Arbeitsplatz Schule: Gesund lehren, gesund führen, gesund leben

Ende Februar veranstaltete die BVA-Gesundheitsförderung Landesstelle Kärnten das 2. BVA-Symposium im Lakeside Science & Technology Park in Klagenfurt, dessen Einladung 120 interessierte Pädagog/innen sowie Gesundheitsreferentin Beate Prettner und Bildungsdirektor Robert Klinglmair gefolgt sind. Ziel der Tagung: Was können Lehrer tun, um an ihrem Arbeitsplatz Schule gesund zu bleiben? Neben einem Kurzreferat zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz Schule bis hin einem Impulsvortrag zu Stimm- und Sprechtechnik im Unterricht standen bewegte Pausen sowie ein Gesundheitskabarett am Programm. In 4 Workshops wurden innovative Ansätze vorgestellt, wie zum Beispiel „10 Basics für mehr Lebensqualität“, darunter unter anderem ‚Bewegung nützt nicht nur dem Körper, sondern fördert auch die Konzentrationsfähigkeit‘.

Fotos: Büro LHStv.in Prettner

„Wenn sich zwei streiten…“ – Umgang mit Konflikten

Zu diesem Thema im Rahmen der Workshopreihe „Schüler/innen helfen Schüler/innen“ fanden am 21. und 22. Februar 2019 in den Räumlichkeiten der Bildungsdirektion für Kärnten Workshops statt, welche von der Schulmediation unter der Leitung von Anna Maria Gabalier, BEd MA gestaltet wurden. Diesmal waren die Schulstandorte BRG Viktring, BG Tanzenberg, HTL Villach, HLW Spittal sowie die Waldorfschule mit insgesamt 72 ausgewählten Schüler/innen und Peer-Coaches vertreten, um in weiterer Folge Schüler/innen an ihren Schulstandorten in herausfordernden Situationen noch besser helfend zur Seite stehen zu können. Konflikttheoretische Grundlagen wurden altersgerecht miteinander erarbeitet und reflektiert. So beschäftigten sich die Schüler/innen damit, was das Sichtbare und Unsichtbare in Konflikten ist, was konflikthafte Situationen zum Eskalieren und Deeskalieren bringt und welche Handlungsoptionen es zur Verbesserung einer Situation geben kann. Sie übten sich im Aktiven Zuhören und einander Fragen stellen und erprobten miteinander Übungen und Rollenspiele. Von der Konfrontation zur Kooperation, Brücken bauen anstatt Mauern aufstellen, voneinander lernen und miteinander Konflikte lösen, waren die Themen. Großer Dank gebührt allen engagierten Schüler/innen und Lehrer/innen für das Bemühen am Bauen einer konstruktiven, kooperativen Konfliktkultur und eines respektvollen Miteinanders.

Text&Fotos: Anna Maria Gabalier, BEd MA

Projekt „LEA“ zur Stärkung von Führungskräften im Bildungsbereich

Die Leadership Academy (LEA) ist ein österreichweites institutionenübergreifendes Qualifizierungsprojekt des Bundesministeriums für Bildung für Führungspersonen im Bildungsbereich. Ende Februar fand im Spiegelsaal der Landesregierung die Ehrung der 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Leadership Academy XIV aus Kärnten durch Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Bildungsdirektor Robert Klinglmair statt.

„Es ist ein sehr erfreulicher Anlass für den Bildungsreferenten Menschen, die sich weit über das normale Maß hinausgehend weiterbilden, zu gratulieren und offiziell zu bedanken“, sagte der Landeshauptmann. Das Feld der Fort-und Weiterbildung im Rahmen der Leadership Academy umfasse mehrtägige Teilveranstaltungen im Congress Centrum Alpbach in Tirol. „Daraus resultiert maximale Vernetzung und Austausch, was wiederum dem System und im Besonderen dem Bildungsbereich zugutekommt. Am Ende stehen die Zertifizierung und die Aufnahme in das Leadership-Netzwerk“, informierte der Bildungsreferent.

