BIKO mach MINT“: Zertifikate für zehn Partnerschulen

Die Bildungskooperation des Landes, der Stadt Klagenfurt und des Lakeside Science & Technology Park „BIKO mach MINT“ beging ihr zweijähriges Jubiläum mit einer Zertifikatsverleihung an die Direktorinnen und Direktoren von zehn engagierten Partnerschulen. Die Zertifikate wurden von Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser, Bildungsdirektor Robert Klinglmair, Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz und vom Geschäftsführer des Lakeside Park-Educational Lab, Hans Schönegger, übergeben.

Für den Landeshauptmann ist jede Zertifikatsübergabe bzw. Auszeichnung „das etwas Mehr“. „Ich finde es toll, dass Schulen hier so engagiert mitmachen und dass auch die Rahmenbedingungen stimmen“, hob er hervor. Im Bildungsbereich brauche es mehr solcher Menschen, die den Lakesidepark bzw. das Educational Lab mit Leben erfüllen und sich den Mint-Fächern widmen. Mit BIKO mach MINT werde ein substantieller Beitrag geleistet, um Kärntner Schulen ausgezeichnete Experimentiermöglichkeiten zu bieten. „Wir schaffen damit eine Grundlage für die beste Nachwuchsförderung im Bereich Naturwissenschaft und Technik in Kärnten“, betonte Kaiser.

Erfreulich für den Landeshauptmann sind die errungenen internationalen Preise der Schülerinnen und. Schüler. „Die Wissensvermehrung hier im Lakesidepark ist mehr als gegeben, die Forschung mehr als eingebettet und es geht in Richtung Zukunft“, drückte Kaiser seine Freude aus. Explizit dankte er Hans Schönegger als Motor der Idee und den BIKO-MINT-Leitern Peter Holub und Robert Münzer. „Das Trio koordiniert hier nicht nur das Organisatorische sondern auch das Wissende“, so Kaiser.

Das Engagement des BIKO mach MINT-Leitungsteams, der Lehrenden und der wissbegierigen Schülerinnen und Schüler hob Bildungsdirektor Klinglmair hervor. „Es trägt dazu bei, dass in der Kärntner Schul-und Bildungslandschaft substanzielle Impulse gesetzt werden, um die Kompetenzen aller Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu stärken und zu vertiefen“, so Klinglmair. Für ihn ist es auch wichtig, die Lust auf die Technik bei den Schülerinnen und Schülern zu wecken und damit die Weichen für wissenschaftliche Bewerbe bzw. Schul-Olympiaden zu stellen.

Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz freut sich über die Angebote von „BIKO mach MINT“ für die Schülerinnen und Schüler im Alter von 8 bis 12 Jahren. „Diese Bildungskooperation macht Kinder und Jugendliche leistungsfähiger“, so die Stadtchefin. Dem „BIKO mach MINT“-Team dankte sie, und bezeichnete es als Seele des Projektes.

„Hier werden neue Bildungsformen zur Förderung des selbstorganisierten Lernens, der Kreativität und der Neugierde entwickelt und umgesetzt. „BIKO mach MINT“ ist ein Vorbild dafür. Dazu braucht man ein Team und engagierte Schulen. Ohne beide wäre das Projekt nicht möglich“, betonte Schönegger. Zufrieden ist der Geschäftsführer mit der 80-prozentigen Auslastung. Ebenso gab der Lakeside Park/Educational Lab-Geschäftsführer bekannt, dass im Herbst drei neue Schulen am Projekt teilnehmen werden.

