore/LSR

Schul-Landes- und Bundeswettbewerb „Quiz Politische Bildung-Europa – Quiz 2017/18“

Für jeden Schultyp AHS (Unter- und Oberstufe), BHS, BMS, FBS und APS ab der 8. Schulstufe gibt es einen eigenen Fragenkatalog mit jeweils vorgegebener Punkteanzahl.

Die Fragenstellungen beziehen sich auf folgenden Themenkreise: BP-Wahl, Wahlkommission, ORF-Wahl, innen- und außenpolitische Ereignisse, Österreich, aktuelle Ereignisse in der EU, im internationalen Raum, neue Gesichter in der Politik, US-Wahlen, Wirtschaftspolitik, Handelsabkommen, Wirtschaftsbündnisse, erfolgreiche Start ups, Chronik-Fragen, Flüchtlingsthema-Asylfragen, Digitalisierung – Macht und Einfluss der neuen Medien, Frauenpolitik, Bildungspolitik, Vielfalt in Kärnten, Volksgruppen.

Der Landeswettbewerb findet am 16. März 2018 in Villach im Rathaus, Paracelsussaal, statt.

Mit der Austragung des Bundeswettbewerbs 2018 ist das Bundesland Steiermark befasst. Dieser findet vom 17. bis 18. April 2018 in Graz statt.

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Ankündigungsbericht

Technik pur für den Kindergarten St. Ruprecht

Die HTL Mössingerstraße ist seit Jahren bemüht, bereits Kindergartenkinder für die Technik zu begeistern. Die wirtschaftliche Praxis zeigt, dass Techniker/innen in allen Sparten gesucht und gebraucht werden. Interesse an der Technik wird aber schon im frühen Kindesalter geweckt. Daher ist es besonders wichtig, schon Kindergartenkindern die Gelegenheit zu geben, dass sie auch im Bereich der Technik spielerisch Erforschen und Entdecken.

Ein Teil dieser Bestrebungen durch die HTL Mössingerstraße, organisiert von den beiden Pädagogen Burkhard Grabner und Andrea Scheinig, sind das Kindergartenprojekt, die Ausbildung der Kindergartenpädagoginnen und die Ausstattung der Kindergärten mit technischen Materialien und Werkzeugen. Im Dezember 2017 erfolgte nun die technische Ausstattung des Kindergartens St. Ruprecht unter der Leitung von Sigrid Haberl. Möglich wurde dies aber erst durch die Unterstützung vieler.

Andrea Scheinig und Burkhard Grabner gewannen 2016 den Bildungspreis der B&C Privatstiftung, die für die Umsetzung an weiteren Standorten zusätzlich zum Preisgeld einen Fördertopf eingerichtet hat. Jeder Kindergarten, der das preisgekrönte Kindergartenprojekt umsetzt und 50 % Eigenmittel zur Verfügung stellt, kommt in den Genuss der Gelder des Fördertopfes. Durch die großzügige Unterstützung der Bildungsreferentin Stadträtin Ruth Feistritzer konnten die Eigenmittel im Kindergarten St. Ruprecht für die Ausstattung mit technischen Materialien und Werkzeugen gestellt werden. Alle Materialien und Werkzeuge sind in mobilen Trolleys untergebracht, damit die Kindergartenkinder flexibel spielen, ausprobieren und entdecken können. In weiterer Folge wird im Kindergarten St. Ruprecht eine vollständige Werkstatt mit Hilfe der HTL Mössingerstraße eingerichtet, die dann auch von den Hortkindern St. Ruprecht genützt wird. Dadurch wird das geweckte Technikinteresse weiterverfolgt. Beteiligt an diesem Projekt sind die Schüler/innen der 4. Klasse Fachschule der HTL Mössingerstraße mit kräftiger Unterstützung durch den Werkstätten-Lehrer Manfred Kahlbacher.

Zusätzlich zur Ausstattung des Kindergartens werden auch die Kindergartenpädagoginnen in einem Fortbildungskurs mit dem Thema Technik vertraut gemacht. Dieser Kurs wird dankenswerter Weise vom IBB (Institut für Bildung und Beratung) unter der Leitung von Dr. Gerald Salzmann angeboten und von Burkhard Grabner und Andrea Scheinig durchgeführt.

Der Erfolg dieser zahlreichen Aktivitäten, um Kinder für Technik zu begeistern, lässt sich beim aktiven Spielen und Entdecken an den leuchtenden Kinderaugen ablesen.