Zwei Kernanliegen der Leadership Academy seien Führungskräfte im Bildungsbereich in ihrer Rolle zu stärken und sie entlang der nationalen strategischen Schwerpunktthemen bei der Umsetzung ihrer standortspezifischen Entwicklungsvorhaben zu begleiten. Die Führungspersonen würden vom kollegialen Austausch profitieren und professionelles Lernen weiter entwickeln. Ein wesentlicher Bereich sei auch das soziale Miteinander. „Mir ist es wichtig, Menschen, die mehr machen, als sie machen müssten, vor den Vorhang zu holen – vielen Dank dafür“, sagte der Landeshauptmann.

Aktuelle Informationen gab es von Bildungsdirektor Klinglmair: „Dieser 14. Kurs ist wahrscheinlich der letzte dieser Reihe, aber es werden weitere Formate auf den Weg gebracht werden.“ Die gegenwärtigen systemischen Herausforderungen würden hohe Ansprüche an Schulen stellen. „Es ist eine Zeit des Wandels für das Bildungssystem“, meinte Klinglmair. So seien beispielsweise kürzlich die Bildungsdirektionen eingeführt worden und der Pädagogische Dienst sei neu im Entstehen.

„Der Wandlungsprozess erfordert qualifiziertes Personal, um Schule weiterzuentwickeln“, betonte der Bildungsdirektor. Es sei auch wichtig, über den Tellerrand zu blicken, um für die großen Herausforderungen der Zukunft gewappnet zu sein. „Damit Führungskräfte ihrer Verantwortung gerecht werden, müssen sie sich in ihrer persönlichen Führungskompetenz entwickeln, ich danke und gratuliere Ihnen für Ihr über das normale Maß hinausgehende Engagement.“

Unter den Anwesenden waren auch Landesrätin Sara Schaar, Pflichtschullehrer-Personalvertreter LAbg. Stefan Sandrieser, Marlies Krainz-Dürr, Rektorin der Pädagogischen Hochschule und Schulqualitätsmanagerin Renate Kanovsky-Wintermann.

Die Geehrten:
MMag.a Dr.in OStRin Hilda Fanta (Pädagogische Hochschule Kärnten)
Ing. Peter Grengl, BEd MA (HTBL Klagenfurt)
Ing. Norbert Jäger, BEd MA (Pädagogische Hochschule Kärnten)
Mag.a Maria Jarnig (CHS Villach)
Mag.a Dr.in Corinna Kofler (CHS Villach)
Dipl.Päd.in Doris Latschen, BEd BEd MA (Bildungsdirektion für Kärnten)
Mag.a Birgit Leitgeb (BHAK Althofen)
Mag. Wolfgang Lichtner (HLW Spittal/Drau)
VDin OSRin MMag.a Christine Mair (VS St. Veit an der Glan)
VDin Elisabeth More (VS Pusarnitz im Schulverbund mit VS Möllbrücke)
VDin Michaela Moser (VS Klein St. Paul)
Mag.a Dr.in Sabine Oberzaucher-Riepl (Pädagogische Hochschule Kärnten)
MMag.a Monika Stromberger-Puggl (PBZ Wolfsberg)
VDin Hemma Suntinger (Volksschule Großkirchheim/Schulverbund)
Mag. Martin Tänzer (HLW des Kärntner Caritasverbandes)
VDin Silvia Torta (Volksschule Kraig)
VDin Rosemarie Weißegger-Ellersdorfer (Volksschule Krumpendorf)
Mag.a Roswitha Wimmer (BHAK 1 International)
Prof. Johann Wintersteiger, BEd MA (Pädagogische Hochschule Kärnten)
Dir.inNMS Mag.a Dr.in Barbara Woitischek (Neue Mittelschule St. Veit/Glan)
HR MMag. Siegfried Torta (Bildungsdirektion für Kärnten)