Die Zertifikatsverleihung an die Direktorinnen und Direktoren der Partnerschulen nahmen Kaiser, Klinglmair, Mathiaschitz und Schönegger auch zum Anlass, die Kärntner Medaillengewinnerinnen und –gewinner der diesjährigen Europäischen Scienceolympiade Euso zu ehren. Sophie Klaus (Europagymnasium) und Victoria Kalla (BG/BRG Mössingerstraße) erkämpften gemeinsam mit Elias Hohl (Bischöfliches Gymnasium Graz) Gold im portugiesischen Almada. Dies ist die erste EUSO Goldmedaille seit vier Jahren für ein österreichisches Team. Die Goldmedaille als fünftbestes von insgesamt 50 Teams wurde noch von einer Bronzemedaille vom jungen österreichischen B-Team Johannes Esterl (BG/BRG Mössingerstraße), Lukas Rost (BG St. Pölten) und Moritz Hofer (BRG Zell am See) ergänzt. Die österreichischen Teams absolvieren einen Teil des Trainings gemeinsam mit zwei deutschen Teams im Lakeside Park.

Folgende Schulen erhielten die Gütesiegel-Zertifikate: Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Ingeborg Bachmann; Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Mössingerstraße; NMS 5 Klagenfurt Wölfnitz; NMS Klagenfurt 13 Viktring; Musikvolksschule 1 Klagenfurt Benediktinerschule, VS 9 Klagenfurt Theodor Körner Schule, VS 14 Klagenfurt Welzenegg, VS 23 Klagenfurt Wölfnitz, VS 27 Klagenfurt Welzenegg und die VS Krumpendorf am Wörthersee.

I N F O: www.bikomachmint.at

Text: LPD Kärnten/Michael Zeitlinger
Foto: LPD Kärnten/Helge Bauer

Verantwortung zeigen am CHS Villach

Vor einigen Tagen fand am CHS Villach eine ganz besondere Veranstaltung statt: Im Mittelpunkt stand dabei die Präsentation des vielfältigen Engagements beim Projekt „Verantwortung zeigen“ (www.verantwortung-zeigen.at).

Im Rahmen des Unterrichts „Angewandtes Projektmanagement“ der 4KMD wurde eine Plakat-Serie mit dem Titel „Das CHS Villach zeigt Verantwortung“ gestaltet. Darin wurden interne Projekte sichtbar gemacht, die sich mit Themen „soziale Verantwortung“, „Umweltbewusstsein“, „Gesundheitsförderung“,… beschäftigen. Diese Plakat-Serie gilt als erster Teil eines weiteren Projektes, welches gemeinsam mit „Verantwortung zeigen“ für das kommende Schuljahr geplant ist. Die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse mit Medienschwerpunkt haben im aktuellen Schuljahr dieses Projekt von der Konzeption bis zum Druck durchgeführt.

Übrigens: Das CHS Villach ist die einzige Schule in Kärnten, die sich in dieses nachhaltige Netzwerk miteinbringt. „In Zeiten, in denen der Alltag für leider für immer mehr Menschen immer schwerer zu bewältigen wird, ist es dem CHS Villach umso wichtiger, sich sozial zu engagieren. Und – im wahrsten Sinne der Worte – ‚Verantwortung zu zeigen‘ “, so Petra Mayer, die Leiterin des CHS Villach.

Text&Fotos: CHS Villach

Unabhängig durchs Leben – Suchtprävention im Kindes- und Jugendalter

Am 18.06.2019 fand zum zweiten Mal die Fortbildungsveranstaltung des KGSÖ (Kärntner Netzwerk Gesunde Schule und ÖKOLOG) für Pädagog/innen aller Schularten, Schulpsycholog/innen und –ärzt/innen sowie Eltern und weitere Interessierte unter dem Motto „Unabhängig durchs Leben“ statt.

Im Viktor Frankl Saal der Pädagogischen Hochschule Kärnten lauschten die Teilnehmer/innen zwei aufschlussreichen und informativen Vorträgen von Dr. Rudolf Winkler und Mag.a Dr.in Barbara Drobesch rund um Suchtprävention im Kindes- und Jugendalter. Dr. Winkler erläuterte, welche Verantwortung das Bildungssystem dabei hat und warum Früherfassung von Jugendlichen mit hohem Suchtrisiko so wichtig ist. Mag.a Dr.in Barbara Drobesch zeigte in ihrem Vortrag „Suchtprävention gibt es nicht auf Krankenschein – wirken tut sie trotzdem“ auf, weshalb Prävention eine Schlüsselfunktion in dieser Thematik zukommt. Neben den Vorträgen erkundigten sich die Teilnehmer/innen an Informationsständen über die Angebote im Bereich der Suchtprävention sowie der KGSÖ-Netzwerkpartner.

