Nationalpark Hohe Tauern: Praxisnahe Bildung und umweltfreundliche Anreise

„Lernen von und in der Natur“ – unter diesem Motto können Kärntner Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Rangern des Nationalparks Hohe Tauern spannende Naturphänomene erforschen und in den drei „rangerlabs“ des Besucherzentrums Mallnitz eigenständig experimentieren. „Die ‚rangerlabs‘ sind Forschungswerkstätten mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten“, teilte Nationalparkreferentin LR Sara Schaar mit.

Egal ob das rangerlab „klima konkret“, „inspiration natur“ oder „kräuter“ besucht wird, jedes ist mit einer Outdoor-Exkursion – direkt in den Nationalpark – kombiniert. „In der freien Natur füllt sich dann der Rucksack mit Erlebnissen, denn: Der Nationalpark Hohe Tauern hält so einige Überraschungen bereit“, so Schaar. Wenn sich eine Schulklasse ausschließlich für den „Outdoor-Unterricht“ entscheidet, kann sie aus einem abwechslungsreichen Angebot an Projekttagen zu spannenden Themen, wie Gewässer, Gletscher, Geologie, Almen oder Wildtiere wählen. „Je nach Schulstufe und Themenschwerpunkt kann sich jede Klasse ihr ganz individuelles Programm zusammenstellen“, gab Schaar bekannt. Mit den Rangern geht es dann an ausgewählte Plätze, um die Geheimnisse der Natur zu erforschen. „An der frischen Luft funktioniert das Vermitteln von Lerninhalten natürlich am besten. Mit den Nationalpark-Rangern wird Unterricht zu einem echten Erlebnis“, so die Nationalparkreferentin.

Um die Vielfalt und Schönheit der Natur- und Kulturlandschaft mit eigenen Augen kennen zu lernen, besuchen jedes Jahr tausende Kärntner Schülerinnen und Schüler den Nationalpark Hohe Tauern. „Dabei nehmen sie so viele positive Eindrücke mit nach Hause und motivieren auch ihre Familien dazu, ihren Alltag umweltbewusster und nachhaltiger zu gestalten“, erklärte Schaar.

Durch die neue Kooperation mit den ÖBB können Schulklassen in den Aktionsmonaten Juni, September und Oktober heuer erstmals ihre An- und Abreise kostengünstig über die „Schulcard“ abwickeln. „So fängt das Umweltbewusstsein schon bei der Anreise an“, zeigte sich die Umweltreferentin über das neue Angebot erfreut. Eine gemeinsame Zugfahrt mit den Klassenkameraden mache Spaß, sei gut fürs Klima und somit auch gut für die Menschen auf unseren Planeten. „So wird bei den Schülerinnen und Schülern schon frühzeitig das Interesse für umweltbewusste Mobilität geweckt“, so Schaar.

„Gemeinsam mit dem Nationalpark Hohe Tauern garantieren die ÖBB eine sichere und zuverlässige An- und Rückreise“, ergänzte Reinhard Wallner von der ÖBB-Personenverkehr AG. „Wir sind bestrebt, gerade unsere künftigen Kundinnen und Kunden, die jetzt in der Ausbildung stehen, für die sanfte und ökologische Mobilität zu sensibilisieren.“

Auch Bildungsdirektor Robert Klinglmair und Nationalparkdirektor Peter Rupitsch begrüßten im Rahmen einer Pressekonferenz die Kooperation und hoben die Bedeutung der außerschulischen Weiterbildung sowie die Sensibilisierung in Hinblick auf die Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel hervor. Die Bildungsdirektion für Kärnten unterstützt mit regelmäßigen Aussendungen an die Schulen die Bemühungen des Nationalparks Hohe Tauern, mit praxisnaher Bildung unsere Kärntner Schülerinnen und Schüler für den Umweltschutz zu sensibilisieren und gleichzeitig die Faszination Natur erlebbar zu machen. „Mit den Bildungsprogrammen des Nationalparks Hohe Tauern wird schon bei den Jüngsten angesetzt, um einerseits ein Bewusstsein für die Begrenzungen unserer Lebensressourcen zu schaffen und andererseits jene Handlungskompetenzen auszubilden, die für einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt gefördert werden müssen“, streicht der Bildungsdirektor die Wichtigkeit von nachhaltigen Angeboten, interaktiven Workshops und hautnah erfahrbaren Projekten zu Umweltthemen hervor und begrüßt mit der ÖBB einen bewährten und zuverlässigen Mobilitätspartner.

