Begabte NaturwissenschaftlerInnen bei der Premiere des Wettbewerbs „YCSC“ ausgezeichnet

Die Young Carinthian Science Competition (YCSC) ist ein Wettbewerb, bei dem Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 in Zweierteams in drei naturwissenschaftlichen Fächern am 19. Februar 2019 zum ersten Mal in den Räumlichkeiten des Educational Lab im Lakeside Park gegeneinander angetreten sind. Dabei wurden Aufgabenstellungen aus den Bereichen Biologie, Chemie und Physik gestellt, die sich auf den Themenschwerpunkt „Papier kann alles…?!“ bezogen und im Rahmen derer verschiedene experimentelle Aufgaben zu lösen waren. Bei dem von der Industriellenvereinigung Kärnten, der Kelag, dem Lakeside Park, dem Regionalen Netzwerk Kärnten, dem Verein INIZIA sowie der Bildungsdirektion für Kärnten unterstützten Projekt, welches unter der Leitung von Stefan Lobnig durchgeführt wurde, nahmen insgesamt 11 verschiedene Teams aus 9 Kärntner Schulen teil. Besonders erfreulich daran war, dass sich sowohl AHS- als auch NMS- Schülerinnen und Schüler von Villach bis Völkermarkt beim Wettbewerb mit Gleichartigen messen konnten, die von den Pädagoginnen und Pädagogen perfekt auf diesen Tag vorbereitet wurden.

Als Siegerteams gingen Stefan Safron und Annalena Schiller aus der Praxis NMS PH Kärnten, Felix Reimüller und Moritz Höfler aus der Sekundaria de La Tour Klagenfurt sowie Sonja Pototschnig und Judith Taschwer aus der NMS St. Ursula hervor; diese durften sich über wertvolle Gutscheine von der Buchhandlung Heyn freuen. Zudem erhielten alle Teams entsprechende Urkunden sowie Goodie Bags voller Überraschungen für ihre erbrachten Leistungen.

Martin Krch vom Lakeside Park sowie Bildungsdirektor Robert Klinglmair gratulierten den Siegerinnen und Siegern sehr herzlich und konnten sich vor Ort von den großartigen Leistungen der Schülerinnen und Schüler und vielleicht Technikerinnen und Technikern von morgen überzeugen. „Mit einer weiteren Initiative wird – speziell unter Mädchen – ein nachhaltiges Interesse für Naturwissenschaften geschaffen und erlernen die Kinder über den Lehrplan hinausgehende Kompetenzen bereits frühzeitig in der Pflichtschule. Damit wird für unsere Schülerinnen und Schüler die Basis für eine weiterführende Ausbildung im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich gelegt, in dem in Zukunft verstärkt Arbeitskräfte nachgefragt werden; eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Auch für das Bundesland Kärnten, da nicht zuletzt aufgrund des demographischen Wandels die Verfügbarkeit von qualifiziertem Humankapital einen Hemmschuh für die wirtschaftliche Entwicklung und Positionierung als Technologiestandort darstellen kann; der Kampf um die besten Köpfe hat bereits begonnen“, so Robert Klinglmair.

Fotos: Stefan Lobnig, Karl Brachtl

Schüler der HTL Wolfsberg gewinnen Start-Up Bootcamp „Moonshot Pirates“

Moonshot Pirates ist eine neue Initiative, die Bootcamps für Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren organisiert, um ihnen Unternehmergeist näher zu bringen. Das erste Bootcamp in Österreich fand vom 5. bis 7. Februar im Bildungsheim Sodalitas in Tainach statt. Während dem dreitägigen Programm entwickelten 28 Schülerinnen und Schüler Projekte, die in Startup-Gründungsideen mündeten.

Im Rahmen der Pitch Night am letzten Tag der Veranstaltung mussten die Teilnehmenden innerhalb von drei Minuten eine vierköpfige Jury, Eltern und Freunde sowie zahlreiche weitere geladene Gäste von der eigenen Idee überzeugen. Die Krönung zum besten Startup des ersten Moonshot Pirates Bootcamp konnte sich das Team „Gratos“ aus der HTL Wolfsberg sichern.