Die Netzwerkpartner des KGSÖ verfolgen gemeinsam das Ziel, Gesundheitsförderung und Umweltbildung zu selbstverständlichen Themen in Schulen zu machen.

Netzwerkpartner:

  • Allgemeine Unfallversicherungsanstalt
  • Bildungsdirektion für Kärnten
  • Gesundheitsland Kärnten
  • Kärntner Gebietskrankenkasse
  • Landesverband der Elternvereine an den Schulen Kärntens
  • ÖKOLOG
  • Pädagogische Hochschule Kärnten
  • Plattform Eltern für Kindergesundheit
  • Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter

Text: KGKK

Fotos: KGKK, PHK/ Janine Greßl

Junge Klimaheld/innen verstärken ÖBB-Malwettbewerb 2019

„S-Bahn – Unser Klima braucht Heldinnen und Helden“ war bei der dritten Auflage das Motto des von ÖBB und Klimabündnis Kärnten ausgeschriebenen Malwettbewerbs für Schülerinnen und Schüler der vierten bis siebten Schulstufe. Über 330 Zeichnungen aus 14 verschiedenen Schulen im Bundesland wurden in diesem Schuljahr eingereicht und zeigen, dass sich junge Menschen sehr stark mit der Bahn als umweltschonendem Verkehrsmittel zur Einsparung von CO2-Emissionen beschäftigen.

„Besser hätte der Aufruf für den diesjährigen ÖBB-Malwettbewerb nicht lauten können, denn „unser Klima braucht Heldinnen und Helden“, erfordert heldenhaftes Vordenken, Innovationskraft und vor allem ein neues Mobilitätsverhalten. Je früher wir junge Menschen für umweltfreundliche Verkehrsangebote begeistern, desto größer die Erfolgschance, dass sie auch morgen den PKW zugunsten des öffentlichen Verkehrs stehen lassen und Klimaschutz durch das eigene Verkehrsverhalten leben“, so der Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig.

Ab sofort sind die prämierten Siegerbilder zwei Monate lang in den S-Bahnen der ÖBB in ganz Kärnten und Osttirol unterwegs. Regionalmanager Reinhard Wallner vom ÖBB Personenverkehr Kärnten ist von den Ideen und Ausführungen der Exponate überzeugt: „Eine Bahnfahrt mit der ÖBB ist Klimaschutz pur! Denn: Je mehr Menschen mit der Bahn fahren, desto mehr CO2 wird eingespart. Als größter Mobilitätsanbieter in Österreich wollen die ÖBB jungen Menschen von Anfang an zeigen, dass man mit dem Zug bequem, schnell, klima- und umweltschonend und somit „smarter“ unterwegs ist.“

Aufgrund der hohen Anzahl und der hohen Qualität der eingereichten Zeichnungen wurden in diesem Jahr die Kategorien erweitert: gleich vier 1. Plätze in der Einzel- und Gruppenwertung wurden gekürt. Zusätzlich gab es erstmalig auch Extrapreise für Klimaheld/innen aus der NMS Gegendtal Villach, BG PORCIA Spittal an der Drau und der NMS Velden.