Schaar verwies zudem auf die „Fridays for future“-Bewegung für mehr Klimaschutz: Gerade im Verkehrsbereich, der als Schlüsselsektor für das Erreichen der Klimaziele zu sehen sei, bedürfe es einer gemeinsamen Kraftanstrengung. „Deshalb freut es mich umso mehr, dass diese Kooperation mit der ÖBB auf die Beine gestellt wurde, um Kinder frühzeitig für umweltbewusste Fortbewegungsmittel zu begeistern. So wird ein wichtiger und nachhaltiger Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes geleistet“, betonte Schaar.

Text: LPD Kärnten, Pinter/Zeitlinger; Bildungsdirektion für Kärnten/Lautischer
Foto: Büro LR Schaar

Bildungszentrum Guttaring eröffnet

Volksschule, Kindergarten, Musikschule und Nachmittagsbetreuung befinden sich jetzt auch in der Marktgemeinde Guttaring unter einem Dach. Anfang April wurde das neue Bildungszentrum in Anwesenheit von Bildungsminister Heinz Faßmann, Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser, Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig, Landesrat Martin Gruber sowie Bildungsdirektor Robert Klinglmair eröffnet. In rund zwei Jahren Bauzeit wurden insgesamt fast 2,5 Mio. Euro aus Gemeinde-, Landes-, Bundes- und EU-Mitteln investiert. Der Marktgemeinde war es ein großes Anliegen den heimischen Roh- und Werkstoff Holz zu verwenden. Die bestehende Volksschule wurde im Sinne der Nachhaltigkeit und des Energiesparens saniert, die Jugendstilfassade blieb erhalten.

Kaiser zeigte sich mächtig stolz auf die Kinder, die das Eröffnungsprogramm toll mitgestaltet haben. Das neue Bildungszentrum bezeichnete er als Schmuckkästchen. Den Sozialreformer Julius Tandler zitierte er mit „Wer Kindern Paläste baut, reißt Kerkermauern nieder“. „Gute Bildung hat auch damit zu tun, dass man Kinder sich entwickeln lässt – in einem Raum, der neugierig macht und zum Lernen anregt. Mein Gefühl sagt mir, das ist in Guttaring exzellent gelungen“, so Kaiser. Bildungszentren punkten für ihn durch die niedrigeren Erhaltungskosten, aber insbesondere durch die Zusammenarbeit verschiedener Altersgruppen sowie Pädagoginnen und Pädagogen. Für das Bildungszentrum Guttaring hatte der Bildungsreferent Büchergutscheine mitgebracht.

Minister Faßmann sprach von einem erfreulichen Anlass. „Bei Spatenstichen und Eröffnungen für Bildungseinrichtungen hat man das Gefühl, da bleibt etwas“, sagte er. Solche Bauprojekte würden auch viel zur besseren Betreuung der Jugend beitragen. Einrichtungen in einem Bildungszentrum zusammenzulegen, bezeichnete der Minister als guten, effizienten Weg. „Das trägt außerdem zum Gemeindepatriotismus bei, damit nicht alle in die städtischen Zentren gehen“, so Faßmann.

Bürgermeister Herbert Kuss betonte, dass Guttaring eine energiesparende e5-Gemeinde sei. Die Kommune in der Norischen Region habe rund 1.500 Einwohner. 50 Kinder würden den Kindergarten, 66 die Volksschule, 30 die Nachmittagsbetreuung und über 100 die Musikschule besuchen. Laut Kuss wurden bei der Errichtung des Bildungszentrums Betriebe aus der Region beschäftigt. Volksschuldirektorin Barbara Engler ist selbst hier zur Schule gegangen. „Ich fahre jeden Tag heim zur Arbeit“, sagte sie bewegt.

Bildungsdirektor Robert Klinglmair verwies auf die finanziellen und pädagogischen Synergien in einem Bildungszentrum. Von Gernot Ogris vom Kärntner Musikschulwesen gab es ein herzliches Dankeschön für die sehr gute Aufnahme in Guttaring. Kärntens Caritas-Direktor Josef Marketz zeigte sich stolz darauf, dass die Caritas gemeinsam mit der örtlichen Pfarre den Kindergarten betreiben darf.

Die Mittel zur Errichtung des Bildungszentrums stammen u.a. aus dem Kärntner Schulbaufonds, dem LEADER-Programm, das Teil des Österreichischen Programms für Ländliche Entwicklung ist, und dem Görtschitztalfonds. Vom ebenfalls fördergebenden Klima- und Energiefonds sprach Heinz Buschmann Grußworte.

Gesegnet wurde das neue Bildungszentrum von Dechant Lawrence Pinto und Pfarrer Hans-Joachim Freund. Für die herzliche musikalische Umrahmung sorgten die Kinder aus Kindergarten, Volks- und Musikschule.

Text: LPD Kärnten/Markus Böhm
Fotos: LPD Kärnten/fritzpress

Freie Schulplätze BMHS für das Schuljahr 2019/20

Liebe Schülerinnen und Schüler,  sehr geehrte Erziehungsberechtigte!

