Jugendgesundheitstag der KGKK 2019 – Gesunde Jugend mit Selbstwertgefühl

Bereits zum vierten Mal bot sich beim Jugendgesundheitstag die Chance, kostenlose Angebote rund um das Thema Gesundheit in Anspruch zu nehmen. Über Selbstbestimmung in einer schnelllebigen Zeit referierte EU-Jugendbotschafter Ali Mahlodji. Rund 390 Jugendliche folgten der Einladung der Service Stelle Schule der Kärntner Gebietskrankenkasse zum 4. Jugendgesundheitstag ins KUSS – Convention & Eventcenter in Wolfsberg. Die Veranstaltung, die von der Bildungsdirektion Kärnten und der Stadt Wolfsberg unterstützt wurde, stand ganz im Zeichen der Selbstwertstärkung. „Du bestimmst, wer du bist – deine Geschichte schreibst du selbst“, lautete der Titel des Referates des EU-Jugendbotschafters, bekannten Influencers und Autors Ali Mahlodji. „Mit dieser Veranstaltung wollen wir Jugendliche inspirieren und aufzeigen, worauf es im Leben und im schnellen Wandel der Zeit ankommt und warum der Erfolgsfaktor Mensch wichtiger ist denn je“, erklärte KGKK-Obmann Georg Steiner, MBA.

„Der Kärntner Gebietskrankenkasse ist die Gesundheit von Jugendlichen ein wichtiges Anliegen“, betont KGKK-Direktor Dkfm. Maximilian Miggitsch und fügt hinzu: „Am Jugendgesundheitstag besteht für sie die Möglichkeit, sich umfassend über Gesundheitsförderung und Prävention sowie die Herausforderungen im Zeitalter der Digitalisierung zu informieren“. Den ganzen Vormittag konnten Schülerinnen und Schüler aus Wolfsberg kostenlos ein abwechslungsreiches Programm nutzen. Am Marktplatz der Jugendgesundheit erwarteten sie zahlreiche Informationsstände, an denen Fragen zu unterschiedlichsten Gesundheitsthemen beantwortet wurden.

„Viele Dinge passieren auch abseits der Schule. Gerade die Gesundheitsförderung ist in diesem Zusammenhang ein wichtiges Thema. Schule reagiert nicht nur, sondern agiert auch“, so Mag. Hannes Wolf, Fachinspektor für Bewegung und Sport.

Vertreten waren neben der Kärntner Gebietskrankenkasse und der Bildungsdirektion für Kärnten auch das Landesjugendreferat, die Aidshilfe Kärnten, das Frauengesundheitszentrum, die Kinder- und Jugendanwaltschaft Kärnten, das Mädchenzentrum, JUNO Klagenfurt, die Mobile Jugendarbeit Wolfsberg, die Bezirkshauptmannschaft Wolfsberg – Referat für Jugend und Familie, die Caritas Kärnten, die Katholische Jugend Lavanttal, das Katholische Jugendzentrum Avalon, die Spielsuchtambulanz de la Tour und [aspHALT] – Mobile Jugendarbeit Wolfsberg.

Text: KGKK

Foto: KGKK/Zangerle

Kärntens Schülerinnen und Schüler auf „mathematischer Überholspur“

Sehr erfreulich fallen aus Kärntner Sicht die Ergebnisse der jüngsten Standardkompetenzüberprüfung im Bereich der Mathematik der 4. Schulstufe aus. Wie Kärntens Bildungsdirektor Robert Klinglmair bekannt gab, sei im Vergleich zur Testung 2013 ein enormer und erfolgreicher Aufholprozess gelungen. „Das Gesamtergebnis konnte um 29 Punkte, das ist im Bundesländervergleich der dritthöchste Anstieg, auf 549 Punkte erhöht werden.“ In Österreich fiel der Zuwachs mit einem Plus von 18 Punkten deutlich geringer (551 Punkte) aus.