Die Gewinner/innen wurden in einer mehrstündigen Jurysitzung ermittelt. Wegen der vielen ausgezeichneten Einsendungen war die Entscheidung für die Jurymitglieder, bestehend aus je einem Vertreter von ÖBB sowie Klimabündnis Kärnten, Gerlinde Duller von der Bildungsdirektion für Kärnten, einer Vertreterin der Kindermalschule sowie dem Künstler Andreas Strasser nicht einfach, bestätigt Christian Salmhofer vom Klimabündnis Kärnten: „Ich freue mich aber sehr darüber, dass der ÖBB-Malwettbewerb von den Schulen in ganz Kärnten wieder so gut angenommen wurde. Es ist ein eindeutiges Zeichen, dass den Kindern und auch den Pädagoginnen und Pädagogen eine klimafreundliche Mobilität sehr wichtig ist und sie dafür offen sind, in ihrem Alltag auf die Herausforderungen unserer Zeit zu reagieren.“

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Malwettbewerbs erhielten eine persönliche Urkunde. Für die Sieger/innen gab es außerdem Bahnreisen. Die prämierten Zeichnungen des Malwettbewerbs werden zwei Monate lang in den S-Bahnen der ÖBB in Kärnten ausgestellt. Bildungsdirektor Robert Klinglmair hebt den professionellen Umgang der Schülerinnen und Schüler mit dem Thema hervor: „Die Bildungsdirektion für Kärnten hat den Malwettbewerb auch in diesem Schuljahr wieder sehr gern unterstützt. Gerade die Auseinandersetzung mit umweltschonender Mobilität und den Vorteilen der Nutzung des öffentlichen Verkehrs bilden ganz wesentliche Bestandteile der Verkehrs- und Mobilitätserziehung im Unterricht.“

Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB Konzern jährlich 474 Millionen Fahrgäste und 113 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. Besonders klimaschonend sind die Bahnreisenden unterwegs. Denn 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2018 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen 41.641 Mitarbeiter/innen bei Bahn und Bus sowie zusätzlich rund 1.900 Lehrlinge dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

Text: OEBB

Fotos: OEBB/Limpl

Kärntner Volksschulen als Impulsgeber für gelebte Inklusion

Das ganze Schuljahr über haben sie sich für ein Thema wirklich stark gemacht, haben darüber nicht nur theoretisiert, sondern es mit konkreten Projekten in die Praxis getragen – das Thema Inklusion: Gemeint sind jene Volksschulen, die sich dem „1. Kärntner Inklusionswettbewerb“ gestellt haben. Diese wurden im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung für ihr Engagement ausgezeichnet. „Inklusion heißt nicht nur inkludieren im Sinne von Dabeisein. Vielmehr geht es ums gemeinsame Tun. Dabeisein oder gemeinsam etwas tun – das ist ein großer Unterschied. Die Projekte, die für den ersten Inklusionswettbewerb an Volksschulen eingereicht wurden, haben genau dieses gemeinsame Tun, das Miteinander und das Wir in den Mittelpunkt gestellt“, betonte Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner.

Die Frage, der sich die Volksschüler/innen mit ihren Lehrer/innenteams stellten, war: Welche Schritte sind zu setzen, Kinder mit Behinderung in Volksschulen früh zu fördern und das Miteinander mit nicht-behinderten Kindern so normal und selbstverständlich wie möglich zu gestalten?

Hervorgegangen ist der Inklusionswettbewerb aus dem Landesetappenplan (LEP). Darin wurde als eine von 94 Maßnahmen definiert, die Gesellschaft noch mehr für die Inklusion zu sensibilisieren. „Daraus ist die Idee zu diesem Wettbewerb an Volksschulen entstanden“, erklärte Prettner, die sich begeistert von den Ideen und kreativen Projekten zeigte. „Diese Projekte sind das beste Zeichen dafür, dass man vieles bewerkstelligen kann, wenn der Wille da ist. Und genau diesen Willen müssen wir alle zusammen hinaustragen in die Gesellschaft“, appellierte die Sozialreferentin. Denn sie ist überzeugt: „Jeder einzelne von uns kann wesentlich dazu beitragen, dass unsere Gesellschaft verständnisvoller wird und dass Inklusion kein Slogan bleibt, sondern dass wir Inklusion mit Leben erfüllen.“

Besonders beeindruckt zeigte sich die Jury von den Projekten der Volksschule Steinfeld im Drautal – sie wurde demnach zum Sieger erklärt. Ausgezeichnet wurden zudem die Volksschulen von Eberstein, Lind ob Velden, Nötsch und Sittersdorf. „Die Volksschulen haben mit kreativen Ideen aufgezeigt und wirkliche Impulse zur Weiterentwicklung der Inklusion in Kärnten gesetzt“, dankten Prettner und Dagmar Zöhrer von der Bildungsdirektion für Kärnten den Schulen sowie Thomas Stenitzer vom LEP-Projektteam für deren gelebte Inklusion.