Gemäß Rundschreiben 07/2015 des Landesschulrates für Kärnten sind an nachfolgenden Schulen in Kärnten für das Schuljahr 2019/20 noch freie Schulplätze verfügbar.

 

BMHS

Kärnten ermittelte das Landessiegerteam des Politische Bildung-Europa-Quiz 2019

Nach einem Sieg beim letztjährigen Bundeswettbewerb für Kärnten stellten sich am 05.04.2019 im Congress Center Villach – nach einer Vorauswahl – die besten 18 Kandidat/innen in drei Teams den herausfordernden und kniffligen Fragen beim Landesfinale des Politische Bildung-Europa-Quiz 2019. Rund 2.000 Schüler/innen aus 32 Kärntner Schulen der Sekundarstufe I und II (von NMS, PTS, FBS AHS-Ober- und Unterstufe bis BMHS) haben sich im Vorfeld am Schulwettbewerb an ihrer Schule beteiligt.

Siegerteam des Landes Kärnten

Gerald Knapp (BG Tanzenberg)

Antonov Blagovest (BG Europagymnasium)

Sebastian Ambrosch (NMS Landskron)

Fabio Wucherer (HTBLA Villach)

Florian Stojec (BHAK Völkermarkt)

Simon Niederbichler (FBS St. Veit/Glan)

In den Finalrunden, die in Form einer „Millionenshow“ gestaltet waren, konnten die Teilnehmer/innen ihr umfangreiches Wissen unter Beweis stellen. Fragen zu folgenden Themenschwerpunkten standen dabei als Herausforderung am Programm:

  • Österreich ab 1900
  • Österreich und Europa nach 1945
  • Ge-/Bedenkjahre
  • Frauen – Politik
  • Aktuelle Themen (EU, Brexit, Globalisierung, Digitalisierung, Wirtschaft, Steuerpolitik, Soziales, Natur-Umweltschutz, Klimakatastrophe)
  • Demokratie – Direkte Demokratie
  • Berühmte Österreichische Persönlichkeiten (Politik, Literatur, Theater, Film, Sport, Medizin);
  • Aktuelle Herausforderungen in Wirtschaft, Gesellschaft, Flüchtlingsthematik, Migration, Integration und Inklusion in unserer globalisierten Welt
  • Krisenherde der Welt und Internationale Friedenssicherung
  • Umweltpolitik, Nachhaltige Entwicklung, Ressourcen und Konsumverhalten

Veranstalter des diesjährigen Landeswettbewerbs waren die Bildungsdirektion für Kärnten, die Wirtschaftsakademie HAK Villach sowie die Kärntner Tourismusschule Villach. Unterstützt wurde dieser Wettbewerb von zahlreichen Sponsoren aus Land, Gemeinde, Politik, Wirtschaft und anderen Stakeholdern. Als Hauptsponsoren für die Veranstaltung fungierten das Land Kärnten, die Plattform Politische Bildung im Kärntner Landtag, die ÖBB sowie die Stadt Villach, die zudem großartige Preise für die Siegerteams zur Verfügung stellten. Sie wollten das engagierte Interesse und das besondere Engagement im Bereich der Politischen Bildung auch mit Auszeichnungen und Preisen würdigen, wobei alle Teilnehmer/innen Gewinner/innen sind.

Sandra Agaton, eine Schülerin der Wirtschaftsakademie HAK Villach, sorgte mit ihrem gesanglichen Beitrag dafür, dass die Veranstaltung nicht nur informativ, sondern im einem würdigen Rahmen ablief; für das leibliche Wohl sorgte die Firma Transgourmet. Inhaltlich organisiert wurde die Veranstaltung vom Team „Politische Bildung“ unter Federführung von Landeskoordinatorin Mag. Gerlinde Duller.

Mit diesem österreichweit ausgetragenen Quiz soll die Bedeutung der Politischen Bildung an österreichischen und Kärntner Schulen besonders hervorgehoben werden. Anregungen für das Wecken von Interesse an und die Beschäftigung mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen sollen damit gefördert werden. Die Beteiligung am Quiz liefert sowohl für Lehrer/innen als auch für Schüler/innen Hilfestellung und Motivation für die tägliche Unterrichtsarbeit.