Text: LPD Kärnten/Ulli Sternig
Fotos: LPD Kärnten/fritzpress

Schüler/innen der VS Sörg als digitale Expert/innen

Die Volksschule in Sörg nimmt eine Vorreiterrolle ein, wenn es um Innovationen im Unterricht geht: neben verschiedenster Auszeichnungen u.a. als Ökologschule, ist die Schule Träger des Umweltzeichens und M.I.N.T-Gütesiegels. Auch als eEducation-Expertschule leistet ein Team aus engagierten Pädagoginnen und Pädagogen einen wichtigen Beitrag zur digitalen Bildung für Schülerinnen und Schüler.

eEducation-Expertschulen haben die Möglichkeit, einen „Expert+-Status“ zu erhalten. Ende Februar fand in der Volksschule Sörg erstmalig eine abschließende Zertifizierungsprüfung dazu statt. Bei dieser Prüfung traten Schülerinnen und Schüler als digitale Expertinnen und Experten auf und erklärten den Schülerinnen und Schülern der Partnerschule VS Friesach digitale Inhalte aus ihrem Schulalltag.

Bildungsdirektor Dr. Robert Klinglmair stattete der VS Sörg zu diesem Anlass einen Besuch ab und hob die Wichtigkeit der Digitalisierung als Unterrichtselement hervor. „Die Digitalisierung ist das Schlagwort der Stunde und macht auch vor dem Schulsystem nicht halt. Kärnten entwickelt sich gerade mit dem Ausbau von Infineon in Richtung eines Hochtechnologiestandortes, die Forschungsquote liegt über dem österreichischen Durchschnitt. Neben der Entwicklung des „Masterplan Digitalisierung“, wo auch Lehrerinnen und Lehrer entsprechend der neuen Herausforderungen ausgebildet sein sollen, wird es künftig gut ausgebildete Kinder und Jugendliche benötigen, welche die entsprechenden Fähigkeiten am Arbeitsmarkt einbringen können. Die Volksschule Sörg setzt hier einen vorbildlichen Schritt in eine zukunftsorientierte Richtung“, zeigte sich der Bildungsdirektor begeistert und überbrachte der innovativen Schule seine Glückwünsche.

Der Fokus liege in der Elementarpädagogik aber weiterhin auf den Grundkompetenzen. „Die Basis werden immer die Grundkompetenzen bleiben und der Erwerb digitaler Fähigkeiten soll daher NEBEN Lesen, Schreiben und Rechnen als vierte Grundkompetenz frühzeitig bereits in der Volksschule implementiert werden, ohne dabei Schülerinnen und Schüler zu überfordern,“ so Klinglmair.

Text: Bildungsdirektion für Kärnten/Claudia Lautischer

Foto: Edmund Huditz

Jugendgesundheitstag der KGKK 2019 – Gesunde Jugend mit Selbstwertgefühl

Bereits zum vierten Mal bot sich beim Jugendgesundheitstag die Chance, kostenlose Angebote rund um das Thema Gesundheit in Anspruch zu nehmen. Über Selbstbestimmung in einer schnelllebigen Zeit referierte EU-Jugendbotschafter Ali Mahlodji. Rund 390 Jugendliche folgten der Einladung der Service Stelle Schule der Kärntner Gebietskrankenkasse zum 4. Jugendgesundheitstag ins KUSS – Convention & Eventcenter in Wolfsberg. Die Veranstaltung, die von der Bildungsdirektion Kärnten und der Stadt Wolfsberg unterstützt wurde, stand ganz im Zeichen der Selbstwertstärkung. „Du bestimmst, wer du bist – deine Geschichte schreibst du selbst“, lautete der Titel des Referates des EU-Jugendbotschafters, bekannten Influencers und Autors Ali Mahlodji. „Mit dieser Veranstaltung wollen wir Jugendliche inspirieren und aufzeigen, worauf es im Leben und im schnellen Wandel der Zeit ankommt und warum der Erfolgsfaktor Mensch wichtiger ist denn je“, erklärte KGKK-Obmann Georg Steiner, MBA.