Übrigens: Im Schuljahr 2019/20 sind alle NMS und AHS-Unterstufen in Kärnten dazu eingeladen, sich am „Inklusionswettbewerb“ zu beteiligen.

Text: Grabner/Rauber
Foto: Büro LHStv.in Prettner

Kärntens Schülerinnen und Schüler schnupperten Theaterluft

Unter der professionellen Anleitung von Kulturschaffenden sowie unterstützt von mehreren Kulturvereinen inszenierten Schülerinnen und Schüler von 17 Kärntner Schulen in diesem Schuljahr insgesamt neun Theaterproduktionen zum Thema „Die Friedensbildung des Einzelnen und der Gesellschaft“. Die Produktionen wurden in Villach präsentiert. In Vertretung von Landeshauptmann Peter Kaiser wohnte Jugendreferentin LR.in Sara Schaar sowie Bildungsdirektor Robert Klinglmair der Veranstaltung in der „neuebuehnevillach“ bei.

Gerade das heurige Schuljahr stand im Zeichen von Gedenk- und Erinnerungsmomenten. So wurde etwa im November 2018 der Gründung der Republik Österreich gedacht. Die Schülerinnen und Schüler verarbeiteten in ihren Theaterstücken aber auch neuere Entwicklungen, wie etwa die kriegerischen Auseinandersetzungen in Syrien und die damit einhergehenden Flüchtlingsströme.

„Das Thema Frieden ist ein komplexes Thema, welches in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert einnimmt. So muss man einerseits die Geschichte kennen, die persönliche, die des Landes Kärntens, die des ganzen Staates Österreich, aber natürlich auch über die Grenzen von Österreich hinaus. Es ist keine Selbstverständlichkeit, in einem friedlichen Land zu leben. Aus diesem Grund freut es mich umso mehr, dass ein solches Projekt von solch fantastischen Schülerinnen und Schülern umgesetzt wird und zur Sensibilisierung für die gesamte Gesellschaft beiträgt. Die einzigartigen Projekte, die in diesem Rahmen entstanden sind, zeigen wieviel Herz und Engagement alle Beteiligten eingebracht haben“, dankte Schaar im Rahmen der Veranstaltung allen Schulen, Direktionen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schüler, und vor allem auch Projektleiter Rudolf Altersberger.

Dieser betont die breit gefächerte Vernetzung von Kulturschaffenden mit den Schulen. Besonders sei auch die Mitwirkung von Jugendlichen mit Behinderungen sowie die viersprachige Konzeption der Produktionen – sie wurden in deutscher, slowenischer, italienischer und in Gebärdensprache zur Aufführung gebracht.

Bildungsdirektor Robert Klinglmair betonte den kooperativen und fruchtbaren Austausch zwischen Kultur und Bildung. Das „Schule-Jugend-Theater-Projekt“ solle langfristig zu einem Fixpunkt werden, so der Bildungsdirektor. „Die Zukunft liegt in den Händen unserer Jugend, die mit ihren innovativen Projekten wesentlich zum Schaffen einer Kultur des Erinnerns anstatt Vergessens beigetragen hat“, so Klinglmair.

Für den Kurator und ehrenamtlichen Begleiter des Projekts, Herbert Gantschacher, ergänzen sich Friedensbildung, Schulbildung und kulturelle Bildung gegenseitig. Seitens der Landeskulturabteilung nahm Igor Pucker an der Abschlusspräsentation teil.