Konstantin Wiesenbauer und Christian Berger, beide Schüler der Fachrichtung Wirtschaftsingenieurwesen-Betriebsinformatik und Schülervertreter an der HTL Wolfsberg, sind bereits seit einiger Zeit im Rahmen der Wolfsberger Stadtwerkstadt aktiv und nutzten diese Gelegenheit, um ihre Idee weiterzuentwickeln und einem breiteren Publikum vorzustellen. Ziel von „Gratos” ist es eine Plattform zur Vermittlung von Schüler/innen und Student/innen aufzubauen, die technisch weniger versierten Personen mit der Anwendung oder Konfiguration von technischen Geräten jeglicher Art behilflich sind und so direkte, unkomplizierte und persönliche Hilfe anbieten.

Als Belohnung für den Sieg wartete auf die beiden u.a. eine Einladung zu TEDx Klagenfurt, zu den „Fuckup Nights“ in Wien und zu einem Kelag-Schnuppertag. Sie möchten sich auf diesem Wege auch bei allen Sponsoren dieser einzigartigen Woche (Kelag, Austrian Startups, Fuckup Nights, TEDx Klagenfurt, der brutkasten, SGZ und der Fachhochschule Kärnten) und dem Organisationsteam rund um Marko Haschej bedanken.

Sowohl die HTL Wolfsberg als auch die Bildungsdirektion für Kärnten freuen sich sehr über diesen großartigen Erfolg, der einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Entrepreurship bzw. Unternehmertum an der Schule setzt und Bestrebungen dahingehend fördert und unterstützt.

Die HTL Wolfsberg ist seit 3 Jahren eine von bisher 4 HTLs in Österreich, welche ein Zertifikat der Internationalen Gesellschaft für Ingenieurpädagogik (IGIP) im Bereich Entrepreneurship Education in Engineering, innehat. Direktor Jürgen Jantschgi ist zusätzlich, gemeinsam mit Uni.-Prof. Dr. Stefan Vorbach (TU Graz), Leiter einer internationalen Arbeitsgruppe zu diesem Thema.

Text&Fotos: HTL Wolfsberg, Moonshot Pirates

Kärntner Schülerinnen und Schüler im Jugendparlament in der Hofburg

Am Freitag, 30. November 2018, fand ganztägig das Jugendparlament mit Schülerinnen und Schüler der 9. Schulstufe aus Kärnten und aus dem Burgenland im Parlament in der Hofburg statt.

Das Jugendparlament möchte für Jugendliche demokratische Entscheidungsprozesse nachvollziehbar machen und gleichzeitig ein vertieftes Verständnis für parlamentarische Abläufe vermitteln. Der Gesetzgebungsprozess soll in seinen Kernpunkten verstanden und nachvollzogen, nicht nur simuliert werden.

Die Veranstaltung Jugendparlament 11/18 zum Thema „Objektivität in der Politischen Bildung“ war dank des Engagements und der Begeisterung der teilnehmenden Schulklassen aus dem Burgenland und aus Kärnten ein großer Erfolg.

Schülerinnen und Schüler aus folgenden Schulen aus Kärnten waren beim Jugendparlament vertreten:

CHS Villach, Klasse 1 BWF

BG/BRG St. Martinerstraße Villach, Klasse 5a

Polytechnische Schule Völkermarkt, Klasse K1

Die Aufgabe bestand diesmal darin, eine fiktive Gesetzesvorlage zum Thema „Objektivität in der Politischen Bildung“ zu diskutieren.

Alle Ergebnisse und Materialien, die Redebeiträge der Jugendparlaments-Abgeordneten, Fotos, Zeitung, Film sowie einen Mitschnitt der Plenardebatte sind auf der Website www.reininsparlament.at im Unterpunkt „Was war bis jetzt“ > „Jugendparlament 11/18“ zu finden.

Fotos der Veranstaltung

Text: Mag. Gerlinde Duller

Foto: © Parlamentsdirektion / Johannes Zinner

Vertragsunterzeichnung zwischen Bildungsdirektion und Verwaltungsakademie

Die neue Behörde der Bildungsdirektion für Kärnten hat gleich zu Beginn des Jahres einen Rahmenvertrag mit der Kärntner Verwaltungsakademie abgeschlossen, der von Bildungsdirektor Dr. Klinglmair und Verwaltungsakademiedirektor Dr. Heinz Ortner offiziell unterzeichnet wurde. Die Kärntner Verwaltungsakademie bietet neben Lehrgängen, Fachseminaren und Sprachkursen ein umfangreiches Fortbildungsprogramm zu unterschiedlichen Schwerpunkten wie etwa Persönlichkeit & Kommunikation, Informationstechnologien, Change Prozessen und Organisationsentwicklung an und ist nach 20-jährigem Bestehen in Kärnten ein Erfolgsgarant im Weiterbildungssektor.