„Der Kärntner Gebietskrankenkasse ist die Gesundheit von Jugendlichen ein wichtiges Anliegen“, betont KGKK-Direktor Dkfm. Maximilian Miggitsch und fügt hinzu: „Am Jugendgesundheitstag besteht für sie die Möglichkeit, sich umfassend über Gesundheitsförderung und Prävention sowie die Herausforderungen im Zeitalter der Digitalisierung zu informieren“. Den ganzen Vormittag konnten Schülerinnen und Schüler aus Wolfsberg kostenlos ein abwechslungsreiches Programm nutzen. Am Marktplatz der Jugendgesundheit erwarteten sie zahlreiche Informationsstände, an denen Fragen zu unterschiedlichsten Gesundheitsthemen beantwortet wurden.

„Viele Dinge passieren auch abseits der Schule. Gerade die Gesundheitsförderung ist in diesem Zusammenhang ein wichtiges Thema. Schule reagiert nicht nur, sondern agiert auch“, so Mag. Hannes Wolf, Fachinspektor für Bewegung und Sport.

Vertreten waren neben der Kärntner Gebietskrankenkasse und der Bildungsdirektion für Kärnten auch das Landesjugendreferat, die Aidshilfe Kärnten, das Frauengesundheitszentrum, die Kinder- und Jugendanwaltschaft Kärnten, das Mädchenzentrum, JUNO Klagenfurt, die Mobile Jugendarbeit Wolfsberg, die Bezirkshauptmannschaft Wolfsberg – Referat für Jugend und Familie, die Caritas Kärnten, die Katholische Jugend Lavanttal, das Katholische Jugendzentrum Avalon, die Spielsuchtambulanz de la Tour und [aspHALT] – Mobile Jugendarbeit Wolfsberg.

Text: KGKK

Foto: KGKK/Zangerle

Kärntens Schülerinnen und Schüler auf „mathematischer Überholspur“

Sehr erfreulich fallen aus Kärntner Sicht die Ergebnisse der jüngsten Standardkompetenzüberprüfung im Bereich der Mathematik der 4. Schulstufe aus. Wie Kärntens Bildungsdirektor Robert Klinglmair bekannt gab, sei im Vergleich zur Testung 2013 ein enormer und erfolgreicher Aufholprozess gelungen. „Das Gesamtergebnis konnte um 29 Punkte, das ist im Bundesländervergleich der dritthöchste Anstieg, auf 549 Punkte erhöht werden.“ In Österreich fiel der Zuwachs mit einem Plus von 18 Punkten deutlich geringer (551 Punkte) aus.

Der Unterschied zwischen Kärnten und Österreich wurde damit von 13 (im Jahr 2013) auf 2 Punkte (2018) reduziert. Gemessen an Kompetenzstufen wurde der Anteil jener Schülerinnen und Schüler, welcher die Bildungsstandards in Kärnten nicht erreicht haben, um die Hälfte auf sechs Prozent reduziert (Österreich: acht Prozent). Auch der Anteil von Stufe 2 („teilweise erreicht“) sank im Zeitablauf um drei Prozentpunkte auf zehn Prozent (Österreich: zehn Prozent). Gleichzeitig dazu wurde der Anteil „Bildungsstandards erreicht“ auf 69 Prozent erhöht, die Spitzengruppe „übertroffen“ wurde ebenfalls nahezu verdoppelt und liegt mit 14 Prozent nur noch zwei Prozentpunkte unter dem Bundesdurchschnitt (16 Prozent). „Somit übererfüllen insgesamt 83 Prozent die Standards und wir liegen damit um ein Prozent besser als der Österreichschnitt“, so Klinglmair.

„Erfreut und motiviert“ zeigte sich ob der Ergebnisse Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser, der sich auch bei den Pädagoginnen und Pädagogen für ihr Engagement bedankt: „Die Einführung der Bildungsstandards zeigt positive Wirkung. Kärntens Schülerinnen und Schüler befinden sich wie unser Bundesland insgesamt auf der Überholspur. Daran gilt es jetzt anzuknüpfen und unsere Bemühungen, aber auch die Möglichkeiten, die die Bildungsreform etwa in Form von mehr Autonomie der Schulen bietet, zu forcieren. Dazu braucht es auch noch stärkere Chancengerechtigkeit für alle Kinder, darf ihre schulische und berufliche Ausbildung nicht länger so stark vom Bildungsabschluss der Eltern abhängen“, erklärte Kaiser. Die Politik habe die entsprechenden pädagogischen Rahmenbedingungen konsequent weiterzuentwickeln, etwa unter anderem durch den Ausbau von Ganztagesschulen. Der Bildungsreferent kann sich auch die Einführung eines Frühwarnsystems vorstellen, um Risikoschülerinnen und -schüler identifizieren zu können und präventiv entsprechende Fördermaßnahmen zukommen zu lassen. Daran arbeite man gemeinsam mit der Bildungsdirektion für Kärnten.