Text&Fotos: Mag. Andrea Scheinig, StadtPresse/Eggenberger

 

„Von Schönheit hell umflammt ist diese Erde“ – Erinnerungsbotschaften

Am 12. Jänner 2018 wurde an der WI´MO die Ausstellung „Von Schönheit hell umflammt ist diese Erde – Erinnerungsbotschaften“ von Direktor Mag. Hermann Wilhelmer, Univ. Prof. Dr. Peter Gstettner und Bildungsdirektor Rudolf Altersberger im Beisein der SchülerInnen sowie VertreterInnen vom Landesschulrat, Schulpartnern und der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt eröffnet. Mag. Ilse Geson-Gombos und Dipl. Päd. FOL Heidi Cas-Brunner gestalteten diese Ausstellung gemeinsam mit ihren SchülerInnen der 3 CHW und der 3 AHM, die ihre Gedanken und Erinnerungsbotschaften dazu präsentierten.

Betroffenheit kann die Grundlage für eine eingehende Beschäftigung mit den historischen Inhalten darstellen, ist jedoch kein Muss. Die Auseinandersetzung mit dem historischen Material ist das Tor zum Verständnis, aus welcher Katastrophe heraus die demokratischen Errungenschaften und Werte der heutigen Gesellschaft entstanden sind.

Die Ausstellung ist Resultat eines Prozesses zwischen SchülerInnen, den Guides in Mauthausen und Linz, LehrerInnen dieser Schule und Univ. Prof. Dr. Peter Gstettner, der die Ausstellung mit einem berührenden Vortrag eröffnete. Die schwarz-weißen Fotos des Memorials von Fachvorständin Heidelinde Cas-Brunner wurden von Prof. Gstettner mit Schilderungen der Realität im ehemaligen Konzentrationslager vervollständigt. Ursprünglich war angedacht, die Fotos mit Informationstexten auszustatten. Stattdessen erwarteten die Besucherinnen und Besucher zentrale Begriffe, die als Antithese zur nationalsozialistischen Gewaltherrschaft für eine demokratische Gesellschaft unverzichtbar sind. Gleichzeitig folgte die Ausstellung dem Auftrag der Jugend, das Leben zu feiern und zu genießen. Als Motto wurde ein Zitat aus Jura Soyfers im Konzentrationslager geschriebenen „Lied von der Erde“ genommen: „Von Schönheit hell umflammt ist diese Erde“.

Die Fotos sind mit den Begriffen Freiheit – Demokratie, Gemeinschaft – Zuhause, Leben – glücklich, Erinnerung – Hoffnung gepaart. Sie sind in der Auseinandersetzung der SchülerInnen mit der Zeit des Nationalsozialismus entstanden, und spiegeln den Wunsch nach einem friedvollen Zusammenleben in Europa und auf der ganzen Welt.

Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) berichtet in seiner Grußbotschaft zu Beginn des neuen Jahres von ungebrochenem Interesse von Jugendlichen an den Führungen im Memorial Mauthausen. Warum besuchen Jugendgruppen in Scharen das Memorial, was wollen sie mitnehmen, was erhoffen sie sich dort zu hören und zu lernen?

69 Prozent der Jugendlichen interessieren sich nach eigenem Bekunden „sehr für die Zeit des Nationalsozialismus“, 80 Prozent halten Erinnern und Gedenken für sinnvoll, 59 Prozent empfinden Scham angesichts der Verbrechen. So die Resultate des Umfrageinstitut TNS Infratest für eine große deutschsprachige Zeitung. Jedoch, das wissen alle, die mit der Vermittlung von Geschichte zu tun haben: Verordnen kann man den Jugendlichen Betroffenheit und Erinnerungsarbeit nicht. Ist Betroffenheit notwendig? Alle Fotos der Ausstellung, bis auf eines, zeigen den ehemaligen Ort des Verbrechens, Mauthausen. In einem Foto sind SchülerInnen zu sehen, die sehr betroffen wirken.

Text: Mag. Ilse Geson-Gombos

Fotos: kore/LSR

 

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SCHÜLERBEITRÄGE Eröffnung

 

AHS – Fremdsprachenwettbewerb 2018

Der heurige AHS- Fremdsprachenwettbewerb des Landes Kärnten für Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch findet am 23. Februar 2018 von 8.30 -14 Uhr im Festsaal des WIFI Kärnten statt.