Text: LPD Kärnten/ Fabian Rauber

Foto: Büro LR.in Schaar

Europaweit bestens vernetzt …

… ist man durchs CHS Villach bereits als junger Mensch.

Das beweist ein beeindruckendes Erasmus-Plus-Projekt mit dem Titel „Best Practice Movies“, an dem zahlreiche Schülerinnen & Schüler der Kunst-Abteilung & der Medien-Abteilung des CHS Villach teilnehmen & damit aktuell in ganz Europa für Schlagzeilen sorgen. Sie vertreten dabei mit ihrem dafür zuständigen Professor Mag. Hannes Rauchberger und mit der FH St. Pölten Österreich in einer Kooperation aus drei internationalen Schulen, die ihresgleichen sucht.

Das CPA Salduie aus dem spanischen Zaragoza sowie das Collège Jean Monnet aus dem französischen Bagnères de Luchon sind dabei ebenfalls mit an Bord.

Inhalt des gemeinsamen Projekts, das ein ganzes Jahr lang dauert und in acht Schulungs-Modulen durchgeführt wird,  sind Ausbildungsprozesse im Bereich Bewegt-Bild anhand einer grenzüberschreitenden Film-Produktion: Preproduction (Drehbuch & Planung), Regie, Storytelling und Postproduction (Schnitt) werden in einem gemeinsamen Lernprozess umgesetzt.

Die dabei entstandene Film-Serie wird nicht nur irgendwo, sondern bei international äußerst renommierten Festivals präsentiert (unter anderem beim Luchon Television Festival, Creation Festival, Zaragoza Film Festival, Benasque Invisible Film Festival und beim Media Literacy Award). Vom 24. bis zum 27.06.2019 sind alle am besagten Projekt Beteiligten vor Ort in Villach.

Vormittags wird dabei gemeinsam in den Räumlichkeiten des CHS Villach intensiv gearbeitet; nachmittags & abends werden die Vorzüge der einzigartigen Region Villach erkundet. Den Höhepunkt dabei bildet zweifelsohne die zugehörige „Certificate Ceremony“ mit Bürgermeister Günther Albel am DO, 27.06.2019, ab 09:15 Uhr im Villacher Dinzlschloss, bei der auch die besagte Film-Serie vorgeführt wird.

„Der Erwerb zeitgemäßer digitaler Kompetenzen und das Training von digitalen Kommunikationsformen hilft unseren Schülerinnen & Schülern zweifelsohne bestens dabei, Sprachgrenzen und geographische Grenzen zu überwinden und eine gemeinsame Idee zu realisieren. In der heutigen Gesellschaft ist die Integration von Unterschieden ein höchstnotwendiger Weg und fördert die Entwicklung von interkulturellen und staatsbürgerlichen Kompetenzen“, so CHS-Direktorin Dr. Petra Mayer, die sich ganz besonders über die zahlreichen internationalen Medien-Berichte zum Schaffen ihrer Schülerinnen & Schüler freut.

Text&Foto: CHS Villach

Eine herzliche Challenge

Vom 22. – 28. Jänner 2020 finden in Villach die nationalen Special Olympics Winterspiele statt – organisiert vom Verein Special Olympics – Herzschlag Kärnten. Bereits das Jahr 2019 wirft Schatten auf das Großereignis, an dem 1.000 Sportler, 500 Trainer und 650 Volunteers im Einsatz sein werden. Die großteils als österreichische Meisterschaften geführten Bewerbe, die der Verein Special Olympics – Herzschlag in diesem Jahr organisiert, sind Vorboten auf die Winterspiele und zugleich Testläufe für die größte Wintersportveranstaltung von Special Olympics in Österreich.

Neben dem sportlichen Aspekt ist dem Verein Special Olympics – Herzschlag Kärnten die gesellschaftliche Verantwortung wichtig. Deshalb sollen rundum Schulen und Kindergärten, als Entscheider von morgen, auf dem Weg bis und bei den Winterspielen 2020 eingebunden werden. Der Verein Special Olympics – Herzschlag Kärnten wollte eine ganz besondere Challenge mit
Schulen und Kindergärten schaffen: Die „längste Sportbande der Welt“. Worum ging es dabei?