„Desto mehr die junge Generation über die Geschichte und die Funktionsweise der Politik weiß, desto besser wird sie ihre Zukunft aktiv mitbestimmen und gestalten können. Dass sie dazu das Zeug hat, hat sie heute erneut ganz klar unter Beweis gestellt“, zeigte sich Landtagspräsident Reinhart Rohr tief beeindruckt vom Wissen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Eine Aufgabe verantwortungsvoller Politik besteht darin, auch die jungen Kärntnerinnen und Kärntner politisch weiterzubilden und fit für Fragen der Zukunft zu machen, so Rohr, der dafür eigens das Online-Angebot „Plattform politische Bildung“ ins Leben gerufen hat. „Das soll neugierig machen und die Begeisterung für all die Möglichkeiten wecken, die das politische Feld schon jungen Menschen bietet.“

Bildungsdirektor Dr. Robert Klinglmair hob in seinem Begrüßungsstatement hervor, dass das Interesse und Engagement für politische Bildung in unseren Schulen – gerade in Zeiten eines gesellschaftlichen Wandels – besonders wichtig ist und Kärnten mit zahlreichen Initiativen wie der „Plattform Politische Bildung“, dem gesetzlich verankerten Schülerparlament, welches kürzlich zum zweiten Mal stattfand aber auch dem heutigen Politische Bildung-Europa-Quiz wesentliche Akzente setzt und österreichweit eine Vorreiterrolle einnimmt. Zudem dankte er allen an der Veranstaltung beteiligten Pädagog/innen, Schüler/innen aber auch dem Organisationsteam sowie den zahlreichen Sponsoren für die Durchführung dieser lehrreichen und zugleich spannenden Veranstaltung. Er zeigte sich davon beeindruckt, dass sich so viele Schüler/innen aus ganz Kärnten aktiv beteiligt und ihr fachliches Wissen in den Bereichen Politik und Geschichte sowie zu Themen der EU unter Beweis gestellt haben.

„Die ÖBB unterstützt das Europaquiz um die Sensibilität der Jugend für die politischen Mechanismen, Institutionen und deren Zusammenhänge und Einfluss unter anderem auf Mobilität und Klimaschutz weiter zu vertiefen. Sinnbildlich ist diese „freitägige Veranstaltung“ auch ein Beitrag zur „Friday for Future“ Bewegung, die den Willen der Jugend zu mehr Klimaschutz und Mitbestimmung zum Ausdruck bringt“, so ÖBB-Regionalmanager Reinhard Wallner.

Text&Fotos: Bildungsdirektion für Kärnten

Große Chancen für Schüler/innen im „MAKERSPACE Carinthia“

Ende letzten Jahres überzeugte sich Bildungsdirektor Robert Klinglmair bei einer Führung vom umfassenden Leistungs- sowie Aus- und Weiterbildungsangebot der Wirtschaftskammer Kärnten. Besonders in Erinnerung blieb ihm dabei der „MAKERSPACE Carinthia“. „Damit hat die Wirtschaftskammer einen Lern- und Umsetzungsort geschaffen, der auch für das Schulwesen tolle Möglichkeiten bietet. In speziellen Entrepreneurship-Ausbildungen können sich die Jugendlichen im MAKERSPACE ausprobieren und ihre Ideen verwirklichen“, so Klinglmair.

Diese Begeisterung wollte er nun auch an seine Kolleg/innen weitergeben und organisierte gemeinsam mit WK-Vizepräsidentin Carmen Goby einen Besichtigungstermin. Klaus-Peter Haberl, Leiter des pädagogischen Dienstes in der Bildungsdirektion, Barbara Bergner, Leiterin der Bildungsregion OST, Michael Archer, Direktor der HTL1 Klagenfurt, Hubert Lutnik, Direktor der HTL Mössingerstraße, Franz Hudelist, Direktor der HAK1, Renate Kanovsky-Wintermann, Schulqualitätsmanagerin sowie Hermann Wilhelmer, Direktor der WI’MO Klagenfurt folgten dieser Einladung und konnten durch die Ausführungen von MAKERSPACE Carinthia-Geschäftsführer Thomas Moser einen Eindruck von den vielfältigen Möglichkeiten gewinnen. „Mit dem MAKERSPACE Carinthia haben wir einen innovativen Mix aus Workspace und Werkstatt geschaffen, der kreative Menschen einlädt, ihre Ideen mit Hilfe einer aktiven Community in Form von Prototypen Wirklichkeit werden zu lassen“, erklärt Moser. Für WK-Vizepräsidentin Carmen Goby hält der MAKERSPACE Carinthia viele Chancen bereit: „Es tut sich was in Kärnten! Wir blicken über den Tellerrand hinaus und nehmen proaktiv Themen wie Fachkräftemangel und Unternehmertum in die Hand. Mit dem MAKERSPACE Carinthia wird Jugendlichen eine Perspektive geboten, um frühzeitig mit Technik in Berührung zu kommen, und wir haben einen Raum geschaffen, in dem Ausprobieren, Scheitern und erfolgreich Umsetzen erlaubt ist.“