Klinglmair betonte die Bedeutung der Bildungsstandards: „Durch deren Einführung wurde eine nachhaltige Ergebnisorientierung in der Planung und Durchführung von Unterricht bewirkt. Die evidenzbasierte Steuerung gewinnt im Zuge des im Jahr 2017 gestarteten Bildungsreformprozesses zunehmend an Bedeutung. Bildungscontrolling, die Erarbeitung eines Ressourcen-Ziel- und Leistungsplans wie auch die verstärkte Schulautonomie in Hinblick auf Unterrichts- und Personalentwicklung basieren auf dieser Entwicklung.“ Der konsequente Weg der Kompetenzentwicklung in einem so zentralen Fach wie Mathematik sei der Richtige, aber es gelte den Fokus verstärkt auf den Anteil jener zu richten, welche noch nicht reüssieren könnten.

Text: LPD Kärnten/Schäfermeier, Zeitlinger, Bildungsdirektion für Kärnten

Special Olympics MATP Sportbewerb am CHS VILLACH

Unter dem Motto „CHS meets Special Olympics“ findet seit Herbst 2018 eine Kooperation mit dem Verein „Special Olympics – Herzschlag Kärnten“ und dem CHS Villach statt.

Die Klasse 3CHW der Höheren Lehranstalt für Wirtschaftliche Berufe am CHS, mit dem Schwerpunkt Gesundheit und Soziales sowie Sport und Ernährung, hat das MATP (Motor Acitivty Training Program) Anfang Februar erfolgreich und mit starkem Engagement durchgeführt.

„Das Besondere an diesem Projekt ist das Erlebnis, für und mit intellektuell beeinträchtigten Menschen zu arbeiten. Soziales Engagement und sportliches Miteinander sind immer eine Bereicherung und eine wertvolle Erfahrung für uns alle“, freuen sich Schulleiterin Petra Mayer und Projektbetreuerin Linda Haluschan-Springer über die gelungene Zusammenarbeit.

Die Organisation eines sportlichen Bewerbes im Rahmen von Special Olympics Österreich ist für Schülerinnen und Schüler eine wunderbare Möglichkeit, die gelernte Theorie in gelebte Praxis umzusetzen.„Es war schön zu sehen, dass die teilnehmenden Sportlerinnen und Sportler so viel Freude an dem Bewerb hatten und dass sie so lebensfroh sind“, zeigte sich Marina Egger aus der 3CHW begeistert.

MATP ist für Menschen mit hohem oder höchstem Förderbedarf entwickelt worden, die nicht oder noch nicht an weiterführenden Bewerben von Special Olympics teilnehmen können. Der Bewerb kann daher auch bei Bedarf mit Hilfe (durch eine Betreuungsperson) absolviert werden. MATP legt größeres Augenmerk auf Training und Aktivität als auf Wettkampf. Nachdem das MATP in den USA und in anderen Staaten in der Praxis getestet wurde, trägt es jetzt zur Erfüllung der Verpflichtung von Special Olympics bei, allen Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung Sport- und Trainingsmöglichkeiten zu bieten. Die SportlerInnen müssen zehn Stationen absolvieren – mit oder ohne Hilfe – je nach Grad der Beeinträchtigung. Zu den Stationen zählen zum Beispiel Slalom, Ballwurf im Sitzen, Tunneldurchquerung, Kegeln oder Geräuschwahrnehmung.