Für Bildungsdirektor Dr. Robert Klinglmair sind die wichtigen Inputs, die mit der Programmauswahl gesetzt wurden, für die neue Struktur und die komplexen Abläufe in der neuen „Bund-Länder-Behörde“ goldwert. „Das umfassende Kursangebot der Kärntner Verwaltungsakademie bietet für die öffentliche Verwaltung interessante Bausteine in der Weiterbildung an und ist eine hilfreiche Unterstützung in all jenen Bereichen, die sich zur Zeit im intensiven Aufbau befinden und bis 1.9.2019 zusammengeführt werden sollen“, zeigt sich der Bildungsdirektor begeistert vom diesjährigen Veranstaltungskatalog der Verwaltungsakademie. Sowohl Klinglmair als auch Ortner freuen sich über die Weiterführung der gemeinsamen Zusammenarbeit in der neu errichteten Bildungsdirektion.

Text&Fotos: Claudia Lautischer/Bildungsdirektion für Kärnten

 

Schulpsychologinnen und Schulpsychologen helfen zum Semesterende

Für die meisten Schülerinnen und Schüler ist der Zeugnistag ein Freudentag, denn es beginnen die Ferien. Bei einigen ist die Freude durch negative Noten getrübt. Für Schülerinnen und Schüler gilt es nicht zu verzagen, sondern zu überlegen, mit welchen Maßnahmen sie ihren Leistungsstand verbessern können.
Beratung und Unterstützung erhalten Schülerinnen und Schüler sowie Eltern von den Schulpsychologinnen und Schulpsychologen der Bildungsdirektion für Kärnten, die das ganze Jahr über in allen Bezirken als Ansprechpartner/innen zur Verfügung stehen.

Aus Anlass des Semesterzeugnisses sind in allen Beratungsstellen Kärntens

am Freitag, dem 8. Februar 2019
von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Schulpsychologinnen und Schulpsychologen für telefonische und persönliche Anfragen erreichbar.

Schulpsychologische Beratungsstelle Klagenfurt
Tel. Nr. +43 50 534-14101

Schulpsychologische Beratungsstelle Feldkirchen
Tel. Nr. +43 50 534-14207

Schulpsychologische Beratungsstelle Hermagor
Tel. Nr. +43 50 534-14208

Schulpsychologische Beratungsstelle Spittal/Drau
Tel. Nr. +43 50 534-14210

Schulpsychologische Beratungsstelle St. Veit/Glan
Tel. Nr. +43 50 534-14107

Schulpsychologische Beratungsstelle Villach
Tel. Nr. +43 50 534-14201

Schulpsychologische Beratungsstelle Völkermarkt
Tel. Nr. +43 50 534-14109

Schulpsychologische Beratungsstelle Wolfsberg
Tel. Nr. +43 50 534-14112

Downloads:
Schreiben Schulpsychologie Kärnten

Ehrung für verdienstvolle Persönlichkeiten

48 verdienstvolle Persönlichkeiten sollten eigentlich im Rampenlicht stehen. Grund dafür war die Verleihung von Bundes- und Landesauszeichnungen im Rahmen einer Feier im Spiegelsaal der Landesregierung durch Landeshauptmann Peter Kaiser und seine Stellvertreterin Beate Prettner. Aber am Beginn dieser klassischen Ehrung standen kurzfristig zu feiernde Erfolge von Kärntner Sportlern: Hanno Douschan hatte bei der Snowboard-WM sensationell die Silbermedaille geholt und Markus Salcher bei der Paraski-WM mit Silber und Bronze gleich zweimal Edelmetall.

„Ein neues Kapitel der Kärntner Sportgeschichte haben Hanno Douschan und Markus Salcher geschrieben“, sagte der Landeshauptmann. Beide seien große Vorbilder für die Jugend und das nicht nur im Bereich des Sports sondern auch charakterlich. „Markus und Hanno sind bekannt dafür, dass sie sich für andere einsetzen, sie sind Botschafter des Sports und zeigen wie gut Sport und Bildung vereinbar sind. Auch im Olympiazentrum sind sie lebende Vorbilder nicht nur durch ihren Trainingseifer“, lobte Kaiser.