Für Bildungsdirektor Klinglmair ist speziell der Austausch zwischen Schule und Wirtschaft wichtig: „Durch die neue Struktur in der Bildungsdirektion wird nun auch schulartenübergreifend gearbeitet. Gemeinsam – Schule und Behörde – versuchen wir das Beste für unseren Nachwuchs rauszuholen. Aber gerade die Kooperation von Schule und Wirtschaft nimmt enorm an Bedeutung zu. Wir möchten den Jugendlichen möglichst viele Zusatzqualifikationen mitgeben, deshalb pflegen wir einen regen Austausch zwischen Bildungsdirektion und Wirtschaftskammer.“

Diese Zusammenarbeit ist auch für Goby von großer Bedeutung. „Schülerinnen und Schüler können im MAKERSPACE Carinthia an topmodernen Maschinen arbeiten, die in den meisten technischen Betrieben auch zu finden sind. So können sie schon früh mit Zusatzqualifikation punkten, erlangen mehr Selbstbewusstsein in der Verwirklichung ihrer Ideen und können gleich einen Praxischeck für sich selbst machen, ob ihnen die Arbeit an CNC-Fräse, Wasserstrahlschneideanlage oder Lasercutter gefällt“, konkretisiert die WK-Vizepräsidentin. Damit die Schüler /innen ein noch besseres Gefühl für die Wirtschaft bekommen, wäre für Carmen Goby eine Fortbildung für Lehrer in Unternehmen wünschenswert: „Lehrerinnen und Lehrer prägen unsere Jugendlichen enorm und vermitteln ihnen neben ihrem Fachwissen auch Werte und Gepflogenheiten. Aus meiner Sicht wäre es daher sinnvoll, wenn Lehrkräfte in Betrieben schnuppern oder über einen kurzen Zeitraum mitarbeiten, um ihren Schülerinnen und Schülern noch mehr praxisnahe Informationen weitergeben zu können.“

Text&Foto: Wirtschaftskammer Kärnten

KGKK verleiht Plakette „G’sunde Lebenswelt Schule“ an die Volksschule Reißeck

Seit fast 15 Jahren bietet die KGKK ein Programm zur Gesundheitsförderung in Bildungseinrichtungen mit dem Titel „G’sunde Lebenswelt Schule“ an. Expertinnen der Service Stelle Schule unterstützen Schüler/innen und Lehrer/innen bei der Umsetzung. „Ziel dieses Angebotes ist es, die Gesundheitskompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken“, informiert KGKK-Obmann Georg Steiner, MBA. „Schulen haben die Chance, vier Jahre an dem Prozess teilzunehmen. Nach den ersten zwei Projektjahren bekommen sie die Möglichkeit, die Plakette ‚G’sunde Lebenswelt Schule‘ zu beantragen und können somit für weitere zwei Jahre den Weg der Gesundheitsförderung gemeinsam mit der KGKK beschreiten“, ergänzt DI Elke Jenkner, Leiterin der Vertragspartnerabteilung in der KGKK. Mit dieser Plakette zeichnet die Kärntner Gebietskrankenkasse in jedem Schuljahr mehrere Projektschulen für ihr nachhaltiges Engagement in der schulischen Gesundheitsförderung aus. Dazu gehört auch die Volksschule Reißeck, die seit 2016 von der Service Stelle Schule betreut wird. Als Anerkennung für ihre Initiativen im Zeichen der Gesundheit übergab DI Elke Jenkner im Beisein von Bildungsdirektor Dr. Robert Klinglmair und Doris Latschen, BEd BEd Dipl.Päd. MA  die Plakette „G’sunde Lebenswelt Schule“ an Schuldirektorin Brigitte Rindler. „Mit der Plakette erhalten Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler ein sichtbares Zeichen der Anerkennung dafür, dass sie ihre Lebenswelt auch weiterhin gesund gestalten“, gratulierte der Bildungsdirektor allen Beteiligten für ihr großartiges Engagement in der schulischen Gesundheitsförderung.