Vom 4. bis 7. Juni 2019 fand in der Stadthalle Villach die Special Olympics Meisterschaft im Stocksport mit rund 160 Sportler/innen aus ganz Österreich statt. Die Sportbanden sollten mit Hilfe von Schüler/innen und Kindern aus Kindergärten verschönert werden –mit herzlichen Botschaften, Motivationssprüchen/-zeichnungen und Wünsche für die Athlet/innen. Es sollte dabei die Emotion, das gemeinsame Miteinander, die Freude am Sport, die Begeisterung und das Brückenbauen zwischen Menschen mit und ohne intellektuelle Beeinträchtigung zum Ausdruck kommen.

Auch Bildungsdirektor Dr. Robert Klinglmair wohnte der Stocksport Meisterschaft bei und durfte sich die Arbeit der Projektteams der HAK Villach ansehen. Johanna Moser, Anna-Maria Ilic, Sabrina Winkler und Anel Ramic waren als Volunteer-Team durchgehend vor Ort und packten an, wo anzupacken war. Zwei Medienteams der HAK Villach hielten die besten Momente in Bild und Ton fest. Bereits im Vorfeld arbeitete die Projektgruppe „Jugend meets Special Olympics“ (Mehdina Mustafic, Iva Joskic, Laura Joskic, Valentina Wirtitsch) an der Challenge „Die längste Sportbande der Welt“. Sie riefen Kindergärten und Schulen aus dem Raum Villach auf, Sportbanden mit Motivationssprüchen zu gestalten, die während der Stocksport Meisterschaft in der Stadthalle Villach die Eishockeybanden zierten.

Diese Kindergärten und Schulen haben mitgemacht:
• Volksschule 5 St. Martin
• Volksschule 10 Vassach
• Volksschule 12 Pogöriach
• NMS 2 Lind
• NMS 4 Landskron
• Pfarrkindergarten Villach – Landskron
• Städtischer Kindergarten und Krippe Villach – Auf der Tratten
• Städtischer Kindergarten und Krippe Villach – Fellach
• Städtischer Kindergarten Villach – Friedenspark
• Städtischer Kindergarten Villach – Landskron
• Städtischer Kindergarten Villach – Lind
• Städtischer Kindergarten Villach – Maria Gail
• Städtischer Kindergarten Villach – Magdalen
• Städtischer Kindergarten Villach – St. Martin
• BHAK/BHAS Villach

Text: Verein „Special Olympics Herzschlag Kärnten“

Foto: „Herzschlag“

Die „1. Kärntner Tischler Trophy“ ist entschieden

Nicht nur handwerkliches Geschick, sondern Teamfähigkeit, Kreativität, Ausdauer und Engagement mussten jene Schülerinnen und Schüler an den Tag legen, die bei der „1. Kärntner Tischler Trophy“ an den Start gingen. Im Zuge des Kooperationsprojektes zwischen Schule und Wirtschaft sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Präsentationsmöbel nach ihren Vorstellungen planen und im Werkunterricht bauen.

Die Ausgangssituation ist schnell erklärt: Jede Schulklasse erhielt die gleichen Bretter, Platten und Latten, um ihre Holzprojekte umzusetzen. Den Teams wurden professionelle Tischler zur Seite gestellt, die aber hauptsächlich mit Ratschlägen und Fachwissen unterstützen durften. Oberstes Ziel der „1. Kärntner Tischler Trophy“ war es, die Begeisterung für den Beruf des Tischlers weiterzugeben, will Landesinnungsmeister Valentin Lobnig verstanden wissen. „Uns kommt die Jugend abhanden und mit diesem Projekt wollen wir entgegenwirken“, so Lobnig.