Hanno Douschan hatte bei der aktuell stattfindenden Snowboard-WM in Park City für einen erfolgreichen österreichischen Auftakt gesorgt: Der Snowboard-Crosser aus Maria Saal holte sich die Silber-Medaille und feierte damit den größten Erfolg seiner Karriere. Wie nahe Glück und Pech beisammen liegen, hat Markus Salcher am Donnerstag bei der Paraski-WM in Sella Nevea erfahren. Der Kärntner gewann zwar Bronze im Super-G, stürzte dabei aber ins Ziel und zog sich eine Knieverletzung zu. Schon am Mittwoch hatte sich der Kärntner Ausnahmesportler die Silbermedaille in der Abfahrt geholt.

In seiner Laudatio für die Verleihung der Bundes- und Landesauszeichnungen sagte der Landeshauptmann, dass diese Feiern in der Geschichte eines Landes ein besonderes Symbol seien: „Einerseits eine Auszeichnung für das, was Sie getan haben, andererseits ein Dankeschön der Gesellschaft für Menschen, die etwas Besonderes geleistet haben. Jeder einzelne von Ihnen hat für das Land viel geleistet und Sie haben mehr getan als gefordert“, dankte Kaiser den Geehrten. Die Liste der Auszuzeichnenden sei ein Querschnitt durch die Vielfalt der großartigen Leistungen, der Bogen spanne sich von den Bereichen Bildung, Journalismus und Kultur bis hin zum Ehrenamt.

Das Motto für den aktuellen Vorsitz Kärntens bei der LH-Konferenz laute „Gemeinsam für Österreich, miteinander für Europa“, sagte Kaiser und verwies damit auf die Wichtigkeit von Gemeinsamkeit und Miteinander. „Beides ist unverzichtbar für die positive Entwicklung eines Gemeinwesens.“Der Landeshauptmann berichtete auch, dass im Landtag ein neues Auszeichnungsgesetz für Personen im Ehrenamt beschlossen worden sei. „Damit bei solchen erfreulichen Momenten Menschen, die ehrenamtlich tätig sind – ob in Sportvereinen oder im Katastropheneinsatz – vor den Vorhang geholt werden können.“

Unter den zahlreichen Gästen waren die Landtagspräsidenten Reinhart Rohr und Rudolf Schober sowie Landesamtsdirektor Dieter Platzer. Weiters Nationalratsabgeordneter Maximilian Linder, die Landtagsabgeordneten Markus Malle und Stefan Sandrieser (Vorsitzender des Zentralausschusses für Allgemeinbildende Pflichtschulen) sowie Bildungsdirektor Robert Klinglmair und Landessportdirektor Arno Arthofer. Außerdem zahlreiche Bürgermeister. Für die musikalische Umrahmung sorgte der MGV Velden.

Die Geehrten:

Bundes-Ehrenzeichen
Walter EGGER, Mitglied der FF Spittal an der Drau
Martin GUGGENBERGER, Kommandant der FF Liesing/Lesachtal
Hannes KIENBERGER, Kommandant der FF Lavamünd
Markus LOPEZ, Kommandant der FF Rattendorf

Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes Kärnten
Mag. Othmar RESCH, Direktor Casino Velden a.D.

Große Ehrenzeichen des Landes Kärnten
Peter KOWAL, Redakteur in Pension

Ehrenzeichen des Landes Kärnten
Dr. Wolfgang HONSIG-ERLENBURG, Amtssachverständiger für Gewässerökologie und Landesfischereiinspektor i.R.

Kärntner Lorbeer für ehrenamtliche Tätigkeit in Gold
Erich Kaiser, Pfarrgemeinderat Afritz am See
Werner LIPPITSCH, Funktionär MGV Velden
SR Walter MAYER, Funktionär MGV Reifnitz
Ernst POLLHEIMER, Funktionär Chorensemble Krumpendorf

Kärntner Lorbeer für ehrenamtliche Tätigkeit in Silber
Karin HLAVACEK, Funktionärin Sängergau Wörthersee
Hans KRAINER, Funktionär Sängergau Wörthersee
Johanna SCHRETTER, Obfrau Trachtengruppe Radenthein

Kärntner Lorbeer für ehrenamtliche Tätigkeit in Bronze
Lydia ESS, Funktionärin Sängergau Wörthersee
Peter PRETNER, Funktionär MGV Velden