Der Projekttitel der VS Reißeck lautet: „G´sunde Lebenswelt Schule“. Die gesundheitsfördernden Maßnahmen der Bildungseinrichtung sind vielfältig. Sportliche Aktivitäten wie die tägliche 20-minütige „Bewegte Pause“, Verwendung des Bewegungskalenders im Unterrichtsalltag, Kinderyoga mit eigener Yogaexpertin, Verwendung von AUVA-Materialien und die Bewegungseinheit „Meinen Körper gesund bewegen“ mit ReferentInnen des ASKÖ und ASVÖ stehen regelmäßig auf dem Programm. Weiters werden die Schüler/innen der VS Reißeck für gesunde Ernährung sensibilisiert. Ein zentrales Anliegen ist es, ausgewogene Ernährung im Alltag der Schüler/innen zu einer Selbstverständlichkeit werden zu lassen. Zu den verschiedenen „Ernährungsinitiativen“ zählen der Wassertag (alle Kinder und Lehrer/innen trinken an diesem Tag nur Wasser), Workshops der KGKK und der Seminarbäurinnen und einmal pro Monat die gesunde Jause in jeder Klasse. Gesetzt wurden auch Maßnahmen im Bereich der psychosozialen Gesundheit. Durch die Umsetzung von Workshops zur Suchtprävention und dem Workshop „Kinderpolizei“ für Schüler/innen der 3. Klasse sowie dem Trickfilmprojekt der 4. Klasse werden die Schüler/innen mental gestärkt. Weitere wichtige Schwerpunkte waren Lärmprävention, Zahngesundheit sowie Kooperationen mit der „Gesunden Gemeinde“, dem Kindergarten und regionalen Betrieben und AnbieterInnen.

Text&Foto: KGKK, Mag. Claudia Lautischer/Bildungsdirektion für Kärnten

10 Jahre Peer-Mediation

Peer-Mediationsprogramme wo Schüler/innen zu Schülermediator/innen ausgebildet werden, um bei gleichaltrigen oder jüngeren Schüler/innen im Konfliktfall vermittelnd tätig sein zu können, sind mittlerweile ein fester Bestandteil der Kärntner Schulkultur geworden. In einem sehr feierlichen Rahmen wurden am 29. März 2019 10 Jahre Peer-Mediation an der HLW des Kärntner Caritasverbandes gefeiert.

Das Peer-Mediationsteam vor Ort mit Brigitte Jost-Kristof und  Elisabeth Laibacher gestalteten gemeinsam mit den Peer-Mediator/innen eine gelungene und ideenreiche Geburtstagsfeier, welche von Direktorin Lieselotte Tappler feierlich und humorvoll eröffnet wurde.

Ein Rückblick zur Entstehungsgeschichte wurde mit zahlreichen Rückmeldungen von Absolvent/innen der HLW Caritas gestaltet, welche aus verschiedenen Bundesländern angereist sind, um sich einerseits über die Weiterentwicklung von 10 Jahren Peer-Mediation an ihrem ehemaligem Schulstandort zu freuen und andererseits die Feiergäste wissen zu lassen, wie wertvoll diese Ausbildung nicht nur für sie während ihrer Schulzeit war, sondern wieviel sie auch für ihr jetziges berufliches Gestalten profitieren.

Sie bedankten sich im Rahmen ihrer Statements in unterschiedlicher Art und Weise für das Erwerben von unterschiedlichen Kommunikations- und Konfliktlösungskompetenzen bei ihren damaligen Peer-Coaches Ute Strempfl und Ria Schwenner, welche mit Unterstützung der Direktorin Lieselotte Tappler und den beiden Mitarbeiter/innen der Schulmediation in der Bildungsdirektion für Kärnten,  Anna Maria Gabalier und Josef Pötsch, vor mehr als 10 Jahren die Peer-Mediation an der HLW des Kärntner Caritasverbandes implementiert haben.

Unterschiedliche Erfahrungen, Sichtweisen und Dankesworte wurden sinnbildlich in Form eines Geschenkes weitergereicht. Caritasdirektor Josef Marketz bedankte sich für das große Engagement aller Beteiligten sowie SQM Renate Kanovsky-Wintermann als Vertreterin der Bildungsdirektion für Kärnten betonte, wie wichtig auch in Zukunft die Unterstützung solcher Inhalte zur Förderung eines respektvollen Miteinanders an den Kärntner Schulen sei. Die Leiterin des Bischöflichen Schulamtes Birgit Leitner und Wilfried Hude als Caritas-Bereichsleiter sowie Schulleiter der Schule für Soziale Betreuungsberufe und zahlreiche Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern waren ebenfalls unter den Feiergästen.

Text: Anna Maria Gabalier, BEd MA

Fotos: Mag. Renate Dexl

Erstes „Forum Bildungszukunft Kärnten“ auf Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Eine Bestandsaufnahme und einen Ausblick über das vielfältige Bildungsangebot in Kärnten bot das erste „Forum Bildungszukunft Kärnten“ an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser, Bildungsdirektor Robert Klinglmair und Rektor Univ. Prof. Oliver Vitouch informierten dabei Direktorinnen und Direktoren, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Schülerinnen und Schüler.

