Auszeichnung für BILIs und EULEN

Einen kulturellen Schwerpunkt in der Kärntner Bildungslandschaft haben das Europagymnasium in Klagenfurt mit den EU-Klassen (EULEN) und das BG/BRG St. Martin in Villach mit den bilingualen Klassen (BILIs) gesetzt, die es bei einer Veranstaltung im BG/BRG St. Martin Mitte November zu ehren galt. Bildungsdirektor Robert Klinglmair überreichte dabei der Direktorin des BG St. Martin, Roswitha Errath und dem Direktor des Europagymnasium, Gerhard Hopfgartner feierlich die „Certificates of best practice“ für ihr integriertes Sprachenangebot in den Schulen.  Claudia Mischensky, Geschäftsführerin der Industriellenvereinigung und VertreterInnen von Infineon und Lam Research haben sich in der anschließenden Podiumsdiskussion der Frage gewidmet, welche Bedeutung Englisch als Unterrichts-und Arbeitssprache hat und wie eine Vernetzung und Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft sowie Bildungsdirektion und Industrie noch besser gelingen kann. Nach der Podiumsdiskussion wurden die Schülerinnen und Schüler der 8.Klassen des BG/BRG St.Martin mit Cambridge Zertifikaten ausgezeichnet.

„Der Besuch des USA-Botschafters Trevor D. Traina im Europagymnasium hat bereits einige Tage zuvor schon gezeigt, wie wichtig bilinguale Schulprojekte über die Grenzen Kärntens hinweg sind. Denn in einer globalisierten Welt an der Drehscheibe dreier Kulturkreise ist Kärnten für die Mehrsprachigkeit prädestiniert. Der Zeitpunkt des EU-Beitritts vor 23 Jahren hat zeitgleich zukunftsweisende Ausbildungsprogramme erfordert, die sich dank des großartigen Engagements von DirektorInnen, PädagogInnen und dem Elternverein in Form bilingualer Zweige vorbildlich entwickelt haben. Mit der Überreichung der Zertifikate wurde den beiden Schulen eine besondere Anerkennung verliehen, die durch eigens gestaltete Tafeln auch nach außen hin sichtbar ist,“ strich Bildungsdirektor Robert Klinglmair hervor.

Text: LSR/Lautischer

Fotos: BG/BRG St. Martin