Und die Ergebnisse können sich sehen lassen:

Schule Werkstück
BRG St. Veit an der Glan, 3b Rednerpult, Liege-Gaming-Sessel, Podest für Schultrophäen
NMS Feldkirchen, 3c und 3d Multifunktionales Bücherregal mit Fächer und herausnehmbaren Würfeln als Sitzgelegenheit
NMS Friesach, 3b Lesethron mit Bücherregal
NMS Kühnsdorf, 4a und 4b Rednerpult mit Buchständer
NMS St. Marein, 4a „Kaktus Spike“, in dem Fundsachen aufbewahrt werden können
NMS St. Marein, 4b „Leseschwein Herbert“, in dem man liegen, Bücher lesen und Musik hören kann
NMS Winklern, 3b Begehbares Nationalparkzeichen
NMS Winklern, 3c Bagger
NMS Wölfnitz, 4a und 4b Sitzgelegenheit in Form einer halben Pyramide

Die Siegerprojekte wurden durch ein Online-Voting auf antenne.at/kaernten und durch die Bewertung einer Fachjury bestimmt. Insgesamt sammelten die Schulen beim Onlinevoting 30.776 Stimmen.

Die Platzierungen:

Kategorie „Idee“
1. Platz – NMS St. Marein (Klasse 4b) – Patronanztischler Sinnex Innenausbau GmbH, Sterling GmbH – EUR 500,00
2. Platz – NMS St. Marein (Klasse 4a) – Patronanztischler Sinnex Innenausbau GmbH, Sterling GmbH – EUR 250,00
3. Platz – BRG St. Veit/Glan (Klasse 3 b) – Patronanztischler Heimo Karl PAPST – EUR 125,00

Katgegorie „Material“
1. Platz – NMS Winklern Nationalparkschule (Klasse 3c) – Patronanztischler Josef Pichler – EUR 500,00
2. Platz – NMS Winklern Nationalparkschule (Klasse 3b) – Patronanztischler Josef Pichler – EUR 250,00
3. Platz – NMS Wölfnitz (Klasse 4a u. 4b) – Patronanztischler Norbert Schellander GmbH, Gerhard Josef Gautsch – EUR 125,00

Kategorie „Design“
1. Platz – NMS Kühnsdorf (Klasse 4a u. 4b) – Patronanztischler Christian Gomernik, Möbeldesign Tschetschonig GmbH – EUR 500,00
2. Platz – NMS Friesach Hemmaland (Klasse 3b) – Patronanztischler Thomas Johannes Eicher – EUR 250,00
3. Platz – NMS Feldkirchen (Klasse 3c u. 3d) – Patronanztischler Walter Allamann, Johannes Michael Harder, Rudolf Konec – EUR 125,00

Publikumspreis:
NMS Friesach Hemmaland (Klasse 3c u. 3d) – Patronanztischler Walter Allmann, Johannes Michael Harder, Rudolf Konec – EUR 500,00

Text: Wirtschaftskammer Kärnten

Fotos: Patrick Sommeregger-Baurecht

Zukunftstechnologie „HoloLens“ an der HTL Wolfsberg

Dank der Unterstützung der Kärntner Sparkasse – vertreten durch Georg Kohler, Leiter der Geschäftsstelle Wolfsberg –  ist die HTL Wolfsberg seit kurzem im Besitz einer Datenbrille, der „Microsoft HoloLens“, welche HTL-Direktor Jürgen Jantschgi freudig entgegennahm.

Diese Brille erlaubt es Benutzer/innen, interaktive 3D-Projektionen in der direkten Umgebung darzustellen. Dadurch eröffnen sich künftig ungeahnte Möglichkeiten für den Bereich „Technik“. Nicht nur aktuelle Maschinendaten können in den Raum projiziert werden, auch Autos oder Räume, die sich im Entwicklungsstadium befinden, können „real“ angesehen und mit der Datenbrille betrachtet sowie analysiert werden.

Projektleiter Prof. Harald Weilguni konnte mit den Schüler/innen bereits Projekte wie beispielsweise eine Bedienungsanleitung für die Firma Mahle realisieren.

Text&Foto: HTL Wolfsberg