„Ein Ziel des Forums ist es, dass alle die im Bildungsbereich tätig sind, sich auch aktiv mit ihm auseinandersetzen. Daher ist es angesichts der demografischen Entwicklung notwendig für junge Menschen, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, hochwertige Bildungschancen vor Ort anzubieten, damit sie in Kärnten bleiben bzw. wieder zurückkehren“, hob der Landeshauptmann in seinem Eingangsstatement hervor. Seitens des Landes fließen vom Gesamtbudget von 2,5 Milliarden Euro derzeit 23,6 Prozent in die Bildung“, nannte Kaiser konkrete Zahlen.

Dass noch immer viele Leute aus Kärnten abwandern würden, verneinte Kaiser nicht. „Wir stehen vor großen Herausforderungen. Den Begriff ‚Brain Drain‘ möchte ich jedoch in ‚Brain Circulation‘ umgewandelt sehen. Es sollen verstärkt Junge von außerhalb nach Kärnten kommen, sowie junge Kärntnerinnen und Kärntner wieder zurück“, sagte er.

Erforderlich dafür seien ein durchgängiges Bildungskonzept von der Elementarpädagogik bis hin zum tertiären Hochschulsektor, eine Kärntner Bildungsoffensive und die Präsentation Kärntens als eine Dachmarke. „Damit können wir neben vielen anderen Bereichen auch zeigen, welche vielfältigen Bildungsangebote das Land hat. Kärntens Angebot für Bildungshungrige kann sich sehen lassen“, so der Landeshauptmann. Hervorgehoben von ihm wurde die dynamische Entwicklung der Alpen-Adria-Universität mit dem neuen Sportstudium ab dem Wintersemester 2019/20 ebenso wie die vier Fachhochschulstandorte, die Pädagogische Hochschule und das Landeskonservatorium, das sich in der Zielgeraden zur Weiterentwicklung in eine Gustav Mahler Privatuniversität für Musik befindet. Ebenso erwähnte der Bildungsreferent die Kooperationen Kärntens mit den Universitäten Wien und Graz im Medizinbereich und Veterinärbereich. Weiter ausgebaut soll der Informationsfluss im Bildungsbereich werden. Enger verknüpft sollen künftig auch die Allgemeinbildenden Höheren Schulen und die Berufsbildenden Höheren Schulen mit den tertiären Bildungseirichtungen werden. Ein erster Schritt sei mit der Installierung des Bildungscampus Educational Lab (Edu Lab) im Lakeside Science & Technology Park bereits erfolgt.

Bildungsdirektor Klinglmair, er präsentierte den Anwesenden auch die Ergebnisse der Studie „Studienabsicht und Abwanderungsmotive von Kärntner Schülerinnen und Schülern“, ist überzeugt, dass mit neuen Nischenangeboten im Studienbereich Studierende im Land bleiben würden. Er plädierte zudem dafür, die Bildungsangebote an Schulen im WEB-Bereich auszubauen. Notwendig seien auch immer wieder neue Konzepte, um den Kärntner Universitätsstandort optimal zu positionieren.

Vitouch hob die Rolle der Alpen-Adria-Universität als Bildungseinrichtung, sie feiert nächstes Jahr ihr 50-Jahr Jubiläum, hervor. „Die Universität verändert sich schnell. Das Wissen über sie verändert sich jedoch langsam, die Halbwertszeit ist hoch.“ Als Beispiel führte er an, dass nach zwölf Jahren noch immer gefragt werde, ob man in Klagenfurt Technik studieren könne.

Der Informationsveranstaltung wohnte auch LAbg. und Pflichtschullehrer-Personalvertreter Stefan Sandrieser bei.

Text: LPD Kärnten/Michael Zeitlinger
Fotohinweis: LPD Kärnten/Peter Just

„Spielerisch Technik erleben“ – Ein Projekt der HTL Wolfsberg in Kooperation mit Kindergarten Reding

Der Kindergarten Reding unter der Leitung von Dr. Alexandra Guntschnig besuchte am 26. und 27. März mit rund 30 Kindern die HTL Wolfsberg. Nach der Begrüßung durch Direktor DI Jürgen Jantschgi konnten die Kinder in drei Workshops (Informatik, Werkstätte und Naturwissenschaften) kindergerecht die Welt der Technik erkunden.

Im Bereich „Robotik und Informatik“ lernten die Kinder mit Unterstützung von Ing. Harald Weilguni unterschiedliche Roboter kennen und durften diese ausprobieren, wie ein selbstfahrendes Auto, eine Roboterschlange sowie weitere autonome Roboter. Besonders begeistert zeigten sich die Kinder von einer 3D Datenbrille, wo eine virtuelle Welt der Dinosaurier zu sehen war. Auch ein Süßigkeiten-Automat mit Sprachsteuerung konnte Faszination auslösen.

Im Bereich Naturwissenschaften lernten die Kinder mit Mag. Heidi Krischan physikalische Freihandversuche mit Luftballonen kennen. Zahlreiche Experimente aus dem Bereich Chemie und Physik wurden mit Hilfe von Luftballonen durchgeführt und erklärt.