Der Unterschied zwischen Kärnten und Österreich wurde damit von 13 (im Jahr 2013) auf 2 Punkte (2018) reduziert. Gemessen an Kompetenzstufen wurde der Anteil jener Schülerinnen und Schüler, welcher die Bildungsstandards in Kärnten nicht erreicht haben, um die Hälfte auf sechs Prozent reduziert (Österreich: acht Prozent). Auch der Anteil von Stufe 2 („teilweise erreicht“) sank im Zeitablauf um drei Prozentpunkte auf zehn Prozent (Österreich: zehn Prozent). Gleichzeitig dazu wurde der Anteil „Bildungsstandards erreicht“ auf 69 Prozent erhöht, die Spitzengruppe „übertroffen“ wurde ebenfalls nahezu verdoppelt und liegt mit 14 Prozent nur noch zwei Prozentpunkte unter dem Bundesdurchschnitt (16 Prozent). „Somit übererfüllen insgesamt 83 Prozent die Standards und wir liegen damit um ein Prozent besser als der Österreichschnitt“, so Klinglmair.

„Erfreut und motiviert“ zeigte sich ob der Ergebnisse Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser, der sich auch bei den Pädagoginnen und Pädagogen für ihr Engagement bedankt: „Die Einführung der Bildungsstandards zeigt positive Wirkung. Kärntens Schülerinnen und Schüler befinden sich wie unser Bundesland insgesamt auf der Überholspur. Daran gilt es jetzt anzuknüpfen und unsere Bemühungen, aber auch die Möglichkeiten, die die Bildungsreform etwa in Form von mehr Autonomie der Schulen bietet, zu forcieren. Dazu braucht es auch noch stärkere Chancengerechtigkeit für alle Kinder, darf ihre schulische und berufliche Ausbildung nicht länger so stark vom Bildungsabschluss der Eltern abhängen“, erklärte Kaiser. Die Politik habe die entsprechenden pädagogischen Rahmenbedingungen konsequent weiterzuentwickeln, etwa unter anderem durch den Ausbau von Ganztagesschulen. Der Bildungsreferent kann sich auch die Einführung eines Frühwarnsystems vorstellen, um Risikoschülerinnen und -schüler identifizieren zu können und präventiv entsprechende Fördermaßnahmen zukommen zu lassen. Daran arbeite man gemeinsam mit der Bildungsdirektion für Kärnten.

Klinglmair betonte die Bedeutung der Bildungsstandards: „Durch deren Einführung wurde eine nachhaltige Ergebnisorientierung in der Planung und Durchführung von Unterricht bewirkt. Die evidenzbasierte Steuerung gewinnt im Zuge des im Jahr 2017 gestarteten Bildungsreformprozesses zunehmend an Bedeutung. Bildungscontrolling, die Erarbeitung eines Ressourcen-Ziel- und Leistungsplans wie auch die verstärkte Schulautonomie in Hinblick auf Unterrichts- und Personalentwicklung basieren auf dieser Entwicklung.“ Der konsequente Weg der Kompetenzentwicklung in einem so zentralen Fach wie Mathematik sei der Richtige, aber es gelte den Fokus verstärkt auf den Anteil jener zu richten, welche noch nicht reüssieren könnten.

Text: LPD Kärnten/Schäfermeier, Zeitlinger, Bildungsdirektion für Kärnten

Special Olympics MATP Sportbewerb am CHS VILLACH

Unter dem Motto „CHS meets Special Olympics“ findet seit Herbst 2018 eine Kooperation mit dem Verein „Special Olympics – Herzschlag Kärnten“ und dem CHS Villach statt.

Die Klasse 3CHW der Höheren Lehranstalt für Wirtschaftliche Berufe am CHS, mit dem Schwerpunkt Gesundheit und Soziales sowie Sport und Ernährung, hat das MATP (Motor Acitivty Training Program) Anfang Februar erfolgreich und mit starkem Engagement durchgeführt.