Kärntner Ehrenkreuz für Lebensrettung
Daniela MATTERSDORFER, Landwirtin

Berufstitel „Obermedizinalrat“
MR Dr. Dieter KOPPER, FA für Anästhesiologie und allgemeine Intensivmedizin in Krumpendorf

Berufstitel „Regierungsrätin“
Petra RÖTTIG, Beamtin Abteilung 11

Berufstitel „Hofrätin“
Dir. Mag. Melitta HUBER, BHAK/BHAS Althofen

Berufstitel Fachvorstand
Vl. Dipl. Päd. Josef TRIEB, BEd, Kärntner Tourismusschulen Villach

Berufstitel „Oberstudienrat/Oberstudienrätin“
Prof. Mag. Andreas Aichholzer, BHAK/BHAS 1 Klagenfurt
Prof.in Mag.a Gisela BAUMANN, BAfEP
Prof.in Mag.a Ingrid FEICHTER, BORG Spittal/Drau
Vl. Mag.a Hermine GAUGLHOFER, BHAK/BHAS Villach
Prof.in Mag.a Elisabeth GRUMET, HTBLA Mössingerstraße
Vl. DI Norbert HÖRANDNER, HTBLA Mössingerstraße
Prof. Mag. Hans HUBMANN, Bundes-Oberstufenrealgymnasium Hermagor
Prof.in Mag.a Karin IRK, BHAK/BHAS Villach
Prof.in Mag.a Dr.in Maria JAMRITSCH, Bundes-Oberstufenrealgymnasium Hermagor
Vl. Mag. Johann JURY, BHAK/BHAS Spittal an der Drau
Prof.in Mag.a Erna KIENLEITNER, BHAK/BHAS Wolfsberg
Prof.in Mag.a Barbara KÖCK, Bundes-Oberstufenrealgymnasium Hermagor
Prof. Mag. Martin MALTSCHNIG, BRG Feldkirchen
Prof.in Mag.a Dr.in Brunhilde MORAK, BRG Feldkirchen
Prof.in Mag.a Dietlinde MORBITZER, BHAK/BHAS Villach
Prof.in Mag.a Beate PASCHER, BHAK/BHAS Villach
Vl. Mag. Peter RENDL, HTBLA Mössingerstraße
Prof. DI Johann SCHWARZL, HTBLA Mössingerstraße
Prof.in Mag.a Beate STADTSCHREIBER, BHAK/BHAS Villach

Berufstitel „Oberschulrat/Oberschulrätin“
VDin Anita HARTLIEB, MMA, VS Steinfeld
VDin Gabriele HOFER, NMS Feistritz/Drau
VDin Mag.a Gerda JANNACH, VS St. Stefan an der Gail
Dir. MMag. Walter MILLECHNER, NMS Arnoldstein

Berufstitel „Schulrätin“
OLinNMS Tatjana Brigitte AICHHOLZER, NMS Ferlach
OLinNMS Christine BAUER, NMS Ferlach
VOLin Christine HUBER, VS 20 Klagenfurt
OLinNMS Elisabeth HUTTER, NMS St. Marein i. Lavanttal
OLinNMS Brigitta SOMMEREGGER, NMS St. Marein i. Lavanttal

Text: LPD Kärnten/Ulli Sternig
Foto: LPD Kärnten/fritzpress

Aufnahmeverfahren für das Schuljahr 2019/2020

Fragen und Antworten zum Aufnahmeverfahren für das Schuljahr 2019/2020 und Informationen, welche Ausbildungswege nach der Volksschule, NMS, 4. Klasse AHS und Polytechnischen Schule offen stehen, finden Sie anbei in den Powerpoint-Präsentationen.

 

Nach der 4 Klasse Volksschule

Nach der 4 Klasse NMS bzw Gymnasium

Nach der Polytechnischen Schule

8 Fragen 8 Antworten

Training für EUSO Science Olympiade im Educational Lab

In der letzten Jännerwoche wurde in den Räumen von BIKO mach MINT im Educational Lab des Lakeside Parks fleißig für die Europäische Science Olympiade trainiert.

Rauchende Köpfe gab es bei den hochkonzentrierten Jugendlichen während der Vorbereitung auf die großen Herausforderungen und schwierigen Fragen. Die talentiertesten Schülerinnen und Schüler aus ganz Österreich bereiteten sich in den bestens ausgestatteten BIKO Räumen auf die Olympiade vor. Die besten von ihnen dürfen im Mai nach Portugal reisen und sich mit anderen europäischen Talenten messen.