Im Bereich „Werkstätte“ durften die Kinder mit FL Markus Haßler ein Katapult selbst zusammenbauen. Danach versuchten sie verschiedenste Gegenstände wie Holz, Kunststoff und Papier mit einem Katapult in eine Box zu treffen. Als Belohnung gab es zum Schluss für jedes Kind eine Packung Gummibärchen.

Sowohl Kinder als auch Pädagog/innen waren von dem gemeinsamen Austausch begeistert. „Die Themen waren kindergerecht aufbereitet und laden zum weiteren Forschen und Experimentieren ein“, meinte Dr. Alexandra Guntschnig vom Kindergarten Reding.

Text&Foto: HTL Wolfsberg

Bildung ist Friedensarbeit: Lesen als Freude erleben

Lesen ist nachweislich das Wichtigste in der Entwicklung junger Menschen. Zunehmend fällt das Lesen vielen jungen Mädchen und Buben schwer und sie verstehen den Inhalt des Gelesenen nicht. Der Soroptimist International Club Spittal/Millstättersee hat deshalb vor acht Jahren das Projekt „Abenteuer Lesen“ ins Leben gerufen, an dem neun Volksschulen und zwei Neue Mittelschulen im Bezirk Spittal an der Drau teilnehmen:

  1. Volksschule Spittal Ost
  2. Volksschule Spittal West
  3. Volksschule Millstatt am See
  4. Volksschule Molzbichl
  5. Volksschule Sachsenburg
  6. VolksschuleTreffling
  7. Volksschule Lieserhofen
  8. Volksschule Möllbrücke
  9. Volksschule Pusarnitz
  10. Neue Mittelschule Spittal I
  11. Neue Mittelschule Spittal II

97 Mentorinnen und Mentoren widmen derzeit 125 Schülerinnen und Schülern eine Wochenstunde in der angegebenen Schule, geben ihre ungeteilte Aufmerksamkeit, lesen, reden, spielen, lachen gemeinsam und loben kleine Fortschritte. Die Mentor/innen konnten über Zeitungsartikel gewonnen werden und auch Clubmitglieder beteiligen sich daran.

Jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich zu entfalten, ist das Ziel! Dies hatte auch der Märchenwettbewerb der Volkschule West in Spittal zum Inhalt, wo 55 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit nutzten, originelle Märchen zu schreiben, die im Anschluss auch veröffentlicht wurden. Nicht nur, dass die eifrigen Schüler/innen in gestochen schöner Schrift ihre Arbeiten abgaben, sie versahen sie auch mit  passenden bunten Zeichnungen. Als Ergebnis entstand ein Werk mit 84 Seiten, welches beim bestens besuchten Lesefest an die Direktorin, den „Dichter/innen“ und den Mentor/innen als Freiexemplar übergeben wurde. Insgesamt wurden 400 Exemplare gedruckt und um EUR 10,– in der Buchhandlung Nest verkauft. Der Erlös diente wieder einem weiteren Jugendprojekt in der Region.

Mit Schirm, Kreativität und Selbstbewusstsein: Ein weiteres Lese-Schirm-Projekt hat sich daraus ergeben, wo die Lust am Lesen und die damit verbundene positive geistige Entwicklung und Bildung junger Menschen sowie die Förderung ihres Selbstwertgefühls im Vordergrund stand. Es wurden 500 weiße Regenschirme an Schülerinnen und Schüler der im Leseprojekt mitmachenden Schulen verteilt und die Jugendlichen wurden eingeladen, in ein Feld des achtteiligen Schirmes ihren Lieblingslesespruch oder den Titel ihres Lieblingsbuches zu malen. Wie immer die restlichen Felder der Schirme gestaltet wurden, blieb ganz der Kreativität der Einzelnen überlassen. Die entsprechenden Permanent-Malstifte und Sprays wurden natürlich auch mitgeliefert.

Über 400 Jugendliche erschienen mit aufgespannten Schirmen bei der gut besuchten Veranstaltung und präsentierten auf einer Bühne Lieder, Sketches und ihre persönlichen Eindrücke vor Publikum. Die Projektverantwortliche Heidrun Konrad und der Club Spittal/Millstättersee freut sich über den positiven Anklang mit dem Projekt „Abenteuer Lesen“, mit dem ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Leseförderung gelungen ist.

Fotos dazu auf der Website des Spittaler Clubs www.soroptimist-spittal-millstaettersee.at/lesefest sowie unter http://si-sorop-info-hk-club-spittal.abteilung83.com.

Text&Fotos: Heidrun Konrad, Soroptimist International Club Spittal/Millstättersee