„Das Besondere an diesem Projekt ist das Erlebnis, für und mit intellektuell beeinträchtigten Menschen zu arbeiten. Soziales Engagement und sportliches Miteinander sind immer eine Bereicherung und eine wertvolle Erfahrung für uns alle“, freuen sich Schulleiterin Petra Mayer und Projektbetreuerin Linda Haluschan-Springer über die gelungene Zusammenarbeit.

Die Organisation eines sportlichen Bewerbes im Rahmen von Special Olympics Österreich ist für Schülerinnen und Schüler eine wunderbare Möglichkeit, die gelernte Theorie in gelebte Praxis umzusetzen.„Es war schön zu sehen, dass die teilnehmenden Sportlerinnen und Sportler so viel Freude an dem Bewerb hatten und dass sie so lebensfroh sind“, zeigte sich Marina Egger aus der 3CHW begeistert.

MATP ist für Menschen mit hohem oder höchstem Förderbedarf entwickelt worden, die nicht oder noch nicht an weiterführenden Bewerben von Special Olympics teilnehmen können. Der Bewerb kann daher auch bei Bedarf mit Hilfe (durch eine Betreuungsperson) absolviert werden. MATP legt größeres Augenmerk auf Training und Aktivität als auf Wettkampf. Nachdem das MATP in den USA und in anderen Staaten in der Praxis getestet wurde, trägt es jetzt zur Erfüllung der Verpflichtung von Special Olympics bei, allen Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung Sport- und Trainingsmöglichkeiten zu bieten. Die SportlerInnen müssen zehn Stationen absolvieren – mit oder ohne Hilfe – je nach Grad der Beeinträchtigung. Zu den Stationen zählen zum Beispiel Slalom, Ballwurf im Sitzen, Tunneldurchquerung, Kegeln oder Geräuschwahrnehmung.

Text&Fotos: CHS Villach, Special Olympics

Begabte Naturwissenschaftler/innen bei der Premiere des Wettbewerbs „YCSC“ ausgezeichnet

Die Young Carinthian Science Competition (YCSC) ist ein Wettbewerb, bei dem Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 in Zweierteams in drei naturwissenschaftlichen Fächern am 19. Februar 2019 zum ersten Mal in den Räumlichkeiten des Educational Lab im Lakeside Park gegeneinander angetreten sind. Dabei wurden Aufgabenstellungen aus den Bereichen Biologie, Chemie und Physik gestellt, die sich auf den Themenschwerpunkt „Papier kann alles…?!“ bezogen und im Rahmen derer verschiedene experimentelle Aufgaben zu lösen waren. Bei dem von der Industriellenvereinigung Kärnten, der Kelag, dem Lakeside Park, dem Regionalen Netzwerk Kärnten, dem Verein INIZIA sowie der Bildungsdirektion für Kärnten unterstützten Projekt, welches unter der Leitung von Stefan Lobnig durchgeführt wurde, nahmen insgesamt 11 verschiedene Teams aus 9 Kärntner Schulen teil. Besonders erfreulich daran war, dass sich sowohl AHS- als auch NMS- Schülerinnen und Schüler von Villach bis Völkermarkt beim Wettbewerb mit Gleichartigen messen konnten, die von den Pädagoginnen und Pädagogen perfekt auf diesen Tag vorbereitet wurden.

Als Siegerteams gingen Stefan Safron und Annalena Schiller aus der Praxis NMS PH Kärnten, Felix Reimüller und Moritz Höfler aus der Sekundaria de La Tour Klagenfurt sowie Sonja Pototschnig und Judith Taschwer aus der NMS St. Ursula hervor; diese durften sich über wertvolle Gutscheine von der Buchhandlung Heyn freuen. Zudem erhielten alle Teams entsprechende Urkunden sowie Goodie Bags voller Überraschungen für ihre erbrachten Leistungen.