Text&Fotos: CHS Villach, Special Olympics

Begabte Naturwissenschaftler/innen bei der Premiere des Wettbewerbs „YCSC“ ausgezeichnet

Die Young Carinthian Science Competition (YCSC) ist ein Wettbewerb, bei dem Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 in Zweierteams in drei naturwissenschaftlichen Fächern am 19. Februar 2019 zum ersten Mal in den Räumlichkeiten des Educational Lab im Lakeside Park gegeneinander angetreten sind. Dabei wurden Aufgabenstellungen aus den Bereichen Biologie, Chemie und Physik gestellt, die sich auf den Themenschwerpunkt „Papier kann alles…?!“ bezogen und im Rahmen derer verschiedene experimentelle Aufgaben zu lösen waren. Bei dem von der Industriellenvereinigung Kärnten, der Kelag, dem Lakeside Park, dem Regionalen Netzwerk Kärnten, dem Verein INIZIA sowie der Bildungsdirektion für Kärnten unterstützten Projekt, welches unter der Leitung von Stefan Lobnig durchgeführt wurde, nahmen insgesamt 11 verschiedene Teams aus 9 Kärntner Schulen teil. Besonders erfreulich daran war, dass sich sowohl AHS- als auch NMS- Schülerinnen und Schüler von Villach bis Völkermarkt beim Wettbewerb mit Gleichartigen messen konnten, die von den Pädagoginnen und Pädagogen perfekt auf diesen Tag vorbereitet wurden.

Als Siegerteams gingen Stefan Safron und Annalena Schiller aus der Praxis NMS PH Kärnten, Felix Reimüller und Moritz Höfler aus der Sekundaria de La Tour Klagenfurt sowie Sonja Pototschnig und Judith Taschwer aus der NMS St. Ursula hervor; diese durften sich über wertvolle Gutscheine von der Buchhandlung Heyn freuen. Zudem erhielten alle Teams entsprechende Urkunden sowie Goodie Bags voller Überraschungen für ihre erbrachten Leistungen.

Martin Krch vom Lakeside Park sowie Bildungsdirektor Robert Klinglmair gratulierten den Siegerinnen und Siegern sehr herzlich und konnten sich vor Ort von den großartigen Leistungen der Schülerinnen und Schüler und vielleicht Technikerinnen und Technikern von morgen überzeugen. „Mit einer weiteren Initiative wird – speziell unter Mädchen – ein nachhaltiges Interesse für Naturwissenschaften geschaffen und erlernen die Kinder über den Lehrplan hinausgehende Kompetenzen bereits frühzeitig in der Pflichtschule. Damit wird für unsere Schülerinnen und Schüler die Basis für eine weiterführende Ausbildung im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich gelegt, in dem in Zukunft verstärkt Arbeitskräfte nachgefragt werden; eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Auch für das Bundesland Kärnten, da nicht zuletzt aufgrund des demographischen Wandels die Verfügbarkeit von qualifiziertem Humankapital einen Hemmschuh für die wirtschaftliche Entwicklung und Positionierung als Technologiestandort darstellen kann; der Kampf um die besten Köpfe hat bereits begonnen“, so Robert Klinglmair.

Fotos: Stefan Lobnig, Karl Brachtl

Schüler der HTL Wolfsberg gewinnen Start-Up Bootcamp „Moonshot Pirates“

Moonshot Pirates ist eine neue Initiative, die Bootcamps für Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren organisiert, um ihnen Unternehmergeist näher zu bringen. Das erste Bootcamp in Österreich fand vom 5. bis 7. Februar im Bildungsheim Sodalitas in Tainach statt. Während dem dreitägigen Programm entwickelten 28 Schülerinnen und Schüler Projekte, die in Startup-Gründungsideen mündeten.

Im Rahmen der Pitch Night am letzten Tag der Veranstaltung mussten die Teilnehmenden innerhalb von drei Minuten eine vierköpfige Jury, Eltern und Freunde sowie zahlreiche weitere geladene Gäste von der eigenen Idee überzeugen. Die Krönung zum besten Startup des ersten Moonshot Pirates Bootcamp konnte sich das Team „Gratos“ aus der HTL Wolfsberg sichern.