Die motivierten Schülerinnen und Schüler seien von den Experimentierräumen kaum wegzubringen und abends müsse man sie regelrecht heimschicken, so einer der Trainer.

Bildungsdirektor Dr. Robert Klinglmair war bei seinem Besuch in der Trainingswoche von dem Potential der jungen Forscher sehr begeistert und wünscht gemeinsam mit dem Lakeside Park gutes Gelingen für die Olympiade!

Text&Foto: Lakeside Park, Educational Lab

Neues Studium“ Bewegung und Sport“ an Klagenfurter Universität

Das Unterrichtsfach Bewegung und Sport für die AHS und BHS konnte man bisher in Kärnten nicht studieren. Angehende Sportlehrerinnen und -lehrer mussten zum Studium in andere Bundesländer ausweichen. Im Rahmen einer Presskonferenz an der Alpen Adria Universität Klagenfurt informierten Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser, Klagenfurts Bürgermeisterin Maria Luise Mathiaschitz,, AAU-Vizerektorin Doris Hattenberger, die Rektorin der Pädagogischen Hochschule Kärnten, Marlies Krainz-Dürr und Landessportdirektor Arno Arthofer über das neue Studienangebot.

„Heute ist ein großer Tag, der für den Sport und Bildungsstandort Kärnten von eminenter Bedeutung ist. Die Zusammenarbeit der Kärntner Hochschulkonferenz hat wieder einmal toll funktioniert und das neue Lehramtsstudium ist ein Verdienst vieler. Die Alpen Adria Universität Klagenfurt und die Pädagogische Hochschule Kärnten bieten mit dem neuen Studienangebot etwas Neues für Lehramts-Studierende in Klagenfurt und Kärnten. Mit dem achtsemestrigen Studium ‚Bewegung und Sport‘ können Studenten ihre Lehramts-Ausbildung für die Sekundarstufe nun vollständig in Kärnten absolvieren“, hob der Landeshauptmann hervor.

Kaiser hob auch Vorteile des Sportstudiums für Kärnten hervor. Er nannte dabei die direkte Anbindung der Universität an das Olympiazentrum Kärnten und die Verknüpfung mit dem Bereich Sportmedizin. Zudem sei der Standort Klagenfurt außerordentlich begünstigt durch seine moderne Infrastruktur. „Die Nähe und kurzen Wege der wissenschaftlichen Einrichtungen zu den Sportstätten ermöglichen eine praxisnahe Arbeit und Ausbildung“, so Kaiser.

Mit der Einführung des Sportstudium wolle man auch den drohenden Mangel an Pädagoginnen und Pädagogen im Sportbereich und den Abwanderungstendenzen (Brain Drain) entgegenwirken. „Mit einer Brain Circulation wollen wir erreichen, dass künftig auch Sportstudenten aus anderen Bundesländern in Klagenfurt ihr Studium absolvieren“, sagte der Landeshauptmann.

Dass das neue Sportstudium mehr als seine Berechtigung hat, unterstrich der Landeshauptmann mit konkreten Zahlen. Derzeit sind 318 Lehrerinnen und Lehrer mit Ausbildung in Bewegung und Sport in Kärntens Bundesschulen gemeldet. 82 von ihnen sind älter als 60. 141 sind älter als 50 Jahre. Unter 50 Jahren sind 95 Sportlehrerinnen und -Sportlehrer. Das heißt 223, (89 Männer, 134 Frauen) oder 70 Prozent sind 50 Jahre oder älter. In den Kärntner Pflichtschulen sind 370 Landeslehrer mit Ausbildung in Bewegung und Sport gemeldet. 230 sind 50 Jahre alt oder älter (62 Prozent). 140 sind unter 50 Jahre.

Das Land Kärnten und die Stadt Klagenfurt unterstützen das neue Studium mit einer Stiftungsprofessur; die Pädagogische Hochschule mit einer Stiftungsprofessur für Didaktik. Zusätzlich wird eine Kooperationsvereinbarung hinsichtlich der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Uni, Sportabteilung und Olympiazentrum Kärnten abgeschlossen.