Martin Krch vom Lakeside Park sowie Bildungsdirektor Robert Klinglmair gratulierten den Siegerinnen und Siegern sehr herzlich und konnten sich vor Ort von den großartigen Leistungen der Schülerinnen und Schüler und vielleicht Technikerinnen und Technikern von morgen überzeugen. „Mit einer weiteren Initiative wird – speziell unter Mädchen – ein nachhaltiges Interesse für Naturwissenschaften geschaffen und erlernen die Kinder über den Lehrplan hinausgehende Kompetenzen bereits frühzeitig in der Pflichtschule. Damit wird für unsere Schülerinnen und Schüler die Basis für eine weiterführende Ausbildung im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich gelegt, in dem in Zukunft verstärkt Arbeitskräfte nachgefragt werden; eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Auch für das Bundesland Kärnten, da nicht zuletzt aufgrund des demographischen Wandels die Verfügbarkeit von qualifiziertem Humankapital einen Hemmschuh für die wirtschaftliche Entwicklung und Positionierung als Technologiestandort darstellen kann; der Kampf um die besten Köpfe hat bereits begonnen“, so Robert Klinglmair.

Fotos: Stefan Lobnig, Karl Brachtl

Schüler der HTL Wolfsberg gewinnen Start-Up Bootcamp „Moonshot Pirates“

Moonshot Pirates ist eine neue Initiative, die Bootcamps für Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren organisiert, um ihnen Unternehmergeist näher zu bringen. Das erste Bootcamp in Österreich fand vom 5. bis 7. Februar im Bildungsheim Sodalitas in Tainach statt. Während dem dreitägigen Programm entwickelten 28 Schülerinnen und Schüler Projekte, die in Startup-Gründungsideen mündeten.

Im Rahmen der Pitch Night am letzten Tag der Veranstaltung mussten die Teilnehmenden innerhalb von drei Minuten eine vierköpfige Jury, Eltern und Freunde sowie zahlreiche weitere geladene Gäste von der eigenen Idee überzeugen. Die Krönung zum besten Startup des ersten Moonshot Pirates Bootcamp konnte sich das Team „Gratos“ aus der HTL Wolfsberg sichern.

Konstantin Wiesenbauer und Christian Berger, beide Schüler der Fachrichtung Wirtschaftsingenieurwesen-Betriebsinformatik und Schülervertreter an der HTL Wolfsberg, sind bereits seit einiger Zeit im Rahmen der Wolfsberger Stadtwerkstadt aktiv und nutzten diese Gelegenheit, um ihre Idee weiterzuentwickeln und einem breiteren Publikum vorzustellen. Ziel von „Gratos” ist es eine Plattform zur Vermittlung von Schüler/innen und Student/innen aufzubauen, die technisch weniger versierten Personen mit der Anwendung oder Konfiguration von technischen Geräten jeglicher Art behilflich sind und so direkte, unkomplizierte und persönliche Hilfe anbieten.

Als Belohnung für den Sieg wartete auf die beiden u.a. eine Einladung zu TEDx Klagenfurt, zu den „Fuckup Nights“ in Wien und zu einem Kelag-Schnuppertag. Sie möchten sich auf diesem Wege auch bei allen Sponsoren dieser einzigartigen Woche (Kelag, Austrian Startups, Fuckup Nights, TEDx Klagenfurt, der brutkasten, SGZ und der Fachhochschule Kärnten) und dem Organisationsteam rund um Marko Haschej bedanken.

Sowohl die HTL Wolfsberg als auch die Bildungsdirektion für Kärnten freuen sich sehr über diesen großartigen Erfolg, der einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Entrepreurship bzw. Unternehmertum an der Schule setzt und Bestrebungen dahingehend fördert und unterstützt.