Konstantin Wiesenbauer und Christian Berger, beide Schüler der Fachrichtung Wirtschaftsingenieurwesen-Betriebsinformatik und Schülervertreter an der HTL Wolfsberg, sind bereits seit einiger Zeit im Rahmen der Wolfsberger Stadtwerkstadt aktiv und nutzten diese Gelegenheit, um ihre Idee weiterzuentwickeln und einem breiteren Publikum vorzustellen. Ziel von „Gratos” ist es eine Plattform zur Vermittlung von Schüler/innen und Student/innen aufzubauen, die technisch weniger versierten Personen mit der Anwendung oder Konfiguration von technischen Geräten jeglicher Art behilflich sind und so direkte, unkomplizierte und persönliche Hilfe anbieten.

Als Belohnung für den Sieg wartete auf die beiden u.a. eine Einladung zu TEDx Klagenfurt, zu den „Fuckup Nights“ in Wien und zu einem Kelag-Schnuppertag. Sie möchten sich auf diesem Wege auch bei allen Sponsoren dieser einzigartigen Woche (Kelag, Austrian Startups, Fuckup Nights, TEDx Klagenfurt, der brutkasten, SGZ und der Fachhochschule Kärnten) und dem Organisationsteam rund um Marko Haschej bedanken.

Sowohl die HTL Wolfsberg als auch die Bildungsdirektion für Kärnten freuen sich sehr über diesen großartigen Erfolg, der einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Entrepreurship bzw. Unternehmertum an der Schule setzt und Bestrebungen dahingehend fördert und unterstützt.

Die HTL Wolfsberg ist seit 3 Jahren eine von bisher 4 HTLs in Österreich, welche ein Zertifikat der Internationalen Gesellschaft für Ingenieurpädagogik (IGIP) im Bereich Entrepreneurship Education in Engineering, innehat. Direktor Jürgen Jantschgi ist zusätzlich, gemeinsam mit Uni.-Prof. Dr. Stefan Vorbach (TU Graz), Leiter einer internationalen Arbeitsgruppe zu diesem Thema.

Text&Fotos: HTL Wolfsberg, Moonshot Pirates

Kärntner Schülerinnen und Schüler im Jugendparlament in der Hofburg

Am Freitag, 30. November 2018, fand ganztägig das Jugendparlament mit Schülerinnen und Schüler der 9. Schulstufe aus Kärnten und aus dem Burgenland im Parlament in der Hofburg statt.

Das Jugendparlament möchte für Jugendliche demokratische Entscheidungsprozesse nachvollziehbar machen und gleichzeitig ein vertieftes Verständnis für parlamentarische Abläufe vermitteln. Der Gesetzgebungsprozess soll in seinen Kernpunkten verstanden und nachvollzogen, nicht nur simuliert werden.

Die Veranstaltung Jugendparlament 11/18 zum Thema „Objektivität in der Politischen Bildung“ war dank des Engagements und der Begeisterung der teilnehmenden Schulklassen aus dem Burgenland und aus Kärnten ein großer Erfolg.

Schülerinnen und Schüler aus folgenden Schulen aus Kärnten waren beim Jugendparlament vertreten:

CHS Villach, Klasse 1 BWF

BG/BRG St. Martinerstraße Villach, Klasse 5a

Polytechnische Schule Völkermarkt, Klasse K1

Die Aufgabe bestand diesmal darin, eine fiktive Gesetzesvorlage zum Thema „Objektivität in der Politischen Bildung“ zu diskutieren.

Alle Ergebnisse und Materialien, die Redebeiträge der Jugendparlaments-Abgeordneten, Fotos, Zeitung, Film sowie einen Mitschnitt der Plenardebatte sind auf der Website www.reininsparlament.at im Unterpunkt „Was war bis jetzt“ > „Jugendparlament 11/18“ zu finden.

Auf ins Parlament/CHS Villach

Fotos der Veranstaltung

Text: Mag. Gerlinde Duller

Foto: © Parlamentsdirektion / Johannes Zinner, Thomas Jantzen