Für die Zulassung zum neuen Sportstudium müssen die Studienwerberinnen und Studienwerber ein Aufnahmeverfahren absolvieren bzw. den Nachweis der sportlichen Eignung an einer Institution des Entwicklungsverbundes Süd-Ost erbringen. Es dient der Feststellung der sportmotorischen und der technomotorischen Fertigkeiten. Die Teilnahme an der Eignungsfeststellung setzt den Nachweis der körperlichen Eignung durch eine medizinische Eignungsuntersuchung voraus, die nicht älter als vier Wochen sein darf.

Der Presskonferenz wohnten auch Bildungsdirektor Robert Klinglmair und Abteilungsvorstand Gerhild Hubmann (Abteilung 6, Bildung und Sport) bei.

I N F O: Bewerbungen für das Lehramtsstudium sind ab 1. März unter www.zulassunglehramt.at möglich. Der Termin für die Aufnahmeprüfung ist der 17. und 18. September 2019. Informationen unter: www.aau.at/lehramt-studieren bzw. unter www.ph-kaernten.ac.at

Text: LPD Kärnten/Michael Zeitlinger
Foto: LPD Kärnten/Helge Bauer

Land zeichnete erfolgreiche Lehrlinge aus

Anlässlich ihrer Erfolge beim Landeslehrlingswettbewerb, beim Bundeslehrlingswettbewerb, bei den Staatsmeisterschaften, den Austrian Skills und zahlreichen weiteren bundesweiten Lehrlingswettbewerben wurden talentierte Jugendliche beim Lehrlingsempfang des Landes geehrt. Im Konzerthaus Klagenfurt waren Landeshauptmann Peter Kaiser, LHStv.in Gaby Schaunig, Wirtschaftslandesrat Ulrich Zafoschnig, Bildungsdirektor Robert Klinglmair und Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl nicht nur voll des Lobes für die hervorragenden Leistungen, sondern verliehen auch die entsprechenden Urkunden. „Der Dank gebührt allen Lehrlingen und Betrieben, die bereit sind, mehr zu geben als notwendig“, war man sich auf der Bühne einig.

Hätte er die Möglichkeit einen Lehrberuf zu ergreifen, würde er sich für den des Buchhändlers entscheiden, sagte Kaiser. „Mit der Lehre kann man überall hin. Mit ihr sind den jungen Menschen nicht nur räumlich keinerlei Grenzen gesetzt“, betonte der Bildungsreferent. Erfreulich sei, dass sich das Image der Lehrberufe in den vergangenen Jahren deutlich verbessert habe. Die Erfolge bei den Lehrlingswettbewerben seien ein deutliches Zeichen dafür.

Auch wenn sich die Digitalisierung immer weiter ausbreite, sei das nötige menschliche Know-how unerlässlich, betonte Arbeitsmarktreferentin Schaunig. „Die Lehre wird daher auch in Zukunft ein zentrales Thema in der Ausbildung sein“, sagte sie auf der Bühne.

Produkte die in Kärnten gefertigt werden sind laut Zafoschnig weltweit gefragt. Er betonte: „Wir arbeiten intensiv daran, die besten Rahmenbedingungen für unsere Fachkräfte zu schaffen. Das Ziel muss es sein, dass die Ware in die Welt hinausgeht, nicht aber die Menschen die sie fertigen.“

„Die ganze Welt beneidet uns um unser duales Ausbildungssystem“, ist sich Klinglmair sicher. Das Modell, das mittlerweile Ausbildungen in über 200 Berufen anbietet, wecke bei vielen jungen Menschen beeindruckende Talente.

„Wir sind bemüht darum, sowohl den Eltern als auch ihren Kindern zu vermitteln, dass Lehrberufe cool sind. Wenn man sieht, mit welcher Begeisterung und Leidenschaft die jungen Menschen bei Lehrlingswettbewerben dabei sind, dann ist das beeindruckend und unterstützt unsere Bemühungen“, so Mandl, der dem nächsten Schritt – Lehre nach Matura – schon freudig entgegensieht.

Um Kärntens Lehrlinge auch in Zukunft wettbewerbsfit zu halten, wird die Teilnahme an Wettkämpfen weiterhin finanziell gefördert. Für die Teilnahme an Bundeswettbewerben und Staatsmeisterschaften gibt es 1.000 Euro pro Betrieb und 1.000 pro Teilnehmenden; die Teilnahme an den EURO Skills 2020 ist mit jeweils 2.500 für den Betrieb und den Lehrling dotiert.

Text: LPD Kärnten/Susanne Stirn
Foto: LPD Kärnten/fritzpress