Die HTL Wolfsberg ist seit 3 Jahren eine von bisher 4 HTLs in Österreich, welche ein Zertifikat der Internationalen Gesellschaft für Ingenieurpädagogik (IGIP) im Bereich Entrepreneurship Education in Engineering, innehat. Direktor Jürgen Jantschgi ist zusätzlich, gemeinsam mit Uni.-Prof. Dr. Stefan Vorbach (TU Graz), Leiter einer internationalen Arbeitsgruppe zu diesem Thema.

Text&Fotos: HTL Wolfsberg, Moonshot Pirates

Kärntner Schülerinnen und Schüler im Jugendparlament in der Hofburg

Am Freitag, 30. November 2018, fand ganztägig das Jugendparlament mit Schülerinnen und Schüler der 9. Schulstufe aus Kärnten und aus dem Burgenland im Parlament in der Hofburg statt.

Das Jugendparlament möchte für Jugendliche demokratische Entscheidungsprozesse nachvollziehbar machen und gleichzeitig ein vertieftes Verständnis für parlamentarische Abläufe vermitteln. Der Gesetzgebungsprozess soll in seinen Kernpunkten verstanden und nachvollzogen, nicht nur simuliert werden.

Die Veranstaltung Jugendparlament 11/18 zum Thema „Objektivität in der Politischen Bildung“ war dank des Engagements und der Begeisterung der teilnehmenden Schulklassen aus dem Burgenland und aus Kärnten ein großer Erfolg.

Schülerinnen und Schüler aus folgenden Schulen aus Kärnten waren beim Jugendparlament vertreten:

CHS Villach, Klasse 1 BWF

BG/BRG St. Martinerstraße Villach, Klasse 5a

Polytechnische Schule Völkermarkt, Klasse K1

Die Aufgabe bestand diesmal darin, eine fiktive Gesetzesvorlage zum Thema „Objektivität in der Politischen Bildung“ zu diskutieren.

Alle Ergebnisse und Materialien, die Redebeiträge der Jugendparlaments-Abgeordneten, Fotos, Zeitung, Film sowie einen Mitschnitt der Plenardebatte sind auf der Website www.reininsparlament.at im Unterpunkt „Was war bis jetzt“ > „Jugendparlament 11/18“ zu finden.

Auf ins Parlament/CHS Villach

Fotos der Veranstaltung

Text: Mag. Gerlinde Duller

Foto: © Parlamentsdirektion / Johannes Zinner, Thomas Jantzen

Vertragsunterzeichnung zwischen Bildungsdirektion und Verwaltungsakademie

Die neue Behörde der Bildungsdirektion für Kärnten hat gleich zu Beginn des Jahres einen Rahmenvertrag mit der Kärntner Verwaltungsakademie abgeschlossen, der von Bildungsdirektor Dr. Klinglmair und Verwaltungsakademiedirektor Dr. Heinz Ortner offiziell unterzeichnet wurde. Die Kärntner Verwaltungsakademie bietet neben Lehrgängen, Fachseminaren und Sprachkursen ein umfangreiches Fortbildungsprogramm zu unterschiedlichen Schwerpunkten wie etwa Persönlichkeit & Kommunikation, Informationstechnologien, Change Prozessen und Organisationsentwicklung an und ist nach 20-jährigem Bestehen in Kärnten ein Erfolgsgarant im Weiterbildungssektor.

Für Bildungsdirektor Dr. Robert Klinglmair sind die wichtigen Inputs, die mit der Programmauswahl gesetzt wurden, für die neue Struktur und die komplexen Abläufe in der neuen „Bund-Länder-Behörde“ goldwert. „Das umfassende Kursangebot der Kärntner Verwaltungsakademie bietet für die öffentliche Verwaltung interessante Bausteine in der Weiterbildung an und ist eine hilfreiche Unterstützung in all jenen Bereichen, die sich zur Zeit im intensiven Aufbau befinden und bis 1.9.2019 zusammengeführt werden sollen“, zeigt sich der Bildungsdirektor begeistert vom diesjährigen Veranstaltungskatalog der Verwaltungsakademie. Sowohl Klinglmair als auch Ortner freuen sich über die Weiterführung der gemeinsamen Zusammenarbeit in der neu errichteten Bildungsdirektion.