Ausschreibung 2018
Anmeldung-Zuslassungsbestimmungen 2018
Kriterienkatalog 2018
LEBENSLAUF_2018

Geballte Bildungskompetenz unter einem Dach

Die geballte Bildungskompetenz gastierte von 23. bis 25. November im Messezentrum Salzburg. Dort waren die Interpädagogica West, die Berufsinfomesse (BIM) sowie die Messe für Beruf, Studium und Weiterbildung (BeSt³) unter einem Messedach vereint. Als Informationsplattform für Pädagogen, Entscheidungsträger und Bildungsinteressierte zeigte die von Reed Exhibitions organisierte Interpädagogica WEST mit 217 Ausstellern die Themenbereiche Lehr- und Lehrmittel; IT und digitale Medien; Ernährung, Raumkonzepte und Bewegung; Reisen, Natur und Kultur. Dazu gab es ein Fachprogramm mit rund 160 Diskussionen, Workshops sowie Side Events, wie es sie in dieser Dichte bei der Interpädagogica noch nie gegeben hat. Die Schwerpunkte der heurigen Messe lauteten Digitalisierung und digitale Bildung, Stärkenorientierung und Elementarpädagogik.

Der Landesschulrat für Kärnten war mit einem Infostand vor Ort, der von Anna Gabalier, M.A., Mag. Josef Pötsch und Mag. Julia Delbello hervorragend betreut wurde. Zur Eröffnung statteten der Amtsführende Präsident Rudolf Altersberger, LSR- Direktor Dr. Peter Wieser sowie Mag. Claudia Korentschnig der größten Bildungsmesse einen Besuch ab und staunten über das umfangreiche und vielfältige Schulangebot in den einzelnen Hallen. AP Rudolf Altersberger stellte sich im Bildungstalk gemeinsam mit dem Amtsführenden Präsidenten des Landesschulrates von Salzburg, Johannes Plötzeneder und Rektorin der Pädagogischen Hochschule Salzburgs, Dr. Elfriede Windischbauer den Fragen des Moderators zur digitalen Bildung.

Da die Digitalisierung Leitthema der diesjährigen Interpädagogica WEST  ist, veranstaltet das Bundesministerium für Bildung die eEducation-Fachtagung erstmals im Rahmen dieser Bildungsfachmesse. Die eEducation-Fachtagung richtet sich an Pädagogen, welche die digitale Schulentwicklung am eigenen Schulstandort begleiten und umsetzen. Bei der eEducation-Fachtagung werden in Vorträgen und Praxisworkshops aktuelle Themen zum Technologieeinsatz im Unterricht bearbeitet. Dabei erfahren und erleben Lehrkräfte, wie man digitale Medien sinnvoll in den eigenen Unterricht einbauen kann, sodass für Schülerinnen und Schüler ein pädagogischer Mehrwert entsteht. Über 1.600 Schulen, die digitale Medien im Unterricht einsetzen und die digitale Schulentwicklung aktiv vorantreiben, haben sich im eEducation-Austria-Netzwerk zusammengeschlossen.

Auf der Interpädagogica WEST konnte ein digitales Musterklassenzimmers besichtigt werden, ein realitätsnahes Beispiel eines digitalisierten Klassenzimmers. Eingebaut ist ein Komplettsystem, dazu gehören Möbel ebenso wie Netzwerk (Internetanschluss, LAN und WLAN), Server, Endgeräte, Präsentationsgeräte bis hin zu Dokumentenkameras oder Druckern.

Zeitgleich zur Interpädagogica WEST fand die 3. Elementarpädagogische Fachtagung statt. Diese veranstaltete der Fachverlag „Unsere Kinder“ gemeinsam mit dem Zentrum für Kindergartenpädagogik des Landes Salzburg.

Text: Medienservice Reed Exhibitions Messe Salzburg, LSR/kore

Fotos: LSR/kore

 

Hocheffizente neue Photovoltaik-Anlage am Dach der HTL1 Lastenstraße

Seit erstem Juli 2017 ist die 59,94 kWp große Photovoltaik-Anlage am Dach des Werkstättentrakts der HTL1 Lastenstraße in Betrieb. In den ersten vier Monaten konnten 23277 kWh sauberer Strom erzeugt werden. Die Eigenverbrauchsquote liegt derzeit bei 88 %.

Die Schule arbeitet dafür mit einem niederländischen Unternehmen für autarke und erneuerbare Energie- und Speichersysteme zusammen. Die effiziente Speicherung dieser grünen Energie wird garantiert und für eine noch höhere Eigenverbrauchsquote gesorgt. Den Schülerinnen und Schülern der HTL 1 Lastenstraße wird durch diese Kooperation ermöglicht, Nachhaltigkeit und Energieeffizenz an Geräten zu studieren, welche dem neuesten Stand der Technik entsprechen.

Text&Foto: HTL 1