Text&Fotos: Claudia Lautischer/Bildungsdirektion für Kärnten

 

Schulpsychologinnen und Schulpsychologen helfen zum Semesterende

Für die meisten Schülerinnen und Schüler ist der Zeugnistag ein Freudentag, denn es beginnen die Ferien. Bei einigen ist die Freude durch negative Noten getrübt. Für Schülerinnen und Schüler gilt es nicht zu verzagen, sondern zu überlegen, mit welchen Maßnahmen sie ihren Leistungsstand verbessern können.
Beratung und Unterstützung erhalten Schülerinnen und Schüler sowie Eltern von den Schulpsychologinnen und Schulpsychologen der Bildungsdirektion für Kärnten, die das ganze Jahr über in allen Bezirken als Ansprechpartner/innen zur Verfügung stehen.

Aus Anlass des Semesterzeugnisses sind in allen Beratungsstellen Kärntens

am Freitag, dem 8. Februar 2019
von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Schulpsychologinnen und Schulpsychologen für telefonische und persönliche Anfragen erreichbar.

Schulpsychologische Beratungsstelle Klagenfurt
Tel. Nr. +43 50 534-14101

Schulpsychologische Beratungsstelle Feldkirchen
Tel. Nr. +43 50 534-14207

Schulpsychologische Beratungsstelle Hermagor
Tel. Nr. +43 50 534-14208

Schulpsychologische Beratungsstelle Spittal/Drau
Tel. Nr. +43 50 534-14210

Schulpsychologische Beratungsstelle St. Veit/Glan
Tel. Nr. +43 50 534-14107

Schulpsychologische Beratungsstelle Villach
Tel. Nr. +43 50 534-14201

Schulpsychologische Beratungsstelle Völkermarkt
Tel. Nr. +43 50 534-14109

Schulpsychologische Beratungsstelle Wolfsberg
Tel. Nr. +43 50 534-14112

Downloads:
Schreiben Schulpsychologie Kärnten

Ehrung für verdienstvolle Persönlichkeiten

48 verdienstvolle Persönlichkeiten sollten eigentlich im Rampenlicht stehen. Grund dafür war die Verleihung von Bundes- und Landesauszeichnungen im Rahmen einer Feier im Spiegelsaal der Landesregierung durch Landeshauptmann Peter Kaiser und seine Stellvertreterin Beate Prettner. Aber am Beginn dieser klassischen Ehrung standen kurzfristig zu feiernde Erfolge von Kärntner Sportlern: Hanno Douschan hatte bei der Snowboard-WM sensationell die Silbermedaille geholt und Markus Salcher bei der Paraski-WM mit Silber und Bronze gleich zweimal Edelmetall.

„Ein neues Kapitel der Kärntner Sportgeschichte haben Hanno Douschan und Markus Salcher geschrieben“, sagte der Landeshauptmann. Beide seien große Vorbilder für die Jugend und das nicht nur im Bereich des Sports sondern auch charakterlich. „Markus und Hanno sind bekannt dafür, dass sie sich für andere einsetzen, sie sind Botschafter des Sports und zeigen wie gut Sport und Bildung vereinbar sind. Auch im Olympiazentrum sind sie lebende Vorbilder nicht nur durch ihren Trainingseifer“, lobte Kaiser.

Hanno Douschan hatte bei der aktuell stattfindenden Snowboard-WM in Park City für einen erfolgreichen österreichischen Auftakt gesorgt: Der Snowboard-Crosser aus Maria Saal holte sich die Silber-Medaille und feierte damit den größten Erfolg seiner Karriere. Wie nahe Glück und Pech beisammen liegen, hat Markus Salcher am Donnerstag bei der Paraski-WM in Sella Nevea erfahren. Der Kärntner gewann zwar Bronze im Super-G, stürzte dabei aber ins Ziel und zog sich eine Knieverletzung zu. Schon am Mittwoch hatte sich der Kärntner Ausnahmesportler die Silbermedaille in der Abfahrt geholt.

In seiner Laudatio für die Verleihung der Bundes- und Landesauszeichnungen sagte der Landeshauptmann, dass diese Feiern in der Geschichte eines Landes ein besonderes Symbol seien: „Einerseits eine Auszeichnung für das, was Sie getan haben, andererseits ein Dankeschön der Gesellschaft für Menschen, die etwas Besonderes geleistet haben. Jeder einzelne von Ihnen hat für das Land viel geleistet und Sie haben mehr getan als gefordert“, dankte Kaiser den Geehrten. Die Liste der Auszuzeichnenden sei ein Querschnitt durch die Vielfalt der großartigen Leistungen, der Bogen spanne sich von den Bereichen Bildung, Journalismus und Kultur bis hin zum Ehrenamt.

Das Motto für den aktuellen Vorsitz Kärntens bei der LH-Konferenz laute „Gemeinsam für Österreich, miteinander für Europa“, sagte Kaiser und verwies damit auf die Wichtigkeit von Gemeinsamkeit und Miteinander. „Beides ist unverzichtbar für die positive Entwicklung eines Gemeinwesens.“Der Landeshauptmann berichtete auch, dass im Landtag ein neues Auszeichnungsgesetz für Personen im Ehrenamt beschlossen worden sei. „Damit bei solchen erfreulichen Momenten Menschen, die ehrenamtlich tätig sind – ob in Sportvereinen oder im Katastropheneinsatz – vor den Vorhang geholt werden können.“

Unter den zahlreichen Gästen waren die Landtagspräsidenten Reinhart Rohr und Rudolf Schober sowie Landesamtsdirektor Dieter Platzer. Weiters Nationalratsabgeordneter Maximilian Linder, die Landtagsabgeordneten Markus Malle und Stefan Sandrieser (Vorsitzender des Zentralausschusses für Allgemeinbildende Pflichtschulen) sowie Bildungsdirektor Robert Klinglmair und Landessportdirektor Arno Arthofer. Außerdem zahlreiche Bürgermeister. Für die musikalische Umrahmung sorgte der MGV Velden.

Die Geehrten:

Bundes-Ehrenzeichen
Walter EGGER, Mitglied der FF Spittal an der Drau
Martin GUGGENBERGER, Kommandant der FF Liesing/Lesachtal
Hannes KIENBERGER, Kommandant der FF Lavamünd
Markus LOPEZ, Kommandant der FF Rattendorf

Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes Kärnten
Mag. Othmar RESCH, Direktor Casino Velden a.D.

Große Ehrenzeichen des Landes Kärnten
Peter KOWAL, Redakteur in Pension

Ehrenzeichen des Landes Kärnten
Dr. Wolfgang HONSIG-ERLENBURG, Amtssachverständiger für Gewässerökologie und Landesfischereiinspektor i.R.

Kärntner Lorbeer für ehrenamtliche Tätigkeit in Gold
Erich Kaiser, Pfarrgemeinderat Afritz am See
Werner LIPPITSCH, Funktionär MGV Velden
SR Walter MAYER, Funktionär MGV Reifnitz
Ernst POLLHEIMER, Funktionär Chorensemble Krumpendorf

Kärntner Lorbeer für ehrenamtliche Tätigkeit in Silber
Karin HLAVACEK, Funktionärin Sängergau Wörthersee
Hans KRAINER, Funktionär Sängergau Wörthersee
Johanna SCHRETTER, Obfrau Trachtengruppe Radenthein

Kärntner Lorbeer für ehrenamtliche Tätigkeit in Bronze
Lydia ESS, Funktionärin Sängergau Wörthersee
Peter PRETNER, Funktionär MGV Velden

Kärntner Ehrenkreuz für Lebensrettung
Daniela MATTERSDORFER, Landwirtin

Berufstitel „Obermedizinalrat“
MR Dr. Dieter KOPPER, FA für Anästhesiologie und allgemeine Intensivmedizin in Krumpendorf

Berufstitel „Regierungsrätin“
Petra RÖTTIG, Beamtin Abteilung 11

Berufstitel „Hofrätin“
Dir. Mag. Melitta HUBER, BHAK/BHAS Althofen

Berufstitel Fachvorstand
Vl. Dipl. Päd. Josef TRIEB, BEd, Kärntner Tourismusschulen Villach

Berufstitel „Oberstudienrat/Oberstudienrätin“
Prof. Mag. Andreas Aichholzer, BHAK/BHAS 1 Klagenfurt
Prof.in Mag.a Gisela BAUMANN, BAfEP
Prof.in Mag.a Ingrid FEICHTER, BORG Spittal/Drau
Vl. Mag.a Hermine GAUGLHOFER, BHAK/BHAS Villach
Prof.in Mag.a Elisabeth GRUMET, HTBLA Mössingerstraße
Vl. DI Norbert HÖRANDNER, HTBLA Mössingerstraße
Prof. Mag. Hans HUBMANN, Bundes-Oberstufenrealgymnasium Hermagor
Prof.in Mag.a Karin IRK, BHAK/BHAS Villach
Prof.in Mag.a Dr.in Maria JAMRITSCH, Bundes-Oberstufenrealgymnasium Hermagor
Vl. Mag. Johann JURY, BHAK/BHAS Spittal an der Drau
Prof.in Mag.a Erna KIENLEITNER, BHAK/BHAS Wolfsberg
Prof.in Mag.a Barbara KÖCK, Bundes-Oberstufenrealgymnasium Hermagor
Prof. Mag. Martin MALTSCHNIG, BRG Feldkirchen
Prof.in Mag.a Dr.in Brunhilde MORAK, BRG Feldkirchen
Prof.in Mag.a Dietlinde MORBITZER, BHAK/BHAS Villach
Prof.in Mag.a Beate PASCHER, BHAK/BHAS Villach
Vl. Mag. Peter RENDL, HTBLA Mössingerstraße
Prof. DI Johann SCHWARZL, HTBLA Mössingerstraße
Prof.in Mag.a Beate STADTSCHREIBER, BHAK/BHAS Villach

Berufstitel „Oberschulrat/Oberschulrätin“
VDin Anita HARTLIEB, MMA, VS Steinfeld
VDin Gabriele HOFER, NMS Feistritz/Drau
VDin Mag.a Gerda JANNACH, VS St. Stefan an der Gail
Dir. MMag. Walter MILLECHNER, NMS Arnoldstein

Berufstitel „Schulrätin“
OLinNMS Tatjana Brigitte AICHHOLZER, NMS Ferlach
OLinNMS Christine BAUER, NMS Ferlach
VOLin Christine HUBER, VS 20 Klagenfurt
OLinNMS Elisabeth HUTTER, NMS St. Marein i. Lavanttal
OLinNMS Brigitta SOMMEREGGER, NMS St. Marein i. Lavanttal

Text: LPD Kärnten/Ulli Sternig
Foto: LPD Kärnten/fritzpress

Aufnahmeverfahren für das Schuljahr 2019/2020

Fragen und Antworten zum Aufnahmeverfahren für das Schuljahr 2019/2020 und Informationen, welche Ausbildungswege nach der Volksschule, NMS, 4. Klasse AHS und Polytechnischen Schule offen stehen, finden Sie anbei in den Powerpoint-Präsentationen.

 

Nach der 4 Klasse Volksschule

Nach der 4 Klasse NMS bzw Gymnasium

Nach der Polytechnischen Schule

8 Fragen 8 Antworten